Demokratie-Debatte

Demokratiereform ohne Mehrheitsprinzip?

Kommentar der anderen | 13. Oktober 2011, 18:47

Kann man Erfahrungen mit Blockaden bei Gruppenentscheidungen für die Debatte um den Stillstand in der Politik fruchtbar machen? - Von Erich Visotschnig

Der Versuch einer systemtherapeutischen Antwort auf die Krise der Parteiendemokratie:

Zuerst möchte ich Ihnen als kleines Gedankenexperiment die Regeln eines (absurden?) Wettlaufs vorstellen:

1. Im Gelände wird ein Startpunkt festgelegt und ein Zeitlimit vorgegeben.

2. Eine von mehreren Mannschaften geht alleine ins Rennen.

3. Diese Mannschaft wählt den Kurs der Rennstrecke nach eigenem Ermessen.

4. Während des Rennens rufen die Läufer ständig: "Wir sind die Schnellsten!"

5. Von den Zuschauern beobachtet, werfen die anderen Mannschaften aus sicherer Entfernung Hindernisse auf die Strecke und rufen ständig: "Wir würden schneller laufen!"

6. Wenn das Zeitlimit abgelaufen ist oder wenn die laufende Mannschaft nicht mehr weiter will, ist der Wettlauf beendet.

7. Da die zurückgelegte Distanz und Zeit nur für die laufende Mannschaft gemessen werden kann, ist kein Leistungsvergleich zwischen den teilnehmenden Mannschaften möglich.

8. Daher präsentiert jede Mannschaft sich selbst als die beste.

9. Die Zuschauer bestimmen per demokratischer Abstimmung, wie überzeugend sich die einzelnen Mannschaften präsentiert haben

10. Die Abstimmung ergibt, welche Mannschaft das nächste Rennen bestreiten darf.

Absurder Schaukampf

Wahrscheinlich ist jedem die Absurdität dieser Regeln unmittelbar einsichtig. Und niemand würde annehmen, dass die teilnehmenden Mannschaften dadurch zu sportlichen Höchstleistungen angespornt werden. Genau diese schildbürgerhaften Regeln wirken jedoch in der parlamentarischen Demokratie. Vergleichen Sie Regeln für Regel:

1. Inmitten des jeweils aktuellen politischen und wirtschaftlichen Umfelds beginnt eine Legislaturperiode

2. Eine Partei oder Koalition erhält die Regierungsverantwortung aufgrund der Stimmenmehrheit in einer demokratischen Wahl

3. Die Stimmenmehrheit im Parlament berechtigt die Regierung, über ihren Kurs nach eigenem Ermessen zu entscheiden.

4. Während ihrer Amtsperiode versucht die Regierung ihre Politik als optimal für das Land und seine Bürger darzustellen.

5. Da die Oppositionsparteien keinen unmittelbaren Einfluss auf die Regierungsarbeit haben, lassen sie kein gutes Haar daran und erklären den Wählern ständig, sie würden alles anders und besser machen.

6. Am Ende der Legislaturperiode oder wenn die Regierungsmannschaft (etwa wegen Problemen in einer Koalition) nicht mehr weiter will/kann), tritt sie ab.

7. Da nur die Regierungsarbeit beurteilt werden kann, ist kein objektiver Leistungsvergleich zwischen den politischen Parteien möglich.

8. Daher versuchen sämtliche Fraktionen im Wahlkampf die Ereignisse der letzten Legislaturperiode als Bestätigung ihrer Linie darzustellen.

9. Aufgrund dieser Selbstdarstellung der Parteien bestimmt das Volk die Stärkeverhältnisse für die nächste Legislaturperiode durch freie Wahlen.

10. Das Wahlergebnis bestimmt, welche Regierungsmannschaft für die nächste Legislaturperiode gebildet werden kann

In der Politik sind wir eigenartigerweise völlig blind für die Absurdität dieser Regeln. Was wir im Sport logisch und richtig finden, das sollten wir auch von einem politischen System fordern:

Alle Läufer, die erfolgreich sein wollen, müssen mit gleichen Chancen am Wettkampf teilnehmen können. Und: Ihr Erfolg darf nicht vom erzielten Showeffekt abhängen, sondern muss als objektive Leistung erbracht werden und messbar sein.

Um dies zu erreichen, reicht es nicht, nur an irgendwelchen Schräubchen zu drehen. Wir müssen das Prinzip infrage stellen, das der Absurdität dieses Schaukampfs zugrunde liegt: das traditionelle Mehrheitsprinzip.

Seit erdenklichen Zeiten gibt es eine Alternative. Sie ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit, somit milliardenfach bewährt und uns allen so vertraut, dass sie nicht einmal einen eigenen Namen hat.

Konsensieren ...

Ein Beispiel: Vier Freunde wollen gemeinsam in ein gutes Restaurant essen gehen. Vier Restaurants stehen zur Auswahl: ein chinesisches, ein griechisches, ein italienisches und ein steirisches. Bei der Abstimmung - eine Stimme für den Chinesen, zwei für den Griechen und eine für den Steirer - gewinnt der Grieche mit der knappen relativen Mehrheit von zwei Stimmen. - Jetzt jedoch protestiert einer der Freunde, griechisches Essen wäre zu fett, er hätte Probleme mit der Galle, beim Griechen wolle er nicht essen.

Was werden die Freunde tun? Ihn mit dem Argument auf die erfolgte Abstimmung zurechtweisen und seinen Einspruch übergehen? Sicher nicht: Wenn sie Freunde sind, die einander achten und darauf Wert legen, dass das gemeinsame Essen in harmonischer Stimmung verläuft, werden sie seinen Einspruch ernst nehmen und den Griechen aus der Liste der möglichen Restaurants streichen.

Nun erheben zwei der Freunde Einsprüche gegen den Chinesen, und der vierte schließlich mag den Steirer nicht. Nur bei der Frage nach dem italienischen Restaurant bleibt alles stumm, niemand hat einen Einwand.

Ich glaube, es ist allen klar, wohin die Freunde gehen werden: zum Italiener, was sonst.. - Der große Unterschied zum Mehrheitsprinzip bei dieser Art der Entscheidungsfindung liegt darin, dass die Ablehnung beachtet wird. Dies kann man formalisiert als "Systemisches Konsensieren", kurz "Konsensieren" auch in beliebig großen Gruppen durchführen: Es wird zuerst eine Vielfalt von Vorschlägen entwickelt und dann wird jeder Vorschlag von jedem Gruppenmitglied mit Widerstandstimmen (W-Stimmen) bewertet. Dabei bedeuten null W-Stimmen keinen Widerstand und zehn W-Stimmen totale Ablehnung. Zwischenwerte werden nach Gefühl vergeben. Wenn die Widerstandstimmen je Vorschlag zusammengezählt werden, erhält man dessen Gruppenwiderstand. Es ist offensichtlich: Der Vorschlag mit dem geringsten Gruppenwiderstand wird von allen gemeinsam am leichtesten angenommen, erzeugt das geringste Konfliktpotenzial und kommt daher als Problemlösung am ehesten infrage.

... statt protestieren

Wer beim Konsensieren erfolgreich sein will, darf nicht andere bekämpfen (was Widerstand erregen würde), sondern muss Lösungen anbieten, die wenig Widerstand hervorrufen. Im Parlament könnten alle Parteien Gesetzesvorschläge entwickeln, die Konsens-nächste würde Gesetz. Solche Entscheidungen wären dann nicht blockierbar und auf keine Mehrheiten angewiesen.. Die Opposition könnte mit konstruktiven Vorschlägen politisch wirksam und daran gemessen werden.

Damit wären die oben gestellten Forderungen erfüllt und der politische Wettkampf würde von einem absurden Schaukampf, der in erster Linie der Macht und dem Einfluss von Parteien und deren Funktionären dient, zu einem echten Wettbewerb der Ideen bei der Suche nach optimalen Lösungen für das gesamte Land.(Erich Visotschnig, DER STANDARD; Printausgabe, 14.10.2011)

ERICH VISOTSCHNIG, Jg. 1939, ausgebildeter Mathematiker, Sytemanalytiker und Projektmanager, leitet zusammen mit Siegfried Schrotta ein auf den hier skizzierten Konfliktlösungsmodell beruhendes Beratungsinstitut in Graz.

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Posting 1 bis 25 von 71
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slow motion
00
15.10.2011, 12:13
Erstens einmal hinkt der vergleich mit dem Sport,

der ein Entertainment ist, zu dem nur die Interesseirten hingehen, während die Uninteressierten fernbleiben können, während es nicht möglich ist, den Gesetzen und dem Staat fernzubleiben.

Und zweitens würde eine abgestufte Stimmgebung wenig Sinn mach, weil die Parteien sowieso immer nur volle Zustimmung oder volle Ablehnung als Stimme abgeben würden, aber nie Stufen.

erich39
00
15.10.2011, 22:40

Wer der eigenen Wunschlösung null W-Stimmen zuteilt und alle anderen Vorschläge mit zehn W-Stimmen total ablehnt, hat entweder Glück und die eigene Wunschlösung wird angenommen. Wenn die eigene Wunschlösung nicht angenommen wird, gibt der das Heft allerdings völlig aus der Hand und überlässt den Entscheid den anderen, da er zwischen den anderen Lösungen nicht weiter differenziert hat.

Eine Partei die so handelt, liefert sich den andern aus – was sowohl den Parteiinteressen als auch dem Wählerauftrag widersprechen würde.

slow motion
01
17.10.2011, 18:36
Demokratie hat auch eine Konflikt- bzw- Konfliktkulturkomponente.

Idealistische mathematische Konzepte lassen die Psychologie weiter Teile der Bevölkerung völlig aßer acht.

Elegantestes Conversations-Lexicon für alle Stände
00
14.10.2011, 19:44

Das Restaurantbsp läuft in der Politik so ab: Jeder stimmt für den Wirt, der ihn bezahlt. Die beiden für den Griechen blockieren jede andere Lösung mit W-Stimmen. Gegen einen kleinen Vorteil wird der Chinesenbefürworter ins Boot geholt, und voilà, sind wir beim Griechen.

erich39
00
14.10.2011, 23:55

Es ist richtig, wenn man eine 75 %-Koalition bilden kann, die sich auf einen einzigen Vorschlag einigt, dann gibt es auch beim Konsensieren dasselbe Resultat wie bei der Mehrheitsabstimmung. Nur bitte: Wann schafft man in der Politik eine 75 %-Koalition?

Elegantestes Conversations-Lexicon für alle Stände
00
15.10.2011, 21:15

Bei 92:91 dasselbe, die absolute Mehrheit bei 4 Personen liegt halt zufällig bei 75%.

erich39
00
15.10.2011, 22:31

92: 91 bedeutet, dass sich bei vier Vorschlägen eine absolute Mehrheit für einen Vorschlag gebildet haben muss. Man sieht doch heute wirklich, wie schwer es ist, absolute Mehrheiten zu finden – obwohl es heute nötig ist. Dann kann man doch wirklich nicht annehmen, dass man diese absoluten Mehrheiten so locker bilden wird, wenn es zum Erfolg nicht mehr nötig ist. Wer wird die Chancen des eigenen Vorschlags untergraben, indem strategisch bewertet, um einen fremden Vorschlag zu unterstützen?

Elegantestes Conversations-Lexicon für alle Stände
01
14.10.2011, 19:24

Wie funktioniert das in politischen Fragen?

Die Parteien A und B wollen X
Die Parteien C und D wollen Y

A und B haben 6, C und D 4 Mandate

A und B vergeben 60W-Stimmen gegen Y, C und D 40 W-Stimmen gegen X. X ist beschlossen. Ein Mehrheitsbeschluss.

Das System funktioniert nur, wenn die Abstimmenden ehrlich und konstruktiv sind. In der Politik finden sich Gruppen zusammen, die völlig anderen Motiven folgen. Und die Systemänderung wird diese Gruppen nicht disziplinieren. Dazu braucht es ganz andere Reformen.

erich39
01
15.10.2011, 00:01

Wenn die Parteien A und B wirklich dasselbe wollen, können Sie es – da sie gemeinsam die absolute Mehrheit haben – auch beim Konsensieren erzwingen. Nur: Wie häufig ist es in der Politik, dass zwei Parteien wirklich dasselbe wollen? Unter dem Mehrheitsprinzip sind sie allerdings chancenlos, wenn sie sich nicht einigen können. Die Entscheidung ist dann blockiert. Beim Konsensieren wird trotzdem ein Entscheid gefunden.

Elegantestes Conversations-Lexicon für alle Stände
00
15.10.2011, 21:17

Naja, so etwas ähnliches läuft innerhalb der Parteien und Koalitionen ab, die dann einen Block bilden. Das Problem sind die Parteien, nicht die Regeln der Entscheidungsfindung.

edurkheim
00
14.10.2011, 19:05
Warum winden sich bei uns alle mit dem schwindligsten Vorschläge vor einem einfachen Modell dass bei unseren Nachbarn seit Jahrzehenten bestens funktioniert

Machen wir doch einfach Volksabstimmungen zu den wichtigsten strittigen Punktne (zB einheitliche Mittelschule, Wehrpflicht, Rettungsschirm etc).

Und fertig.

Da brauchen wir nicht einen Experimentier-Kasten nach dem anderen (vom idiotischen Listen-Merhheitswahlrecht mit den kompliziertesten Berechnungen, bis zu diesen unausgegorenen Vorschlägen)

erich39
00
15.10.2011, 09:08

Wir machen nicht einfach Volksabstimmungen, weil es zum Beispiel zur einheitlichen Mittelschule wahrscheinlich weit über 100 denkbare Modelle gibt. Eine Volksabstimmung, bei der nur über ein einziges Modell entschieden werden kann, kann dieser Komplexität daher niemals gerecht werden.

KL
00
14.10.2011, 17:18

die homepage zum "konsensieren":
www.sk-prinzip.net

Garfield2
00
14.10.2011, 16:57
Die Beispiele sind nett, funktionieren nur im Parlament mit Sicherheit nicht

Ein Gegenbeispiel: 2 Parteien schaffen gemeinsam über 50% und gehen eine Koalition ein. Alle freuen sich.
Bei einigen Punkten haben sie jedoch diametrale Meinungen, zB Studiengebühren, Wehrpflicht, Gesamtschule, etc.
Ihr Konsensmodel würde darauf beruhen, dass man sich gegenseitig zuhört und zu überzeugen versucht. Im Idealfall holt man Experten von Aussen und eine Lösung sieht dann in etwa so aus: Wir führen die Studiengebühren wieder ein, erhöhen aber die Stipendien massiv, sodass eh nur wenige betroffen sind, ausser die mit Geld und Nichtöstereicher. Dafür schaffen wir die Gesamtschule, mit starken Fokus auf Leistungsgruppen, zB, und alle Lehrer haben in Zukunft einen Uniabschluss zu haben.
Wie's in Wirklichkeit ist, wissen wir alle!

erich39
00
14.10.2011, 17:26

Wenn mittels Konsensierens entschieden wird, kann der eigene Vorschlag erfolgreich sein, auch ohne dass man eine Koalition eingeht und dieser zuliebe zuliebe den eigenen Vorschlag anpassen muss, indem man davon Abstriche macht oder Aspekte integriert muss, die man eigentlich ablehnt. Wir wissen alle, wie schwer es Koalitionen miteinander haben. Unter den Bedingungen des Konsensierens ist daher nicht zu erwarten, dass Koalitionsbildungen eine Rolle spielen.

Stradivari
00
14.10.2011, 17:19

Voraussetzung wäre natürlich, dass im Parlament Menschen sitzen, die nicht am Gängelband einer Parteizentrale hängen. Wenn den "freien Mandataren" keine freie Meiungsbildung offensteht, kann auch Systemisches Konsensieren nicht weiterhelfen.

Wenn sich die "freien Mandatare" jedoch vom Knebel der Parteizentralen lösen würden, könnten sie zu den Problemstellung jene Lösung finden, die insgesamt den geringsten Widerstand erzeugt und insofern auch die größte Zufriedenheit bewirkt.

Solange die Parteizentralen ihren Mandataren jedoch nicht erlauben, einen eigenständigen Willen zur Problemlösung zu entwickeln, wird diesen Parteien auch niemand Problemlösungsfähigkeit angesichts komplexer Herausforderungen zutrauen.

frank franki
00
14.10.2011, 17:51

Wobei ich jetzt nicht sehe, wieso das Konsensieren (ich les da immer kondensieren) nicht auch "inter partes" funktionieren sollte?

Garfield2
00
14.10.2011, 17:50
da haben sie wohl leider recht

erich39
00
14.10.2011, 17:33

Ob der geringste Widerstand von den einzelnen Mandataren individuell ausgedrückt wird oder einer Parteimeinung folgend ist für die Gesetzmäßigkeiten des Konsensierens irrelevant. Die Entscheidungen sind trotzdem nicht blockierbar, es werden keine Koalitionen benötigt, jede Partei hat mit ihren Anträgen Chancen auf den Erfolg und kann sich somit nicht auf destruktives Nörgeln beschränken sondern muss konstruktiv mitarbeiten, da sie an dieser Mitarbeit gemessen werden.

happyhour1
 
00
14.10.2011, 16:36
Ich verstehe diesen Hang zum Konsens.

Vorerst aber sind in einer individualisierten Zeit und Gesellschaft, wie wir sie gerade durchleben, Entscheidungen nicht wie im Indianerzelt zu finden. Es besteht Konkurrenzdemokratie. Dass diese derart substanzlose Parteien hervorgebracht hat, ist bedauerlich, aber nicht irreparabel. Einen Ansatz zur Reparatur -und zum Zurückdrängen der rechten Rabauken- bietet das Demokratiebegehren: www.meinoe.at

slow motion
00
14.10.2011, 14:58
Es gibt viele verschiedene Modelle von Parteiendemokratie.

Nur weil das österreichische Modell der Parteiendemokratie nicht funktioniert, die Parteiendemokratie überhaupt abschaffen zu wollen, halte ich für einen Kurzschluß.

erich39
00
14.10.2011, 17:13

Es soll nicht die Parteiendemokratie abgeschafft werden, sondern der Entscheidungsmodus im Parlament

mikkki
00
14.10.2011, 16:34
wer redet von "überhaupt"

wo sie erwiesenermaßen nicht funktioniert (sie sehen diesen fall z.b. in Ö. gegeben), da sollten sich die Vertreter der Parteindemokratie Verbeserungsvorschlägen, sein sie noch so utopisch, nicht verschließen und "überhaupt" sagen.

cya

byron sully
01
14.10.2011, 14:26

seh ich anders. natürlich ist gespräch wichtig. aber eine mehrheit ist durchaus gewählt, um ihre eigene politik durchzubringen. so hat das schüssel gemacht (eine inhaltlich und stilistisch leider völlig falsche politik, aber er suchte eben nicht dauernd den konsens - etwas, das die spö leider dauernd tut und dauernd umfällt, auch obama macht den gleichen fehler). wenn's in die falsche richtung läuft, kann man die regierung eben beim nächsten mal abwählen. aber sie soll IHR programm durchziehen, dafür wird sie ja gewählt.

Grammelschmalzbrot
01
14.10.2011, 12:55
Wenn Wahlen etwas ändern könnten, würde man sie sofort verbieten!

... habe ich mal wo gelesen ...

... wollte ich nur mal so sagen.

;-)

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