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Man könnte ihn "Lex Krugman" nennen, jenen Gesetzesentwurf des US-Senats, der China Handelssanktionen androht, wenn es seine künstlich niedrig gehaltene Währung nicht aufwertet. Niemand hat stärker auf eine solche Strafaktion gedrängt als der Wirtschaftsnobelpreisträger und New York Times-Kolumnist Paul Krugman, der sich davon Millionen neuer Jobs in den USA erhofft.
Aber auch Starökonomen können irren. Denn so notwendig eine Aufwertung des Yuan mittelfristig ist, so sinnlos wäre es, darüber einen Handelskrieg anzuzetteln.
Zum einem sinkt Chinas Wettbewerbsvorteil gegenüber den USA ohnehin rasant. Zwar steht Peking bei der Aufwertung der Währung weiter auf der Bremse. Umso schneller aber steigt die Inflation. Und die verteuert chinesische Produkte ebenso wie ein stärkerer Yuan.
Deshalb sind US-Konzerne bereits dabei, die Herstellung vieler Güter in die Heimat zurückzuverlagern. Doch dieser Prozess braucht Zeit und würde sich auch durch eine scharfe Änderung der Wechselkurse kaum beschleunigen.
Zum anderen reagiert Chinas Führung auf Drohungen meist mit noch mehr Starrköpfigkeit. Bei anderen Themen wäre das kein Grund, klein beizugeben. Aber die Einführung von Strafzöllen würde der US-Wirtschaft genauso schaden wie der chinesischen. Die Drohung ist nicht nur unglaubwürdig, da der Widerstand der Republikaner Sanktionen verhindern wird. Sie ist auch kontraproduktiv. (Eric Frey, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 13.10.2011)
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Krugman sollte sich mit Chinesischer Geschichte beschäftigen, um zu verstehen, warum China mithilfe seiner Währungspolitik schon seit einiger Zeit einen Handelsbilanzüberschuss generiert.
Wenn man sich die Chinesische Geschichte der letzten 60 Jahre ansieht, dann ist eine zentrale Herausforderung die Ernährung der Bevölkerung.
Ein Grund dafür ist, dass im internationalen Vergleich pro Person relativ wenig landwirtschaftliche Nutzfläche zur Verfügung steht, sodass die Selbstversorgung der Landes mit Nahrungsmitteln immer ein Grenzgang ist.
In letzter Zeit war die Ernährungssituation zwar einigermassen gut.
Aber es reicht nur eine größere Naturkatastrophe oder eine wirtschaftliche Fehlsteuerung seitens der Regierung, und das Thema Ernährung wird wieder massiv akut.
Die Chinesischen Fremdwährungsreserven sind meiner Ansicht nach eine Art Versicherung gegen solche Ernährungskrisen. D.h., falls der Fall des Falles wirklich eintritt, hat China ausreichend Liquidität in denjenigen Währungen, mit denen am Weltmarkt Nahrungsmittel eingekauft werden können.
...denn Arroganz bedingt immer auch Ignoranz und Ignoranz bedingt wiederum eine reduzierte Wahrnehmungsfähigkeit, welche wiederum eine seichte Erkenntnistiefe zur Folge hat und deshalb so hochgestellte EXperten nur allzuoft stranden. Bei so einer Heerschaar an Ökonomienobelpreisträgern, wie sie die USA zu verzeichnen hat, frägt man sich weltweit schon völlig zurecht, warum die USA in solch' eine Situation kommen konnte und die Zustände insgesamt so sind, wie wir sie haben. DIESER Herr (Krugman) war es schließlich auch, welcher gegen D -der Exporte wegen- ein Embargo verlangte bzw. verhängen wollte. IHM fällt halt offensichtlich nie was besseres ein!
wirklich unglaublich...
wie ein ö zeitungskolumnist einen mehrfach ausgezeichneten wirtschaftsnobelpreisträger in nur 3 absätzen mit wenigen zeilen, und mit "fundierten argumenten" widerlegen kann...
gratulation!
jetzt verstehe ich warum der st an dard immer kürzere artikel bringt.. so kann auch der einfach gestrickte zeitungsleser verstehen wie "falsch" und "unrichtig" internationale wirtschaftsexperten liegen..
p.s. war ein scherz...
ja, seltsam, der frey hat zwar ein buch über den cia veröffentlicht, aber von einem fundierten buch über wirtschaftsgeschichte und kapitalismus habe ich noch nicht vernommen
wird sicher interessant, wie er darin krugman, stieglitz etc. wider- oder zerlegt
;-)
Soviel zur Qualität ihres Postings:
http://diepresse.com/home/wirt... doch-recht
...... reichsten Länder der Welt! Mag sein, dass sich die Banken im Osten etwas weit rausgelehnt haben! Da soll sich der Herr Krugman einmal die Banken in seinem geliebten Amerika (in den Staaten natürlich) ansehen!
Da scheint er sich Österreich wohl aus einem anderen Grund rausgepiekt zu haben!
dass sich Chinas Konkutrrenzfähigkeit gegenüber den USA verschlechtert?
Global Compertiotiveness Report des WEF 2011/2012: USA verliert einen Platz (vom 4. auf den 5.Rang), China verbessert sich um einen Platz (vom 27. zum 26.)
Die USA wollen China drohen!
Wer so einen Gedanken nur ausspricht, zeigt, dass er die Verschiebung der realen Machtverhältnisse einfach nicht zur Kenntnis genommen hat.
China verhält sich äußerst zurückhaltend. Aber es hat die Mittel in der Hand der Weltwirtschaft seinen Stempel aufzudrücken.
EUSA sind nciht mehr der Nabel der Welt.
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