Nach 1980er

Generation Y: Arbeiten, wie man mag

14. Oktober 2011, 17:13

Das bringt starre Firmenkulturen ins Wanken

Die Generation Y (alle nach 1980 Geborenen) sind derzeit Gegenstand intensivster Beforschung: Wie sind die gut ausgebildeten Pretiosen für Firmen zweckdienlich zu verwenden? Sie wissen die Macht der Demografie hinter sich, sind als "Qualitätskinder" groß geworden und haben erlebt, dass sie wählerisch wie eine Diva sein können.

Firmen fürchten sich vor ihrem Forderungskatalog (ordentliche Position, gutes Geld, genug Freiheit und Freizeit, Sichtbarkeit, echtes Feedback, Wirksamkeit). Hierarchien respektiert Gen Y nicht mehr devot, leben um zu arbeiten gilt nicht, wenn etwas nicht auch Spaß macht, dann lässt man es. Das bringt starre Firmenkulturen nun ins Wanken. Gut so, denn: Welche engagierten, leistungsbereiten Leute, egal aus welcher Generation, wollen nicht individuell wahrgenommen werden? (Karin Bauer/DER STANDARD; Printausgabe, 15./16.10.2011)

Kommentar posten
22 Postings
a b1
00
31.12.2011, 03:08
Hehe das erinnert mich an einen ehemaligen "Chef"

der fast durchdrehte, weil er sich erwartete, dass bei der Arbeitslosigkeit es nur so von willigen Sklaven wimmeln müsste - was es nicht tat.

Damals ein 10-Mann-Unternehmen, arbeitet er heute nur noch zu zweit - mit seiner (vor kurzem geschiedenen) Ex-Frau.

santa fe
 
20
17.10.2011, 14:33

das ist in wirklichkeit die forderung nach dem

BEDINGUNGSLOSEN GRUNDEINKOMMEN für alle,

nicht nur für die nach 1980 geborenen. und das BGE wird auch kommen: arbeit nach wahrem bedarf, wahrer begabung, wahrem interesse, und da es aufgrund der eskalierenden automatiiserung auch immer mehr freiwillige arbeitslose geben muss, müssen auch diese versorgt und vollständig in die gesellschaft integriert werden. sie werden sich zu zugunsten ihrer eigenen selbstverwirklichung mehr mit ehrenamtlichen tätigkeiten bechäftigen, wie das jetzt schon ca. 3 millionen österreicher tun und gerne mehr zeit dafür hätten.

sozialer friede - BGE national/global.

karakal
13
26.12.2011, 10:54
Na hoffentlich nicht...

...Ich erhalte als sogenannter Leistungsträger alleine mit meiner Lohnsteuer eh schon zwei Arbeitslose jeden Monat, bin fast nie krank....
Ich beschwer' mich eh nicht, aber wozu ein BGE? Die Leute sollen was hackeln gehen, aus.

Carlos Clementin
01
18.10.2011, 07:43

Liebes Sant am Fee
"Friede Freude Eierkuchen " fehlt noch ...
Ihc warte immer noch auf die Berechnung des BGE ... BITTE ZAHLEN SCHRIEBEN (€/Person/Monat) ... DANKE !

Erisian Liberation Front
21
17.10.2011, 11:41
Nein, liebe Fr. Bauer

Firmen "fürchten" sich nicht vor dem "Forderungskatalog" der Generation Y, die nehmen ganz einfach nur jene auf die sie auch brauchen können.

Das wird auch eine Generation Y lernen müssen.

HAL 9000
01
16.10.2011, 09:15
Ich wäre schon zufrieden ...

... wenn Angehörige der Generation Y es mal schaffen würden, zehn Minuten lang wirklich durchgehend konzentriert zu arbeiten, anstatt ihr Handy zu befingern. Es komplett auszuschalten ist sowieso denkunmöglich.

purecynicism
04
17.10.2011, 10:39

wir san aber trotzdem 50mal so produktiv wie die 68er...

okami
00
5.11.2011, 20:26
Na so unproduktiv waren die 68er auch wieder nicht!

Post(er)
00
16.10.2011, 01:22

Die Firmen (das sind wenige Personen) werden sich anstrengen müssen. Denn die Modernisierung findet heute eher in der privaten Wohnung statt, sollte aber in der Firma sein, die wesentlich mehr Geld dafür hätte.

Carlos Clementin
01
15.10.2011, 07:57
Heute Märchenabend

Thema Arbeitswelt,
Wir lesen aus der Sammlung "Der Standard"

Sie haben die Demographie hinter sich , nein, die Demographie ist über ihnen , krank geschwächt und ausgebeutet - die Last der alten wird aus den Y lons bald - e machen ...

Lang lebe Gilles Peterson
00
15.10.2011, 03:05
Ist das die Frau vom Schmögner?????

Analyser
04
15.10.2011, 00:07

Das können sich nur die wenigsten y's leisten,
für die anderen gehen Schikaniere und Ausbeutung weiter.

wenzel der schweinehirt
122
14.10.2011, 23:21
werte frau bauer,

sie haben keine ahnung von tuten und blasen. ich weiß nicht, wo sie bereits für wen wie lange gearbeitet haben, oder wie alt sie sind (ich tippe auf mitte siebzig), ein ausflug in die "echte" arbeitswelt könnte ihnen aber auf jeden fall nicht schaden.
hochachtungsvoll,

die generation Y

marie berg
08
14.10.2011, 22:53
selten

so einen schwachsinn gelesen.

RS69
 
00
18.1.2012, 19:11

Lauter schlechtqualifizierte und genechtete?

Wunderbare Welt
 
06
15.10.2011, 19:37
lesen sie öfter frey...

dann haben sie schwachsinn jede woche.....

Franz Bim
 
30
14.10.2011, 22:10
E-Mail-Kultur

Wer oder was auf CC gesetzt wird, hängt von der Kommunikationskultur ab und nicht von der Generation. Tatsächlich ist gerade die E-Mail-Kommunikation in den meisten Betrieben verbesserungswürdig. Da schreiben die Leute teilweise immer noch TOFU, keiner kann sinnvolle Betreffzeilen wählen, die Möglichkeiten, die Message IDs zur referenzierung bieten, werden so gut wie nie genutzt, was aber auch daran liegt, dass grottenschlechte E-Mail-Clients wie Microsoft Outlook verwendet werden. Ebenso besteht Unart, Dateien per E-Mail zu schicken, anstatt sie in zentralen Repositories abzulegen.

großkotzige
01
15.10.2011, 19:31

Ich leide mit Ihnen.

Poldi Fesch
22
15.10.2011, 12:11
klingt ein bisserl

mach infantilen Computerfreak

blatt spin.at
01
15.10.2011, 08:48

aha.

jetboy
00
15.10.2011, 02:14

ja... tatsaechlich die probleme unsrer zeit und der beginn des untergangs des abendlandes...

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