"Größtes Serverzentrum" von Filmpiraten in Ungarn abgeschaltet
11. Oktober 2011, 11:05
foto: screenshot/derstandard.at
Das Video der ungarischen Polizei soll den erfolgreichen Einsatz beweisen
Ungarischer Zollbehörde ist ein Schlag gegen angeblich "größtes Serverzentrum" gelungen - Hausdurchsuchungen auf Video festgehalten
Wie gulli.com berichtet ist der ungarischen Zollfahndung ein Schlag gegen Filmpiraterie gelungen. Das angeblich "größte Serverzentrum" ist abgeschaltet worden. Für die Release-Gruppe CiNEDUB spielte dieses eine wichtige Rolle.
Filmkopien anhand von Wasserzeichen identifiziert
Bereits Anfang dieses Jahres wurde die Quelle zahlreicher Filmkopien anhand eines Wasserzeichens ausfindig gemacht. Die Filme wurden in ungarischen Kinos abgefilmt, jedoch zog die ungarische Regierung daraus keine Konsequenzen. Warner Bros hingegen schon. Das Filmstudio gab bekannt, dass neue Kinoproduktionen in Zukunft nicht mehr zeitnah in Ungarn veröffentlicht werden, um Raubkopien zu verhindern.
Hangover II
Als ein Mitschnitt des Warner-Films "Hangover II" im Internet auftauchte, sah man sich in Ungarn gezwungen, etwas zu unternehmen. Die Gruppe EP1C hatte den Film in einem ungarischen Kino abgefilmt, CiNEDUB hat den Mitschnitt online gestellt. Da sich die ungarischen Behörden nun vorwerfen lassen mussten, nicht genug gegen Filmpiraterie zu unternehmen, wurden sie aktiv.
Serverzentrum hochgenommen
Wie TorrentFreak berichtet, haben ungarische Zollbehörden und Spezialeinheiten der ungarischen Polizei, nach umfangreichen Ermittlungen und dem Druck von außen, eines der größten Serverzentren hochgenommen. Zeitgleich gab es mehrere Hausdurchsuchungen, die von der Polizei auf Video festgehalten wurden.
Video
In dem Video sieht man schwerbewaffnete Spezialeinheiten, die die Wohnungen stürmen. Sie stoßen allerdings nicht auf Berge von kopierten DVDs und Server, sondern filmen eine Schrotflinte, die am Boden liegt und einen Spiegel auf dem eine Kreditkarten und ein weiße pulvrige Substanz zu finden ist.
Inszeniert
Danach sieht man einen Raum voller PCs, von dem auf gestapelte Geldscheine geschnitten wird. Erst dann sieht man Regale voller CD-Mappen und kopierte DVDs. Auch Festplatten, die in einem Kachelofen versteckt wurden, werden gezeigt. Nach einem Schwenk über die beschlagnahmten Gegenstände und einigen Großaufnahmen endet der Film.
Zehn Server beschlagnahmt
Es sollen zehn Server beschlagnahmt worden sein. Dabei sollen alleine drei von ihnen eine Kapazität von 70 Terabyte haben. 5.000 Filme, 4.000 Lieder, 6.000 Spiele und 500 weitere Softwareprodukte konnten beschlagnahmt werden.
Zwei Personen festgenommen
Die Gruppe der Raubkopierer soll aus neun Personen bestanden haben. Zwei von ihnen wurden festgenommen, der Rest befindet sich auf freiem Fuß. Durch das Versenden einer Premium-SMS oder Überweisung erhielt man Zugriff auf den FTP-Server. Ob CiNEDUB in Verbindung zu den festgenommenen Personen steht, ist unklar. (soc)
aber als ich das video angesehen habe gabs bei mir ein deja vu-erlebnis.
ich bin mir ziemlich sicher, daß ich dieses video schon vor einigen jahren mal irgendwo gesehen habe zu einem ähnlichen artikel.
bricht unter der Last der neuen Daten die "gefunden" wurden nicht dem Zoll der Hauseigene Fileserver zusammen. Über die gefundene Hardware werden sich sicher einige Kinderaugen zu Weihnachten freuen .
und gut is.
Technisches Verständnis geht ihnen ja bekanntlich völlig ab, und eine Batterie PCs, bisi Kokain, eine Schrottflinte und stapelweise Geld ist sicher genau nach deren Geschmack...
Bargeld stapelweise, Koks mit Kreditkarte, Festplatten im Ofen, Puffn unterm Bett ...
Na, da ist aber wirklich jedes erdenkliche Klischee starpaziert worden. Ein paar Edelnutten hätten noch gefehlt, erwischt in der Dusche - und der Ferrari vor der Tür, praktischerweise auch mit ein paar DVDs im Handschuhfach ...
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