Was hat "Schatztaucher" Putin mit Perserkönig Dareios gemeinsam?

Der "Déjà-vu"-Blog des Magazin "Lapham’s Quarterly" bringt es ans Licht

Ob Oben-ohne-Ritt oder das "Bergen" antiker Kunstschätze - im Westen mag man peinlich berührt die Augen verdrehen, wenn der Ex- und Bald-wieder-Präsident Russlands Wladimir Putin seine PR-Aktionen, in denen er sich als Mann der Tat präsentiert, im Fernsehen ausstrahlen lässt. Aber daheim kommen sie bei der Mehrheit der Bevölkerung recht gut an. Auch wenn dabei manchmal geschummelt wird, dass sich die Balken biegen: Etwa im August diesen Jahres am Schwarzen Meer, als Putin in die versunkenen Ruinen der antiken Stadt Phanagoria hinabtauchte und einige Artefakte "fand", die ihm Archäologen zuvor bereitgelegt hatten.

Natürlich ist Putin nicht der erste Machtmensch, der seinem Charisma mit Schummeln nachhilft. Und hier kommt das US-Magazin "Lapham's Quarterly" ins Spiel, das sich mit Literatur aus einer historischen Perspektive befasst. Auf der Website von "Lapham's Quarterly" gibt es den "Déjà-vu"-Blog, der aktuelle Ereignisse mit wesentlich älteren vergleicht und in vergnüglicher Weise aufzeigt, wie die Geschichte sich wiederholen kann. Da wird Wladimir Putin plötzlich in die Nachfolge des persischen Königs Dareios I. aus dem 6. Jahrhundert vor unserer Zeitrechung gerückt. Und wer hätte gedacht, dass sich eine Verbindung zwischen Pop-Sängerin Rihanna und dem altrömischen Konsul Lucius Quinctius Cincinnatus ziehen ließe? Nachzulesen hier:

--> Lapham's Quarterly: "Déjà-vu"

(red)

  • Boah! Ohne Wladimir Putin wären diese Schätze für immer verloren gewesen!
    foto: apa/epa/alexey druginyn/ria novosti

    Boah! Ohne Wladimir Putin wären diese Schätze für immer verloren gewesen!

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