Sprite

Ein Mini-Satellit für jedermann

Zsolt Wilhelm, 11. Oktober 2011, 13:33
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    foto: derstandard.at/screenshot

    Ein Sprite-Satellit

US-Projekt entwickelt winzige Satelliten für Hobby-Weltraumpioniere - Start für 2013 geplant

Sie sind nicht größer als ein paar Briefmarken, werden von Solar-Energie betrieben und verbauen neben einem Funk-Receiver, einen Micro-Controller und Sensoren: Sprites heißen die Mini-Satelliten, die künftig die Raumfahrt-Industrie revolutionieren sollen. Laut den Erfindern der Cornell University, New York, sollen Sprites künftig günstige Weltraumprojekte für jedermann ermöglichen.

Massenhaft ins All

Zu hunderten sollen diese Sprites dann per KickSat-Satellit ins All befördert und freigesetzt werden. Durch ihre geringe Größe benötigen sie kein Antriebstriebwerk, wie Staubteilchen schweben sie in der Umlaufbahn. Bislang können Sprites zwar nicht mehr als ihren Namen und wenige Bites Daten übermitteln, künftige Versionen sollen jedoch Sensoren wie Thermometer oder Kameras verbauen.

Finanzierung

Läuft alles nach Plan, solle der erste Schub an Sprites bereits 2013 in den Weltraum befördert werden. Die Projektleiter haben dazu ihren Spendenaufruf gestartet. Interessierte können etwa für 1.000 US-Dollar ihren eigenen Sprite bauen und programmieren, jedoch schon für 300 Dollar kann man einen Sprite sein Eigen nennen. Insgesamt 30.000 Dollar werden für den Start eines kompletten KickSats benötigt, sollten sich mehr als 1.000 Spender finden, würde das Geld zur Verbesserung, Schrumpfung und Vergünstigung des Sprite-Designs genutzt. (zw)

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Posting 1 bis 25 von 61
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monella laputa
03
12.10.2011, 12:44
Könnte man die dinger

nicht einfach mit dem Hosengummi raufschießen?
Das würde auch noch mal einen Haufen Kosten sparen...

haarspalter
00
12.10.2011, 11:38

was fehlt: der sinn

ich bitte um erklärung.

trollvottel
05
12.10.2011, 10:59

Also ... noch mehr Weltraumschrott?

Andi K4
10
12.10.2011, 09:08
Mit Schrot auf Spionagesatelliten schießen?

wie lange 'lebt' so ein Sprite? Ich nehme an, dass dem Mini-Satelliten aufgrund der Größe der Saft relativ schnell ausgeht.

Was ich dann habe ist eine Ladung Platinen, die sich in einer erdnahen Umlaufbahn mit ca. 28000 km/h schwarmartig bewegen.

Mikrometeoriten en masse reissen auch ein schönes Loch.

Abgesehen davon: bei rund 1000 Sprites wird's wahrscheinlich ein rechtes Gerangel un die Funkfrequenzen geben Intererenzen eingeschlossen.

Andi K4
00
13.10.2011, 09:30
Danke für den Tipp.

Der Sprite kann sich natürlich zur Sonne ausrichten und die Flugbahn stabilisieren.
Und die Solarpanel sind auf dem Foto ja auch gut zu erkennen.

di`Luca
01
12.10.2011, 09:46
schwachsinn

sobald ihre sogenannten mikrometeoriten (lol?) in die atmosphäre eintreten, verglühen die schneller, als sie mit einem auge zwinkern können

Andi K4
00
13.10.2011, 09:32
und bis dahin?

Der Watschenmann
00
12.10.2011, 08:53
technisch interessant ....

aber neuer Weltraummüll !!!!!

1010001010001010010
00
12.10.2011, 00:08

entweder bits oder bytes. klar dass man bei sprite an bissen denkt, aber die werden wohl nicht gesendet werden können.

1010001010001010010
00
12.10.2011, 00:05

endlich auch massenumweltverschmutzung im weltraum! juhu!

Sir Harry....
00
11.10.2011, 23:27
Noch mehr Weltraummüll?!

Nikolai Shostakovich
00
11.10.2011, 20:42
sprites?

hat da nicht texas instruments auf den namen ein patent drauf? (extended basic ti 99/4a)

werwolfi
00
11.10.2011, 21:37

nö - hieß auf den Commodores genauso :o)

^gutmensch
04
11.10.2011, 19:48
Thema Weltraummüll...

Gefahr für andere Satelliten.... ????

Hermine Berg
 
00
11.10.2011, 23:13
ja genau

das war auch mein erster gedanke. sonst dauert's ein bisschen, bis sich der satelit in muell verwandelt, hier derden gleich "hunderttausende" stueckchen ausgeschuettet.

Friedrich Rotbart
11
11.10.2011, 18:16

"Sie sind nicht größer als ein paar Briefmarken, ..."
Bitte wie groß ist das in Fußballfeldern?

FabulousX
02
11.10.2011, 17:38
Na toll

Ist jetzt nicht schon genug Müll im All?

Fairy Tail
00
11.10.2011, 16:50

Könnte man damit ein günstiges Galileo realisieren?

Meine Meinung passiert einfach
 
12
11.10.2011, 17:19
Galileo und GPS

nutzen Atom-Uhren in jedem Satellit, um die Genauigkeit ihrer Dienste zu erreichen. Diese Uhren sind groß, schwer und teuer, also nicht auf so einer einfachen Platine unterzubringen.

1010001010001010010
00
12.10.2011, 00:07

also meine atomuhr vom hofer ist nicht so gross. auf ein sprite oder fanta raufkleben und schon ist der gps satellit fertig.

Sir Harry....
00
11.10.2011, 23:31
Kann mir jemand erklären, warum dieser Beitrag einen roten Strich bekommen hat?

Fairy Tail
00
11.10.2011, 18:43

Na ich meine, dass man dank einer anderen Berechnungsmethode eben keine ultragenauen Uhren mehr da hoch schicken muss, sondern irgendwie auf eine Art "Schwarmintelligenz" zurückgriefen kann, bei der einfachste Kommunikation zwischen den Schwarmelementen ausreicht. So schickt man einfach hunderte dieser Dinger in irgendwelche beliebige Orbits und lässt die untereinander kommunizieren, irgendwie abgleichend mit fixen Kommunikatoren auf der Erde. Keine Ahnung, irgendwie so. =D Sollte nur ein Denkanstoss sein. =)

checkmate
00
12.10.2011, 13:20

na und wozu brauch ich da überhaupt satelliten??
3 Sender in Wien (Dreieckspeilung) und schon kann ich weltweit "GPS"en. Ich hab aber auch keine Ahnung ;-)

Adam Markus
01
12.10.2011, 00:20

Da kann der Schwarm noch so gscheit sein, zur Messung der Zeit braucht man dennoch Uhren....

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