Groß im Bild

Ein Blick auf Mussa Kussas Schreibtisch

Ansichtssache | 7. Oktober 2011, 10:53

Mitarbeiter der NGO Human Rights Watch haben in einem Regierungsgebäude in Tripolis Unterlagen gefunden, die die enge Zusammenarbeit zwischen US-Geheimdiensten und Gaddafis Außenminister Mussa Kussa belegen. Die Amerikaner lieferten mutmaßliche Terroristen nach Libyen aus, wo diese verhört wurden.

Die Dokumente stammen aus den Jahren 1999 und 2004. Dass in Gaddafis Gefängnissen gefoltert wurde, war damals kein Geheimnis: der Jahresbericht 2004 des britischen Außenministeriums kritisiert die Menschenrechtslage in dem nordafrikanischen Land. (bed/derStandard.at, 7.10.2011)

Bild 1
Bild 1
Bild 1
Bild 1
Kommentar posten
12 Postings
Nur DIREKTE DEMOKRATIE ist Demokratie!
00
10.10.2011, 17:41
[doc] Das Dokument als pdf download:

www.hrw.org/sites/def... uments.pdf

Theo56
05
8.10.2011, 13:02
da stellt sich ein weiteres Mal die Frage, warum G.W. Bush noch nicht als Kriegsverbrecher angeklagt wurde !!!

Gerhard Grabner
07
7.10.2011, 17:39
Moralisches Outsurcing

Jetzt wird also auch das Foltern schon outgesourct an dritte-Welt-Staaten.

Mostbluzza
00
21.10.2011, 08:18
wenns da litauen, polen uvm

dazuzählen, wo die cia ihre opfer foltert, ...

nach dem krieg, ww2, war das auch in brd üblich und allgemein bekannt, dass in gewissen anstalten der us geheimdienste nazis u.a. gefoltert wurde, dass sogar die nachbarn es "hören" konnten.

Freedom to the people
03
8.10.2011, 12:09
Das machen Geheimdienste schon ewig....

Man sollte grundsätzlich das ganze "wir sind ein Rechtsstaat"-Geschwafel immer sehr skeptisch sehen - gleichgültig, von welchem Staat es kommt. Have Nietzsche in mind: "Denn die Staaten sind die kältesten aller kalten Ungeheuer...."

Pangalaktischer Donnergurgler
11
8.10.2011, 13:25
Immer

Ich kann dieses gehirnlose neoliberale Geschwafel vom bösen Staat nicht mehr ertragen!

Wenn es keine Staaten gäbe, dann würden die Internationalen Konzerne schon längst selbst foltern und all die Dinge tun für die es sonst hohe Strafen gäbe! Wer würde sie dann daran hindern, etwa der heilige Markt? Sie würden alles, aber auch wirklich alles tun, um sich einen Vorteil zu veschaffen und es gäbe keinerlei Recht mehr, außer dem des Stärkeren!

Ein Staat ist kein abstraktes Gebilde, der Staat wird bildet von der Menge der Menschen, die ihm angehören. Der Staat, das sind wir alle. Demnach sind auch wir alle für das verantworlich was der Staat tut, dem wir angehören. Lass den Nitzsche in seinem Grab, der ist nicht so leicht zu verstehen.

Georg M.
 
01
11.10.2011, 00:08
Augen auf!

Es gibt Staaten. Und es gibt Konzerne, die längst das tun, wofür es hohe Strafen gibt.
Was zB an Regenwaldbewohnern an Mord, Totschlag und Misshandlungen im Interesse und auf Anordnung von int. Konzernen verübt wird, ist längst kein Geheimnis mehr.
Dass US-Ölkonzerne durch ihre Irak-Geschäfte schon mehr Gewinne eingestrichen haben, als die US-Regierung für den Krieg ausgegeben hat, lässt sich aus den Geschäftsberichten dieser Konzerne entnehmen.
Kein Staat auf der Welt kann den Methoden dieser Konzerne im Kampf um größere Marktanteile ernsthaft Einhalt gebieten, denn diese Konzerne agieren über die Grenzen vieler Staaten hinweg.

Freedom to the people
00
8.10.2011, 15:51
Und ich verstehe Nietzsche....habe sogar zu Nietzsche promoviert...

Also enthalten Sie sich Ihrer pseudo-intellektuellen Unterstellungen. Bin nicht im belehrbaren Alter...vertrete meine Meinung - vertreten Sie die Ihre.

Freedom to the people
00
8.10.2011, 15:47
Ich bin kein Neoliberaler, Sie Schmock!

JanSmaal
02
7.10.2011, 16:36
Vor 10 Tagen im Guardian,

heute im Standard... :(

K 3
31
7.10.2011, 11:28

Gaddafi hatte den Milosevic unterstützt und es gibt Gerüchte, daß die Al Qaeda hinter den Rebellen in Libyen stünde, wie sie hinter den Anschlägen auf New York am 11. September 2001 gestanden hätte.
http://www.huffingtonpost.com/tijana-mi... 31570.html
Wenn Gaddafi in Wahrheit die CIA ist, ist dann die Al Qaeda in Wahrheit der BND oder der KGB ?

K 3
21
7.10.2011, 14:26

Aus New York gibt es auch einen Kommentar:
http://www.cbsnews.com/stories/2... 7078.shtml

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.