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Wettquoten waren da reichlich egal: Tomas Tranströmer und seine Ehefrau Monica bei der improvisierten Pressekonferenz nach der Preisbekanntgabe
Stockholm - Die schwedische Staatsanwaltschaft hatte nach einem Zeitungsbericht zu prüfen, ob es im Zusammenhang mit der Verleihung des diesjährigen Literaturnobelpreisen zu Straftaten gekommen ist - die Ermittlungen wurden nach einer Woche eingestellt. Nach Angaben der für den Nobelpreis zuständigen Schwedischen Akademie in Stockholm am Freitag sehe die Staatsanwaltschaft keinen Grund mehr zu der Annahme, dass eine Straftat begangen wurde.
Laut Odd Zschiedrich, dem Kanzleichef der Schwedischen Akademie, wussten diesmal außer den 18 Akademiemitglieder fünf weitere Mitarbeiter im Vorhinein, wer den Preis erhalten würde. Der Akademie-Sekretär Peter Englund erklärte nun, er sei überzeugt, dass es kein "Leck" gegeben habe. Er warf dem englische n Wettbüro Ladbrokes vor, mit dem Spiel um den Nobelpreis zur Vulgarisierung des Nobelpreises und der Literatur beizutragen.
Ladbrokes nimmt - analog zu Sportveranstaltungen, seinem Hauptgeschäft - alljährlich Wetten auch auf den Literaturnobelpreis an. Noch am vergangenen Donnerstag war bekannt geworden, dass die Quoten auf den schwedischen Lyriker Tomas Tranströmer in den zwei Stunden vor der Bekanntgabe des Preises auffällig von 1:8 auf 1: 1,66 gefallen waren.
Seit 2006 waren mehrfach die jeweiligen Preisträger durch hohe Einsätze wenige Stunden vor der Bekanntgabe an die Spitze der Ladbrokes-Listen gelang. 2008 hatte das Wettbüro deshalb die Einsätze auf den Franzosen Jean-Marie Gustave Le Clézio kurzfristig gestoppt. Eine interne Untersuchung der Akademie hatte auch damals zu keinem Resultat geführt.
Der Stockholmer Ladbrokes-Sprecher Andreas Fyrlund meinte, man sei selbst ebenfalls überzeugt, dass vor der Bekanntgabe des Preises alles mit rechten Dingen zugegangen sei. Er sagte der dpa: "Es ist aber schon ein bisschen komisch, dass seit 2006 immer wieder die jeweiligen Preisträger ganz zuletzt an die Spitze der Wettliste kommen. Wir lagen bei fünf der letzten neun Vergaben genau richtig." (APA)
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ist dieser Artikel...das interessiert heute keinen Menschenen! Die Welt hat wichtigere Sorgen als die Nobelpreisvergabemodalitäten..und die Psydogeheimniskrämerei.
Ziumal seit der Friedensnobelpreisvergabe an OBAMA der noch immer Krieg führt zur vollkommenen Unglaubwürdigkeit des Komitees geführt hat!
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