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Grenzen überschreiten, geeint handeln: Ein Appell an die Regierungen der Eurozone, nationale Interessen hintanzustellen und sich über ein Sofortprogramm zur Lösung der Schuldenkrise zu einigen. (Der Aufruf erscheint zeitgeich in jeweils einer Tageszeitung aller Metropolen der Eurozone und wurde bisher von mehr als 90 Persönlichkeiten unterzeichnet.)
***
Die Eurokrise muss sofort gelöst werden. Die derzeitigen Maßnahmen sind nicht ausreichend, kommen zu spät und lösen weltweit Verwerfungen auf den Finanzmärkten aus. Der Euro ist weit davon entfernt, perfekt zu sein. Dies hat die derzeitige Krise gezeigt. Als Reaktion darauf muss man jedoch die Konstruktionsfehler beheben statt zuzulassen, dass durch die Krise das globale Finanzsystem untergraben oder womöglich zerstört wird.
Als besorgte Europäer rufen wir die Regierungen der Eurozone dazu auf, prinzipiell die Notwendigkeit eines rechtlich bindenden Abkommens anzuerkennen, das die folgenden Punkte enthält: erstens, die Errichtung eines gemeinsamen Finanzinstituts, das dazu in der Lage ist, finanzielle Mittel für die Eurozone als Ganzes zu beschaffen und sicherzustellen, dass die Mitgliedsstaaten die Haushaltsdisziplin respektieren; zweitens, die Verstärkung der gemeinsamen Überwachung und Regulierung (des Finanzsystems) und der Einlagensicherung innerhalb der Eurozone; und drittens die Entwicklung einer Strategie, die sowohl wirtschaftliche Konvergenz als auch Wirtschaftswachstum erzeugt, da das Schuldenproblem nicht ohne Wachstum gelöst werden kann. - Bis ein rechtlich verbindliches Abkommen ausgehandelt und ratifiziert ist, müssen die Regierungen der Eurozone die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) und die Europäische Zentralbank (EZB) zu einer verstärkten Zusammenarbeit ermächtigen, damit die Krise unter Kontrolle gebracht werden kann.
Diese Institutionen wären dadurch in der Lage, die Stabilität des Bankensystems in der Interimszeit zu garantieren und ihm schließlich Kapital zuzuführen. Außerdem würden sie es in dieser Zeit in Bedrängnis geratenen Ländern ermöglichen, innerhalb vereinbarter Obergrenzen ihre Schulden fast kostenfrei zu refinanzieren, indem diese kurzlaufende Schuldverschreibungen begeben die bei der EZB rediskontiert werden können.
Wir rufen die Parlamente der Euroländer dazu auf, anzuerkennen, dass der Euro eine europäische Lösung benötigt. Das Streben nach nationalen Lösungen führt unweigerlich zum Zusammenbruch.
Martti Ahtisaari (Finnland),
Emma Bonino (Italien)
Daniel Cohn-Bendit (Deutschand),
Massimo D'Alema (Italien)
Joschka Fischer (Deutschand)
Timothy Garton Ash (UK)
Anthony Giddens (UK)
Alfred Gusenbauer (Österreich)
Bernard Kouchner (Frankreich)
Tadeusz Mazowiecki (Polen)
Aleksander Smolar (Polen)
Javier Solana (Spanien)
Pavol Demes (Slowakei)
George Soros (Ungarn/US)
Guy Verhofstadt (Belgien)
Loukas Tsoukalis (Griechenland) ...
(DER STANDARD, Printausgabe, 12.10.2011)
Was dieser Aufruf fordert ist eigentlich alles am Programm des Regierungseuropas: Budgetdisziplin, Makroökonomische Stabilität, Erhöhung der Kapitalausstattung von Banken. Neue Ansätze fehlen: Wie Umschulden? Steuerharmonisierung? Euro-Anleihen? Vertragsänderungen? Sozialstandards? AKommt alles nicht vor. Wenn das die proeuropäiscen Kräfte sind, so zeigt sich die Krise der Union an der Krise dieser politischen Kräfte.
zittern um ihr schönes ungedecktes Papiergeld, das ihnen durch die letzten Jahrzehnte ein Leben in Saus und Braus ermöglicht hat- auf Kosten des Volkes.
Soros hat mit seinem Hedgefond schon ganze Staaten in den Ruin getrieben und für unfassbare Armut und Leid gesorgt. Seine "Rettung" der Eurozone kann er sich an den Hut stecken.
Dieses System crasht, und dann wird abgerechnet!
Hans Eichel und Joschka Fischer unterzeichneten. Fehlt nur mehr Gerhard Schröder, dann hätte man die 3er-Bande beisammen die seinerzeit, ungeachtet der Warnungen der Deutschen Bundesbank und der EU-Kommission den Beitritt Griechenlands zur Euro-Zone politisch im eigenen Land sowie in der EU durchdrückten.
Und jetzt kommen diese Herren, die ihren Teil - und keinen Geringen! - zur Misere beitrugen und erheben Forderungen für die letztlich nicht sie, sondern die europäischen Bürger den (finanziellen) Kopf hinhalten müssen? Da kommt einem doch die Magensäure hoch.
das große verdienst der griechen ist, daß sie das ganze beschleunigt haben und ein schneller kollaps ist noch immer das beste für uns. außerdem kann sich die eudssr diktatur in dieser kurzen verbleibenden zeitspanne nicht mehr wie geplant entwickeln.
mein Spezialfreund, ist also auch dabei. Ja dann muss es ja eine tolle Petition sein ...
Wer mehr über diesen Kre*in wissen will, ziehe sich bitte dieses Video rein:
http://www.youtube.com/watch?v=C7blfd4ci4s
Als nachweislich maßgebliche Mitverursacher dieses kaum noch lösbaren Finanz- und EU-Desasters sich auch noch als Ankläger aufzuschwingen ist an Zumutung nicht mehr zu toppen:
Soros:
http://www.whoswho.de/templ/te_... =180&RID=1
http://www.wiwo.de/unternehm... biografie/
Eichel:
http://www.whoswho.de/templ/te_... =946&RID=1
Cohn-Bendit:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dani... ohn-Bendit
Fischer:
http://de.wikipedia.org/wiki/Josc... ka_Fischer
Bei soviel geballter, fachlicher und intellektuellem Brechdurchfall gesättigter Kompetenz kann ja alles nur noch gut werden...
Mir ist nur noch schlecht!
Also (much) more of the same, nämlich eine europäische de-facto-Wirtschaftsregierung.
Und wieder einmal die paradiesischen Versprechungen ("fast kostenfreie Refinanzierung", "Wachstumsstrategie").
Das Beste: Das kommt von Leuten, die uns diese Misere eingebrockt haben, die haben echt Chuzpe, alle Achtung.
George Soros, Joschka Fischer oder Javier Solana ....
Die Gruft der Geschichte ist ein guter Platz für diese Leute
Das Projekt des
globalisierten totalitären Finanzkapitalismus mit den Menschenrechtskanonen
ist gescheitert .
kann sich noch jemand an die Schlagzeilen vor zehn Jahren erinnern? An die Konvergenzkriterien für den Euro? Hat da die Regierung Schröder/Fischer in Deutschland Nicht gemeint, der Euro ist zu stabil, die Kriterien müssen aufgeweicht werden? Wer war der Genosse der Bosse und packelte damals mit den deustchen Bamken?
George Soros - Revolutionenfinancer und politischer Brandstifter
Javier Solana - Ex NATO-Generalsekretär
Joschka Fischer - Mitglied im ECFR und Vortragender an US Universitäten
Martti Ahtissari - Zweifelhafte Rolle bei der Kosovo Abspaltung und bezichtigter Schmiergeldempfänger
Wenn die zB. für "die Errichtung eines gemeinsamen Finanzinstituts" (also einer bürokratischen, demokratisch nicht legitimierten Finanzdiktatur) sind, ist mir klar dass das nichts Gutes bedeuten kann.
Das Finanzsystem hätte damals dringen und umfassend reformiert gehört. Warum jetzt schon wieder ein Pflaster draufkleben?
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