Schnelligkeit ist ein relativer Begriff

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Zahlreiche Neuerscheinungen des Herbstes widmen sich der schnellen Alltagsküche - allzu ernst sollte man etwaige zeitliche Vorgaben aber nicht nehmen

foto: derstandard.at/ped
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Die Kochbücher berufstätiger Mütter, die unter dem Motto "Schnelle Küche" angepriesen werden, machen anderen berufstätigen Müttern Hoffnung: endlich Abwechslung im Familienspeiseplan, der neben dem Zeitmangel auch unter der mangelnden Aufgeschlossenheit kindlicher Gaumen leidet. Mit jedem weiteren Kochbuch zu diesem Thema gelangt frau aber schließlich zur Erkenntnis: Gutes Essen mit frischen Zutaten dauert eben, egal ob das Rezept von Nigella Lawson, Donna Hay, Cornelia Poletto oder der jungen britischen Starköchin Sophie Wright stammt.

Diese Frauen sind einfach Profis, auch wenn sie nicht unbedingt gelernte Köchinnen sind. Was dort als schnell gepriesen wird, ist für die normale Köchin dann halt doch wieder ein wenig zeitaufwändiger. Und das Verwenden eines "gekochten Hühnchens" oder "bereits geschälter Kartoffel" verkürzt die Kochzeit auch ohne Schnellkochrezept erheblich, nur irgendwo muss das "gekochte Hühnchen" auch herkommen.

Nichtsdestotrotz sind die einschlägigen Bücher immer für neue Ideen gut, auch wenn der Begriff "schnell" eben relativ ist. Wir haben uns einige Neuerscheinungen dieses Herbstes angesehen.

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