Prominente Funktionäre abgesetzt: Umbauarbeiten in der SPÖ

8. Oktober 2011, 14:37
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    foto: apa-foto: herbert neubauer

Angeblicher Mehrheitseigentümer von "Heute" soll mit Partei-Sanierung beauftragt worden sein

Wien - In der Löwelstraße wird kräftig umgebaut - und zwar personell. Drei prominente Abteilungsleiter räumen nach Informationen der APA ihre Posten, dem Vernehmen nach eher unfreiwillig. Der leitende Sekretär für die Finanzen Helmut Fiala sowie die Leiterin der Personal- und Rechtsabteilung Sonja Artner sind bereits definitiv weg, nach ihnen wird aller Voraussicht nach mit Reinhard Buchinger auch der langjährige Organisationschef der SPÖ-Zentrale auf Wunsch der Bundesgeschäftsführung bis Jahresende weichen.

Wieso gleich drei arrivierte, nicht gerade unwichtige Mitarbeiter das Haus verlassen, wird von Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter auf Anfrage der APA damit begründet, dass man in einem Zwischenwahljahr Effizienzsteigerungen vornehmen und die Strukturen den heutigen Bedürfnissen anpassen wolle. Es gehe auch "um ein bisschen einen Bürokratieabbau".

Schon aufgelöst ist die Personal- und Rechtsabteilung. Laut Kräuter ebenfalls nicht in der bisherigen Form weitergeführt werden sollen die leitenden Sekretariate für Finanzen und Organisation, einst mächtige Positionen mit (kooptiertem) Sitz im Bundesparteivorstand und von diesem auch besetzt.

Mit Reinhard Buchinger, Bruder von AMS-Chef Herbert und Behindertenanwalt Erwin, dürfte hier ein Urgestein der Parteizentrale mit besten Beziehungen bis in die kleinsten Ortsgruppen hinein aus der Zentrale abgehen. Seine Zukunft ist ebenso noch ungeklärt wie die Artners. Finanzchef Fiala wechselt laut Kräuter in die Privatwirtschaft.

Umstrukturierungen seit Bundesgeschäfts-Duo

Der Bundesgeschäftsführer, der nach eigenen Angaben für die Umstrukturierung ebenso verantwortlich zeichnet wie seine Kollegin Laura Rudas, hofft, dass der insgesamt geplante Personalabbau in der Partei möglichst ohne Kündigungen ablaufen wird. Ausschließen wolle er solche aber auch nicht.

Wie die Aufgaben des nun offenbar nicht mehr benötigten Trios aufgeteilt werden, sagte Kräuter nicht im Detail. Es werde aber künftig verstärkt "projekt- und prozessorientiert" gestaltet.

Dem Vernehmen nach soll sich mit Manfred Lamplmair ein Vertrauter von Bundesgeschäftsführerin Rudas künftig vor allem um die Organisationsfragen kümmern. Der nicht bei allen in der Löwelstraße nur wohl gelittene EDV-Mann hatte sie dereinst in der "Junge Rote"-Kampagne überzeugt.

Seit Amtsantritt des Bundesgeschäftsführer-Duos vor drei Jahren tut sich in der Zentrale überhaupt so einiges. So wurden schon drei Kommunikationschefs verbraucht, gerade ist der vierte, Oliver Wagner, ebenfalls Rudas-Vertrauter, im Amt.

Von seinen Vorgängern hat es Nedeljko Bilalic mittlerweile zum Kanzlersprecher geschafft (Elisabeth Hakel ist "nur" noch Nationalratsabgeordnete, Marcin Kotlowski bei der Wien Holding Medien GmbH tätig). Dessen Assistent Leo Szemeliker, früher Wirtschaftsredakteur bei DER STANDARD, wird künftig nicht mehr die Presseagenden betreuen, sondern den Kanzler wirtschaftlich beraten. Die frühere Kanzlersprecherin Angelika Feigl wiederum musste Anfang des Jahres ins zweite Glied rücken und ist nun führend für den ab dem Nationalfeiertag geplanten Kanzler-Auftritt in den neuen Medien zuständig. So soll sie ab 26. Oktober Werner Faymann twittern lassen.

Schließlich hat auch die sozialdemokratische Korrespondenz seit kurzem eine neue Leitung. Thomas Geiblinger wechselte zu den Wiener Stadtwerken, ihm folgte die Vorsitzende der Jungen Generation, Tina Tauß.

Angeblicher Mehrheitseigentümer von "Heute" soll SPÖ sanieren

"Profil" berichtet außerdem, dass der Steuerberater und Wirtschaftstreuhänder Günther Havranek im Auftrag von Werner Faymann der finanziell in Problemen steckenden SPÖ wieder auf die Sprünge helfen soll. Havranek ist demnach bereits seit mehreren Monaten in der Bundesparteizentrale in der Löwelstraße am Werk. Drei zentrale Mitarbeiter, also Fiala, Buchinger und Artner, haben bereits das Handtuch geworfen. Havranek bestätigte gegenüber "profil", für Faymann "beratend" tätig zu sein. Aus der SPÖ-Zentrale gab es vorerst keine Bestätigung der angeblichen Rolle Havraneks.

Der 73-jährige Treuhänder ist laut Firmenbuch 51-Prozent-Eigentümer des Fidelis Verlags, der seinerseits 74 Prozent an dem die Gratiszeitung "Heute" herausgebenden AHVV-Verlag hält. Die 26 Prozent gehören der "Periodika Privatstiftung". Deren Vorstände sind Havranek und Werner Faymanns früherer Pressesprecher Wolfgang Jansky.

In der Öffentlichkeit waren immer wieder Spekulationen aufgetaucht, wonach Havranek nur ein Strohmann für andere Besitzer sei. "Heute" ist laut jüngster Mediaanalyse Wiens auflagenstärkste Tageszeitung. (red/APA, derStandard.at, 8.10.2011)

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Träumen'S ? Sicher ! Falln'S nicht aus dem Bett ...

...dabei.
Rudas als SPÖ-Chefin, wer hat Ihnen den Unfug eingeredet?

naja

sogar der herr bürgermeister sagt immer sie ist für noch höheres geboren. Ministeramt wird sie zumindest sicher mal eines bekommen.

Gelln'S, a bisserl nachlassen kann man immer....

...wenn wir so weiter diskuttieren, werden Sie sie noch zur Concierce in der Löwelstrasse rückstufen...

Ich kann mir irgendwie nicht ernsthaft vorstellen, dass die "Basis" hinter Rudas stehen würde.

Sollte Rudas doch an die Spitze kommen, wäre dies natürlich der totale Untergang der Partei.
Das Volk will Rudas nicht!

Basis?

Diese Selbstversorger und Kuscher nennen Sie Basis?

Eher so zu sehen: Die Rudas braucht das Volk nicht - nur eine Mehrheit....

Der Begriff "Großpartei" hat im Zusammenhang mit der SPÖ ausgedient. Ich denke, daß die Welle schon über den Köpfen steht - ein Entkommen gibt es nicht.

Es ist ein Jammer, wir werden vermutlich ab 2013 eine faschistische Diktatur erleben müssen. Dieses Jahrhundert fängt ähnlich beschissen an wie das letzte.

deshalb hab ich den Begriff auch unter Anführungszeichen gesetzt

nuuuuaah ned schdreittn...

ah, herr bundespräsident san auch schon munter...?

Wir haben leider durchwegs PolitikerInnen, denen die Partei (der sie ja alles an Karriere verdanken, was sie geschafft haben) in jedem Fall wichtiger ist als das Land, für das sie arbeiten und von dem sie sich freundlicherweise bezahlen lassen. Wie zu Zeiten des dunkelsten Feudalismus werden Spitzenpositionen mit Leuten besetzt, deren Hauptqualifikation ist, dass man sie kennt und dass man weiß, sie halten im Bedarfsfall die Pappen (ansonsten muss man sich leider) und machen brav, was die Partei von ihnen verlangt.

Wie die SPÖ von der ÖVP gelernt hat

...Vertrauensleute rein, Kritiker raus. In der Verwaltung wird schon seit Jahren so agiert, nun auch in der Partei, ganz nach dem Vorbild der ÖVP. Ministerien und staatsnahe Unternehmungen mit Volldampf umfärben, Medien kaufen, interne Kritiker wegloben und schon gehört Österreich uns. Wer diese Bagage noch wählt, is selber schuld bzw. soll zusehen, dass er auch davon profitiert, wenn ihm nicht übel wird dabei.

Komplettumbau wäre angesagt

putsch triffts eher...

Daa Paradebeispiel...

...eines schleimigen Chevroletverkäufers, Werner, sollten sie abbauen!

Das faynachtsmännchen, die bures, der hundsdorfer, die rudas, das chapperl, die gewerkschafter, und alle anderen sind noch da... Also irgendwas läuft bei den Umbauarbeiten falsch.

der unterschied zwischen faymann und berlusconi...berlusconi zahlt sein korrupte medienbeeinflussende werbung selber.....
und das unfehlbare lebenslange gewählt sein in der österreichischen politik ohne jedlichen Rücktrittsgrund erinnert mich sehr an den vatikanstadt

Warum noch SPÖ oder ÖVP wählen ...

Die Grünen sind die besseren Sozialdemokratien, sind die Umwelt-, und auch die bessere Wirtschaftspartei.

Die Konzepte der Grünen sind einfach schlüssiger.

LOL!!!!!!

Und wo

schlagen die Grünen dann die ÖVP?!

Wären auch durchaus wählbar mit Leuten wie Pilz vdB od Kogler an der Spitze.

Aber nicht diese Kampfamazonen, welche alles kaputt machen an dieser Partei

moser zähl ich da aber nicht dazu..

und damit ist das schon ne handvoll kompetenter personen dort, darum wähl ich die auch weiter.

Na,
ein Auftritt von Glawischnig, Lunacek, .....

reicht völlig, um alle anderen Personen in dieser Partei zu vergessen und das "Wählbar" aus dem Gedächtnis zu streichen!
Jedenfall geht es mir so, und angesichts der "Performance" der übrigen Parteien und des Stillstandes der Grüninnen bei 10 Prozentpunkten, bin ich damit offenbar nicht ganz allein.

leider hat aber der durchschnittsösterreicher....

...angst vor den grünen, denn es könnte dann ja der liter sprit 20 schilling kosten! was das tut er schon??? ohne die grünen? na sowas.

wir werden diese wappler nie loswerden...und wenn, dann kommen nur noch größere wappler von der blaunen fraktion zum zug.....und das postengeschachere wird weitergehn, wie schon unter schwarzblorange........

Einfach zum Nachschenken

Welche Konzepte?

Bin mir sicher dass auch jemand bei Ihnen daheim vorbeikommt und mit Ihnen das Programme bzw. die Programme durchgeht, wenn Sie es als Bringschuld sehen:

http://www.gruene.at/partei/gr... zprogramm/

...dann wirds aber Zeit,

...dass sie das endlich auch zeigen und nicht nur in der Pendeluhr schlafen.

Dazu bräuchtens mehr Stimmen... wenn man bedenkt, dass HCs Mädel + Buben das Doppelte haben mit NULL Inhalt außer Hass+Hetze, dann muss man die Zielgruppe hinterfragen.

Sieht man aber beim launigen Kommentar des Herr Dortr.... sehr gut - inhaltliche Auseinandersetzung? Nein Danke.

dann sollen die grüninnen doh ihre inhaltliche auseinandersetzung mit sich selbst führen!

DAS können die ja!

wähler sind für die doch nur eine lästige notwendigkeit.

das ist inhaltlich sehr wertvoll gewesen. Danke für diesen Beitrag.

gern geschehen! kam von herzen...

wir können aber auch gern über zigarettenautomaten reden.

oder, radfahr-knigge.

oder, wählen ab 16 jahren - europaweit

oder aber, über das grüne njet zur anhebung des pensionsantrittalters bei frauen - bei längerer lebenserwartung.

:-)

Dass hinter Heute der Dichand-Clan steckt, kann man sich an den zehn Fingern abzählen.

Sehr erfolgreich

Junge Generation: 10. Vsstö: 0.
Parallelstruktur aufgebaut, Konkurrenz rausfrustriert, Partei übernommen. Rudas ist mit ihrer Agenda ausgesprochen erfolgreich.

Nkolaus Kowall :" Eine stolze SPÖ braucht keine Kronenzeitung "

Ja eh´, aber erst wenn sie einen stolzen, selbstbewußten , intellektuellen Chef nach dem Muster von Herrn Kreisky hat.

övp kann nicht umbauen , zuviele kleben
fpö auch nicht , die finden sich alle super
grün muss nicht , die sind so,wie sie sind-aufdecker
bzö-was ist das?

"... Es werde aber künftig verstärkt "projekt- und prozessorientiert" gestaltet."

Mir scheint, die SprechpuppenPartei wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt??
Klingt alles sehr nach "Change-Management"

Die nächste Runde im geistigen Limbo ist hiermit eröffnet.

Der Werner und die Laura tanzen mittlerweile schon UNTER dem Parkett.

hehe...geistiger limbo...sehr schön :D

wacht auf, verdammte dieser erde....

leitender Sekretär für Finanzen muss gehen...

wie für alle anderen auch - es gilt die Unschuldsvermutung!

Bald wird

die Rudas zu jedem Mitarbeiter der Partei Schatzi sagen können.
Ist schön, wenn man so eng zusammenarbeiten kann...

mir is wurscht, wos murgn is

i hob ja heute

Eine Katastrophe bahnt sich an. Das ist Mord an der Partei. Rudas und Faymann bringen die SPÖ um.

Dabei hätte Faymann in den letzten Monaten punkten können, wie nie zuvor.

Ich glaube, daß es seit Anbeginn aller Politik keinen Funktionär gegeben hat, der so viele historische Chancen vertan hat, wie Werner Faymann. Inzwischen könnte jeder ÖVP- und jeder FPÖ-Mandatar rechtskräftig wegen eines Delikts verurteilt sein, sie stünden immer noch besser da als der dumme Faymann.

Wie hätte faymann mit dem Medienskandal punkten können?

Der Medienskandal ist doch verschwindend gegen das, was bei FPÖ und ÖVP ans Tageslicht kommt.

Ich will das jetzt gegeneinander aufrechnen, natürlich gehört Faymann untersucht und belangt - aber es wurde in diesem Forum mehrmals recht deutlich dargelegt, daß die Dimensionen nicht zu vergleichen sind. Es ist eben KEINE Aufrechnung, wenn man feststellt, daß schwere Delikte und Verbrechen in FPÖ- und ÖVP-Kreisen fast schon an der Tagesordnung, "bussiness as usual" sind.

Ich wiederhole es: 15 rechtskräftige Verurteilungen und 6 laufende Ermittlungen in 11 Jahren, dabei kaum Rücktritte, wenn überhaupt, ich weiß das jetzt nicht so genau.

Demgegenüber ca. 5 rechtskräftige Verurteilungen in 22 Jahren bei der SPÖ, mit Rüktrittsfolgen.

Das sind zwei Dimensionen, und Famyanns potentielles Vergehen relativiert FPÖ und ÖVP in keinster Weise.

...

sp wien und vp noe zerstoeren ihre bundesparteien.

wer hat uns verraten - auch auf österreich anwendbar.

http://www.youtube.com/watch?v=Ph-vHNUBUdc

interessant
was junge generation nicht will
soziales wohnen
soziale bildung
soziales gesundheitssystem
freien zugang zu bildung
was will die neue generation?
nur i-pod und i-phone-wer bezahlt das noch?die eltern noch?was dann ,in 10-20 jahren?
anders ist das wählerverhalten nicht zu erklären
lassts euch auspressen und privat vom psychiater therapieren
wer glaubt denn unter den heutigen gegebenheiten einen job bis 65-70 zu schaffen?

All das will die junge Generation:

soziales wohnen
soziale bildung
soziales gesundheitssystem
freien zugang zu bildung
Und vieles mehr.

Eine sozialdemokratische Partei als stärkste im Parlament, die überdies den Kanzler stellt, setzt diese auch um.

Eine SPÖ unter Rudas und Faymann jedoch wegen kompletter Überforderung nicht.

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