Mehr Geld für Unis

Rektoren wehren sich gegen Bedingungen für Hochschulmilliarde

14. Oktober 2011, 14:06
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    foto: apa/hochmuth

    Fekter knüpft die Hochschulmilliarde an Bedingungen.

Fekter: "Nur wer die Ziele erreicht, bekommt Kohle"- Rektoren-Chef Schmidinger: "Brauchen Geld dringend für Grundbudget"

Wien - Die Rektoren wehren sich dagegen, dass Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) die angekündigten Hochschulmilliarde für die Jahre 2013 bis 2015 an die Erfüllung bestimmter Bedingungen durch die Unis knüpfen will. "Wir brauchen dieses Geld dringend für die Sanierung unserer Grundbudgets", so der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Heinrich Schmidinger. Fekter hat in der "Tiroler Tageszeitung" bekräftigt, dass die Unis für mehr Geld konkrete Vorgaben des Wissenschaftsministeriums erfüllen sollen: "Nur wer die Ziele erreicht, bekommt Kohle."

Für Schmidinger sind solche Vorgaben - Fekter erwähnt etwa den Ausbau des Lehrveranstaltungsangebots oder die Zusammenlegung von Einrichtungen - derzeit nicht umsetzbar. Die Rektoren hätten immer gesagt, dass sie ab 2013 zusätzliche 300 Mio. pro Jahr brauchen, um überhaupt den Betrieb aufrechterhalten zu können. "Es scheint mir, dass der Ernst der Lage an den Universitäten nicht begriffen wird." Er habe wirkliche Probleme damit, wenn nun über die Hochschulmilliarde versucht werden soll, "die Universitäten irgendwo anders hinzusteuern". "Zuerst müssen wir unsere Grundmauern sanieren, bevor wir an anderes denken können", so der Rektor der Uni Salzburg. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 57
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fliederfaust
00
18.10.2011, 14:35
Diese Prolet-Ministerin

Ist unschlagbar. Nur Gossen-Slang (siehe "verbrämt", wo sie "gemünzt" meinte) und Arroganz.
VP in den Orkus!!!

stereochemist
00
18.10.2011, 08:10
Und bei den Banken zuckt keiner mit der Wimper.

Die eigene Zukunft lassens verhungern. Wohin soll Österreich? Keine Rohstoffe, kaum Industrie. Kluge Köpfe braucht das Land sonst sind wir schneller weg vom Fenster als wir schauen können.

A propos Hunger: wenn sie das Geld aber lieber armen Menschen in Afrika geben, bin ich auch bereit unentgeltlich zu lehren. Deal?

Werner Marzi1
 
00
18.10.2011, 00:22
Verteilungskampf.

http://www.youtube.com/watch?v=HT5VjfNlGfI

Der Verteilungskampf beginnt. Ist ja logisch. Die VISION was tatsächlich möglich wäre, wenn WIR, demokratisch gewählte, und unabhängige, und unbestechliche Politiker hätten - in der heutigen Zeit gar nicht vorstellbar. Wir haben die Mittel - wollen WIR wirklich noch auf sogennante "Spitzenpolitiker" (alle gekauft) vertrauen? YOUTUBE und FACEBOOK sind wahrscheinlich auch durch ein subventioniertes Politikerprogramm entstanden.
!! EIN WITZ !! da wird die Tragik unserer unfähigen Theaterspieler, die anscheinend alle in eine eigene GRINSE-Schule gehen, uns allen, wie die billigen Seifen-Opern des Öffentlich-Rechtlichen Fernsehens mit einem Informations-, und Bildungsauftrags, immer offensichtlicher

Rocky Acca
00
17.10.2011, 23:53
Zusammenlegungen

Fekter hat laut TT 2 "Bedingungen" vorgeschlagen, die Geld kosten, das sind: Infrastrukturverbesserung und mehr LVs. Das wird ohne über die Uni-Milliarde hinausgehende Mittel nicht gehen.

Dann sprach sie von mehr Drittmittel - das wollen alle, und den Hahn kann man nicht so leicht auf- und zudrehen - schon gar nicht in der Krise.

Nur der vierte Vorschlag bringt langfristig Einsparungen, und das ist die Zusammenlegung kleiner Unis. Das würde dem derzeitigen internationalen Trend entsprechen (siehe Finnland, Dänemark, Frankreich), und dafür gibts auch Kandidaten:
- 3 Kunstunis in Wien fusionieren
- Boku und VetMed fusionieren
- TU Graz mit Uni Graz oder Uni Leoben fusionieren
- Uni Innsbruck mit MedUni Innsbruck fusionieren

Let's see...

stereochemist
00
18.10.2011, 08:04
die jeweiligen Unis haben

durchaus differenzierte Profile. Wie wollen Sie Unis zusammenlegen, die in 2 unterschiedlichen Städten lokalisiert sind? Ausserdem muss um zu sparen in Ö zuerst immer investiert werden (sh. Bundesheer).

Die Unis brauchen eine adäquate Finanzierung, um Lehre und Forschung sicherzustellen! Und das heisst im Moment: MEHR Geld. Vom Staat.

Mr. Mag.
00
17.10.2011, 21:40

Ein Trauerspiel:
Maria Fekter besuchte das Gymnasium der Kreuzschwestern in Gmunden und die Handelsakademie in Vöcklabruck (Matura 1975). Anschließend absolvierte sie das Studium der Rechte an der Johannes Kepler Universität Linz (Dr. iur. 1979) und das Studium der Betriebswirtschaftslehre (Mag. rer. soc. oec. 1982). Außerdem legte sie die Konzessionsprüfung für das Gastgewerbe ab. 1982 trat sie in den elterlichen Betrieb (Firma Niederndorfer & Co., Kieswerke-Transportbeton) ein und wurde 1986 Geschäftsführende Gesellschafterin.
2008 Innenministerin und wegen grossem Erfolg 2010 Finanzministerin.........
So schauts aus!
Gute Nacht!

K1981
01
17.10.2011, 18:56

Frau Fekter, dh wenn ihr Politiker eure ziele nicht erreicht, dann bekommt ihr auch kein geld mehr???

maimai
00
16.10.2011, 17:36
wie war

das mit der Hochschulautonomie?

Chemist88
00
16.10.2011, 20:26
wie meinen?

.

Ich bin ein Inserat
02
16.10.2011, 17:01
Kohle?

Pflegt man sich in der ÖVP seit neuestem etwa auf Ghetto-Slang Niveau zu verständigen um neue Wählergruppen in Wien anzusprechen?

ja aber
06
16.10.2011, 14:04
typisch övp - gleich wieder die rute ins fenster stellen

vielleicht sollten wir die jährlichen milliarden agrarförderunge auch mal evaluieren und gegebenenfalls teile an die unis umleiten. dort wird sicher nicht effizient gefördert.

Die andere Meinung
 
04
15.10.2011, 22:23
Fekter: "Nur wer die Ziele erreicht, bekommt Kohle"

bitte auch auf steuer-zahlungen umsetzen..

wenn regierung ihre ziele erreicht, gibts auch bezahlte steuern..

ein ziel wäre:
anständige drogenpolitik - also kann ich mein geld jetzt jahrelang einbehalten ?

K1981
00
17.10.2011, 18:56

Ich sehe das ganz genauso!

Saint Simon
01
15.10.2011, 18:39

Wenn die Unis keine Kohle bekommen, dann nehmen sie gerne auch Schotter, davon versteht auch die Mitzi was.

das 7te geißlein
05
15.10.2011, 18:28

bei dieser dame sieht man eklatant, daß bildung nicht bei jedem fruchtet, egal, wieviel KOHLE er hat!

pago1
01
15.10.2011, 18:02
nur wer ziele erreicht

dann sofort den politikern den gehalt streichen

Chemist88
00
15.10.2011, 17:15
da beißt sich die Katze in den Schwanz

Die Unis brauchen Geld um die Qualität zu heben, Fekter will aber die ERgebnisse sehn bevor sie das Geld hergibt?

Got Your Nose!
00
15.10.2011, 17:26

ich hätte auch etwas perfideres vorgehen erwartet.

nekromancer
01
15.10.2011, 17:00
shoatli, wifaut von diläy

Wohin Einsparungen bei Bildung führen, hört man z.B. hier:

http://www.youtube.com/watch?v=C... re=related

Bolidicka Inglisch xD

mulligan1
09
15.10.2011, 16:59
sehr geehrte frau fekter,

wenn sie der meinung sind, sie müssen den österreicherinnen und österreichern ihre ansichten in ihrem jargon übermitteln, damit wir sie verstehen, dann haben sie sich schwer getäuscht.

wir bewegen uns nicht alle auf diesem tiefen niveau !

Geoffrey of Monmouth
04
15.10.2011, 15:59

Österreich schafft es immer wieder, die unfähigsten Leute zu Ministern zu machen, die nicht durch Kompetenz, sondern durch Zynismus und inadäquente Sprache überzeugen.

Doktor Jörg Haider
01
15.10.2011, 16:23
ungeeignet. habs ja immer gesagt.

mulligan1
03
15.10.2011, 15:18
"...bekommt kohle"

die diktion dieser ministerin ist die umgangssprache ganz bestimmter menschen, die sich am praterstern tummeln.

ein großartiges bild, welches regierungsmitglieder auf diese weise abgeben !

Eric der coole
60
15.10.2011, 11:30
ok

wenns die RektorInnen nicht haben wollen, wir nehmen im Schulsystem das gerne und erfüllen auch die Bedingungen: ceterum censeo scholam specialem esse servandam

Marth
09
15.10.2011, 11:16
I have a dream ...

Dass Bildung in Österreich eine Absurdität wird.
Das ist doch wirklich lächerlich, vor wenigen Jahren schickte man die Unis in die "Unabhängigkeit", führte ein Globalbudget ein und verschärft das Ganze mit dem UG 2002.
Jetzt will man Geld, welches dringenst benötigt wird (zum Bsp.: Internationale Entwicklung wird bereits gestrichen) an Bedinungen knüpfen. Also für mich ist das eine Umschreibung für Machtmissbrauch, weil hier geht es schon lange nicht mehr um einen demokratischen Prozess, sondern rein um die Umsetztung von "Zielen" die einer bestimmten politischen Taktik folgen.
Es ist ein Witz, wie man um so dringend benötigtes Geld feilschen muss, aber Banken, etc. sofort Geld reingesteckt bekommen, wenn sie nur wimmern.

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