"Massenvernichtungswaffe"

Explosive Geschäfte mit dem Kreditausfall

Daniela Rom, 13. Oktober 2011, 06:15

Im Krisenjahr 2008 waren Credit Default Swaps ein Sargnagel des US-Versicherers AIG, nun treten sie erneut ins Rampenlicht

Die Rufe nach einer geordneten Pleite Griechenlands werden immer lauter. In der EU beginnen die Mauern gegen einen Schuldenschnitt zu fallen, viele sehen darin den letzten Ausweg aus einer Krise, die viel tiefer und nachhaltiger ist, als man angenommen hatte. Wie das aber funktionieren soll, so eine geordnete Staatspleite, das weiß noch niemand. Es gibt keine Blaupause dafür. Welche Auswirkungen eine Staatspleite nicht nur auf das Land selber, sondern auch auf das Universum der Finanzinstitute haben können, auch diese Frage kann keiner beantworten. Denn eines wissen wir spätestens seit der 2008-er-Finanzkrise: Auf den Märkten tummeln sich Finanzprodukte, die das Potenzial zur Bombe haben. Produkte, von deren Existenz zwar alle wissen, aber keiner kann abschätzen, wie viel davon wo herum liegen. Und so treffen wir auch in der derzeitigen Krisensituation alte Bekannte wieder: CDS, zu Deutsch "Kreditausfallsversicherungen" (Credit Default Swaps).

Schon 2008 sorgten CDS für einen beispiellosen Tumult an den Märkten, der letztlich dem US-Großversicherer AIG das Genick brach. Was versteckt sich aber hinter den harmlosen drei Buchstaben, denen Investoren-Legende Warren Buffett das wenig schmeichelhafte Attribut "finanzielle Massenvernichtungswaffe" schenkte? Und warum rücken sie wieder ins Rampenlicht?

Wie der deutsche Ausdruck nahelegt, handelt es sich bei CDS um eine Art Versicherung. Eine Versicherung, mit der das Kreditrisiko und das Risiko des Schuldner-Ausfalls abgedeckt werden kann. Wie das genau funktioniert, erklärt Matthias Bank, Professor für Bankwirtschaft an der Universität Innsbruck, im Gespräch mit derStandard.at so: "Stellen Sie sich vor, Sie haben eine griechische Staatsanleihe in Ihrem Portfolio, und wollen dieses Kreditrisiko nicht tragen, dann gibt es die Möglichkeit, am Markt ein solches CDS zu kaufen. Wenn also ein bestimmtes Event eintritt, also ein Ausfall des Kredits, dann ersetzt der Versicherer Ihnen diesen Verlust. Dafür muss man eine Prämie zahlen."

Prämien

Die Prämie orientiert sich an der Höhe des Risikos und preist auch die Laufzeit des zugrundeliegenden Kredit oder der Anleihe ein. Genau das kann man jetzt bei Griechenland beobachten: Das Risiko, dass die griechischen Anleihen nicht mehr bedient werden, das Land überhaupt den Bankrott erklären muss, steigt ständig. Damit steigen auch die Preise für CDS. Und die Wahrscheinlichkeit, dass die derzeit schon im Markt befindlichen CDS fällig werden. Der Versicherte also seine Versicherung ausbezahlt bekommen will. Von der anderen Seite betrachtet, könne man CDS-Preise aber auch als Indikator für die Wahrscheinlichkeit einer Pleite hernehmen, meint Matthias Bank. Diese liege mittlerweile bei nahe 100 Prozent, am Finanzmarkt wird also mittlerweile nicht mehr nur befürchtet, sondern schon erwartet, dass Griechenland nicht mehr zu retten ist.

Irgendwann Ende der 1990-er Jahre kam man auf die Idee, Kredite beziehungsweise Anleihen derart zu besichern. Im Grunde genommen auch keine schlechte Idee. Für Uni-Professor Bank handelt es sich "unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten (...) bei CDS um eine bessere Allokation von Risiken und das ist positiv zu sehen". Nur dabei ist es nicht geblieben.

Zahlreiche Unbekannte und Versagen von Regulierungs- oder Kontrollmechanismen ließen schon 2008 das Kartenhaus zusammenbrechen. Besonders die Möglichkeit, CDS auch als reines Spekulationsprodukt zu erwerben, zeigte die Schwachstellen auf. Jeder am Markt kann nicht nur seine eigenen Gläubigerrisiken versichern lassen. Man kann CDS auch erwerben, wenn man selbst gar kein Risiko trägt. Ein bisschen ist das dann so, wie wenn man eine Feuerversicherung auf das Haus des Nachbarn kauft. Falls des Nachbarn Haus also abbrennt, dann kassiert man auch. „Naked CDS" heißt das dann. 

Genau hier tun sich dann auch die Abgründe auf, vor denen Europa und die Finanzwelt nun wieder steht und zittert: Keiner weiß genau, wer wo wie viele CDS in seinen Portfolios hat. Und wie viel Geld bzw. potenzielle Forderungen im Falle des Schuldnerausfalls in dieser Form existieren. Zahlen der Branchenvereinigung International Swaps and Derivatives Association (ISDA) zufolge lag das Volumen ausstehender CDS-Kontrakte im Jahr 2010 bei zirka 30 Billionen US-Dollar. Wie viele davon rein spekulativ sind und wie viele tatsächliche Kreditrisiken besichern, lässt sich aus der Zahl nicht herauslesen.

Lukratives Geschäft

Für Banken, die typischerweise CDS ausgeben, sind sie ein durchaus lukratives Geschäft. Banken würden in der Regel versuchen, CDS weiterzuverkaufen und ihr eigenes Risiko zu hedgen, erklärt Bank. "Die Banken lukrieren ihren Gewinn daraus, dass sie beim Weiterverkauf eine kleine Marge einstreichen. Für Banken ist das deswegen interessant, weil sie kein Kapital hinterlegen müssen, es handelt sich im Grund um einen Arbitrageprofit." Sind auch die Gewinne relativ gering, die hohen Nominalwerte und Umsätze machen das Kraut aber schließlich fett, das Geschäft mit den CDS zu einem lukrativen.

Damit sind reinen Spekulationen mit den CDS Tür und Tor geöffnet. Und auch einer potenziellen Gefahrenquelle. Denn grundsätzlich gibt die Bank, die ihr ausgegebenes CDS weiterverkauft auch das Risiko des Ausfalls des Basiswerts weiter. Der nächste Käufer des CDS, vielleicht wieder eine Bank oder ein Hedgefonds, hat nun das Risiko erworben. Wozu? Meist zu rein spekulativen Zwecken. Steigt das Risiko - wie derzeit bei Griechenland, Italien oder Spanien, steigt auch der Preis des CDS. Verkauft man das wiederum weiter, streicht man einen Gewinn ein. Und gibt das Risiko wieder an den nächsten weiter.

"Stellen Sie sich aber vor, die Bank hat weiterverkauft, und das Gegenüber fällt aus", gibt Matthias Bank zu Bedenken. Das sogenannte "Counterparty Risiko", also jenes, das mein Käufer nicht zahlen kann, dürfe man nicht außer Acht lassen. Letztlich war es auch genau dieses Counterparty-Risiko, das den US-Versicherer AIG ins Wanken brachte. Das Gegenüber im Falle der AIG war nämlich Lehman Brothers, und die Bank ging bekanntlich 2008 den Bach runter. Mit dem Effekt, dass AIG auf den CDS, die sie an Lehman weiterverkauft hatten, sitzengeblieben ist und damit in den Ruin gestürzt wurde.

Zu wenig reguliert

CDS werden außerdem nicht über eine Börse gehandelt, "die dazwischen geht", so Bank. Sie gehören zum Over-The-Counter-Markt (OTC). Und da gebe es auch keine Institution, bei der eine Einschusspflicht bestehen wurde, und das Geld tatsächlich hinterlegt werden müsste. "Das ist auch eine ganz wichtige Forderung als Lehre aus der Finanzmarktkrise der vergangenen Jahre, dass auch CDS über eine Clearing-Stelle gehandelt werden sollen. Sonst kann es zum Dominoeffekt kommen", stellt Bank fest. Das war auch eine zentrale Forderung als Lehre aus der Subprimekrise. Nur, Konsequenzen wurden bis dato nicht gezogen. Matthias Bank fordert daher: "CDS müssen über eine Börse mit margin accounts gehandelt werden, denn dann wissen wir auch, wer welche Risiken hat und es sind auch Sicherheiten da. Das Problem wäre damit vom Tisch." Wer damit spekulieren wolle, könne das letztlich immer noch tun.

Würde Griechenland endgültig die Insolvenz anmelden, dann bleiben also nicht nur die Fragen nach dem "Wie geht überhaupt eine Staatspleite" offen. Auch kann nur spekuliert werden, wie viel vor allem die Banken für fällige CDS berappen werden müssen. Ob sie das überhaupt stemmen können, ist eine andere Frage. Die Stimmen derer mehren sich schließlich, dass die Banken unterkapitalisiert, wenn nicht gar überhaupt insolvent sind. Aber bleiben wir beim eigentlichen Thema.

Ähnlich wie bei der Insolvenz eines Unternehmens, wird auch bei den CDS nicht der gesamte Kredit-/Anleihenbetrag fällig, sondern nur der Verlust abzüglich der Liquidationserlöse. Was bei einem Unternehmen noch relativ einfach ist - kann doch so gut wie alles verkauft werden -, stellt bei einem Staat ein neues Problem dar. Man kann schlecht alles verscherbeln, um die Gläubiger zu bezahlen, beziehungsweise wird man nicht für alles in ausreichender Schnelligkeit einen Käufer finden. Bei einem Schuldenschnitt Griechenlands in der Höhe von 50 Prozent wäre der Verlust 50 Prozent, und den müssten CDS-Ausgeber letztlich auch ersetzen.

Was ist nun mit den CDS? Sind sie Produkte aus der Hölle oder nicht? Matthias Bank fasst es gegenüber derStandard.at so zusammen: "CDS sind kein Teufelszeug. Die Frage ist nur, wie müssen sie reguliert werden, damit sie keine Massenvernichtungswaffen sind." Nur mit einer entsprechenden Regulation könnte man spekulative Exzesse vermeiden und die Risiken des CDS-Marktes beherrschen. Damit könnte man eben auch dem Problem zu Leibe rücken, dass nicht bekannt ist, wie groß das Risiko eines Zusammenbruchs des CDS-Marktes für eine bestimmte Anleihe ist und welche Auswirkungen er auf den gesamten Finanzmarkt hätte. (Daniela Rom, derStandard.at, 13.10.2011)

Kommentar posten
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Yanumáka-kumã
00
13.10.2011, 22:49

Ich habe zwei freunde denen ich sehr Vertraue .

Úirúru und Úimína .

Wo kann ich mein Vertrauen Versichern ??????

Carlos Alberto Valderrama Palacio
60
13.10.2011, 16:06
kronenzeitung artikel

Alpendollar
02
13.10.2011, 16:00
Die Politiker können der Finanzwirtschaft geistig bei weitem nicht das Wasser reichen

Und so lassen sich Produkte erschaffen die in der Basis net schlecht sind werden aber zur MAssenvernichtungswaffe. Banken die solche Brodukte kreieren, meist sind es Investmentbanken, sollten auch daran verrecken dürfen. Denn dann ist nicht der Steuerzahler der Dumme der diese Banken (Investmentbanken) wieder retten darf sondern der der auf dieses Intrument, den CDS, gesetzt hat. Ist nämlich die Bank insolvent fällt der Spekullant um sein Geld um und der Steuerzahler braucht dann nicht die Bank stützen. Geht ganz einfach. Investmentbanken dürfen pleite gehen. Und Lehman war nicht wie so offt berichtet das große Übel. Wäre Lehmann nicht pleite gegangen wäre rein gar nichts anders gewesen.

peace & love
00
14.10.2011, 11:08
WEM können unsere politiker irgendwas reichen ?

genau. sich selbst.

Utrilittn
00
13.10.2011, 18:11
"Und Lehman war nicht wie so offt berichtet das große Übel"

Hams leicht den Beitrag nicht gelesen und warum AIG baden ging ?

Und wo nehmen sie diese Trennung von Investmentbanken und den andern her ? Googelns nach der Ersten Bank und Investment Banking.

Was die Politik betrifft: da könnten Sie viel Gutes tun :-)

Andreas Prucha
00
13.10.2011, 17:40

Ich glaub die könnten schon. Aber die meisten trauen sich einfach nicht drüber - eh scho wissen: Das scheue Reh. Man stelle sich vor die Politik reguliert und es kommt zu einem Wohlstandsverlust. Da werden sie noch mehr geköpft, als wenn sie auf die als Experten getarnten Lobbyisten hören und einfach dem Markt freien Lauf lassen. Wenn das nämlich schief geht könnens sagen: "Najo, wir sind dem Expertenrat gefolgt".

Toni Gruber
01
13.10.2011, 15:52
sehr informativ

Der Weiterverkauf von Risiken (CDS)ist in der Versicherungswirtschaft üblich, das nennt man rückversichern, bei Münchener Rückversicherungs AG steckt das im Namen drinnen, das ist nichts besonderes, aber seit heute habe ich erst kapiert was ein CDS ist,.

warp.faktor
015
13.10.2011, 15:39
Das Ursache ist offensichtlich!

Stellen wir uns für einen Moment vor:
* alle Verkehrsregeln werden abgeschafft
* Kennzeichen werden nur noch freiwillig verwendet
* die Verkehrskontrollen werden abgeschafft

Wie lange würde es dauern, bis das totale Chaos ausbricht. Wie viele Verkehrsopfer wird es in der Woche geben?

Genau das hat aber die EU mit der Finanzwirtschaft gemacht:
* Abschaffung bzw. Umgehungsmöglichkeit für Gesetze
* Wegfall von Kontrollen
* fehlende Identifikation der Teilnehmer

Das Ergebnis: Jede Woche eine neue "Eurokrise"!

Dalien
 
02
13.10.2011, 15:53
Genau!

und der Grund ist absolut hemmungslose KORRUPTION

Peter_23
06
13.10.2011, 18:01
KORRUPTION sagt man nicht. In der EU tut man Schönsprechen, und da lautet die Sprachregelung: Lobbyismus

Und Unternehmensberater und Finanzexperten - total wichtige Berufe.

Weil Spezialisten leisten eben mehr.

Macbook2010
10
13.10.2011, 15:35

Lasst die Banken und die Wirtschaft zusammenbrechen!!! Denn wenn ich mich schon mit Lebensmittelmarkerl anstellen muss, dann möchte ich das Herr Ackermann das ebenfalls muss.

asdf 1234
10
13.10.2011, 18:36
sind sie noch zu retten?

wenn die banken zusammengebrochen sind, hat wirklich niemand mehr was! dann ist auch ihr sparbüchl für die katz!

Macbook2010
00
13.10.2011, 18:54

Da haben sie völlig recht! Es ist ja auch nicht mein direkter Wunsch aber eines garantiere ich ihnen: Das heutige Weltwirtschaftssystem wird zusammen brechen und zwar unabhängig davon ob wir das wollen oder nicht. Wenn sie das nicht glauben, dann lesen sie einen Tag Zeitung bzw. sehen sie einen Tag fern oder surfen sie einen im Internet und analysieren sie objektiv ohne zu kompliziert du denken, nehmen sie einfach den "Hausverstand" und sehen sie sich die Schuldendaten der Welt, den Rohstoffverbrauch oder sehen sie sich die Einkommensverhältnisse an. Wenn man logisch über dieses System nachdenkt kann man nur zu einem Schluss kommen: Früher oder später wird dieses System kollabieren. Sorry!

hedgehog
00
13.10.2011, 16:46

Sie glauben wohl an den Weihnachtsmann?

Dalien
 
01
13.10.2011, 15:32
Das Bankenspiel

Banken kaufen Griechenland, Spanien, Irland, Italien, Portugal Anleihen wegen der extrem hohen Zinsen.
Die Schrottpapiere werden in Sub-Gesellschaften ausgelagert, damit sie nicht bilanziert werden müssen.
Gleichzeitig kaufen Banken CDS (Kreditausfallversicherungen) dieser Länder und spekulieren auf die Pleite dieser Länder.

Jetzt kommt der Schuldenschnitt und die CDS werden schlagend.
D A S E N D E

Die Banken würden jetzt so ca. 5 Billionen €uro brauchen. €uropa bricht
http://www.youtube.com/watch?v=EaaQGOiFFco

"mir fällt kein nick ein" ist schon vergeben
00
13.10.2011, 16:14
?

Mir scheint, entweder argumentieren sie einfach nur konfus oder sie haben da irgendwas verwechselt.

1) Warum sollte ich die Papiere UND die CDS halten (ich nehme an, sie unterstellen spekulative Gewinnmaximierung...)? Da kauf ich doch NUR die CDS, weil ja sonst die CDS nur meinen Ausfall aus den Schuldtiteln finanzieren würden.

2) Warum sollte das das Ende für die Banken sein? Das ist wohl eher das Ende für die Versicherer, welche die CDS ursprünglich emittiert / strukturiert hatten, oder?

PS: kann mir leider hier den youtube - link nicht ansehen, falls der mich aufklären würde
PPS: Ich möcht hier weder polemisieren noch provozieren, aber ich wollt das nur mal hinterfragen.

C@terpillar
00
13.10.2011, 14:24

diese Geschichte hat durchaus einen therapeutischen Mehrwert, oder ^^

Robu
01
13.10.2011, 14:14

Kann endlich jemand Konsequenzen für diejenigen ziehen, die schon lange die Konsequenzen aus der Krise ziehen hätten sollen.

warp.faktor
00
13.10.2011, 15:40
Nein!

Denn die stehen über dem Gesetz!
http://www.youtube.com/watch?v=d... e=youtu.be

Roger Waters
13
13.10.2011, 14:12
Gewinner dieses Systems?

Es gibt wenige Gewinner dieses Systems, warum sollten die nicht die Zeche zahlen. Enorme Summen werden von unten nach oben umverteilt, keiner spricht davon sich dieses Geld von den Profiteuren zurückzuholen.

Dr. Lari and Mr. Fari
 
00
13.10.2011, 14:30
die Profiteure sind in den meisten Fällen

nicht Einzelpersonen, nicht einmal große Aktiengesellschaften, sondern Fonds, an denen vielevieleviele kleine Anteilsnehmer partizipieren, wie Pensionsfonds oder Sparprogramme.

Roger Waters
00
13.10.2011, 15:32

Glaube ich eher nicht, Pensionsfonds etc.. wie die Krise in den USA zeigte, steigen eher als Verlierer aus

Elron Abarth
04
13.10.2011, 14:38

Wie erklären Sie dann die immer ungleicher werdende Vermögensverteilung unter Einzelpersonen?

Davidchen
00
13.10.2011, 15:30
In erster Linie liegt es daran,

dass geringe Mittel mehrheitlich dem Konsum gewidmet werden (müssen), und nur nicht konsumierte sich vermehren können. Je mehr Mittel, desto mehr Ertrag, desto mehr Mittel usf.

Elron Abarth
01
13.10.2011, 15:56
darauf wollte ich hinaus

Die Gewinner des Systems sind die, die schon zu Beginn des Spiels das größte Vermögen haben, sicher nicht "die Kleinen".

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