Arbeitsmarktpolitik

Vom Arbeitslosen zum Steuerzahler

Reportage | Marie-Theres Egyed, 12. Oktober 2011, 06:15
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    Das "Top-Lokal" wird vom AMS gefördert. Langzeitarbeitslose sollen so den Weg zurück in den Arbeitsmarkt finden.

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    Elisabeth Schügerl (rechts), Geschäftsführerin: "Wir begleiten sie, damit sie nicht sechs Monate bei uns bleiben, sondern schon früher in ein geregeltes Arbeitsverhältnis übergehen."

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    Küchenchef Lukas Proyer sagt über seine Mitarbeiter "Wir züchten keine Wirtshausabwäscher, wir lernen gute Hilfskräfte an und es kommen richtig gute Leute dabei raus."

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    Der berühmte Gugelhupf.

Beim AMS war Schultes eine Nummer, im "Top-Lokal" hat er einen Namen - Der Betrieb hilft Arbeitslosen Arbeit zu finden

Philipp Schultes war seit zwei Jahren arbeitslos und von seinem Nichtstun zunehmend frustriert. Jetzt arbeitet er seit zwei Monaten im "Top-Lokal" in Wien, ein sozialökonomischer Betrieb, der es sich zur Aufgabe gemacht hat Langzeitarbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Beim Arbeitsmarktservice (AMS) war er eine Nummer und hat sich "nur verwaltet" gefühlt, im "Top-Lokal" hat er einen Namen. Seine neuen Aufgaben mag er, auch wenn er in der Gastronomie davor noch keine Erfahrungen gemacht hat. "Ich glaube, ich habe Talente, die auch hier von Nutzen sein können..." "Die von Nutzen sind", unterbricht ihn Geschäftsführerin Elisabeth Schügerl. "Herr Schultes ist ein Kommunikationstalent, er stellt viele Kontakte her."

Vom AMS gefördert

Von außen ist das "Top-Lokal" ein Restaurant am Fleischmarkt, tritt man ein, merkt man, dass es mehr ist. Seit Juni vergangenen Jahres gibt es die Kooperation des AMS mit dem Betreiber "Die Berater". Geschäftsführerin Elisabeth Schügerl erklärt, dass das Lokal kein Ausbildungsbetrieb ist. "Wir machen eine Art Auffrischung der Ausbildung und in den meisten Fällen eine Weiterbildung."

Bis zu 45 Transitarbeitskräfte arbeiten hier, hinzu kommen zehn Menschen im Arbeitstraining. In vier verschiedenen Sparten können sich die Neo-Angestellten engagieren: In der Küche und im Servicebereich im Lokal am Fleischmarkt, im Catering oder auch im Büro. Zusätzlich gibt es eine fixe Crew von Schlüsselarbeitskräften - dazu zählen die Geschäftsführerin, Küchenchef und Küchenleiter, zwei Serviceleiter und eine Sozialpädagogin.

Beschäftigung für maximal sechs Monate

Einer der 45 Transitarbeitskräfte ist Philipp Schultes. Der 31-Jährige versteht sich nicht als typischer Arbeitsloser. Er hat Matura und hat danach in verschiedenen Bereichen gearbeitet. Zuletzt war er im Vertrieb eines Kosmetikunternehmens tätig. Dann hatte er plötzlich Zeit. Eigentlich hätte es jeden treffen können. Am Anfang war er noch zuversichtlich bald wieder einen Job zu finden, mit den Monaten wurde er realistischer und hat es nicht mehr persönlich genommen, eine Absage zu bekommen. Er sagt Sätze wie "Ich bin in einer Situation in der ich niemals sein wollte." Oder: "Wie kommt es, dass jemand in meinem Alter, mit meiner körperlichen Verfassung, zwei Jahre arbeitslos ist?" Und: "Meistens bekomme ich nicht einmal die Chance auf ein Vorstellungsgespräch." Hier könne er mehr bewegen, als wenn er sich "vom AMS von einem Kurs zum anderen tragen" lasse.

Wolfgang Richter ist beim AMS für sozialökonomische Betriebe zuständig. "Es ist das Ziel mit zeitlich begrenzter Beschäftigung und persönlicher Betreuung, den Transit aus der Arbeitslosigkeit über Arbeit im Projekt zum Arbeitsmarkt zu schaffen." Die Mitarbeiter des "Top-Lokals" sollen schon während ihrer Tätigkeit einen Job am ersten Arbeitsmarkt finden. Sechs Monate dürfen die Klienten maximal im Betrieb arbeiten. Der Übergang vom dritten in den ersten Arbeitsmarkt soll keine Flucht nach vorne sein "Sie sollen in ein langfristiges, nachhaltiges Arbeitsverhältnis einsteigen, wo sie bleiben können und das Umfeld passt."

Verantwortungsgefühl kommt zurück

Das Konzept sei der "arbeitsmarktfernsten Zielgruppe" also Langzeitarbeitslosen gewidmet, daher sei die persönliche Betreuung entscheidend. "Wir begleiten sie, damit sie nicht sechs Monate bei uns bleiben, sondern schon früher in ein geregeltes Arbeitsverhältnis übergehen", so Schügerl. "Wir haben auch Menschen mit persönlichen Problemen, für sie ist das Gefüge im Restaurant sehr wichtig. Die anderen motivieren sie und nehmen sie mit. Der Gedanke, 'ich werde gebraucht und ich lasse die anderen im Stich, wenn ich nicht arbeiten komme' spielt dabei eine wesentliche Rolle. Sie bekommen ein Verantwortungsgefühl zurück."

Die Rückmeldungen der ehemaligen Arbeitskräfte sind sehr positiv, vor allem im Hinblick auf die Sinnhaftigkeit der Arbeit. "Da gibt es etwas zu tun. Der Umstand, dass man wieder in einem Dienstverhältnis steht und Entgelt bezieht", sagt Wolfgang Richter.

Sozialpädagogische Betreuung nach Dienstverhältnis

Auch nach dem Arbeitsverhältnis im "Top-Lokal" haben die ehemaligen Mitarbeiter die Möglichkeit auf Betreuung. Dazu ist der Trägerverein verpflichtet. Viele Ehemalige machen auch Gebrauch davon, in den meisten Fällen wollen sie "erzählen, was sie in der Zwischenzeit erreicht haben".

Ein Mitarbeiter war im Team und bei den Gästen dafür bekannt, hervorragenden Gugelhupf zu backen. "Als er weg war, ist es uns nicht mehr gelungen, einen so guten Gugelhupf zu machen. Bei einem Besuch haben wir ihm davon erzählt. An seinem nächsten freien Tag ist er gekommen und hat vier Gugelhupf gebacken", erzählt Elisabeth Schügerl lächelnd von ihrem ehemaligen Schützling.

"Aus einem Schlosser wird kein Koch"

Dass das Konzept funktioniert, bestätigt der Küchenchef Lukas Proyer. Er strahlt Gelassenheit aus, seine Arbeit macht ihm Spaß. "Aus einem Schlosser wird kein Koch", sagt Proyer, während er die letzten Vorbereitungen vor dem Abendgeschäft trifft. Es gebe natürlich Unterschiede zum normalen Küchenbetrieb, aber er ist davon überzeugt "wir züchten keine Wirtshausabwäscher, wir lernen gute Hilfskräfte an und es kommen richtig gute Leute dabei raus."

In der Küche des "Top-Lokals" wird viel Wert auf den Umgangston gelegt, "es geht sehr viel über menschliche Beziehungen. Bei uns in der Küche herrscht kein diktatorischer Ton. Es rennt gemütlich und locker, ich versuche zu den Leuten einen Draht zu finden." 

Philipp Schultes ist in der Zwischenzeit schon aufgebrochen, er musste zu einem Vorstellungsgespräch. Er möchte nicht mehr abhängig sein. "Das ist gegen meine Einstellung", sagt er im Gehen. "Durch mein Tätigkeit im 'Top-Lokal' bin ich jetzt wieder Steuerzahler", fügt er nicht ohne Stolz hinzu. (Marie-Theres Egyed, derStandard.at, 12.10.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 160
1 2 3 4
.::.wanderfalke.::.
 
00
18.12.2011, 12:44
@ Sie bekommen ein Verantwortungsgefühl zurück ...

Eine Aussage, die zu hinterfragen ist, da sie nur bei wenigen der AMS-Kunden zutrifft. Die Mehrheit ist arbeitswillig und will benötigt werden. Ein Nachteil dieser vom AMS großzügig (für die Betreiber der Projekte) geförderten Arbeitsverhältnisse besteht für die Arbeitssuchenden darin, dass sie nach Ablauf der Befristung keine Dauerstelle bekommen. Das trifft vor allem auf Personalverleiher zu, die zwar für sechs Monate die AMS-Förderung kassieren, danach aber den Dienstnehmer wieder dem AMS überantworten (als neuerlich Arbeitssuchender). Der Vorteil für das AMS-Budget besteht darin, dass der erneut Arbeitslose nur mehr Anspruch auf Notstandshilfe hat und damit (noch) weniger Geld bekommt, als vor dem Antritt der befristeten Tätigkeit.

Für Bildung
01
19.10.2011, 12:09
Und hier gibt's den Film zum Thema:

HOT SPOT

In der Küche und im Service des Restaurants Michl's werden im Rahmen einer "sozioökonomischen Maßnahme" ehemalige Langzeitarbeitslose auf den Neueinstieg in die Arbeitswelt vorbereitet. Der Film wirft die prinzipielle Frage nach dem Wert von Arbeit auf und hinterfragt die Politik wie auch die Routinen der Verwaltung von arbeitslosen Menschen.

Trailer:
http://www.youtube.com/watch?v=HBc0TzPcRQs

Carlos Clementin
00
18.10.2011, 12:39
KammerlExperte
10
12.10.2011, 20:54
Liebe Arbeitslose, Auswanderer und global Workers

schaut nicht länger in den Westen der Osten ist die
neue USA. Bitte Englisch als Freifach wählen
und Russisch fleissig büffeln.

http://www.pressetext.com/news/20111010008

??????? ??? ? ?????. ?????

War Google brav beim Übersetzen?

Carlos Clementin
04
12.10.2011, 21:40

Wie auch in einem ähnlichen Standard-Artikel fehlt hier die Sozialversicherung- und die Sozialleistungen wie Krankenvers, Pension etc.
Wieviel bleibt einem übrig, wenn man zB die selbe Kranken- und Pesonionsversorge (bzw Versorgung) haben will ?

Walter Bimini
11
14.10.2011, 12:47
sie glauben also noch fest an den österreichischen sozialstaat

glauben sie mir. das wird sich rasch geben nach dem nächsten staatsbankrott - es ist ja nicht der erste in der österreichischen geschichte.

KammerlExperte
00
12.10.2011, 20:56
Letzte Frage hat sich erledigt

es werden keine russischen Zeichen angzeigt.

bin_entsetzt
57
12.10.2011, 20:38
Trotz Unsummen, die das AMS in solche und andere

"dubiose Firmen" investieren, steigen in Wien die Arbeitslosenzahlen, während es in anderen Bundesländern anders läuft.
Es hat den Anschein, dass beim AMS Wien vieles schief läuft. Geld für solche Projekte sehr locker vergeben werden, die sich auf die Arbeislosenzahlen aber nicht wirklich auswirken, aber Unmengen an Geld kosten. In anderen Bereichen des AMS wird fleisig eingespart, wo, natürlich bei den Betroffenen selbst. Das ist der Skandal, der von den Medien übernommen werden sollte.

.::.wanderfalke.::.
 
00
18.12.2011, 12:49
Da stinkt das AMS wohl vom Kopf*)

*) Bartensteins Günstling

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
01
14.10.2011, 05:02
Mittlerweile treibt das AMS-Wien -

es sogar auf die spitze u. stourniert grundlos nach einer einvernehmlichen kurszusage, kurz vor kursbeginn die teilnahme!

RS69
 
00
18.12.2011, 12:54

DIe für Kurse vorhandenen Mittel sind nicht im Einflussbereich des AMS.

the_suck
00
12.10.2011, 22:54

mich würde interessieren wie das in anderen Bundesländern funktioniert, NÖ zb?

der schwitzbär der schwitzt sehr
015
12.10.2011, 20:25
gut gemeint - leider auch Armutsfalle

Wer innerhalb von 5 Jahren 6 Monate lang in solchen “Arbeitsverhältnissen” gearbeitet hat und unter 45 Jahre alt ist, “erwirbt” sich eine neue Bemessungsgrundlage und kann so einen deutlich geringeren AMS (Arbeitsmarkt-Service)-Bezug weit unter der Armutsgrenze runter fallen

http://karakok.wordpress.com/2011/04/1... sterreich/
(runterscrollen bis ca. Mitte)

Sprich man hat eine Notstandshilfe von 700,,-/Monat
- dann macht man 6 Monate so eine "Transferarbeit"
- wird aber nicht übernommen oder sonstwo berufstätig
- fällt also wieder in die Notstandshilfe zurück
- und die ist dann Hausnummer nur noch 500,-/Monat

sprich man kann sich die Kugel geben

Ingrid Goeschl
016
12.10.2011, 20:18
Jemand hat hier gepostet, dass dieses Lokal ein Projekt der Firma "die Berater" ist.

Ich habe ein bisschen gegooglet: "Die Berater" sind inzwischen so erfolgreich, dass sie sogar in die Slowakei expandiert haben, was mich nicht wundert, da Unsummen aus den Töpfen der Arbeitslosenversicherung über diese "Projekte" zu solchen Firmen fließen.

Die Vorstellung, welche Unsummen an öffentlichen Geldern an solche Unternehmen transferiert werden ist beklemmend.

Schade, dass der Standard sich nicht zu schade ist, so etwas auch noch zu bewerben.

santiago nasar
02
13.10.2011, 16:11
ich bin einstens

in ein sogenanntes gründercoaching (oder so ähnlich) bei den beratern geraten. gebracht hat es wirklich nichts, eigentlich hätt ich die leut dort (U6, endstation süden) coachen sollen. von ihnen wurde mir hier schon mehr klargemacht.

quijote
011
12.10.2011, 23:39

"die berater" gehören zum personalvermittlungsunternehmen "catro", deren ganzseitige anzeigen alle großformate mitfinanzieren und sind so ziemlich das ärgste in bezug auf arbeitslosenverwaltung

quijote
03
12.10.2011, 23:39

"die berater" gehören zum personalvermittlungsunternehmen "catro", deren ganzseitige anzeigen alle großformate mitfinanzieren und sind so ziemlich das ärgste in bezug auf arbeitslosenverwaltung

Minotaurus71
86
12.10.2011, 17:46
Mir hat man hier geholfen!

Ich hab zwar Matura, bin jung und auch nicht dumm, aber das Leben hat mir eben Steine in den Weg gelegt (Gesundheitliche Probleme) und ich hab auch ein paar Blödheiten (Schulden, Alkohol) gemacht...

Jedenfalls hat man mir hier sehr geholfen. Ich wurde als Mensch und nicht als Bittsteller behandelt, habe Hilfe und Unterstützung zur Lösung meiner privaten Probleme erhalten und konnte mich dann darauf konzentrieren, einen Job zu finden. Den hab ich jetzt und ich hoffe, das bleibt auch so. Ich schau sicher bald wieder im TopLokal vorbei, aber dann als Gast :-)

Besonders gut war, dass ich mit allen Problemen kommen konnte

system1
10
18.10.2011, 10:37
Ich hab zwar Matura

und weiter?

who iswho
 
17
12.10.2011, 19:33

Na wunderbar! Freut mich für Sie, wenn Sie jetzt auf einem guten Weg sind!

Komisch nur, dass Sie gar nicht schreiben, dass Sie dort auch GEARBEITET haben.

Unterstützung und Hilfestellung bekommt man auch bei sozialen Einrichtungen, wie z.B. PSD, Schuldnerberatung, etc.

Dafür muss man nicht vom AMS in ein SÖB zwangsbeglückt werden!

Keyser
413
12.10.2011, 18:49

Und Sie sind zufällig auf diesen Artikel gestoßen, haben sich extra angemeldet, um dann hier ein wenig über Ihr Glück zu berichten? Garniert noch, mit einem lobenden Hinweis, dass Sie wieder dort hin gehen würden, aber als Gast?

Wieso nur, habe ich das Gefühl, als steckt hier wieder mal einer der Betreiber der Maßnahmen direkt hinter dieser Aussage, weil man denkt gegensteuern zu müssen. Dank zahlreicher negativen Beiträge derer, die auf billige Propaganda nicht hereinfallen.

Oder um den Ruf ein wenig aufzubessern. Fehlt eigentlich nur noch die besonders lobende Erwähnung der immer freundlichen Bedinung, der tollen Preise etc. Bei neuen Mitgliedern, die aus dem nichts auftauchen und zum Thema posten, machen mich skeptisch.

RS69
 
52
12.10.2011, 20:50

"Und Sie sind zufällig auf diesen Artikel gestoßen, haben sich extra angemeldet, um dann hier ein wenig Ihr Glück zu berichten?"

Sie sind ja auch "zufällig auf diesen Artikel gestoßen, haben sich extra angemeldet, um dann hier ein wenig" darüber zu schimpfe, dass jemand zu frech ist zu behaupten, das AMS könne auch mal tatsächlich geholfen haben?

Keyser
03
13.10.2011, 13:56

Wäre es vllt. eindeutiger, wenn ich schreibe: "Hat sich scheinbar Extra für diesen Beitrag auf der Standard registriert, um dann ganz zufällig zu diesem Beitrag etwas zu posten, um den ganzen negativen Beiträgen etwas entgegen zu setzen?" :)

Genau das ist nämlich der Fall. Wenn es jemand schreiben würde, der hier schon lang aktiv ist, dann würde ich die Geschichte sogar noch kaufen. Wenn ich mich an den Fall von Ikea und den Ladegehilfen erinnere, oder den Chef einer Personalleasing Firma - um nur zwei Fälle aus jüngster Vergangenheit zu nennen wo genau das auch passiert ist, dann glaube ich nicht an einen Zufall. ;)

Keyser
04
13.10.2011, 14:01

Ich persönlich mag zu diesem Verein stehen wie ich will, durch zahlreiche persönliche Erfahrungen, die äußerst negativ waren. (AMS) Doch würde ich nie behaupten, das AMS würde niemandem helfen, es gibt ja durchaus Fälle, wo dabei tatsächlich etwas tragfähiges heraus kam.

Der Einwand hingegen, dass es vielfach eher die Ausnahme als die Regel ist, werden sie mir hoffentlich zugestehen.

(Ps. wer bedenkt RS Postings ständig mit roten Stricherln? Die sind weder am Thema vorbei, noch unsachlich ... naja.)

...and miles to go before I scream
82
12.10.2011, 19:17

Wenn alle, über die hier gesudert wird, 'gegensteuern' würden, dann gäbe es keine Arbeitslosen mehr sondern 200.000 neue Jobs in der PR.

JEDE Maßnahme, außer, jedem Arbeitslosen 5000 Euro pro Monat zu überweisen und ihn ansonsten in Ruhe zu lassen, wird hier zerpflückt werden. Völlig wurscht, ob sie Sinn hat oder nicht.

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