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Gerald Ameseder ist in diesem Jahr mit seinem Gleitschirm Weltcupsieger im Streckenflug geworden. "Das ist die Königsdisziplin des Gleitschirmfliegens". Staatsmeister im Einzel- und im Mannschaftsbewerb ist er auch. "Trotzdem ist es nur mein Hobby", sagt der Sozialpädagoge, der seit seinem ersten Sprung mit einem Fallschirm "nie mehr vom Fliegen losgekommen" ist.
Der Mühlviertler lebt in Osttirol, "weil hier die fliegerischen Gegebenheiten exorbitant besser sind als in meiner Heimat". Auf der Straße gleitet Ameseder seit zwei Jahren mit einem blauen VW T5 Bus. "Wir haben zwei Kinder, weitere sind nicht ausgeschlossen." Da ist es "bequemer und feiner, wenn das Auto groß genug ist". Der "Sicherheitsaspekt" war wichtig. "Ich will, dass meine Frau und die Kinder in einem großen Fahrzeug mit dementsprechender Knautschzone sicher unterwegs sind.
Beim Autofahren ist man dem Verkehr ausgesetzt, man kann völlig unbeteiligt zum Handkuss kommen." Beim Fliegen ist das Risiko besser einschätzbar? "Da liegt die Gefahr in meinen Händen. Ich kann das Risiko gut einschätzen, aber sicher bleibt immer ein Restrisiko." Ins Schwärmen gerät Ameseder, wenn er von seinem ersten Auto, einem Opel Kadett, erzählt. "Den verkaufte mir mein Bruder um 250 Schilling." Mit einem Zuckerl: "Das Lenkrad ,borgte' er mir, es war aus Wurzelholz und kostete 5000." (Jutta Kroisleitner/DER STANDARD/Automobil/07.10.2011)
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