Protest gegen das teuerste Bildungssystem der Welt

Claudio Pizarro, 14. Oktober 2011, 06:15
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    Ungleicher Kampf: Studentendemo in Santiago

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    Tränengaseinsatz

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    Hernan Büchi - von 1985 bis 1989 Finanzminster in Pinochets  Junta - betätigte sich danach als Präsident der Entwicklungsuniversität. Heute ist er u.a. für chilenische Bergbauunternehmen als Verwaltungsrat tätig.

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    Am Verhandlungstisch: Giorgio Jackson und Camila Vallejo für die Studierenden,  Bildungsminister Felipe Bulnes für die Regierung

Der Kampf der chilenischen Studierenden gegen das von der Diktatur geerbte neoliberale Entwicklungsmodell

Die chilenischen Studierenden demonstrieren seit mehr als drei Monaten gegen das teuerste Bildungssystem der Welt. Doch es wird immer deutlicher, dass sich ihr Kampf - und der anderer Gesellschaftssektoren - gegen das von der Diktatur geerbte neoliberale Entwicklungsmodell richtet.

***

Am 4. August erwachte das Zentrum von Santiago, der Hauptstadt Chiles, wie im Belagerungszustand: an allen Ecken und Enden Polizeiaufgebote und in den Straßen Barrikaden. Die Weigerung der Regierung, einen vom Chilenischen Studentenverband Confech ausgerufenen Protestmarsch über die Alameda, die wichtigste Verkehrsader der Hauptstadt, zu genehmigen, hatte zur größten Massenmobilisierung in den letzten 20 Jahren geführt.

Von früh an strömten die Studierenden auf die Plaza Italia, den Ausgangspunkt für die Demonstration, wo sie von einem Aufgebot von 500 Polizisten mit Wasserwerfern empfangen wurden. Diese empfanden dieses Verhalten als Provokation und als Angriff auf die verfassungsmäßig garantierte Versammlungsfreiheit. Gewalttätige Auseinandersetzungen flammten auf und verbreiteten sich rasch auf die Universitäten, Mittelschulen, Parks und Straßen. Die Metro der Hauptstadt musste streckenweise ihren Betrieb einstellen. Tränengasschwaden verbreiteten sich in der Stadt, und die Börse von Santiago erlebte ihren schlimmsten Kursverfall seit drei Jahren.

26 Prozent Zustimmung

In den Mittagsstunden veröffentlichte CEP, das wichtigste Meinungsforschungsinstitut des Landes, eine erste Umfrage. Die Regierung von Sebastián Piñera erhielt demnach eine Zustimmung von 26 Prozent - der schlechteste Wert einer Regierung seit dem Ende der Diktatur -, während eine große Mehrheit die staatliche Bildungspolitik verurteilte und den Kampf gegen die hohen Studiengebühren unterstützte.

Fast gleichzeitig mit der Verlautbarung der Umfrageergebnisse wurde wegen einer Bombendrohung das Gebäude des Fernsehsenders Canal 13 - der einer der mächtigsten Unternehmensgruppen Chiles gehört - geräumt. Als die Repression der Polizei unerträglich wurde und Santiago immer mehr einer belagerten Stadt glich, rief Camila Vallejo, Führerin der Confech, über Twitter zu einem Cacerolazo auf, einer Protestform aus der Zeit der Diktatur, bei der mit Löffeln auf leere Schüsseln geschlagen wird.

Im Laufe des Nachmittags wurden die Auseinandersetzungen immer heftiger und breiteten sich auf andere Städte des Landes aus. Studierende verschiedener Universitäten begannen, über Twitcam die Gewalttätigkeit der Polizei gegenüber den DemonstrantInnen öffentlich zu machen, die in die universitären Räume eingedrungen war.

Gegen 19 Uhr versuchten an die hundert StudentInnen, in die Büroräume von Chilevisión einzudringen. Präsident Piñera hatte diesen TV-Kanal vor kurzem um 155 Mio. US-Dollar an den US-Riesen Time Warner verkauft.

Am Abend breitete sich in verschiedenen Vierteln von Santiago der scheppernde Lärm der Cacerolazos aus. In der Nacht ging eine Filiale der Supermarktkette La Polar in Flammen auf; sie ist in einen Finanzskandal verwickelt, der etwa eine Million Menschen geschädigt hat. Die Bilanz des Protesttages: 800 Verhaftete und 90 verletzte Polizisten. So wie der Nahe Osten seinen „Arabischen Frühling" erlebte, so hatte nun Chile seinen eigenen „Winter". (In Chile sind die Monate Juni bis September die Wintermonate; Anm.d.Ü.)

Am Tag nach der Großdemonstration kam es zu ersten internationalen Reaktionen. Amnesty International forderte die Regierung auf, den unverhältnismäßigen Gewalteinsatz der Polizei untersuchen zu lassen und das Recht auf freie Meinungsäußerung zu respektieren. International bekannte Intellektuelle, angeführt von Noam Chomsky, sendeten an die widerständischen StudentInnen Unterstützungserklärungen, und viele Menschen, von der Republik Kongo bis Großbritannien, bekundeten über die sozialen Netzwerke ihre Solidarität.

Der Aufstand der Studierenden Chiles entwickelt sich in der Folge zu einem Phänomen des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Die geringe Glaubwürdigkeit der offiziellen Politik und die starke Kritik an der staatlichen Energiepolitik, die sich zum Beispiel in Protesten gegen den Bau von fünf Staudämmen in Patagonien geäußert hatte, machten es möglich, dass die Jugendlichen die Straßen erobern und die Unterstützung eines großen Teils der Gesellschaft gewinnen konnten.

Camilo Ballesteros, Sprecher der Confech von Santiago, erklärt: „Besonders Sektoren der Mittelklasse identifizierten sich mit unserem Aufruf. Viele von ihnen haben am eigenen Leib das Drama erlebt, bei zwei eigenen Kindern auszuwählen, welches nun studieren kann, denn für beide reicht das Geld nicht aus."

Die Chronologie der Proteste begann am 12. März, als die Confech eine Erklärung wegen Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Stipendien veröffentlichte. Zwei Monate später, am 12. Mai, rief sie zu einer ersten Demonstration unter dem Motto „Die Rückeroberung der öffentlichen Bildung" auf und unterbreitete ihre Forderungen dem Erziehungsminister Joaquín Lavín von der Rechtspartei UDI, einem aktiven Mitglied des Opus Dei. In deren Mittelpunkt steht eine „egalitäre, öffentliche und kostenlose Bildung", die in der Verfassung als soziales Recht festgeschrieben ist. Die Forderungen gewinnen immer mehr Zustimmung in einem Land mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen Lateinamerikas (ca. 15.000 Dollar im Jahr) und gleichzeitig einer der weltweit ungerechtesten Einkommensverteilungen.

Pinochets Vermächtnis: In den 1970er Jahren - vor dem Putsch gegen Allende -, als das Pro-Kopf-Einkommen sieben Mal geringer war als heute, musste man für den öffentlichen Unterricht keinerlei Schul- oder Studiengebühren zahlen, erklärt Sergio Bitar, Erziehungsminister in der Regierung von Ricardo Lagos.

Die Geschichte dieser fundamentalen Veränderung begann genau einen Tag vor der Übergabe der Regierungsgewalt von Diktator Augusto Pinochet an den Chistdemokraten Patricio Aylwin am 10. März 1990. An diesem Tag verabschiedete die Militärregierung das Bundesunterrichtsgesetz, worin das Konzept des Profits in der Bildung festgeschrieben wird, während die Aufgabe der Aufrechterhaltung des Unterrichts an die Gemeinden übertragen wurde. Das war der Ursprung allen Übels.

Schon nach wenigen Jahren konnten nur die reichsten Kommunen in den Schulen ein Mindestmaß an Qualität garantieren, während die soziale Segmentierung und die Ungleichheit zunahmen. Diese Situation hat zu einer Abwanderung von SchülerInnen aus den kommunalen öffentlichen Schulen in die subventionierten privaten Bildungseinrichtungen geführt. Damit setzte sich die neoliberale Logik auch im Unterrichtswesen völlig durch. Einer der Forderungen der Studierenden ist die Rückkehr der öffentlichen Schulen zum früheren Status Quo.

Das von der Diktatur vererbte Problem betrifft jedoch nicht nur die Schulbildung. An den Universitäten ist der Konflikt sogar noch größer. Vor 1981 gab es in Chile nur acht öffentliche Universitäten, doch mit einem Dekret der Militärregierung wurden Privatuniversitäten geschaffen. Im März 1990, als die Militärdiktatur abtrat, hatte der Oberste Bildungsrat den privaten Universitäten wirtschaftliche und administrative Autonomie gewährt und ihnen eine indirekte staatliche Subvention zugeschrieben.

Mario Weisbluth, Sprecher der NGO „Erziehung 2020", einer Bürgerrechtsbewegung, die die Unterrichtsqualität in Chile verbessern will, fasst zusammen: „Obwohl das ‚Gesetz der Freiheit des Unterrichts‘ die Universitäten ganz klar als gemeinnützige Körperschaften definiert, gibt es heute viele Investoren, die diesen Bereich als ein millionenschweres Geschäft betrachten. Das chilenische Modell ermöglicht es, mit Hilfe öffentlicher Subventionen Profite zu erzielen und das Konzept des freien Unternehmertums über das Recht auf Bildung zu stellen."

Opus Dei betreibt Hochschulen

Das Fehlen einer gesetzlichen Regulierung ermöglicht es, dass die Gewinne an die Immobilienfirmen fließen, in deren Gebäuden die Universitätseinrichtungen untergebracht sind. Doch viele dieser Universitäten verbergen noch ein zweites Geschäft: das ideologische. Organisationen wie Opus Dei oder Die Legionäre Christi unterhalten eigene Hochschulen, die nach dem von Pinochet gepushten neoliberalen Modell ausgerichtet sind. Die „Entwicklungsuniversität", die einer der gegenwärtigen Regierungsparteien, der UDI, nahe steht, hatte entsprechende Präsidenten: Hernan Büchi, Finanzminister unter Pinochet, und Joaquín Lavín, Erziehungsminister unter Piñeira, bis er vor kurzem unter dem Druck der Unruhen zurücktreten musste.

Die Organisation für Zusammenarbeit und Wirtschaftliche Entwicklung, OECD, veröffentlichte Daten, wonach die höhere Schulbildung in Chile mit jährlichen Kosten von durchschnittlich 3.400 Dollar die teuerste der ganzen Welt ist, noch vor den USA, Großbritannien, Australien und Japan.

Doch die hohen Kosten betreffen nicht nur Privatuniversitäten. Auch die öffentlichen Einrichtungen haben im letzten Jahrzehnt die Studiengebühren bedeutend angehoben. Es besteht wohl eine Möglichkeit von Stipendien, doch wird dadurch die Kreditwürdigkeit der StudienabgängerInnen beeinträchtigt. Wenn man hingegen kein Stipendium hat, erhält man einen Kredit mit staatlicher Bürgschaft, der nichts anderes ist als ein Bankkredit mit einem Zinssatz von 5,6%. Studieren ist in also in Chile heute genau so teuer wie ein Kredit zum Bau eines Eigenheims. Dieser Sachverhalt ist der Protestbewegung völlig klar.

Die Protestmärsche werden immer bunter und spielerischer. Es gibt - gespielte - kollektive Freitode, Marathonläufe um den Regierungssitz und die Präsentation eines Liedes namens „Thriller", zu dem hunderte Studierende im Zentrum von Santiago tanzen. Oder das öffentliche Massen-Küssen als Plädoyer für eine neue Bildungspolitik.

Der Druck auf den Präsidenten ist so stark, dass Piñeira, einer der reichsten Unternehmer des Landes, schließlich in die Aufnahme von Gesprächen einwilligte. Er erklärte daraufhin, man sei in neun von zwölf Punkten zu einer Übereinstimmung gelangt. Was die Protestbewegung sofort via Twitter in Abrede stellte - und für den 13. September (kurz nach Redaktionsschluss des Südwind-Magazins) zu einem Generalstreik aufrief. (Übersetzung aus dem Spanischen von Werner Hörtner/Südwind-Magazin, Ausgabe Oktober 2011)

Weltmeister bei Studiengebühren

Nach Untersuchungen von OECD und UNICEF ist Chile das Land mit den höchsten Studiengebühren weltweit. Ein Medizinstudium kann bis zu 800 US-Dollar monatlich kosten. Durch die neoliberalen Reformen zur Zeit der Militärdiktatur wurde die Bildung zu einer Geschäftemacherei.
Vor dem Militärputsch von 1973 waren 80% der Bildungseinrichtungen öffentlich - heute sind es nur mehr 25%.
Junge AkademikerInnen starten mit einer Schuldenlast ins Berufsleben, die sie oft erst binnen 15 oder 20 Jahren abtragen können.

Claudio Pizarro studierte Journalismus an der ­Katholischen Universität in Valparaiso. Mitarbeiter verschiedener chilenischer und ausländischer ­Medien. Leiter des Chronik-Ressorts der Wochenzeitschrift „The Clinic"

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Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 53
1 2
Erasmus von Mises
31
15.10.2011, 15:13
teuerstes der Welt?

ich bin mir sicher, dass die meisten Bildungssysteme im Westen teurer sind, wenn man kalkuliert, wie viele Steuergelder reingepumpt werden; ist ja so, als würde man sagen, Österreichs Bildungssystem wäre gratis, weil es keine Studiengebühren gibt - gut, dann ist Chile gewiss am teuersten.

chilli p.
02
17.10.2011, 11:02
bei den festspielen klappt es doch auch -

warum kann man bei der bildung nicht in "umwegrentabilität" rechnen?

Isokolon
02
15.10.2011, 11:50

ist das das große Vorbild der VP-Bildungspolitik?

Lord of Dawn
01
15.10.2011, 08:49
Hernan Büchi

Wusste ich doch, dass ich den Namen kenne: http://de.wikipedia.org/wiki/Hern... B%C3%BCchi

Walter KURTZ
 
02
15.10.2011, 07:46

"wonach die höhere Schulbildung in Chile mit jährlichen Kosten von durchschnittlich 3.400 Dollar die teuerste der ganzen Welt ist, noch vor den USA, Großbritannien, Australien und Japan."

Definitiv falsch. In den USA gibt's für 3400 $ jährlich maximal irgendein Community College. Da betragen die durchschnittlichen Kosten p.a. ca. 10000$...

tich nak
32
14.10.2011, 22:47

lustig wie man Dinge verdrehen kann, es kann nicht eventuel sein daß sich das pro Kopf einkommen versiebenfacht hat weil, unter anderen Massnahmen, eben das Bildungssystem lieberalisiert wurde.

Lord of Dawn
01
15.10.2011, 08:43

Ja, aber das heißt nur, dass eine kleine Elite super-reich geworden ist, während weite Teile der Bevölkerung (noch mehr) verarmt ist.

Der typische neoliberale Umbau (Verscherbelung öffentlichen Eigentums, Deregulierung, Sozialabbau) hat noch nie den Wohlstand gebracht, den die Anhänger der Chicagoer Schule versprachen - es sind immer nur eine kleine Elite oder transnationale Konzerne reich geworden, während die Bevölkerung veramt ist und sich Bildung, Medizin und Nahrung ind der privatisierten Welt nicht mehr leisten konnten!

depp am huegel
00
14.10.2011, 22:26

nur die überschrift lesend dachte ich es geht um - österreich ;-)

F.S.K
14
14.10.2011, 21:38
Piñeira ist der erste konservative präsident seit der diktatur

die linken hätten also zeit genug gehabt das bildungssystem zu ändern, wenn es wirklich so unsozial ist.

der schwitzbär der schwitzt sehr
00
14.10.2011, 21:15

Die leiden noch heute unter den Verbrechen Kissingers

Lord of Dawn
00
15.10.2011, 08:45

und von Milton Friedmann und seinen Anhängern!

brachliegende Werbefläche
00
14.10.2011, 19:43
Piñeira

ein i reicht: Piñera

NONE
01
14.10.2011, 12:24

Die Regierung verrät die Bevölkerung - ob in Chile oder Österreich.

bläh! bläh!
20
14.10.2011, 18:50

nur geben die österreicher den ausländern/der eu die schuld...

>die freie liebe<
03
14.10.2011, 14:05

Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger,
Volksvertreter...

Karl Krammer
46
14.10.2011, 12:08
die Universitäten sind auch in anderen Ländern so teuer

Auch in Europa kostet ein Medizinstudium um die 10.000€ pro Kopf und Jahr. Bezahlt wird das halt vor allem von denen, die nicht studieren und das hat seinen Preis in der hohen Steuerbelastung.

Der Staat nimmt in Chile nur 20% der Wirtschaftsleistung als Steuern und Sozialabgaben ein, vor allem in Form von Verbrauchssteuern (18% MwSt). Aber an Einkommenssteuer zahlt eine Familie mit 2 Kindern und 5.000 US$ Monatseinkommen gerade mal 6% Einkommenssteuer: http://www.sii.cl/aprenda_s... ilean1.htm

Es kostet also überall ziemlich gleich viel. Unterschiedlich ist nur der Entscheider. In Chile entscheidet vor allem der Einkommensbezieher, was mit seinem Geld passiert, in Europa dagegen vor allem die Politik.

beni_b
00
15.10.2011, 11:27

Es kann auch jeder Studueren, und wenn er mal die Matura nicht erreicht kann er die Reifeprüfung machen oder Studienberechtigungsprüfung. Desweiteren hilft ein breit gebildetes Volk dem Allgemeinwesen besser alls ein Volk das nur eine Elite hat. => Es wurde ausgerecnet das jeder der Studiert hat höhere Stuern zahlt und dem System wenniger belastet. Desweiteren sollte nicht nur abhöngig sein wie reich die Eltern sind. Und weiteres Studien Kredite sind auch ein Blödsin siehe eh oben im Artikel... Noch was wiessen schützt die Demokratie und vor Diktaturen aber das haben hier in diesem Land anscheinend nicht so viele verstanden. => viele Wo ich kenn haben Studiert und sind jetzt ehrenamtlich tätig in Menschenrechts organisationen oder verw...

Sarang He
01
15.10.2011, 10:30
anders gesagt

in Chile ist nahezu ausschliesslich die "Elite" Nutzniesser der Steuern und Abgaben, während in Europa auch der gemeine Bürger noch etwas von davon hat.

Alkolix
00
15.10.2011, 10:01
weiter gedacht

ist das volk der einkommenserzeuger - die gewählte politik der vertreter der einkommenserzeuger

es ist somit grundlegend vernünftiger die politik damit zu beauftragen anstatt den einkommensbezieher

genauso über die bezugsrechte

earthling
00
14.10.2011, 21:39
Das ist doch viel zu wenig

einen funktionierenden Staat zu finanzieren. Nur wenn man 0,0 Prozent der Leistungen und Infrastruktur in Anspruch nimmt, hat man recht weniger Steuern zu fordern. Ansonsten kommt man noch sehr gut davon, angesichts der Tatsache, dass einfach alles, was man macht vom Staat mitgetragen wird, auch wenn man es nicht direkt merkt.

rasenmähermann
03
14.10.2011, 14:20

Dann vergleichen Sie mal das chilenische Preisniveau mit dem Westeuropäischen? 5000 USD Monatseinkommen in Chile, wo leben Sie eigentlich?

Fritz Wunderlich
01
14.10.2011, 11:22

"¡El pueblo unido, jamás será vencido!"
http://www.youtube.com/watch?v=LWlkWPXfvXc

brachliegende Werbefläche
01
14.10.2011, 19:45
Fritz Wunderlich
00
15.10.2011, 13:07

"¡No pasarán!"

czech
01
14.10.2011, 10:22

also bei claudio pizarro musste ich vielmehr an einen peruaner denken als an einen chilenen

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