Microsoft: IE9 sicherer als Firefox 7 und Chrome 14

12. Oktober 2011, 11:30
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Konzern vergleicht Sicherheitsfeatures aktueller Browser - mit nicht ganz objektivem Urteil

Auf einer neuen Webseite will Microsoft auf die Sicherheitsrisiken von Browsern aufmerksam machen. Darauf erklärt der Konzern, welche Mängel das aktuell genutzte Programm aufweist und wie man sich generell vor Gefahren im Netz schützen kann.

Scharfer Blick gefragt

Nach einem festen Punktesystem werden so verschiedene Webbrowser einander gegenübergestellt. Dabei erreicht der Internet Explorer 9 die Höchstpunktezahl von 4/4, Google Chrome 14 erreicht 2,5/4 und Firefox 7 nur 2/4 Punkten. IE6 erhält 0 Punkte, der IE7 1/4. Im Detail betrachtet ist aber auch bei Microsofts jüngstem Internet Explorer nicht alles Gold was glänzt. In der wichtigen Kategorie "Attacks on your Browser" erlaubt sich Microsoft so etwa ebenso viel Schwächen wie Chrome. Zu dem führt Google hier mit einem erweiterten Sandbox-System und automatischen Updates auch für Erweiterungen zwei schlagende Argumente ins Feld, die Microsoft gerne etwas unterbewertet. Auf der anderen Seite wird zu recht IE9s umsichtiger Schutz vor Malware und gefährlichen Downloads herausgestrichen. Alle Browser schützen die Anwender gut vor Phishing-Attacken.

Werbung für Umstieg

Der ganze Aufwand ist gewiss nicht uneigenützig. Microsofts Anliegen ist es, damit nicht nur für den IE9 Werbung zu machen, sondern wohl auch die zahlenmäßig doch noch vielen Anwendern zum Updaten zu bringen, die nach wie vor den IE6 oder IE7 verwenden. (zw)

Links

Microsoft

  • Microsofts Browser-Security-Vergleich
    foto: microsoft

    Microsofts Browser-Security-Vergleich

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