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Wien - Seit diesem Semester kommen erhebliche Mehrkosten auf Studierende zu. Davon betroffen ist auch die studentische Selbstversicherung.
Sabine W. studiert Jus in Wien und kann sich ihren Studienabschluss durch ein Stipendium finanzieren. Um in dieser Zeit krankenversichert zu sein, ist sie auf die Selbstversicherung angewiesen. Mitte Juni flatterte ein unerwartetes Schreiben ihrer Sozialversicherung, der Wiener Gebietskrankenkasse, ins Haus: Der monatliche Versicherungsbeitrag sei ab Juli doppelt so teuer.
In der Aufregung um die Kürzung der Höchstbezugsdauer der Familienbeihilfe blieb eine weitere Teuerung weitgehend unbeachtet: Still und leise wurde auch der Zuschuss zur studentischen Selbstversicherung gestrichen, die bisher zur Hälfte das Wissenschaftsministerium übernahm. Der betreffende Vertrag wurde schon letzten Oktober gekündigt.
Nach Angaben der Gebietskrankenkasse sind von der Erhöhung alleine in Wien über 16.000 selbstversicherte Studierende betroffen, die nun exakt doppelt so viel zahlen müssen: 49,85 Euro monatlich. Kein geringer Betrag. Besonders dann nicht, wenn ein Stipendium das einzige Einkommen bilden darf. Sabine W. hat nun einen Antrag gestellt, ob die Mehrkosten der Versicherung durch eine weitere Studienförderung übernommen werden können. Die Antwort darauf steht seit Juli aus. (Stefanie Preiner, UniStandard, Oktober 2011)
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Na bitte und in 2012 kommen wir dann drauf, dass das Semestertickt teurer wird.
Die Kosten für Studenten haben sich in den letzten Jahren massiv gesteigert. Vor 4 Jahren, waren die Studtenheime auch noch um ein Eck billiger. WGs leiden auch seid Jahren unter den immer teurer werdenden Mietkosten.
Aber keine Sorge 2012 wirds nochmal teurer, z.B.: Energiekosten.
Studieren wird zum Luxus, egal wie man es dreht und wendetet. Die wenigsten sind noch wirkliche Vollzeitstudenten und dann muss die Familie einspringen. Viele die Arbeiten, können in Vollzeitstudienen mit immer mehr PIs nicht mehr schnell genung studieren und verlieren (wenn sie nicht schon vorher weg ist) die Familienbeihilfe und müssen diese kompensieren.
P.S.:
Aber hey, es ist doch egal ... machen wir wieder Studiengebühren für alle und noch so den ein oder anderen Spaß.
Damit verschwieden sicher die paar Spaßstudenten, die sich das alles leisten können und lieber saufen gehen.
Der große Rest wird das schon irgendwie schaffen.
Jaja, es wird Zeit, dass sich Österreich bewusst wird, wie es zur Bildung stehen will. So fahren wir die Zukunft der Bildungssparte unseres Landes an die Wand.
Also darüber bin ich schockiert. Die Erfahrung habe ich noch nicht gemacht.
Wenn es so weitergeht, stelle ich mir die Frage, warum sollte man überhaupt noch in Österreich studieren, bzw. als Akademiquer arbeiten wollen.
Im Prinzip ist es ein Wahnsinn, welche Banalität dieser Artikel aufzeigt, wie teuer langsam das Leben für Studenten wird, jedoch absolut nichts als Kompensation vom Staat unternommen wird, ja sogar im Gegenteil die Familienbeihilfe gekürzt und die Diskussion über höhere Studiengebühren wieder angeheizt wird.
Ok, man könnte jetzt sagen, aber es sollen ja Beihilfen kommen. Das lustige ist, dass der Plan, wie und was bei den Gebühren sicher weiter entwickelt ist, als bei den Beihilfen. Traurig für ein Land wie Österreich.
Ich halte es für unfair, wie wir heute mit den Studierenden umgehen.
In den 80ern hat meine 40m2 Gemeindewohnung (D-Std) 80 € gekostet, Telefon-Grundgebühr und Fersehen für Studenten gratis, Öffis um 4 €/mon Monat, Kinderbeihilfe bis man fertig war usw. Inflationsbereinigt müßte man diese Werte heute etwa verdoppeln, real sind wir aber ganz woanders.
Wir haben die Grundlage für unseren heutigen Lebenstandard damals von der Allgemeinheit finanziert bekommen und zahlen heute auch kräftig Steuern dafür. Mit diesen Steuern sollten wir aber auch die Grundlage für die nächsten Generationen zahlen und sie nicht kaputt sparen.
und wie sagt Fekter heut sinngemäß "für die Banken ist genug Geld da, da braucht´s keine Steuererhöhung dafür, da geht sich ein neues Rettungspaket auch so aus"
Bitte liebe Studenten: Studiert und wandert aus, und zwar dort hin, wo man euch mit Respekt behandelt und euch haben will..
500€ pro Semester Studiengebühr: ca. 80€/Monat
Heimpreise + ca. 60€: ca. 310€/Monat im billigen Heim
Studentische Versicherung: 50€/ Monat
Gestrichene Familienbeihilfe kompensieren: ca. 200€/Monat
Summa summarum: ca. 640€ im Monat.
Lebenserhaltungskosten: ca. 310€ im Monat (grob geschätzt, keine Literatur, kein Kino, keine Zigaretten oder sonstige Genussmittel)
950€ im Monat.
Es arbeiten eh erst 2/3 der Studenten - da kommen wir sicher auf 9/10!
Full-Time-Studiengänge (Medizin, Techn. Chemie, "Laborstudien", "MINT") können sich dann eben nur noch die leisten, die genug Geld haben.
Die Rechnung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Einfach eine grobe Schätzung.
950€??? Bist du von allen guten Geistern verlassen????
Warum schaffe ich es dann als Students all inklusive immer mit 300-400€ auszukommen? Nein, ich wohne nicht bei meinen Eltern, sondern in einer WG und nein, ich ess nicht nur Fertigpizza und Spaghetti!!!
Eine so derartig verwöhnte Wohlstandsgestellschaft; da zerreißts mich echt in der Luft. Das einzige was die Leute in Österreich können is sudern, aber Hauptsache die Studenen gehn dann massenweise in der Mittagspause zum Billa um sich einen belegten Kornspitz zu kaufen (will gar nicht wissen was sowas kostet; aber bin sicher da koch ich schon 2 anständige Mahlzeiten drum).
Mein Resümee: die Leute haben verlernt, wie man mit wenig sehr gut Leben kann!!!!!
Kosten/monat:
zimmer: 200€ (wenn echt billig)
telefon: 15€
internet: 10€ (wenn man das teilt)
strom: 25€
heizung: 20€ (je nach WG grösse mehr)
essen/getränke: 5€/tag * 30 = 150€
fahrrad: 12€ (nur reparatur, ohne anschaffung)
öffis: 50€
kleidung: 15€ (nur ein mal im jahr schuhe z.b.)
büromaterialien: 15€
lehrbücher: 15€ (gebrauchte)
hygieneartikel: 15€
versicherungen: 25€
ca. 575€ sind das. ohne selbstversicherung oder studiengebür. sofern man kein haustier hat und sich nie niemals kino/theater/pubquiz oder sonstwas leistet und nie irgendwem was schenkt oder urlaub macht.
wie schaffen sie das mit 400€?
wenn sie ein kochbuch herausgeben, mit dem man gesund kocht und derart sparen kann, werden sie reich.
Ich koche niht um 1,40 zwei anständige Mahlzeiten. Ich wollte nur aufzeigen, dass die Kosten für solche Sachen wie "belegter Kornspitz" in Relation viel zu hoch sind, sie aber einem nix bringen, weil davon sicher keiner satt wird. Wenn ich aber als Student günstig&gut essen will, dann kauf ich mir sowas einfach ganz sicher nicht und ich kann es nicht nachvollziehen dass es so viele andere tun obwohl sie über Geldprobleme jammern. Natürlich ist 1,40€ ned viel, aber das geht ja in einer Dur so dahin und bis zum Monatsende läppert sich das zusamen :S
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