Festnahmen bei Demonstration

8. Oktober 2011, 19:12

Proteste gegen Repressionen und Preiserhöhungen

Minsk - Rund 1.000 Demonstranten haben in der weißrussischen Hauptstadt Minsk gegen die Unterdrückung der Opposition sowie gegen Preiserhöhungen protestiert. Die Teilnehmer der Demonstration am Samstag forderten die Freilassung politischer Gefangener, freie Wahlen sowie einen Stopp der Preiserhöhungen. Mindestens sieben Demonstranten wurden festgenommen, wie ein AFP-Korrespondent berichtete.

Weißrussland leidet unter Devisenknappheit, einer galoppierenden Inflation und einem riesigen Handelsdefizit. Im September hatte die Regierung des autoritär herrschenden Präsidenten Alexander Lukaschenko Preisbeschränkungen für bestimmte Lebensmittel aufgehoben. Seit Jahresanfang waren die Preise bereits um mehr als 50 Prozent gestiegen.

Die EU will am Montag ihre Sanktionen gegen Weißrussland verlängern und ausweiten. Noch keine Einigung besteht EU-Diplomaten zufolge darüber, auch Wirtschaftssanktionen gegen die Regierung zu verhängen. Die EU kritisiert die Unterdrückung der weißrussischen Opposition und fordert von Lukaschenko, die politischen Gefangenen des Landes freizulassen und zu rehabilitieren. Lukaschenko selbst gehört zu jenen Regierungsvertretern, die von der EU bereits mit einem Einreiseverbot belegt wurden. (APA)

Gucker
00
9.10.2011, 01:15
400 Teilnehmer

und nicht mehr. Kosten für die EU € 350.000,00.
Für die Rädelsführer gibt es gestaffelte Belohnungen.
Diese liegen zwischen € 50.000,00 und € 70.000,00 pro Aktion.

Die Aktionisten verlangen hauptsächlich mehr Lohn. Zur Erinnerung:
Der IWF hat erst vor kurzem die hohen Löhne in Belarus scharf kritisiert.

Zur Preisentwicklung:
Nicht erfreulich, doch auch bei uns war es die letzten 10 Jahre nicht anders.
Preiserhöhung von über 100 %. Bei den Medikamenten sogar 400 %.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.