Die Protestierenden von "Occupy Wall Street" (Besetzt die Wall Street) haben am Mittwoch ihren bislang größten Coup gelandet: Nicht nur in New York gingen zahlreiche Menschen auf die Straße, um ihren Unmut kundzutun. Auch in anderen US-amerikanischen Städten wie Boston, Seattle oder San Francisco bezogen die Protestierenden Stellung. Selbst die Gewerkschaften stellten sich in New York hinter die Forderungen von "Occupy Wall Street", erneut kam es zu einigen kurzfristigen Festnahmen.
Wie das Internet-Magazin BusinessInsider berichtet, konnte "Occupy Wall Street" mittlerweile an die 40.000 Dollar an Spenden einnehmen. Man habe auf der Straße selbst mit Körben Passanten und Sympathisanten zum Spenden bewegen können. Außerdem komme auch Geld über die Homepage occupywallst.org herein. Aber nicht nur Geld kann man spenden, die Protestierenden freuen sich auch über eine Essensspende - "Order Us Food" -, oder über die eine oder andere Gelegenheit, zu duschen können - "Donate Laundry or Shower".
Das "Finanzteam" der Protestbewegung habe dem Bericht zufolge ein Konto bei der Amalgamated Bank eröffnet, um das Geld zentral verwalten zu können. Ohne Konto sei es schwierig gewesen, größere Spendenbeträge anzunehmen. Dem stünden nun alle Türen offen. (red, derStandard.at, 6.10.2011)