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Wien - Das umstrittene interreligiöse Dialogzentrum, das nächste Woche in Wien entstehen soll, hat offenbar nicht nur in Österreich für Empörung gesorgt. Auch in Saudi-Arabien habe es "sehr negative Reaktionen" von konservativen Vertretern des Wahabismus gegeben, hieß es aus diplomatischen Kreisen. Diese hätten versucht, das Vorhaben zu torpedieren. Das Zentrum entsteht auf Initiative des saudi-arabischen Königs Abdullah Bin Abdulaziz und wird auch nach ihm benannt. Der Wahabismus, in Saudi-Arabien Staatsreligion, gilt als besonders konservativ-puritanische Auslegung des Islam.
Hintergrund der Initiative sollen demnach auch innenpolitische Gründe sein: "Der König will seine eigenen Leute zwingen, einen Dialog über Religion zu führen." Durch die damit erhoffte Öffnung wolle das Staatsoberhaupt geplante Reformen vorantreiben. Aufgrund des Widerstands im eigenen Land sei es nicht möglich gewesen, das Zentrum in Saudi-Arabien selbst zu eröffnen.
"Große Chance"
Das Außenministerium preist das Projekt als große Chance, dem interreligiösen Dialog eine Plattform zu geben. Angesichts der mangelnden Akzeptanz anderer Religionen in Saudi-Arabien hatte es in Österreich, wie berichtet, von mehreren Seiten scharfe Kritik gegeben.
Das Zentrum wird eine internationale Organisation werden, die allen Staaten offensteht. Den Gründungsvertrag will Außenminister Michael Spindelegger mit seinen Kollegen aus Saudi-Arabien und Spanien, Prinz Saud al-Faisal und Trinidad Jimenez, am Donnerstag kommender Woche in Wien unterzeichnen. (raa, DER STANDARD-Printausgabe, 7.10.2011)
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nichts, was in diesem 'Institut' geschieht, untersteht künftig der österreichischen Rechtsordnung. Nun gibt es viele Rechtsordnungen, die so halbwegs mit der österreichischen kompatibel sind. Das ist hier aber nicht der Fall.
Wenn die Saudis schon vorgeben, den Dialog zu suchen, braucht man ihnen doch nicht gleich einen Teil des Staatsgebietes zu schenken, sozusagen in vorauseilender Hoffnung, dass sie künftig den Argumenten Andersgläubiger aufgeschlossener gegenüberstehen werden bisher. Warum macht man so etwas Dummes, Herr Spindelegger?
ich ersuche dringend, die aktivitäten des Ordens zu recherchieren, bei dem spindelegger mitglied ist und der im nahen osten für seine Christan sorgt. es kann nicht sein, dass die österr. bevölkerung für die anliegen dieses ordens herhalten muss. zumal das alles hinter dem rücken der österreicher passiert ist. unheimlich ist das regelrecht. Wenn man sich vorstellt: gleich zu gleich gesellt sich gern, dann kann man das ausmaß an fundamentalistischer Verquere erraten, das diesem Christenorden innewohnt.
Nachsatz: und da eine Spanierin dabei ist, ist der Gedanken zulässig, dass die Liebelei des Spindelegger und seines Ordens mit christlichen Fundis wie dem Opus Die mit im Spiel ist.
ich ersuche dringend, die aktivitäten des Ordens zu recherchieren, bei dem spindelegger mitglied ist und der im nahen osten für seine Christan sorgt. es kann nciht sein, dass die österr. bevölkerung für die anliegen dieses ordens herhalten muss. zumal das alles hinter dem rücken der österreicher passiert ist. unheimlich ist das regelrecht. Wenn man sich vorstelt: gleich zu gleich gesellt sich gern, dann kann man das ausmaß an fundamenatlistischer Verquere erraten, das diesem Christenorden innewohnt.
Na, z.B. da:
http://www.spiegel.de/wirtschaf... 13,00.html
Der Untergang des Morgenlandes!
Persönlich wundert mich an der ganzen Sache ja am meisten, dass die Grünen, oder zumindest die Korun, in der Öffentlichkeit dagegen zu sein scheinen.
Gerade die Partei die sonst zu sowas unnötigen wie Kerzerlmärschen aufruft wenn sich jemand mal gegen den Wahnsinn ausspricht den man "Religion" nennt und diese dann Nazis, Effen, usw. schimpft - da allerdings nur wenn es mal gegen eine andere als das Christentum geht, das "darf" ja beschimpft werden, nach denen...
Bin schon gespannt wie die sich da rausargumentieren wollen.
Ein TOP Test für die Ernsthaftigkeit, mit dem geplanten Dialogzentrum tatsächlich einen INTER-religiösen Dialog zu erleichtern, wird darin liegen, ob dort auch eine www.atheistische-religionsgesellschaft.at als religiöse Dialogpartnerin willkommen sein wird...
Man braucht weder ein interreligiöses, noch ein innerreligiöses Dialogzentrum! Können die Betreiber diesen Hokus Pokus aber selbst zahlen und erhalten, sollen sie es machen, aber ohne öffentliche Förderungen!!!
Der Staat soll sich gefälligts raushalten! Und mit diktatorischen Regimes führt man keinen "Dialog"!!!
Eigentlich...
hoffentlich sieht dann dort der Saudi-interne-Religionsdialog nicht etwa so aus:
http://www.vienna.at/toedliche... 4-09131000
habens paranoia? es ist sicher sinnvoller mit moderaten bzw sekulären muslims zu reden als durch solche geistesblitze das klima zu vergiften. allerdings spindeleggers entscheidung gerade mit wahabiten, die auch andere muslims als ungläubige einstufen, ist me absolut nicht sinnvoll. da gehts nicht um kopftuch sondern um fundamentalismus der übelsten sorte
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