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Eisenstadt - Hermann Frühstück, Burgenlands Umweltanwalt, findet ungewohnt scharfe Worte. Es zögen nämlich Menschen durchs Land, Mitarbeiter privater Windkraftbetreiber, die mit "unseriösen Praktiken" Optionsverträge für Grundstücke keilen. Gemeinden und Grundbesitzern würden "Versprechungen und Hoffnungen gemacht, die jeglicher Grundlage entbehren".
Die Windkraft sei nämlich, erläutert Frühstück dem Standard, zu einem sehr guten Geschäft geworden. Mit solchen Optionsverträgen versuchten die Betreiber, einen Fuß in die Tür zum weiteren Ausbau zu bekommen. Der aber werde nicht stattfinden, zumindest nicht in absehbarer Zeit und schon gar nicht dort, wo sich der Anlass für den Aufschrei des Umweltanwalts findet: am Rand des Nationalparks, "im Bereich Wallern und Apetlon".
Landschaftsschutz
Das Burgenland habe 2003 und 2009 ein Rahmenkonzept für den Ausbau der Windkraft erarbeitet. Darin würden ausdrückliche Eignungs- und Vorbehaltszonen ausgewiesen. "Das hat den Betreibern auch eine gewisse Planungssicherheit gegeben, aber auch Belange des Natur- und Landschaftsschutzes berücksichtigt."
Bis 2013 wird ebendort ausgebaut, dann werde aber vorderhand Schluss sein, meint der Umweltanwalt, denn es würden dann nicht 100, sondern bis zu 150 Prozent des burgenländischen Strombedarfs aus der Windkraft kommen. "Damit steht aber nicht mehr das öffentliche Interesse der Stromversorgung im Vordergrund" , sondern andere öffentliche Interessen wie Tourismus, Naturschutz, Landschaftsschutz.
Ein Opfer der neuen Interessengewichtung könnte der geplante Windpark in der Nähe von Eisenstadt sein, gegen den eine Bürgerinitiative mobil macht. "Mit diesem Windpark in der sogenannten Eisenstädter Pforte, dem Haustor des Burgenlands, bin ich nicht glücklich. Der ist in einer Vorbehaltszone geplant, da sind noch eine Reihe von Gutachten nötig. Ich bin aus Landschaftsschutz-Gründen eher dagegen." (Wolfgang Weisgram, DER STANDARD, Printausgabe, 12.10.2011)
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Wäre toll wenn im Burgenland bald auch Kitegraftwerke aufgestellt werden würden.
Auch als repowering für bestehende Standorte. Damit könnte man die Produktivität um den Faktor 10 steigern.
Kitekraftwerke in Karussell Konfiguration könnten im GW Bereich gebaut werden.
https://www.facebook.com/pages/Kit... 3033232738
Es fragt sich nur, ob die Drachen das bringen, was sie versprechen.
Ein normales Kraftwerk liefert nach 20 Jahren noch immer Strom. Wie das Seil und der Drachen nach 20 Jahren aussieht, würde ich gerne wissen. Und wie groß der tatsächliche Flächenverbrauch ist, würde ich ebenso gerne wissen, insbesondere in Hinblick darauf, dass der Drachen der Schwerkraft folgend jemanden auf den Kopf fallen kann.
schau halt genauer dann wirst du sehen dass das Kitegen Stem 1,5MW leistet.
Den 55kw prototypen hast du aber schon brav gefunden.
Wenn du noch weiter gräbst findest du auch die technisch theoretische Maximalleistung für die Karussell Konfiguration...ca. 60GW.
Aber auch 1-2GW wären schon cool.
Auf dem Areal eines AKW könntest du so ein Ding mit 1GW betreiben. Das praktischste an einem AKW Standort ist die vorhandene Flugverbotszone.
Schau dir die 3 Artikel auf Oildrum Europe an.
Höhenwind wird noch sehr interessant werden ;)
Wird nicht in allen Gegenden anwendbar sein und auch nicht so schnell einsatzbereit sein.
Die Auswirkungen auf die Vogelwelt müssen auch erst erforscht werden. Wenn da massenweise Seile herumhängen? Es sind ja schon die normalen Hochspannungsleitungen ein Problem.
Ohne Korruption geht im windigen Geschäft schon lange nichts mehr.
Lesen sie mal:
Aus einer Verhandlungsschrift über die Sitzung des Gemeinderates in Velm Götzendorf vom 9. März 2011.:(Weinviertel)
Zitat aus dem Protokoll:
"Die Gemeinde würde einen Betrag von 10.000 Euro von der Fa. „Im Wind“ erhalten.
Nach einer kurzen Besprechung wird folgender Beschluss gefasst:
Antrag auf Zustimmung zur Unterschreitung der Grenze von 2000 m zu gewidmetem Wohnbauland gem. §19 Abs. 3 NÖ Raumordnungsgesetz zur Errichtung von einer Windkraftanlage im Gemeindegebiet von Zistersdorf.
Zustimmung der Gemeinde Velm Götzendorf zur Errichtung einer Windkraftanlage (Entfernung ca. 1810m) (erteilt.)"
Zitat Ende
Vom gesamten Protokoll habe ich eine Kopie
Wie man am "Pachtschilling" von Grundstücken, die für Mobiltelefon-Masten herhalten ersehen kann ist es bereits lukrativer ein Grundstück zur Verfügung zu stellen als ein ganzes Haus zu vermieten....Solange es viel Kohle für derartige Grundstücksnutzung gibt, werden auch die Sch...Windräder ganze Wälder ersetzen.
Windkraft ist dafür sehr schlecht geeignet.
Die Speicherung des unregelmässig und zu Unzeiten gewonnenen Stroms mit teurer künstlicher Wasserkraft ist auch ökonomisch wie technisch eine blöde Idee.
Die einzige Methode mit Niessls Weg energieunabhängig zu werden, wäre wenn die Bereitschaft besteht, 5 € für die Kilowattstunde zu bezahlen.
Ökonomischer Wahnsinn bezahlt mit Unmengen Steuergeld, typisch Sozialdemokratie.
Dieser Wahnsinn hat gar nichts mit der Sozialdemokratie zu tun, die haben uns die Schläger noch in die Hainburger Au geschickt. Ist mehr ein grünes Anliegen. Erst in 20, 30 Jahren werden es auch so Blitzkneisser wie Sie mitbekommen: dann aber mit Sicherheit.
Da ich weiß, dass Selbsterkenntnis der letzte freiwillig gewählte Ausweg ist, überlege ich gerade, wie Sie sich wohl Ihren heutigen Standpunkt zurechtbiegen werden,
wenn wir +2°C Klimaerwärmung überschreiten,
wenn das Öl nur mehr für spezielle Produkte verwendet werden darf, ...
Die gesellschaftlichen Auswirkungen sind unüberschaubar. Sollten wir dieses Risiko nicht möglichst gering halten? Der Einspeisetarif für Windkraft liegt bei 7,8 (neue:9,7) ct/kWh. Ist das wirklich zu hoch?
In 20, 30 Jahren werden auch Blitzkneisser wie Sie mitbekommen dass es ein Fehler war, auf Hainburg und Zwentendorf zu verzichten (siehe Erdöl, Klimawandel...).
Der Wind weht halt nicht immer gerade dann, wann man ihn braucht, und die (aus meiner Sicht sinvollen) jetzt 800MW von Kaprun sind zu wenig als Ausgleich!
Ich sag Ihnen was: Sie haben recht! Aber nur deswegen, weil wir immer länger zuschauen, den Peak Oil vorüberziehen haben lassen und nicht reagieren. Seit ca. 1980 ist die Entwicklung, die wir beschritten haben, bekannt! Wir haben europaweit max. 10% unseres Stromverbrauchs hin zu erneuerbaren Energien gewandelt.
Wer mit dem Rücken zur Wand steht, muss auch auf riskante, schmerzhafte Konzepte zurückgreifen. Wenn wir die letzten 30 Jahre in die erneuerbare Energie investiert hätten, bräuchten wir das nicht nur nicht, sondern wir würden in Österreich diese zukunftsträchtigen Industrien aufgebaut haben.
Wie der Wind weht, darüber machen Sie sich mal keine Sorgen, das wissen die Betreiber natürlich ganz genau und das ist kein Problem mehr.
aber alle die sich hier so für die Windkraft positionieren, sind nur "nützlich Idioten" der IG Windkraft.
- Die Ansagen von Energieunabhängigkeit
- Die Vergleiche mit fossilen Brennstoffen
- Die Ansagen über ökonomische und technische Zusammenhänge
- Die Vernachlässigung aller MAßSTÄBE
- Die Unbekümmertheit gegenüber letzter naturnaher und schutzwürdiger Landschaften
- Die Gleichgültigkeit gegenüber der Lebensqualität der Anrainer,
zeugen von einer Ahnungslosigkeit und Ignoranz die ihresgleichen sucht.
Dabei gibt es genug Möglichkeiten, sich umfassend zu informieren.
Für alle die hier keine persönlichen Interessen verfolgen, bitte nehmen sie ihre dunkelgrüne Brille ab.
Windräder sind Vogelklatschen - wir Vögel protestieren mit diesem Gedicht auf das Heftigste - http://youtu.be/ItxpkN2g-OM
1. Fossil
2. Nuklear
3. Sonne
4. Wind
Das ist die VOLLSTÄNDIGE Liste der Energiequellen, die uns zur Verfügung stehen. Alles andere (Wasserkraft, Geothermie, Biomasse ...) ist Kleinzeug gibt nicht genug her für die Versorgung von Milliarden von Menschen. Auch im an Wasserkraft und Biomasse ungewöhnlich reichen Östereich gibt es nicht genug von diesem "Kleinzeug" zur Selbstversorgung.
Conclusio:
Sollten wir jemals von Öl, Kohle und Uran unabhängig werden wollen, werden wir Sonne und Wind brauchen.
Ich sehe keinen Grund, diesen ohnehin unvermeidbaren Umstieg hinauszuschieben.
Geile Liste:
3. Sonne!! Ja sicher, aber Wasserkraftwerke als Kleinzeug abtun (weltweit steuerte Wasserkraft 2007 etwa 16% zur Elektrizitätserzeugung
bei).
Lächerlich.
Selbst Windkraftwerke decken nur 5,3% des Stromverbrauchs europaweit (2010). Bei Photovoltaik brauchst du aber schon etliche Nachkommastellen.
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