Vom autonomen Autofahren

7. Oktober 2011, 16:49
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    Die Vielzahl an Assistenzsystemen ist ein Vorbote eines neuen Zugangs zum Auto

Autofahren ist vor allem in Ballungsräumen nicht mehr lustig und um das erste verdiente Geld auszugeben gibt es genügend Alternativen zum Auto

Früher war alles relativ einfach: Mit zwölf Jahren durfte man Rad fahren, mit 16 Moped, mit 18 wurde der Führerschein gemacht. So manchen war das Lernen für den Führerschein wichtiger als für die Matura. Der Kauf eines Autos war alsbald ein vorrangiges Ziel.

Mittlerweile haben sich die Bedürfnisse verschoben. Das Autofahren ist vor allem in Ballungsräumen nicht mehr lustig. Und es gibt auch viel mehr andere Möglichkeiten, das erste verdiente Geld auszugeben. Das Auto hat scharfe Konkurrenz bekommen. Noch bevor man ans Sparen auf ein Auto denken kann, ist das Geld schon ausgegeben, für Handy, iPod, iPhone und andere "coole" Dinge. Das Auto ist nicht mehr so sexy wie seinerzeit, funktioniert auch als Statussymbol nicht mehr einzigartig. Das heißt, die Autoindustrie kann sich nicht mehr auf ihre Funktion als Leitfigur in Sachen Begehrlichkeit bei jungen Leuten verlassen. Das trifft jedenfalls für die wirtschaftlich hochgezwirbelten Staaten zu. Für Wien gilt, dass der Bestand an Personenwagen seit Jahren zurückgeht.

Das hat die Autoindustrie natürlich längst erkannt. Der Schlüsselbegriff lautet: Emotion. Das Auto wird nicht mehr so emotional gesehen. Deshalb versucht man ein neues Bild für die ganze Automobilität zu entwerfen, natürlich unter den Rahmenbedingungen immer voller werdender Straßen.

Die Vielzahl an Assistenzsystemen ist bereits ein Vorbote eines neuen Zugangs zum Auto. Der Begriff des autonomen Fahrens wird dabei immer öfter zum Leitmotiv der Verantwortlichen in der Entwicklung. (Rudolf Skarics/DER STANDARD/Automobil/07.10.2011)

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    Elektrische Spannungen und Ströme, aber auch die Elektromotoren selber bergen hohe Risiken

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  • Vom autonomen Autofahren [42]

  • Start-Stopp: Es gibt längst Besseres [86]

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  • Verkehr in Megacitys [3]

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  • Mit den Waffen der Gegner [99]

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  • Abgas-Erregungsakrobatik [19]

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  • Feinstaubalarm beim Ottomotor [81]

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  • Feindbild Automobil (III) [20]

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  • Feindbild Automobil (II) [103]

    Fahrrad- und Automobilfahrer waren einst Freunde. Die Freundschaft hatte ein Ende, als das Auto dem Rad davonfuhr

  • Feindbild Automobil (I) [71]

    Das Auto hatte es Anfangs ganz und gar nicht leicht, sich durchzusetzen

  • Porsche-Preis fürs Lichtsparen [21]

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  • Gasgeben wörtlich genommen [12]

    Mit steigenden Kraftstoffpreisen werden Alternativen zu Benzin und Diesel zusehends interessanter, insbesondere Erdgas

  • Gummi braucht Straße

    Die Hoffnung der Autobranche lautet, in den derzeit noch weniger entwickelten Ländern im Laufe der Zeit auf über 500 wie bei uns aufschließen wird

  • Elektromotor rettet Verbrennungsmotor [41]

    Das diesjährige Wiener Motorensymposium prophezeite revolutionäre Zeiten im Automobilbau

  • Flexibler Motorenpapst [43]

    Es werden nur jene technischen Lösungen kommen, für deren Erforschung und Umsetzung in die Praxis sehr viel Geld ausgegeben wird

  • Auf ins Energiesparadies [8]

    Wahrscheinlich befinden wir uns jetzt im letzten Drittel des Erdölzeitalters - und auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger

  • Mit dem Rotstift durch die Verbrauchstabelle [60]

    Mercedes senkt mit Akribie den CO2-Ausstoß seiner E-Klasse, jedenfalls auf dem Papier

  • Automatik ohne Mehrverbrauch [197]

    Mit manuellem Schaltgetriebe, automatischem Doppelkupplungsgetriebe und Wandlerautomatik werden heute in etwa die gleichen Verbrauchswerte erzielt

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 42
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roy Lueftner
00
11.10.2011, 10:52
Gerade wenn...

...die Einleitung des Artikels vorbei ist und der Inhalt anfängt, ist er auch schon wieder vorbei.

Christ Kind
03
10.10.2011, 16:35
und wieviel

kostet die Vollversion von dem Artikel?

Blubert
01
10.10.2011, 07:52

Jede Kultur braucht ihren archaischen "Freiheits"bereich. Was in den USA die Schusswaffen, ist im deutschsprachigen Europa das schnell fahren und selber überholen dürfen.
Nicht die technischen oder juristischen Möglichkeiten, sondern dieses Bedürfnis wird die Einführung des automatischen Fahren verhindern.

luke skywalker
00
10.10.2011, 14:29
Naja, so is es auch nicht

Ich fahre rel viel und auch gerne, besonders z.B. auf Landstraßen mit mäßigem Verkehr ..

Aber bei belebten Autobahnen, Kolonnenverkehr abseits von Autobahnen, Stadtverkehr... würde ich gerne den Knopf "Autopilot" drücken und mich zurücklehnen.

chrilly donninger1
00
9.10.2011, 22:45
Man kann ein Kamel beim Kamelrennen

mit einem Automaten steuern. Die Scheichs können noch per Fernsteuerung dem Kamel die Peitsche geben. Aber das Kamel findet auch ohne jede Steuerung ins Ziel.
"Mein" Scheich hat dieselbe Firma für den Bau eines Schachroboters engagiert. Der Roboter sollte in den Spielsaal gehen, sich an den Spieltisch setzen und dort Schach spielen. Mit meinen Schachprogramm als Ezzesgeber.
Das ist kläglich gescheitert. Das Hereingehen und auf den Spieltisch Platz nehmen hat überhaupt nicht funktioniert. Man musste den Roboter am Sessel anschnallen. Die Figuren mussten genau aufgestellt werden. Aber er hat dann bei der Bauernumwandlung die Dame nicht gefunden...
Es war ernüchternd wie patschert-hilflos Roboter in einer freien Umgebung sind.

werwolfi
00
10.10.2011, 17:51

du hast deinen eigenen Scheich? ;o)

global_citizen
11
9.10.2011, 19:11
es geht nicht nur um Bequemlichkeit

sondern auch Sicherheit, wenn man einen Fußgänger
übersieht oder dieser überraschend die Fahrbahn
betritt wird automatisch gebremst. Damit wird
es zu einer weiteren Reduktion von Verkehrsunfällen
mit Personenschaden kommen. Volle Autonomie
ist mit einem Kofferraum voller Premium-PCs jetzt
schon machbar. Bis zur Serienreife werden aber
noch mindestens 10 Jahre vergehen. Es wird kaum
mehr Verkehrstote geben, da gut getestete SW keine
Fehler macht und sich auch 100%ig an alle Regeln
hält. Rasen wird es nur noch auf gesperrten Rennstrecken geben.

chrilly donninger1
10
9.10.2011, 22:27
Software macht keine Fehler????

Vor allem in einem so schwierigen Bereich, mit Sensoren, in einer unklar definierten Umgebung.

Ein Beispiel. Ein Bekannter hat ein Rückwärts Einparken Warn-Radar. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran, das Radar warnt eh, und schaut nicht mehr selber genau.
Er parkt ein und die Deichsel eines Landwirtschaftlichen Anhängers demoliert die Heckscheibe. Zum Glück ist Hinten niemand gesessen. Die Deichsel war über den Radar-Blickwinkel.
Für einen Menschen sind solche Ausnahmesituation leicht zu erkennen (wenn er schaut), bei einer technischen Regelung ist es so gut wie unmöglich alle Kombinationen abzudecken.
Das autonom gesteuerte Auto wird es auch 2020 und 2030 in 10 Jahren geben.

Alkolix
00
15.10.2011, 11:48
damit bestätigen sie nur den vorposter

dieser pkw wurde von einem menschen gesteuert und hat einen unfall verursacht

einer software wäre dies nicht passiert, denn die weiß welche sensoren wo und wann bilnde flecken haben

wobei außer dem sicherheitsaspekt die geordnete fahrweise solcher per autopilot gesteuerten fahrzeuge im zusammenspiel eine viel höhere auslastung unserer straßen ohne stau zulassen würde

werwolfi
04
9.10.2011, 15:51

bitte möglichst bald Assistenzsysteme für folgende Fertigkeiten die von 80% der Autofahrer nicht beherrscht werden:
* Anwendung des Reißverschlusssystem
* Finden des 1. Ganges BEVOR der Vordermann längst über alle Berge ist
* Abschätzen, ob der Kreuzungsbereich auch noch innerhalb der Grünphase wieder verlassen werden kann
* Betätigung des Blinkers VOR dem Spurwechsel
* Befahren der Autobahn unter Einhaltung des Rechtsfahrgebots
* Anfahren auf einer Steigung, ohne meterweit zurückzurollen
* Lesen von Texten auf Hinweistafeln bzw. schlicht von Zahlen (!)

Alkolix
00
15.10.2011, 11:53
rechtzeitiges

einordnen (bevor der stau beginnt) wäre für mich auch noch so ein punkt

und abstand halten - besonders auf der autobahn in auffahrtenbereichen

werwolfi
00
15.10.2011, 12:20

Nun, dass mit dem Einordnen vor dem Stau hängt sehr von den Gegebenheiten ab.
Aber Abstandhalten ist wirklich zentral, das ist z.t. unlustig was manche aufführen...
Und was ich auch noch vergessen habe:
* Licht NICHT erst dann einschalten, wenn man selbst dadurch die Fahrbahn besser erkennen kann... ein Klassiker.

Alkolix
00
15.10.2011, 13:24
als stausteher steht man an gewissen stellen

doppelt solange wie eigentlich nötig weil die hälfte der autofahrer auf einer freien spur die woanders hinfürt bis kurz vor die spurtrennung fahren und ordnen sich dort ein

bedingt natürlich blockieren des einordnens durch die länger stehenden und somit auch blockierung der freien spur

M L3
10
10.10.2011, 12:27
Der Kreuzungsbereich muß nicht innherhalb der Grünphase verlassen werden können

Sie dürfen zwar nicht in die blockierte Kreuzung einfahren, aber es reicht wenn sie innerhalb der Grünphase in die Kreuzung einfahren. Wenn isch der Bremsweg nicht ausgeht, sodaß sie auf der Kreuzung zu stehen kommen würden, dann dürfen sie sogar bei gelb noch einfahren.
Dafür würde ich bei Autobahnen noch die korrekte Nutzung des Beschleunigungsstreifens fordern, also nicht langsam, bis zu dessen Ende fahren und dann von selbigem überrascht ausscheren.

werwolfi
01
10.10.2011, 12:49

deswegen habe ich ja auch vom “verlassen“ gesprochen - du darfst den querverkehr nicht blockieren, ergo auch nicht einfahren, wenn nicht gewährleistet ist, dass du rechtzeitig wieder rauskommst.

soliton
02
9.10.2011, 22:54
fuer zwei punkte gibt es das bereits seit ueber 70 jahren

* Finden des 1. Ganges BEVOR der Vordermann längst über alle Berge ist
* Anfahren auf einer Steigung, ohne meterweit zurückzurollen

es nennt sich automatisches getriebe. es wird nur seinen ruf als sprit-mehr-verbraucher nicht los. obwohl dies schon seit fast 20 jahren nicht mehr stimmt.
ausserdem hoere ich immer wieder dass das autofahren mit automatic ja langweilig waere. *kopfschuettel*

in usa muss man aufpreis fuer ein manuelles getriebe zahlen. hier ist es umgekehrt. das gibt einem zu denken...

werwolfi
00
10.10.2011, 15:03

gerade letzten Winter hatte ich zufällig die Gelegenheit, einen Automatik-Audi zu testen - ich bevorzuge meinen nachgeschalteten Alfa ;o)
aber stimmt, für diese beiden Probleme ist das, sofern man sie hat, die Lösung.

M L3
00
10.10.2011, 12:28
Einmal Automatik - immer Automatik

Und das moderne DSG Getriebe braucht weniger Sprit als die manuelel Version, weil es optimiert schaltet. Wenn ich wirklich im Getriebe "umrühren" wollte, könnte ich auf den manuellen Modus schalten, aber wofür?

Parkschwein
00
10.10.2011, 10:27

"das gibt einem zu denken..." ja da muss man uuurviel nachdenken.

chrilly donninger1
00
9.10.2011, 22:31
Sie haben ein wesentliches Feature

für meine Frau vergessen:
Hineinfinden in das Garagentor. Normaler Weise muss ein Aussenspiegel dran glauben. Diesmal wars die Hintertür. Aber so wird wenigstens die Wirtschaft im Waldviertel angekurbelt. Möglicher Weise ist sie in den feschen und charmanten Autohändler verliebt. In diesem Fall wär die Software kein Vorteil.

werwolfi
00
10.10.2011, 14:12

gut, das ist jetzt special interest ;o)

FAIL
31
9.10.2011, 12:07
"Autofahren ist vor allem in Ballungsräumen nicht mehr lustig ..."

gut so PUNKT

noldman
00
9.10.2011, 01:11
Und ich habe wegen der Überschrift mich schon

gefreut dass es endlich in naher Zukunft "selbstfahrende" Autos geben wird.

theEdge
 
02
8.10.2011, 19:17
MITTELSTREIFENFAHRER!

großgoscherter Zwerghamster
01
8.10.2011, 14:37
Bauts endlich elektroautos mit 500km reichweite die selbständig fahren

alles andere ist langweilig.

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