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Foto: wrw/www.pixelio.de
Wien - 1929 zeichnete der amerikanische Comic-Gestalter Elzie Segar erstmals die Figur von Popeye - dem Matrosen, der in Gefahr per Spinat zu jenen Kräften kommt, die Asterix und Obelix Jahrzehnte später über einen Zaubertrank bekamen. Nun scheint das Rätsel des Spinats wissenschaftlich geklärt: Wiener Krebsforscher wiesen nach, dass der Konsum von täglich 225 Gramm des passierten grünen Gemüses die Erbsubstanz von weißen Blutkörperchen vor Schäden bewahrt.
"Eine kontrollierte Interventionsstudie wurde durchgeführt, um den Einfluss von Spinatkonsum auf die Stabilität der DNA von Lymphozyten (weißen Blutkörperchen, Anm.) und auf gesundheitsrelevante biochemische Parameter zu messen", schrieb das Wissenschaftlerteam um Siegfried Knasmüller vom Institut für Krebsforschung der MedUni Wien jetzt in der Veröffentlichung der Ergebnisse einer Forschungsarbeit im europäischen Fachjournal für Ernährung.
Bessere Stabilität
Die Forscher "fütterten" acht Teilnehmer an der Studie mit homogenisiertem Spinat. Die Dosis betrug 225 Gramm pro Tag. Das erfolgte 16 Tage lang. Vor, während und nach der "Popeye-Diät" wurde gemessen, wie die Erbsubstanz von Lymphozyten aus dem Blut auf die DNA schädigende Enzyme reagierte. Das Ergebnis, so die Fachleute: Schon sechs Stunden nach der ersten "Dosis" zeigte sich, dass die DNA in ihrer Stabilität besser vor Schäden durch die Enzyme geschützt war. Das zeigte sich während der ganzen Studiendauer. 40 Tage nach dem Ende der Spinat-Zufuhr hatte sich der Effekt wieder verflüchtigt. Im Blut der Probanden wurden auch noch andere Veränderungen festgestellt: so erhöhte sich der Spiegel an Folsäure um 27 Prozent, die mit Gefäßschäden in Verbindung gebrachte Konzentration des Aminosäure-Abbauprodukts Homozystein nahm hingegen um 16 Prozent ab.
Die Wissenschafter: "Insgesamt zeigen unsere Resultate, dass ein moderater Spinatkonsum die menschliche DNA vor oxidativen Schäden schützt und dieses Phänomen von Veränderungen in gesundheitsrelevanten biochemischen Parametern begleitet ist." (APA)
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so ein quatsch, streuen sie täglich auf eine ihrer suppen frische oder tiefgefrorene petersillie und sie haben den doppelten effekt,aber wahrscheinlich sind die regale übervoll von nicht verkauften spinat,was allein den eisenanteil betrifft hat spinat den geringsten wert,einfach eine "popeye-saga".
Nichts gegen Petersilie, aber:
Eine Prise davon - in heißes Wasser geworfen - soll doppelt so gut wirken wie ein Viertelkilo Spinat pro Tag?
Mit der Eisen-Geschichte hat der Artikel übrigens nichts zu tun. Im Gegenteil: Am Ende ist sogar ein Link zu dem Thema zu finden.
Also, in einer mittleren Packung tiefgefrorenen passierten Spinats sind 450 g beinhaltet - das doppelte von der im Artikel empfohlenen Menge.
Davon essen zwei personen eine ganze Spinatmahlzeit (mit Erdäpfelpüree z. B.).
Ich möchte gerne wissen, wer TÄGLICH eine solche Mahlzeit zu sich nehmen kann, ohne nach einer Woche oder kürzer das ganze nicht einmal mehr riechen geschweige denn sehen zu können...
Ist die Empfehlung - trotz eindeutig nachgewiesener Wirkung - nicht vielleicht so etwas wie utopisch?
L. G.
Alexander
Ich. Ist nicht nur Spinat, aber praktisch täglich eine große Menge Grünzeug. Je dunkler das Grün, desto besser (als Faustregel).
Wie unter mir schon erwähnt: 300g Obst dazu, in den Mixer damit - und das Grünzeug ist kaum noch rauszuschmecken. Ich empfehle Himbeeren und Bananen.
Meine Frau und ich essen oft und leidenschaftlich Spinat in allen Varianten - er ist einfach so lecker! Und gesund ist er auch, wie nun durch diese und andere studien nachgewiesen worden ist.
Aber etwa a viertel Kilo pro Tag... da wäre mir in kürzer Zeit übel *lol*
Der Liebe clemens65 scheint den Rahmen des Artikels bzw. der Studie nicht verstanden zu haben...
Im Artikel bzw. der Studie geht es ausdrücklich um:
Zitate: “...den Einfluss von Spinatkonsum auf die Stabilität der DNA [DNS, Anm. d. V.] von Lymphozyten (weißen Blutkörperchen, Anm.) und auf gesundheitsrelevante biochemische
Parameter zu messen...
...Die Dosis betrug 225 Gramm pro Tag. Das erfolgte 16 Tage lang...
...Insgesamt zeigen unsere Resultate, dass ein moderater Spinatkonsum die menschliche DNA vor oxidativen Schäden schützt...“ Zitatenende
Von einem exzessiven Spinatkonsum war in der Studie bzw. im Artikel NIE die Rede, denn dies würde die Rahmenbedingungen derer sprengen, was Gegenstand einer völlig anders gearteten Studie
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