Karl Warlischek, Verkehrssprecher

13. Oktober 2011, 16:56
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Warlischek ist ein defensiver Autofahrer und fährt nur, wenn er muss

"Ich bin ein total defensiver Autofahrer", gesteht der Verkehrssprecher von Radio Wien. "Absolut. Wenn man jeden Tag diesen Horror auf den Straßen miterlebt, wird man das automatisch." Karl Warlischek macht jedem Reindrängler platz. "Mir ist das völlig egal. Wenn er glaubt, dass er sich damit ein paar Sekunden sparen kann, soll er das tun."

Warlischek fährt sowieso nur, wenn er muss: "Zum Beispiel wenn ich meine betagten Eltern in ihrem Garten in Simmering besuche." Zu Besuch kommt der Sohn und Verkehrssprecher mit einem 25 Jahre alten 2er Golf Synchro. "Einen VW kann man ja eigentlich nicht umbringen, vor allem dann nicht, wenn man ihm regelmäßig ein Service gönnt. Dann kann man nicht mehr viel verkehrt machen."

Ein neues Auto ist nicht vorgesehen. "Solange es mein alter Herr noch macht, wird er nicht eingetauscht. In den 1970er-Jahren startete Warlischek mit einem Fiat 128. Ihm folgte ein Ford Taunus 20m. "Mit einer Sechszylindermaschine, mit der bin ich extrem viel gefahren." Ein Sportwagen interessiert Warlischek genau "überhaupt nicht", obwohl er ein halbes Jahr lang Porsche-Fahrer war. "Ich passte auf den Porsche 944 Turbo eines Bekannten auf, der sich im Ausland befand." Und? "Porsche ist Porsche, klar - geniale Straßenlage. Trotzdem, ich möchte keinen." (Jutta Kroisleitner/DER STANDARD/Automobil/14.10.2011)

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    foto: orf
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