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Riga - In Lettland steht seit Sonntag praktisch fest, dass es nach den Wahlen von Mitte September eine Regierung ohne die mit Abstand größte Partei, dem mitte-links orientierten "Harmoniezentrum" geben wird. Sowohl das unabhängige Nachrichtenportal "Pietiek" als auch das für gewöhnlich gut informierte schwedische Baltikum-Portal "Grannland" berichteten unter Berufung auf interne Quellen von einer prinzipiellen Einigung der "Einheit" von Ministerpräsident Valdis Dombrovskis und der Reformpartei von Ex-Präsident Valdis Zatlers (ZRP) mit der ultrarechten "Nationalen Allianz"
In den bis Montag Abend noch geplanten Gesprächen geht es laut internen Quellen nur noch um einzelne Details wie bestimmte Ressortposten und kleinere politische Feinabstimmungen. Damit würde das wegen seiner Dominanz durch russischsprechende Lettländer von den ethnischen Letten jahrelang tabuisierte "Harmoniezentrum" erneut in die Opposition gedrängt. Dies, obwohl die ideologisch sozialdemokratisch geprägte Partei bei den Wahlen vom 17. September mit 31 Mandaten vor der ZRP (22 Sitze) und der "Einheit" (20) klar stärkste Partei wurde.
Die Nationale Allianz erreichte bei der Wahl 14 Prozent. Sie wird angeführt von der Partei "Alles für Lettland", deren Forderung unter anderem der "Hinauswurf" aller nicht assimilierungswilligen Russisch-Stämmigen und sonstiger "Ausländer" aus dem Land ist. Außerdem stehen etliche Mitglieder der Partei mit rechtsradikalen und neonazistischen Kreisen in Verbindung.
Verhindern könnte eine derartige Koalition höchstens noch Staatspräsident Andris Berzins, indem er trotz der Einigung der drei Parteien den Auftrag zur Regierungsbildung an einen der beiden Chefs des Harmoniezentrums, den "Letten" Janis urbanovics oder den "Russen" Nils Usakovs (Nil Uschakow) erteilt. (APA)
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die Entlarvung des Lettenhasses der Russen/Apologeten/Sovietnostalgiker und der Unfähigkeit zu respektieren das es ein lettisches Volk gibt, das ein Recht hat auf Eigenstaatlichkeit UND SELBSTBESTIMMUNG, auch wenn es klein ist - und die Unfähigkeit der Russen und ihrer Apologeten dies einzusehen...Was bin ich froh das uns das Schicksal ala DDR hier erspart worden ist....Schön das das Baltikum in der NATO ist ! Vielleicht noch ein Bissl Geschichtssud um den Balten ihre Völkerrechte abzusprechen ??? Was Ermordungen/Genozid betrifft hat grad Russland schon überhaupt kein Recht mit dem Finger auf irgendwen (abgesehen von den Deutschen) zu zeigen....und was immer ihr glauben mögt - das Baltikum kriegt ihr nie wieder ...
ich muss ihnen auch sagen das russland sich für die baltischen staaten nicht interessiert russland ist nicht die NATO/EU/USA die andere länder einfach so angreift nur wegen öl oder bodenschätze oder wegen angebliche diktatur sowas macht der westen nicht der osten. und wen man sich die geschichte anschaut kommt der feind meistens immer aus dem westen römer,kreuzritter,napoleon,amerikaner usw...
Slawen (abgesehen von Russen - denn die sind nach jahrhundertelanger Oberhoheit durch die "Goldene Horde" entfremdet) sind ALLE slawischen Völker europäischen Ursprungs .....und Tataren sind natürlich auch Turkvölker - siehe Krimtatar/türkisch - quasi eine Sprache...
die nach Westen drängen braucht man nur Moldawier, Ukrainer oder Belarusen zu fragen....In Belarus hams die Sprache schon marginalisiert.....in Lettland zum Glück noch nicht - und in der Ukraine und Moldawien gibts heftige Kulturgefechte...
zunächst folgende gesichtspunkte festzuhalten:
- menschen russischer muttersprache sind nicht automatisch sowjets
- menschen lettischer muttersprache sind nicht automatisch demokraten
- sich in erinnerung zu rufen, dass knapp 40 prozent der gesamtlettischen bevölkerung - in lettland geboren, oder vor jahrzehnten während der sowjetzeit mehr oder weniger freiwillig eingewandert - entweder russisch, ukrainisch oder weißrussisch zur muttersprache haben;
- die offizielle politik in riga blendet alle drei dinge seit zwei jahrzehnten mehr oder weniger aus oder verdreht sie sogar;
Staat ist derartig hinüber, eigentlich sollte man hoffen dass die letzten nicht ausgewanderten Letten bald mal nach London und Berlin evakuiert werden.
Besonders dass die Russen immer noch dort sind wundert mich, als Bürger zweiter Klasse und dann noch dazu in einem ohnehin völlig ramponierten Staat mit im freien Fall befindlicher Lebensqualität. In Russland ists vermutlich sogar besser.
Eine nationalistische Staatsverwaltung ist eine minderwertige Staatsverwaltung. Sie baut auf Ungerechtigkeiten und die Benachteiligung bestimmter Bevölkerungsgruppen auf. Damit ist sie auch Zeichen für das kommende Scheitern des Staates - früher oder später.
Irgendwann wird die EU einen Gouverneur nach Lettland schicken müssen.
Und wen find ich da - den grossen Unterdrücker, den Okkupanten, St*lin oder H*tler ??? Komisch - wenn man nicht will das ein kleines Volk von einem grösseren Volk ausgelöscht wird...da muss man ein ganz pööööser sein....
Ja, genau, alle Rassist_innen und Nationalist_innen sind nur gesteuerte Figuren unter der Kontrolle von Marionetten-Spieler_innen. Ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass viele Leute einfach diesen Ressentiments anhängen, ohne von einer bösen Verschwörungs kontrolliert zu werden?
schon alle grauen Zellen rausgschwitzt ??? Lettland WAR ZWEI mal von den russen OKKUPIERT, 2x - die brauchen kein 3.mal ....aber ganz sicher nicht....die haben auch diese 30% nicht hergebeten (was man z.t in Westeuropa bzgl Gastarbeiters berechtigt ins Treffen führen könnte
[obwohl - die waren für temporär angeheuert...] aber lass ich gern 5e grad sein....die aber waren von Moskau AUSGESCHICKT russische Interessen zu vertreten, und es gibt zuviele, die das heut noch so wollen...) ES LEBE DAS FREIE BALTIKUM !!! ES LEBE HOCH !!!!
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