Grazer SPÖ-Klubchef Herper beschwört "rote Piraten" - Martina Schröck soll Stadt-SPÖ aus historischem Tief in Kommunalwahl 2013 führen
Graz - "Unser letztes Aufgebot muss jetzt als rote Piratenpartei durchstarten", sagte der Grazer SPÖ-Klubchef Karl-Heinz Herper (65) mit Blick auf die Kommunalwahl Anfang 2013. Er setzt auf die designierte neue Vorsitzende Martina Schröck (34), die an der Spitze die Grazer Partei aus dem Tief führen soll. Gegen den amtierenden Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) helfe nur "Frauenpower". Eine kommunale Auflage der "Reformpartnerschaft" mit der ÖVP sieht Herper als eine Option. Selbst tritt Herper nicht mehr an: "Meine Ambition ist es nicht, Vorsitzender der Rentnergang zu werden."
Voraussetzung für Schwarz-Rot sei, dass es der SPÖ gelinge, das Ergebnis von 2008 mit 19,8 Prozent zumindest einzustellen, sagt Herper. Dass seine Partei dem ÖVP-Bürgermeister Nagl, der "so gut wie unbestritten, aber nicht ohne Fehl" sei, bis zur Wahl im Jänner 2013 nicht ernsthaft Konkurrenz machen können wird, bestritt Herper nicht. (APA)