Streitgespräch Pilz - Amon

"Das Österreichisch-Böse gibt es nicht"

Interview | 12. Oktober 2011, 22:01
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    foto: standard/cremer

    Grün-schwarzer Infight: Peter Pilz (re.) fragt nach politischer Verantwortung. Werner Amon wartet auf die Untersuchungsergebnisse. Pilz habe ein "Trauma seit der schwarz-blauen Regierungszeit".

Peter Pilz (Grüne) und Werner Amon (ÖVP) streiten über korrupte Politiker, Unterstellungen sowie die wahren Schuldigen - Und warum Österreich nicht schlechter als andere Länder ist

STANDARD: Die Grünen-Abgeordnete Gabriela Moser gilt als aussichtsreichste Kandidatin für die Leitung des Untersuchungsausschusses zu den Skandalen im staatsnahen Bereich. Was stört die ÖVP an ihr?

Amon: Frau Moser ist bisher durch eher inquisitionsartige Vorverurteilungen aufgefallen als durch breite Erfahrung in der Ausschussführung. Wir haben daher große Vorbehalte. Außerdem haben die Grünen nicht a priori Anrecht auf den Vorsitz.

Pilz: Es gibt eine Zusage von ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf, dass die Volkspartei die Vorsitzführung durch Gabi Moser unterstützt. Wir sind die einzige Fraktion, die in keine der zu untersuchenden Affären verwickelt ist.

Amon: Abwarten, Herr Kollege!

Standard: Gibt es Verwicklungen?

Amon: Ich sage nur, abwarten. Wir untersuchen ja erst. Herr Doktor Pilz weiß jetzt schon alles, was rauskommen wird.

Standard: Gibt es jetzt diese Absprache mit Ihrem Klubchef?

Amon: Nein. Es gibt keine Zusage.

Pilz: Ihr müsst ein bisserl mehr miteinander reden.

Amon: Keine Sorge, wir reden intensivst miteinander.

Pilz: Gibt es irgendeinen Vorwurf gegen einen Grünen-Politiker im Zusammenhang mit Buwog, Telekom, Tetron etc.?

Amon: Das ist nicht die Frage.

Pilz: Doch. Das ist die Frage, denn wir untersuchen die Tätigkeit von zwei Parteien, die in systematische Korruption ...

Amon: Eine Unterstellung. Genau das spricht gegen die Vorsitzführung eines Grünen. Immer diese Vorverurteilung! Warten Sie doch einmal die Ergebnisse ab.

Pilz: Ich kenne die Verdachtsmomente, die auch zwei Staatsanwaltschaften beschäftigen.

Standard: Geschwärzte Akten, viel Streit und Endlosbefragungen - wird der kommende U-Ausschuss wie die vergangenen ablaufen?

Amon: Wir wollten einen Ausschuss, der umfassend untersuchen soll. Amtierende Regierungsmitglieder werden, wenn nötig, vorgeladen. Schwärzungen von Akten oder Einschränkungen für Abgeordnete wird es nicht geben. Wie Sie, Herr Pilz, bin ich dafür, dass wir mit der Staatsanwaltschaft eng kooperieren.

Pilz: Das ist vernünftig. Ich sehe zwei Chancen: Die erste ist die der Aufklärung und Vorbereitung eines politischen Neubeginns mit den schärfsten Antikorruptionsgesetzen der EU. Die zweite könnte ein parlamentarischer Neustart sein, dass der Nationalrat selbst Verantwortung übernimmt.

Amon: Da bin ich Ihrer Meinung. Wogegen ich mich wehre, ist, dass man im vorhinein Schuldige ausfindig macht, ohne mit der Untersuchung begonnen zu haben.

Pilz: Ich sage Ihnen, warum ich die ÖVP und die FPÖ der Regierungsjahre Schüssel aus heutiger Sicht für im Grunde korrupt halte ...

Amon: Halt! Das weise ich auf das Schärfste zurück, dass man ständig versucht, Wolfgang Schüssel in die Ziehung zu nehmen. Bisher gibt es gegen ihn als Person keinen einzigen Vorwurf, und dennoch wird versucht, ihn anzupatzen.

Pilz: Noch einmal: Unter Wolfgang Schüssel hat es ...

Amon: Wer war da Bundespräsident? Sagen Sie auch: Unter Heinz Fischer hat es ...

Pilz: Kann ich mehr als zwanzig Sekunden ohne dieses Dazwischengequargel reden?

Amon: Wenn Sie sachlich bleiben und mein Gerede nicht als "Gequargel" bezeichnen.

Pilz: Wir haben deshalb so viele Affären aus der Zeit der schwarz-blauen Regierung zu untersuchen, weil offensichtlich damals die Kontrolle weder durch Parlament noch durch Staatsanwaltschaften ausreichend funktioniert hat. Der Kollege Amon hat schon recht, es gibt nicht nur korrupte Politiker in der ÖVP. Es gibt eine wahrscheinlich viel größere Gruppe, die durch Wegschauen die Korruption begünstigt hat.

Amon: Ich nehme einmal zur Kenntnis, dass Herr Kollege Pilz ein echtes Trauma seit der schwarz-blauen Regierungszeit hat. Sie standen ja damals auf der Seite der linksradikalen Demonstranten, die durchaus gewaltbereit gegen eine legitimierte Regierung agiert haben. Zweiter Punkt: Mindestens so schlimm wie korrupte Politiker sind korrupte Medien. Das muss eine wesentlicher Gegenstand des Ausschusses sein. Am Ende wird als Ergebnis ein Medientransparenzgesetz stehen müssen. Künftig sollten Inserate der Republik nur in solchen Medien geschaltet werden dürfen, bei denen die Eigentumsverhältnisse offen liegen. Das sind sie beim Gratisblatt Heute nicht.

Pilz: Wir haben in U-Ausschüssen bereits Erfahrungen mit dem Öffnen von Treuhandverhältnissen. Das haben wir bei den Eurofightern über den Steuerakt erreicht. Wem eine Zeitung gehört, das darf kein Geheimnis sein.

Standard: Sind Sie für eine zeitliche Begrenzung des Ausschusses?

Amon: Nein. Wir müssen für jeden Untersuchungspunkt mindestens einen Monat einrechnen. Geht sich das nicht aus, muss man verlängern.

Pilz: Zeittechnisch sind die schlecht vorbereiteten Regierungsabgeordneten das Problem. Das gilt für jene in der zweiten Reihe, die nur Stunden absitzen und Fragen fünfmal stellen.

Amon: Sie haben ja keine zweite Reihe.

Standard: Herr Amon, wie erklären Sie sich diese vielen Untersuchungsgegenstände, die aus der Zeit von Schwarz-Blau stammen?

Amon: Offensichtlich gibt es in dieser Zeit eine Reihe von Personen, die jedenfalls jetzt im Verdacht stehen, hier strafbare Handlungen begangen zu haben. Das wird jetzt untersucht. Wir hatten in der Vergangenheit, etwa unter Bruno Kreisky, Minister, die strafrechtlich verurteilt waren. Soweit sind wir hier ja noch gar nicht.

Pilz: Mich hat es immer gewundert, dass die ÖVP, wo es ja auch gescheite Leute gibt, geschlossen nichts bemerkt hat.

Amon: Hören Sie auf damit! Die Staatsanwaltschaft hat Telefonüberwachung, Observierungen und Hausdurchsuchungen gemacht, bitte! Und bis heute haben sie Karl-Heinz Grasser nichts nachweisen können.

Pilz: Ein Problem unserer politischen Kultur ist dieser Stehsatz: "Solange jemand nicht verurteilt ist, hat er nichts getan."

Amon: Das ist ein rechtsstaatliches Prinzip.

Pilz: Für uns im Parlament stellt sich aber die Frage nach politischer Verantwortung.

Amon: Entschuldigung, Ernst Strasser musste die Partei verlassen. Da wurde die politische Konsequenz gezogen.

Pilz: Und Ihr Josef Martinz, der tief in den Skandal um die Kärntner Hypo verstrickt ist, ist offenbar auch kein Parteimitglied mehr?

Amon: Gibt es ein Urteil?

Pilz: Gibt es das bei Strasser?

Amon: Er hat die politische Verantwortung übernommen.

Pilz: Gibt es bei Strasser ein Urteil?

Amon: Herr Doktor Pilz, Sie sind nicht der Richter über alles.

Pilz: Warum zieht man bei Martinz keine politischen Konsequenzen?

Amon: Sie haben meine Antwort schon. Ich nehme zur Kenntnis, dass Sie den Großinquisitor spielen. Sie leben von Halbwahrheiten, Unwahrheiten und Vorverurteilungen.

Standard: Wenn man sich diese ganzen Affären ansieht: Ist Österreich besonders korrupt?

Pilz: Korruption ist eine Frage der politischen Kultur. Die Menschen, die Politiker sind nicht besser oder schlechter als in anderen Ländern. Das Österreichisch-Böse gibt es nicht. Nur die Kontrolle sowohl auf gesetzlicher als auch parlamentarischer Basis ist wesentlich schlechter als in vergleichbaren Staaten der Union.

Amon: Ich glaube auch nicht, dass Österreich korrupter ist als andere Staaten. Das hängt aber auch immer von Einzelpersonen ab, von Moralvorstellungen. Aber so jungfräulich, wie die Grünen immer tun, sind sie ja auch nicht. Schauen Sie die Parteienfinanzierung in Wien an. Da unternehmen die Grünen gar nichts. Sie bedienen sich lieber an einem System, dass das Allerschlechteste in Österreich ist, das die geringste Transparenz von allen hat.

Pilz: Wir tun längst etwas. Wir haben Vorschläge hier in diesem Haus eingebracht, da wären die Landesparteien und die Vorfeldorganisationen betroffen.

Amon: Das ist eine billige Ausrede! In Wien sitzen die Grünen in der Regierung. Regeln Sie es dort, wo Sie Verantwortungen haben.

Standard: Wenn im Vorfeld des U-Ausschusses schon so viel gestritten wird, glauben Sie trotzdem, dass er gut arbeiten wird?

Amon: Wenn er sachlich abläuft, gibt es keinen Grund für Streit.

Pilz: Ich bin jetzt schon zufrieden. Vor wenigen Wochen hieß es noch: Es gibt keinen Ausschuss. Wir waren also erfolgreich. (Peter Mayr, DER STANDARD, Printausgabe, 13.10.2011)

WERNER AMON (42) wird als Fraktionsführer der ÖVP dem Ausschuss angehören. Der Bildungssprecher ist seit 2009 auch stellvertretender Klubobmann.

PETER PILZ (57), Sicherheitssprecher, wird mit Gabriele Moser im U-Ausschuss die Grünen vertreten.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 301
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PERLENQWIEN
 
00
19.10.2011, 08:25
Amon < Amöbe?

sylli1
00
18.10.2011, 10:22
Gute Nacht Österreich

Ist dieser empathielose Kommunikationskrüppel Amon auf Seiten der sgn. christlich "sozialen" nicht auch zuständig für das Bildungsbremsen gegenüber der Unterrichtsministerin?

J. Reichhart
00
17.10.2011, 19:28
aber das spezifisch österreichisch-boshafte,

das gibt es! und das ist schlimm genug.

Kalvarienberg
01
17.10.2011, 16:46
Gegen Amon ist jeder Einzeller ein potentieller Physik-Nobelpreis-Anwärter...

Verzweifelnd
00
17.10.2011, 14:16

Gegen den Amon ist sogar der Kopf intelligent

heinz strobl
 
01
16.10.2011, 01:20
dank an clara77

Das ,mit den 300.- hatte ich ganz vergessen.Welch eine Niedertracht.Wir hatten damals einen "Betriebsausflug"Chef und Mitarbeiter, weil alle von uns diese Koalition für einen schweren Fehler hielten.Heute bewahrheiten sich unsere Befürchtungen von damals.Was blieb vom "schönsten" FinanzMin Österreichs ?Der Lack ist ab. "Was woa mei Leistung ?" wird in die Geschichte eingehen.Die Frechheit mit der diese Falotten auch noch auf ihren Sessel kleben, das ist Chuzpe.

clara77
03
15.10.2011, 22:41

Herr Amon, mit Verlaub, aber Sie machen sich sehr laecherlich. Auch ich habe damals mit demonstriert. Nach der Arbeitszeit, im Kostuem. Ich wuerde mich als buergerlich bezeichnen. Linksradikal, dass ich nicht lache!

heinz strobl
 
01
15.10.2011, 21:07
Das Österreichisch-Böse gibt es nicht

gib es schon.Den "Herrn Karl" habe ich schon in vielen Schattierungen gesehen, erlebt und erlitten.

heinz strobl
 
03
15.10.2011, 21:04
ich möchte hiermit feststellen

dass ich mitdemonstriert habe und nicht radikal bin geschweige den gewaltbereit.Es gab übrigens auch Unternehmer(typisch Linke HA! HA!), die ebenfalls diese Regierung(schwarz braun wie die Haselnuss) nicht goutierten.Die Mär von den Linksterroristen erzählen gern die ÖVPler,die überhaupt nicht verstanden haben, warum soviele Menschen demonstrierten."Alles Linkes Pack".Damit haben sie es sich wieder leicht gemacht.Aber diese Demokratieblinden schaffen es nicht einmal das Bild von Dolfuss abzuhängen.Das eine hängt mit den anderem vielleicht zusammen.Kein Sensorium für Rechtsextremismus aber wenn sie eine rote Fahne sehen kommt die Panik auf.

clara77
01
15.10.2011, 22:43

Bestimmte Schwarze haben damals am Juridicum herum erzaehlt, dass jeder Demonstrant vom OeGB 300 Schilling pro Tag bekommt. Ich hab davon nie etwas gesehen, lach!

the cato eater
00
18.10.2011, 11:00
in der tat waren es die schwarzen

die in der zwischenkriegszeit "ihre" demonstranten bezahlt haben. die övp hat sich mit diesem vorwurf an die demonstranten gegen schwarzblau also bloß an die eigene tradition erinnert, ähnlich der dollfußadoration die sie nach wie vor betreibt, und die sie eigentlich für die gemeinschaft demokratischer parteien disqualifiziert.

armin delmenhorst
 
01
15.10.2011, 19:21
Zum Glück haben

die Grünen noch ein paar gute Leute wie eben Herrn Pilz. Großartig zu sehen, wie präpotent dieser Kleru sich geriert. So, als wäre er noch auf der ÖH.

Zweifle nicht, dass Frau Moser den Ausschuss nicht ordentlich führen kann, im Gegenteil. Übrigens hat auch der viel kritisierte Graf damals den Bankenausschuss einigermaßen ordentlich geführt.

Das Problem liegt wie immer in diesem Land bei den Regimeparteien. Auch wenn fürs Erste die Sozen nicht direkt verstrickt sind, ist ihnen nicht zu trauen. Diese "Balkaneser" sind immer fürs Vertuschen zu haben, wenn was für sie rausspringt. Zur Erinnerung: Der Bankenausschuss wurde mit ihrer Hilfe abgwürgt.

Flesh Gordon
03
15.10.2011, 14:05

"Sie standen ja damals auf der Seite der linksradikalen Demonstranten, die durchaus gewaltbereit gegen eine legitimierte Regierung agiert haben."
Hab ich diesen Bürgerkrieg verpasst,
oder sind das massive Paranoia in der
´Wir berauben, überwachen und verarschen
das Österreichische Volk-Partei`
Lieber Herr Amon, die Terroristen, welche der Republik den größten Schaden zufügen, sind immer noch Sie und Ihresgleichen!

Satzende
00
15.10.2011, 13:56
Mit einem

hat der Amon ja recht , Vorverurteilung bringt nichts. Soll der U.A. seine Arbeit machen und dann werden wir am ergebniss sehen ob der U.A. sauber gearbeitet und die Wahren Schuldigen ermittelt werden.Nur fürchte ich mann wird uns einen kopf (wahlweise jemanden den e keiner mag) servieren um uns zufrieden zu stellen und das wird wie üblich für Österreich genügen.

Rumesquieu
012
13.10.2011, 19:13
Im tiefsten Inneren muss es wohl auch für so eine Person wie Herrn A. zutiefst deprimierend sein, sowas zu verkörpern.

Schon in jungen Jahren den Vollkoffer und Betonierer abgeben zu müssen, ist ja in Wirklichkeit eine menschliche Tragödie.

(Übrigens: Kleiner Wink an die ÖVP: Seid`s ihr komplett deppert? )

bloody-nine
 
08
13.10.2011, 16:26
hallo övp?!

dieser amon - ist das euer ernst?

wer ist bei euch verantwortlich dafür dass diese figur in der öffentlichkeit in eurem namen sprechen darf?

merkts ihr eigentlich dass ihr euch mit jedem wort dieser gestalt in den fuss schiesst?

Rumesquieu
06
13.10.2011, 19:16

Die ÖVP glaubt, dass sich die Leute endlos verarschen lassen.
Sie merkt nicht, dass das Fass bereits überrinnt. Die Stimmung ist bereits gekippt, und für das Programm der ÖVP: Präpotenz und Bürgerüberwachung, hat kaum noch jemand etwas übrig, der ganz bei Sinnen ist.

thomas bernhard2
 
01
13.10.2011, 19:23
logisch,

würd man meinen, aber draußen in den bauerngemeinden hamms keine ahnung und wählen das "wos da birgamaster sogt".
und der iss kohl-raben-schwarz !

30 % bekommen die immer, damit nicht abwählbar.

und wen soll ein kritischer geist wähln? ja den pilz immer, aber die kindische mäderlpartie sicher ned. ergo : ungültig
ein jammer, spricht alles für beibehaltung mieser umstände vp, fp (auch die fade sp)! da fährt dèisenbahn drüber

Rumesquieu
00
14.10.2011, 15:31

Nun, die alte bauerngeneration stirbt in absehbarer Zeit aus.
Und was die anderen Stammwähler der övp angeht: Vielen von denen dämmert es, dass die Welt die die ÖVP in die Wege leitet (Bürgerüberwachung, Kommerzwahnsinn, Raffgier etc.) für ihre Kinder eigentlich nicht lebenswert wäre und wählen daher nicht mehr die Strasserpartei -ihren Kindern zuliebe.

Liliom
01
13.10.2011, 16:26
Ziehllos

Ganz sicher, aber gibt es das ÖVP Gen. Bekannt auch
als Titanic Syndrom. Volle Kraft voraus in den Untergang. Es ist nur mehr widerlich.

R., der Hundefreund
06
13.10.2011, 16:21
Die Steigerung von "präpotent", kann wohl nur

.... "amonent" lauten. Der Mann ist ein Graus, und ein Pitbullterrier ist ein Zwergdackel gegen ihn. Unfassbar!

susi_mueller
00
14.10.2011, 09:54

ja, er erinnert an den jungen westi.

Woifi Tlana
02
13.10.2011, 15:49
Werner Amon die Zukunftshoffnung der ÖVP ;-)

immer wieder schön sich an solche Zeilen in diversen Medien vor einigen Jahren zu erinnern

Rumesquieu
03
13.10.2011, 19:50
...die "Medien"...

Erinnern wir uns:
Hubschrauber Gorbach wurde zu seiner Amtszeit bei fast jeder Erwähnung in einer Zeitung als "Vorzeigeminister" des BZÖ bezeichnet (Schnauzbart, Wampe und die Fähigkeit zum Goschertsein sind heute genug, um als vorzeigbar zu gelten).

Auch KHG wurde immer als fleissiges Genie kolportiert.

Die ÖVP wurde als wirtschaftskompetent gesehen.

Bankster galten als Leistungsträger, zu denen man aufschaut. etc.

Zu der Zeit hätte man jemanden, der diese Dinge/Personen kritisiert hätte, für verrückt gehalten.

Flippi Floppi
00
13.10.2011, 15:28
Trauma

das haben wir alle Herr Amon, der da einer unserer Bildungssystemgestalter sein soll. Das wollen wir doch nicht nur Herrn Pilz vorbehalten, tsts. Wir haben auch ein Recht auf politische Traumatas auch wenn Sie es nicht glauben wollen, dass es noch normal empfindende Menschen gibt.

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