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Um zu bremsen, muss der Fahrer den rechten Gummigriff am Lenker fest umfassen. Je stärker er greift, desto stärker bremst, wie von Geisterhand, die Scheibenbremse im Vorderrad.
Foto: Marcus Klaus/pixelio.de
Informatiker an der Universität des Saarlandes in Deutschland haben eine drahtlose Fahrradbremse entwickelt, die auf Händedruck am rechten Griff reagiert.
Die Wissenschafter kamen zu dem Ergebnis, dass nur drei aus einer Billiarde Bremsversuchen fehlschlagen. "Das ist nicht perfekt, aber dennoch akzeptabel", teilte Holger Hermanns am Donnerstag mit. Er leitet den Lehrstuhl für Verlässliche Systeme und Software. Die Informatiker arbeiten eigentlich nicht für die Fahrrad-Branche, ihnen geht es vielmehr um die Erforschung drahtloser Netze. Um deren Zuverlässigkeit zu prüfen, entwickelten sie die Radbremse als Modell.
Um zu bremsen, muss der Fahrer den rechten Gummigriff am Lenker fest umfassen. Je stärker er greift, desto stärker bremst, wie von Geisterhand, die Scheibenbremse im Vorderrad. Möglich macht dies ein Zusammenspiel von mehreren technischen Komponenten, darunter ein Drucksensor, der einen kleinen Sender aktiviert.
"Drahtlose Netze funktionieren nie hundertprozentig, das ist technologisch bedingt", erklärte Hermanns. Dennoch sollen sie künftig häufiger eingesetzt werden. "Konkrete Pläne existieren zum Beispiel für den künftigen Europäischen Zugverkehr."
Experimente mit Zügen und Flugzeugen seien jedoch zu aufwendig und zu gefährlich. "Die drahtlose Fahrradbremse bietet uns die notwendige Spielwiese, um diese Methoden für den Einsatz in weitaus komplexeren Systemen zu optimieren", teilte Hermanns mit. Er sucht nach eigenen Worten bereits ein Ingenieursbüro, das die drahtlose Fahrradbremse umsetzt. (APA)
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aber ist ja nicht grad ein perfektes modell. wärs ein auto wärs ja ok, aber rad? da hat man keinerlei stromversorgung, wodurch man auf gleich auf die funktion von zwei batterien angewiesen ist. da kann man ein stossgebet zum stromgott vor jedem bremsvorgang losschicken.
Einen Zug kann man ja so konfigurieren, dass keine Verbindung = Bremsen ist. Ein Fahrrad das mal eben eine Vollbremsung hinlegt weil ich gerade unter einer Freileitung durch fahre ist eher suboptimal.
...ein Obdachloser mit einem alten, halb-defekten Kofferradio, das unbemerkt schon seit Monaten als Störsender arbeitet.
Krach - bumm - tatü tatü
Nicht alles, was theoretisch machbar ist, sollte auch gemacht werden.
Deutsche Technik?
Also der VW-Käfer war ziemlich OK ;-)
Und die Raketenmotoren der Sojuz-Trägersysteme sind letztlich eine Weiterentwicklung der V2, die unter Wernher von Braun in Peenemünde konstruiert wurde. Die Amis schnappten sich damals den Chef und die Sowjets die zweite Garnitur. Die wussten schon, was sie taten.
Um etwas entbehrliches hinzuzufügen: Microsoft ist keine deutsche Firma...
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