Fraktionslos im Gemeinderat

Aigner schlägt Deutsch als Pausensprache vor

Interview | Katrin Burgstaller, 13. Oktober 2011, 10:30
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    apa-foto: herbert pfarrhofer

    "Die Unterrichtssprache muss möglichst rasch beherrscht werden, das gilt übrigens auch für Kinder österreichischer Herkunft."

Ex-ÖVP-Gemeinderat über seine Angst vor rot-schwarzen Tauschgeschäften in der Bildungspolitik, Happiness und Elternverantwortung

Ende September hat der Wiener Gemeinderat Wolfgang Aigner der Volkspartei nach rund zwanzig Jahren den Rücken gekehrt. (derStandard.at berichtete) Nun will er als Fraktionsloser, aber mit organisatorischer Unterstützung der Wiener FPÖ Oppositionspolitik betreiben. Einen Ratschlag hat der einst schwarze Bildungssprecher noch für seine ehemalige Fraktion: "Die ÖVP sollte einen echten Führungsanspruch stellen, so wie das zuletzt unter Schüssel der Fall war und sich nicht damit zufrieden geben, dass sie hinter den Roten herwatscheln kann." Ob er sich nun der FPÖ oder der ÖVP ideologisch näher fühlt, über die Erziehungsverantwortung der Eltern und Deutsch als Pausensprache an Schulen, "wo es Probleme mit der Verständigung gibt", sprach er mit derStandard.at.

***

derStandard.at: Haben Sie im Wiener FPÖ-Klub schon einen Schreibtisch?

Aigner: Ich brauche keinen Schreibtisch. Ich brauche nur eine gewisse Büroinfrastruktur, etwa den Zugang zum Archiv.

derStandard.at: Werden Sie auch an den internen Sitzungen der FPÖ teilnehmen?

Aigner: Ich bin dort eingeladen, aber das dient in erster Linie der Information. Ich bin jetzt nur im Bildungsausschuss. Zugleich bin ich aber auch eine Ein-Mann-Fraktion und kann zu allen Themen Stellung nehmen, was ich auch tun werde. Ich brauche Hilfestellung, damit ich mir Faktenkenntnisse verschaffen kann und bei Anfragen fachliche Unterstützung bekomme. Diese Hilfe bietet mir der FPÖ-Klub.

derStandard.at: Können Sie Ihre Positionen als freier Abgeordneter besser vertreten als früher bei der ÖVP?

Aigner: Ich kann jetzt ohne Rücksicht auf die Parteipolitik zu vielen Themenbereichen Stellung nehmen und meine grundlegenden Werthaltungen vertreten. Das ist ein großer Fortschritt für mich. Am Beispiel der Schulpolitik: Es geht nicht um die Schulorganisation, sondern um die Anforderungen und um die Inhalte. Das Problem ist nicht, dass wir unterschiedliche Schultypen haben, sondern die Frage ist: Welches Niveau wird in der Schule verlangt? Diese Linie habe ich auch in der ÖVP vertreten. Wobei: Man kann leider nicht mehr sicher sein, ob die Linie nicht von heute auf morgen geändert wird. Etwa, dass es einen Abtausch zwischen ÖVP und SPÖ gibt, in dem die Studiengebühren im Gegenzug gegen eine generelle Gesamtschule wieder eingeführt werden. Das wäre für mich inakzeptabel gewesen.

derStandard.at: Das klingt als hätten Sie nicht sehr viel Einfluss gehabt?

Aigner: Kleine und mittlere Funktionäre haben keinen Einfluss, sie erfahren allenfalls Positionen aus der Zeitung. Einfluss hat nur ein ganz kleiner Zirkel in der Bundesregierung.

derStandard.at: Sie sind selbst Lehrer an einer HTL. Wo sehen Sie den größten Veränderungsbedarf?

Aigner: In der Bildungspolitik verfolgt man einen falschen Ansatz, wenn man denkt, dass eine Änderung der Organisation alleine Verbesserungen bringt. Wenn man aus den Hauptschulen plötzlich Neue Mittelschulen macht, wechselt man nur das Türschild. Wichtig ist, dass der Leistungsgedanke durchgetragen wird. In unsere Gesellschaft zählt Leistung immer mehr, aber andererseits versuchen Bildungsexperten zu suggerieren, alles sei Spaß und Happiness. Die Zeugnisse haben daher immer weniger Aussagekraft. Das Lauter-Einser-Zeugnis in der Volksschule ist schon Usus. Wenn man nach neun Jahren Pflichtschule nicht einmal die Fläche eines Tisches ausrechnen kann, dann stimmt aber irgendetwas nicht. Es werden nicht automatisch alle gescheiter, weil alle in einer Eintopfschule sitzen.

derStandard.at: Werden die Schüler also zu wenig gefordert?

Aigner: Man kann nicht das Schulsystem alleine für alles verantwortlich machen. Es ist Tatsache, dass von ihren Eltern geförderte Kinder einen Vorteil haben, das kann kein Schulsystem der Welt ausblenden. Die Schule ist nicht dazu da, die Kinder zu erziehen, sondern Wissen, Kompetenz und Fähigkeiten zu vermitteln. Die Eltern haben die Erziehungsverantwortung. Je mehr man die Schule mit solchen Aufgaben belastet, desto weniger kann sie ihrer wirklichen Aufgabe nachkommen.

derStandard.at: Wie wollen Sie die Eltern dazu bringen, mehr Erziehungsverantwortung zu übernehmen?

Aigner: Das versuchen natürlich auch viele Lehrer von den Eltern einzufordern. Die Gesellschaft muss in dieser Frage umdenken, und das geht nicht von heute auf morgen. An einer zukunftsfähigen Jugend müssen alle Interesse haben. Dementsprechend muss auch ein gesellschaftliches Klima geschaffen werden, das nicht der Schule alle Probleme aufbürdet. Heute wird vielfach suggeriert: Jeder Mensch ist ein Genie, das die Schule nur zur Entfaltung bringen sollte. Daher eine Einheitsschule für alle Kinder. Jene Experten, die sagen, mit drei Jahren muss man die Kinder nur ins Bildungssystem einschleusen und zwanzig Jahre später kommt ein fertiger Magister heraus, bauen eine lebensfremde Illusion auf. Auch die Eltern müssen zum Bildungserfolg der Kinder beitragen.

derStandard.at: Die FPÖ kritisiert oft, dass Kinder mit nicht ausreichenden Deutschkenntnissen den Unterricht insgesamt nach unten nivellieren. Was halten Sie von dieser Theorie?

Aigner: Das ist keine Theorie, sondern ein Faktum. Die Unterrichtssprache muss möglichst rasch beherrscht werden, das gilt übrigens auch für Kinder österreichischer Herkunft. Es braucht besondere Förderklassen und Vorschulen, die darauf ihren Fokus haben. Die Wiener Stadtverwaltung hat eine Ghettobildung mit allen Folgen zugelassen. Es gibt hier Stadtteile, wo man bestens durchkommt, ohne Deutsch zu können. Das ist auch in den Schulen zu bemerken.

derStandard.at: Können die Grünen in dieser Frage etwas bewegen?

Aigner: Bei den Grünen müsste zuerst einmal die Einsicht reifen, dass dieses nebeneinander Dahinleben für niemanden gut ist. Weder für die, die neu dazukommen noch für jene, die schon länger da sind.

derStandard.at: Teile der FPÖ sprechen sich für Schuluniformen aus. Wie sehen Sie das?

Aigner: Das sollte an jedem Schulstandort von den Eltern, Schülern und Lehrern geklärt werden. Wenn man sich in der Schulordnung darauf demokratisch verständigt, dann ist das in Ordnung. Aber der Staat soll nicht von oben herab Uniformen für alle Schulen verordnen. Gleiches gilt für Deutsch als Pausensprache. Jede Schule kann eine Schulordnung vereinbaren, die jeder neu Aufgenommene, zur Kenntnis nehmen sollte.

derStandard.at: Befürworten Sie also grundsätzlich die Deutschredepflicht in der Schulpause?

Aigner: Es ist nachteilig, wenn die Kinder einander in der Pause nicht verstehen. Wo es Probleme mit der Verständigung gibt und sich Eltern, Schüler und Lehrer darauf demokratisch einigen, kann es sinnvoll sein, eine solche Regelung zu erlassen.

derStandard.at: Wie soll das kontrolliert werden?

Aigner: Die Wiener Hausordnung von Herrn Häupl kann auch kein Mensch kontrollieren. Es muss ja nicht immer gleich Sanktionen geben. Vielmehr wäre es ein Bekenntnis dazu, dass man sich bemüht, auch in der Pause Deutsch zu sprechen, damit das alle verstehen.

derStandard.at: Fühlen Sie sich eigentlich der ÖVP oder der FPÖ ideologisch näher?

Aigner: Ich bin immer ein klassischer Christdemokrat gewesen. Das Problem ist, dass sich die ÖVP davon relativ weit entfernt hat. Man hat das Gefühl es geht mehr um den Machterhalt als um inhaltliche Positionierungen. Ich musste zur Kenntnis nehmen, dass in der Partei eine Orientierungslosigkeit herrscht. Meine Position vertrete ich schon seit Jahren.

derStandard.at: Schließen Sie es aus, dass Sie jemals wieder zur ÖVP zurückkehren?

Aigner: Ich kann überhaupt nichts ausschließen. Es handelt sich jetzt um den Endpunkt einer Entwicklung, die dazu geführt hat, dass ich aus der Partei ausgetreten bin. Was in der Zukunft ist, wird man sehen.

derStandard.at: Sie wurden 1995 zum Bezirksparteiobmann der Brigittenau gewählt. Sie waren fast zwanzig Jahre für die ÖVP aktiv. Ist es bitter, wenn man sich so lange für eine Partei engagiert und dann nicht weiterkommt?

Aigner: Es geht nicht um das persönliche Weiterkommen, sondern um die inhaltliche Entfremdung. Ich bin nicht jemand, der leichtfertig großartige Veränderungen vom Zaun bricht. Seit ich ausgestiegen bin, geht es mir aber besser.

derStandard.at: Sie sehen sich als Christdemokrat. Parteichef Michael Spindelegger ist sogar Mitglied eines Laienordens. Haben Sie sich erhofft, dass er wieder mehr Christdemokratie in die Partei einbringen kann?

Aigner: Es geht darum, dass man zu seinen Werten steht und nicht alles auf dem Altar der Regierungsbeteiligung opfert. Ich bin der letzte der Religion in die Politik bringen möchte. Die ÖVP sollte aber einen echten Führungsanspruch stellen, so wie das zuletzt unter Schüssel der Fall war und sich nicht damit zufrieden geben, dass sie hinter den Roten herwatscheln kann.

derStandard.at: Können Sie sich vorstellen, eines Tages FPÖ-Klub anzugehören?

Aigner: Das wird man sehen. Derzeit ist es eine auf einer sehr menschlichen Basis beruhende Kooperation. Ich habe mir vor zwei Monaten nicht einmal vorstellen können, dass ich aus der ÖVP austrete. (Katrin Burgstaller, derStandard.at, 13.10.2011)

WOLFGANG AIGNER, geboren 1968 in Wien, ist Lehrer an einer HTL und nun fraktionslos im Wiener Gemeinerat. Der promovierte Jurist zog 2004 für die ÖVP in den Wiener Landtag ein und war dort zuletzt als Bildungssprecher für die ÖVP tätig.

Kommentar posten
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Oliver_V.
01
7.11.2011, 16:47

als ehemaliger schüler:
inhaltvermitlung durch frontalunterricht in reinster form! ergo interaktivität quasi nicht vorhanden... wer auswendig lernen kann bekommt nen 1er.. wer so einen unterricht gestalltet und glaubt sich lehrer zu taufen.. sollte sich nicht zur bildungsreform äußern dürfen...

eva lindt
 
00
18.12.2011, 00:40
na und?

ein exschueler laedt seinen frust ab. so what?

nina yankow
00
17.2.2012, 17:25

seinen berechtigten frust, der daraus resultiert, dass der herr offenbar keine kompetenz auf dem gebiet des unterrichtens hat!

asinus
01
17.10.2011, 23:59

Das wird ein teures Kontrollsystem...und wie werden die Zuwiderhanelnden bestraft? Schnapsidee....jetzt darf man nicht einmal in der Freizeit seine Muttersprache sprechen....

Zara von Thustra
01
17.10.2011, 21:46

Okee. An Pausnkaschperl hätt ma. Brauch ma nur no a Krokodüü und an Peezi.

heinz strobl
 
00
16.10.2011, 02:11
Sprachpolizei

wo is a aungrennt ?Die Kinder und Jugendlichen haben eh oft viel an Ausgrenzung zu erleiden, dann soll auch noch ihre L1 gächtet werden.
So schafft man Paralellwelten.Dann dahin flüchten dann die Kids.Die praktische Umsetzung stellt er sich wie vor ?Denunziation durch andere Schüler?Das wird ein tolles Schulklima wenn manche sich als Sprachblockwarte gerieren.Die werden sicher verprügelt und dann heißt es :Gewalt an der Schule
Zwang per Gebot funktioniert garantiert nicht.Man muss eine Umgebung schaffen wodurch die Kommunikation in Deutsch notwendig wird.dh.Alle klassen dürfen maximal 5 Personen mit schlechten Deutschkenntnissen haben.Durchmischung ist mühsam, aber bringts.

eva lindt
 
00
18.12.2011, 00:42
kampfposter

ausm oevp buero? der frust ist sicher gross dort.
lesen sie vielleicht den artikel BEVOR sie posten? das erspart uns solchen stuss.

heinz strobl
 
20
16.10.2011, 01:49
lebt dieser Mann im 21.Jahrhundert?

Die Zeiten ahebn sich geändert.Selbsverständlich muss die Schule auch erziehungsarbeit leisten.Die Eltern können das nicht mehr.Für die Unternehmen soll man ja jederzeit und flexibel zu Verfügunung stehen.Durchmischung würde helfen.Eh kar ,dass es schwierig ist, eine Klasse mit 80% schlechten oder keinen Deutschkenntnissen zu unterrichten.Doe Organisation ist deshalb extrem wichtig.Die Trennung mit 10 Jahren ist zu früh.Den Kindern ihre Eltern vorzuwerfen ist nicht fair.Aber es geht eh nicht um die Kinder sondern um "wohlerworbene Rechte".Keiner traut sich dem Neugebauer in den A.. zu treten(nicht wörtlich gemeint!).zwichen 9 und 18 Uhr haben Lehrer ind der Schule anwesend zu sein.Vormittags Unterricht Nachmittags Betreuung inkl Nachhilfe.

heinz strobl
 
10
16.10.2011, 01:58
eine echte Gesamtschule

ohne Etikettenschwindel und LehrerInnen, die BESTENS ausgebildet sind, an richtigen Unis und nicht umbenannten Pädaks.Je kleiner die Kinder desto besser sollten die Unterrichtenden sein.
KindergärtnerInnen nur mit Masterdgree und entsprechender Besoldung.
Juli oder August -verpflichtendes Fortbildungsmonat für unserer LehrerInnen.Dorthin soll Steuergeld fließen.Also, Asfinag in Konkurs schicken und her mit der Marie.

eva lindt
 
00
18.12.2011, 00:44
lustig die idee

den kleinsten die besten lehrer zu geben. an der uni unterrichten dann .... Sie?

nina yankow
00
17.2.2012, 17:29

die idee können Sie ruhig lustig finden, aber tatsache ist, dass sie erfolgreich ist. (s. der bericht von mckinsey zu effizienter bildungspolitik im internationalen vergleich)

wissens- und verständnislücken, die durch mangelnde frühförderung und schlechten unterricht in der volksschule entstehen, bleiben manchen die ganze pflichtschulzeit hindurch erhalten.

Eric der coole
13
15.10.2011, 18:26
vorschlag

Vielleicht kann er als Pausenclown etwas beitragen....

Carla Sociale
12
14.10.2011, 10:37
" ... war ein guter Jurist und auch sonst von mäßigem Verstande."

© Ludwig Thoma

verinus
00
14.10.2011, 08:21

an sich ja nichts neues- wird zb in einer multiethnischen schule in berlin so gemacht- von den schülern selbst so gewollt.

sepp schilehrer
22
14.10.2011, 08:07

Völlig richtig!

In amerikanischen Skischulen ist es üblich, in den Personalräumen Englisch zu reden, wenn sich hier Österreicher auf Deutsch unterhalten, haben sie einen Obolus in eine Strafkasse zu entrichten.....Wobei das Geld natürlich der Allgemeinheit zu Gute kommt ;-)

Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass in österreichischen Pausenhöfen Deutsch gesprochen wird. Aber unsere selbsthassenden Gutmenschen fürchten natürlich wieder ganz pööööse Diskriminierungen!

In Moscheen übrigens auch!

eze eze
 
00
15.10.2011, 11:08

Die du da meinst, das sind vermutlich jene Menschen, die sich nicht in Schischulgarderoben und an Stammtischen mit solchen Fragen beschäftigen, sondern die diese Dinge wissenschaftlich angehen. Zufälligerweise beschäftigt sich die Wissenschaft nun bereits mehrere Jahrzehnte lang mit solchen Fragen - und kommt seither immer wieder übereinstimmend zu Resultaten, die den StammtischpöblerInnen nicht passen.
Fakt ist, dass es sowohl nachvollziehbare theoretische Gründe dafür gibt, Kindern den Gebrauch ihrer Muttersprache in informellen Zusammenhängen nicht zu verbieten als auch, dass in mehreren Studien empirisch nachgewiesen wurde, dass sie besser Deutsch lernen, wenn ihre Muttersprache wertgeschätzt, und gefördert statt unterbunden wird.

J. Reichhart
21
14.10.2011, 10:11
jeder soll reden, wie es ihm passt!

diese idis, die anderen vorschreiben wollen, in welcher sprache sie sprechen sollen, können meist selber nur eine sprache und die nur mangelhaft.

die diktatur der analphabeten ist das!

J. Reichhart
21
14.10.2011, 07:51
als nächstes wird die övp eine

sprachpolizei fordern!

wer net östaareiiischisch dummschwätzt, wird bestraft. im wiederholungsfall verlust der staatsbürgerschaft und abschiebung. die unterstützung der faschierten ist gewiss.

wackelkandidat
01
14.10.2011, 08:17

Ich bin auch für eine Sprachpolizei!

Vor allem für so dämliche Wörter wie "Christdemokratie".

J. Reichhart
32
14.10.2011, 07:49
furchtbar, was alles jurist ist

das jusstudium scheint leute mit intellktuellen defekten wahrlich anzuziehen.

eva lindt
 
00
18.12.2011, 00:48
viel schlimmer

finde ich die schmutzkuebelkampagne hier. parteiposter wohin man schaut. sagt mal, ihr werdet bezahlt dafuer, nicht? DAS finde ich asozial.
im uebrigen finde ich schon wieder lustig, dass die meisten parteiposter hier den artikel nicht einmal ansatzweise kapiert haben. witzig auch, dass manche sich selbst antworten oder mehrmals primaerposten. leute, sucht euch doch einen anstaendigen job. dann koennt ihr auch wieder in den spiegel schauen.

hamaca reservada
01
14.10.2011, 03:31

ein övp'ler der offen zugibt, dass seine werte bei rechts außen angesiedelt sind - was für eine ehrlichkeit. findet man wahrlich selten in der övp.

rabe wunderbar
00
14.10.2011, 02:29
integration mehr oder weniger hängt in erster linie von den lehrern und der schulkultur - nicht von der pausensprache, die von selbst deutsch wird, wenn die kultur passt. ab -

es sind lehrer, die mobben bis zum überdruss - gerade mit bescheuerten hausordnungen, denen dann die eltern folgen sollen.

und was die unterstützung anlangt: es stimmt natürlich, dass kinder, hinter denen die eltern felsenfest stehen, es in der schule besser haben. klar - bei den zuständen.

und da scheint das völlig irrige vorurteil zu grassieren, dass eltern in migrationsfamilien nicht hinter ihren kindern stehen würden. vielleicht weil sie in der schule nicht so präsent sind.

der wille zur bildung ist aber meist wesentlich höher - daher haben diese kinder oft einen unglaublichen druck. auch weil sie es sind, die den eltern zur integration helfen.

der schwitzbär der schwitzt sehr
10
14.10.2011, 00:44
warum ned in 2-er-Reihe exerzieren ?

Wenn schon Deutsche Pause, dann ordentlich. Baba und fall ned, Herr Aigner.

Konstantin Lewin
33
13.10.2011, 23:49
"Ich brauche Hilfestellung, damit ich mir Faktenkenntnisse verschaffen kann und bei Anfragen fachliche Unterstützung bekomme. Diese Hilfe bietet mir der FPÖ-Klub." - Faktenkenntnisse

"derStandard.at: Die FPÖ kritisiert oft, dass Kinder mit nicht ausreichenden Deutschkenntnissen den Unterricht insgesamt nach unten nivellieren. Was halten Sie von dieser Theorie?
Aigner: Das ist keine Theorie, sondern ein Faktum. " - Faktum

"...auch für Kinder österreichischer Herkunft..." - Nicht nur Deutsch für Ausländer. Auch für Österreicher muss Politik in diese Richtung gemacht werden.

"...Deutschredepflicht..." ; "...kann es sinnvoll sein, eine solche Regelung zu erlassen." - sinnvoll

"Derzeit ist es eine auf einer sehr menschlichen Basis beruhende Kooperation." - Menschlich

Aha...

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