Mit Kontact Touch gibt es eine speziell für Tablets optimierte Version der Mail/Groupware-Lösung.
Mobiles Interface auf KDE-Basis mit Touch-Optimierung - Aktivitäten als zentrales Konzept - Angepasste Anwendungen
Unter dem Namen "Plasma Active" arbeitet man bei KDE seit einiger Zeit an einer neuen mobilen User Experience auf Basis der gewohnten Komponenten des Desktops, die die bisher schon verfügbare Plasma Desktop und Plasma Netbook um ein neues Angebot ergänzen soll. Unter dem Titel "Plasma Active One" gibt es nun eine erste Release der Software.
Kombination
Mit der Ausrichtung auf Touch-freundliche Benutzung visiert man vorerst vor allem Tablets als Ziel-Hardware an, in Zukunft sollen hier aber auch noch andere Formfaktoren folgen, wie KDE-Kernentwickler Aaron Seigo vor einigen Wochen in einem Interview mit dem WebStandard betonte. Konzeptionell stellt man bei Plasma Active das Aktivitäten-Konzept in den Vordergrund, statt einer Liste von zur Verfügung stehenden Anwendungen gibt es denn bereits direkt nach dem Einschalten des Geräts einen Blick auf unterschiedlichste Informationsquellen, die der aktuell genutzten Aktivität zugeordnet sind.
Dabei ist es möglich so viele Aktivitäten wie gewünscht zu erstellen, und rasch zwischen diesen zu wechseln. Dank "Share Like Connect" lassen sich einzelne Objekte - etwa Dokumente oder Bilder - gezielt einer Aktivität zuweisen. Zudem werden neu gestartete Programme automatisch der gerade laufenden Aktivität zugeordnet. Das langfristige Ziel der EntwicklerInnen ist, dass sich die Plasma-Active-Oberfläche automatisch an die Bedürfnisse der NutzerInnen anpasst, also etwa abhängig vom Ort eine private oder eine Arbeitsaktivität anbietet.
Apps
Mit "Plasma Active" werden von Haus eine Reihe von auf Touch-Benutzung optimierten Anwendungen mitgeliefert, darunter etwa ein Office-Viewer mit einfachen Editing-Funktionen (eine Beta von Calligra Active), der Medienabspieler Bangarang Active und die Mail/Kontakt-Anwendung Kontact Active. Natürlich lassen sich hier auch klassische KDE-Anwendungen nutzen, auch wenn diese natürlich nicht auf die Touch-Nutzung optimiert wurden.
Download
Plasma Active One kann kostenlos von der Seite des Projekts heruntergeladen werden, Anleitungen zu Installation und Nutzung finden sich ebenfalls im zugehörigen Wiki-Eintrag. An Hardware unterstützt man diverse Intel-basierte Tablets, etwa das WeTab, den ExoPC oder Lenovos Ideapad. in Zukunft plant man auch die Unterstützung von ARM-basierten Tablets, ansonsten lässt sich das Ganze aber auch in einer virtuellen Maschine ausprobieren.
Zukunftspläne
Als nächsten Schritt in der Entwicklung soll es bereits im Dezember "Plasma Active Two" geben, welches unter anderem automatische Vorschläge zur Zusammenführung von Aktivitäten bringen soll. Auch Performance und Stabilität sollen hier im Vordergrund stehen. "Plasma Active Three", mit dem man die Device-Unterstützung in Richtung Settop Boxes und Handhelds ausdehnen will, ist für den Sommer 2012 geplant. (apo, derStandard.at, 10.10.11)
allerdings würde dem Projekt (und damit meine ich KDE als Ganzem) ein talentierter Designer gut tun. Wie wichtig gutes Design ist,wurde mir bewusst, als sich Jakub Steiner der Gnome Shell annahm...
das theme ist die eine sache;
aber konkret beim active one finde ich das konzept der oberfläche irgendwie 'zerhackstückelt'...
irgendwie zu viele getrennte bereiche.
ach, ich weiss auch nicht. ist wohl nur ein bauchgefühl/geschmacksache;)
Mein erste Reaktion als langjähriger und begeisterter Gnome-Benutzer: Wow, das ist ja richtig hübsch!
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