Haftstrafe mit Minibar und Klimaanlage

Gefängnis steckt Mafia­bosse in Luxuszellen

13. Oktober 2011, 14:47

Moskau - Russische Ermittler sind einer Luxus-Sonderbehandlung für verurteilte Mafiabosse in einem Gefängnis auf die Spur gekommen. Mehrere Insassen einer Haftanstalt in der Region Wolgograd südöstlich von Moskau seien in Zellen mit edlen Wohnzimmermöbeln und Luxusgegenständen untergebracht gewesen, teilte die regionale Staatsanwaltschaft mit.

Die Gangsterbosse hätten freien Zugang zu Telefon und Internet gehabt und entgegen den Vorschriften Stichwaffen und Alkohol besessen. Die russische Tageszeitung "Iswestija" beschrieb in einem Bericht drei "goldene Zellen" mit Aquarien, Flachbildschirmen und Klimaanlagen sowie einen Haftraum mit einer Bar voller Import-Spirituosen.

Die Luxuszellen würden in der Strafanstalt offiziell als "Raum für Erziehungsarbeit" bezeichnet, hieß es in der Zeitung. Die Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungen gegen die Verantwortlichen in der Haftanstalt.

Fälle, in denen das Gefängnispersonal enge Beziehungen zu Häftlingen unterhält, sind in Russland keine Seltenheit. Im vergangenen Juli tauchten Fotos von einem gefangenen Gangsterboss im Internet auf, auf denen ein üppiges Festmahl mit rotem Kaviar zu sehen war. Der Direktor wurde daraufhin entlassen. (APA)

brix
00
27.10.2011, 14:05
die russen sind selber schuld

wenn sie sich von ihrer putin-nomenklatura und seinen mafiösen vasallen so auf den kopf sch..... lassen

Freedom to the people
00
2.11.2011, 23:28
auch nicht schuldiger als die österreicher, die sich von der korrupten övp, den meischbergers, grassers, hilpolts udgl auf den kopf sch....en lassen.

erst mal vor der eigenen tür kehren.

Franz Brandtwein
06
14.10.2011, 07:18
"entgegen den Vorschriften Stichwaffen und Alkohol besessen."

Vorgesehen sind nämlich ausschliesslich Alkohol und Schusswaffen! Das gibt sicher Ärger!

Peter Widzky
01
14.10.2011, 16:57
das gibt sicher haftverschärfung...

jetzt nehmen sie ihm die klimaanlage

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.