Kontrollierter Schlafentzug kann Depressionen lindern

6. Oktober 2011, 15:54

Kann Stimmung der Patienten sogar kurzfristig stark verbessern

München - Depressive fühlen sich oft müde und kraftlos. Doch viel Schlaf hilft ihnen nach Ansicht des deutschen Psychiaters Ulrich Hegerl nicht. In Therapien könne ein kontrollierter Schlafentzug die Stimmung der Patienten sogar kurzfristig stark verbessern, sagte der Direktor der Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Leipzig am Donnerstag bei einem Fachkongress in München.

Im Schlaflabor werden die Betroffenen dazu nach wenigen Stunden geweckt und bis zum nächsten Abend wach gehalten. Damit unterbrechen die Forscher den gestörten Nachtschlaf der Depressiven und verhindern, dass sie beispielsweise stundenlang wach liegen. Am nächsten Tag fühlten sie sich deshalb deutlich besser. Ein Ziel der Forschung sei es nun, den positiven Effekt des Schlafentzugs dauerhaft zu erhalten, sagte Schlafforscher Axel Steiger vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München.

Schlafstörungen seien ein häufiges Symptom bei Depressiven, sagte Steiger. Auch das Fehlen von Emotionen und Appetit kann laut Psychiater Hegerl auf eine Erkrankung hinweisen. Einen bestimmten Auslöser wie Stress gibt es ihm zufolge nicht. "Das Leben bietet ununterbrochen Gelegenheiten, depressiv zu werden", sagte der Experte. (APA)

deswegen...

hab ich mir das MLB-Post_Season-paket gegönnt...

allerdings bessert sich meine Laune mit 2 Stunden Schlaf pro Tag auch nicht....
irgenwas muss ich falsch machen

früher hat es immer geheißen, depressive leiden unter schlafstörungen und -mangel. irgendwie verwirrend

versuchen Sie mal, in der Nacht zu schlafen :-)

Gut, ich bin da vielleicht viel weniger depressiv

Aber dafür um einiges mehr aggressiv.

Nicht notwendigerweise. Mein Lebensgefährte leidet immer wieder mal unter Depressionen, er ist wesentlich ausgeglichener, wenn er "sich den Schlaf entzieht", von Aggressionen keine Spur, ganz im Gegenteil, er fühlt sich besser.

Nicht gerade neu

Schlafenzug gehört seit Jahren zur Standardtherapie in der klinischen Psychiatrie, um Depressionen zu behandeln oder zu lindern. Ich verstehe nicht ganz, worin der Nachrichtenwert besteht.

Gegen das Wachliegen gibt es ein ganz einfaches Rezept: Aufstehen und sich dem Zwang Weiterschlafen zu „müssen“ entziehen. Das lässt sich allerdings auch Menschen empfehlen, die nicht unter Depressionen leiden. Schlaf lässt sich schließlich nicht befehlen.

Meine schlimmste depressive Krise wurde durch fehlenden Schlaf ausgelöst. Ich habe eine Woche lang nicht geschlafen, weil ein unfähiger Arzt meinte, eine schwere Diarrhö mit Hausmitteln behandeln zu müssen (nichts essen, starker schwarzer Tee).

oder regelmäßig alle zamscheissen wie unfähig das sind, dann gemütlich auf an Cafe, tuts genauso...

ok. ich fang mir dir an: du damischer kerl du!

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