Keine Erholung

Arktisches Meereis besteht fast nur noch aus dünnen Schollen

6. Oktober 2011, 14:44
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    foto: mario hoppmann/alfred-wegener-institut für polar- und meeresforschung

    Der deutsche Forschungseisbrecher "Polarstern" mit dem beheizten Zelt, das die Elektronik für das Unterwasserfahrzeug (ROV) "Alfred" beherbergt. "Alfred" vermisst die Lichtverhältnisse unter dem Eis.

Forscher nach Nordpol-Expedition: Lage identisch mit jener im Negativ-Rekordjahr 2007

Bremerhaven - Deutsche Wissenschafter vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) kamen von ihrer jüngsten Expedition in die Arktis mit dem Forschungsschiff "FS Polarstern" mit schlechten Nachrichten zurück. Wie die Experten berichten, ist der Anteil von mehrjährigem, dickem Meereis weiterhin deutlich geringer als bei früheren Messungen aus den vergangenen Jahrzehnten. In weiten Teilen des arktischen Ozeans finden sich demnach auch in diesem Jahr nur noch dünne, wenige Monate alte Eisschollen.

Die Lage sei identisch mit der im Negativ-Rekordjahr 2007, dem Jahr mit der niedrigsten bisher gemessenen Eisausdehnung auf den Meeren am Nordpol, erklärte Stefan Hendricks, einer der Meereis-Physiker der Expedition. Damals hatten AWI-Experten mit dem Schiff schon einmal die Arktis durchquert, um ergänzend zur Eisflächenerfassung per Satellit die Dicke des Meereises zu ermitteln. "Das Eis hat sich nicht erholt. Es scheint auch in diesem Sommer genauso stark abgeschmolzen zu sein wie im Jahr 2007", teilte Hendricks mit.

Durchschnittliche Eisdicke bei 90 Zentimetern

"Dort, wo das Meereis in den vergangenen Jahrzehnten hauptsächlich aus alten, dickeren Eisschollen bestand, findet sich derzeit überwiegend einjähriges Eis mit einer Durchschnittsdicke von 90 Zentimetern", fasste das AWI die vorläufigen Expeditionsergebnisse zusammen. Nur in in einigen Meeresgebieten vor Kanada und der russischen Inselgruppe Sewernaja Semlja sei die "Polarstern" noch auf das früher typische, zwischen zwei und fünf Metern dicke alte Packeis gestoßen.

Möglicher "Kipp-Punkt"

Dass das arktische Meereis sowohl in der Fläche als auch in der Mächtigkeit abnimmt, gilt als Folge des globalen Klimawandels, der das Abschmelzen im Sommer beschleunigt und die Neubildung im Winter verlangsamt. Der Prozess wird von Forschern auch als ein möglicher "Kipp-Punkt" betrachtet - also als eine der sich selbst beschleunigenden Entwicklungen, die den Klimawandel und seine Folgen unumkehrbar machen könnten. Das liegt daran, dass eisfreies dunkles Wasser sich durch Sonneneinstrahlung stärker erwärmt als Wasser, das von Eis bedeckt ist. Die schneller steigende Wassertemperatur beschleunigt wiederum die Eisschmelze.

Genauer Vergleich folgt

Die rund viermonatige Forschungsreise der "Polarstern" führte nach Angaben des AWI über eine Strecke von 11.800 Seemeilen, also 22.200 Kilometern. Dabei durchquerte das Schiff auch den zentralen Arktischen Ozean und erreichte den Nordpol. Unterwegs flogen die Wissenschafter mit einem Bord-Hubschrauber über das Eis und maßen dessen Dicke mit einer elektromagnetischen Spezialsonde. Die "Polarstern" unternimmt solche ausgedehnten Arktisreisen im Abstand mehrerer Jahre, zuletzt 2007. Nun wollen die Experten die Daten beider Fahrten genauer vergleichen. (red/APA)

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Posting 1 bis 25 von 97
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Zhdophanti
01
7.11.2011, 21:22

Wen wunderts, wenn die ganze Zeit Eisbrecher durchfahren!

F S 3
34
31.10.2011, 23:44
Auch der CO2-KULT Klimawandel-menschgemacht besteht nur aus äußerst "dünnen Schollen", die immer mehr abnehmen,…

…aber auch aus dicken Hechten und Haien - die ihrerseits immer fetter werden.

HFS77
1712
7.10.2011, 10:34
Seit Millionen Jahren kommt und geht das Eis

diese pentrante G'schaftelhuberei ist doch lächerlich - egal was man in den letzten Jahren gemessen hätte, es hätte immer zu einem hysterischen Geschrei geführt - hätte die Eismasse zugenommen, wäre das Geplärre wg. eines kommenden Eiszeit losgegangen - jetzt wird ein Affentheater aufgeführt, weil das Eis um paar Prozente kleiner wird
Alles nur eine kindisches Kasperltheater von saturierten Grünen, die sich um ihr Überleben keine Sorgen manchen müssen (was übrigens seit Millionen Jahren auch einmalig ist) und zum Small Talk beim Gläschen Aperol auch ein pseudowichtiges Gesprächsthema brauchen

living reef
21
22.10.2011, 15:57
seine sie weiterhin so lustig auf der titanic!

Grisu der kleine Drache
29
7.10.2011, 15:16

Es geht hier nicht um ein paar lächerliche Prozente.

Vom Sommereis waren im heurigen September gerade noch 4000 km³ übrig, im Vergleich zu durchschnittlich 12.000km³. Selbst das Wintereis ist um 25% zurückgegangen.

http://psc.apl.washington.edu/wordpress... e-anomaly/

xecapb
82
7.10.2011, 19:30

"PIOMAS is a numerical model" - ist ein model. das ist nicht die wahrheit sondern eine verarbeitung der daten durch den model mit diverse schätzungen und annahmen.
"sea ice concentration information from the NSIDC near-real time product are assimilated into the model to improve ice thickness estimates"

Alex79
04
8.10.2011, 01:18

PIOMAS wird durch Eisdicke Messungen vor Ort, etwa durch Bojen und UBoote (Sonar), ueberprueft und kalibriert.

1000undeine8
17
7.10.2011, 23:53

für den sogenannten "skeptiker" scheint ein modell so etwas zu sein wie knoblauch für vampire. egal. sie posten jedenfalls zu einem standard-artikel, in dem der per satellit festgestellte rückgang der ausdehnung des meereises mit einer forschungs-expedition per schiff bestätigt wurde, dass dabei auch und vor allem geringere dicken beobachtet hat. aber *fakten* scheinen "skeptiker" wie xecapb auch zu meiden wie vampire das sonnenlicht.

aleph null
53
15.10.2011, 03:44
Im Ignorieren und Hindrehen von Fakten

seid *ihr* alle Weltmeister.

Ich kann mich noch gut erinnern, als uns vor gar nicht allzu langer Zeit erzählt wurde, dass Schnee in GB der Vergangenheit angehören würde. Es folgte das bekannte Schneechaos in GB und nun passierte etwas recht interessantes: der Schnee in GB war nun nicht etwa ein Phänomen, das die AGW-prognose falsifizierte, nein, weit gefehlt, dieses Phänomen wird uns jetzt allen Ernstes als Indiz für den Klimawandel präsentiert.

Und so geht es in allem und jenem. Egal ob die Mücken nordwärts oder der Elch südwärts wandern, alles hat mit dem Klimawandel zu tun.

Ein klassischer catch-22.

1000undeine8
03
15.10.2011, 08:43

die entwicklung des schneefalls entspricht genau den erwartungen:

http://climate.rutgers.edu/snowcover... ui_month=7

es kommt auf der nordhemisphäre bevorzugt im sommer zu einem rückgang der schneebedeckung (einsichtig), im winter nicht (es ist nach wie vor oft kalt genug, dass regen als schnee fällt).

die GB-story geht auf ein einziges interview in einer zeitung zurück, ohne angabe wissenschaftlicher quellen, ohne zeithorizont (siehe das video von al borland). seit 10 jahren wird darauf herumgetrampelt, ohne dass sich jemand jemals die mühe machen würde, herauszufinden, was der damalige und heutige stand des wissens ist.

aleph null
21
15.10.2011, 11:43
Es gibt auch x-andere Prognosen

So wird zum Beispiel aktuelle kolportiert, dass die "Extremwetterlagen" wegen des Klimawandels angeblich zunähmen.

Tatsächlich steht auf der Website von NOAA das Gegenteil.

In 10 Jahren werden Sie wieder daherkommen und behaupten, dass es keine wissenschaftlichen Belege gegeben hätte, dass Extremwetterlagen zugenommen hätten und nur die Berichte einzelner Tageszeitungen dafür verantwortlich wären.

Wie gesagt: Wirklichkeitsverfälschung vom Feinsten.

1000undeine8
12
15.10.2011, 12:20

"extremwetterlage" ist ein ziemlich allgemeiner begriff. wenn sie die güte hätten, aus der NOAA-seite auszuwählen, was ihnen konkret gerade für ihre nächste unterstellung vorschwebt:

http://www.ncdc.noaa.gov/climate-monitoring/

Al Borland
12
15.10.2011, 08:17

Können Sie keinen neuen Lügenmärchen finden, die alten werden langsam langweilig...

http://www.youtube.com/watch?v=5nJuAslQPaY

xecapb
51
8.10.2011, 14:58

modellieren ist nur ein tool, und ist nur so gut wie unser verständnis für das zu modellierenden phänomen ist.
alarmisten akzeptieren das nicht, die haben schon ihre theorie und wollen diese mit gewalt durchpeitchen. wenn daten nicht stimmen werden diese so lange gequält bis die alles gestehen.
nein 1008 so geht das nicht, du muss zuerst deine hausaufgaben machen und die theorie durch daten aus der echten welt bestätigen lassen. und nein daten aus modellen sind keine echte messdaten.

1000undeine8
24
8.10.2011, 16:08

die sogenannten "alarmisten" haben aber nicht nur ein modell. sie haben satelliten-daten, welche den rückgang der fläche des meereises bestätigen. und sie haben u.a. ergebnisse von expeditionen wie der "FS Polarstern", die das modell auch bezüglich eines rückgangs der dicke bestätigen. die sogenannten "skeptiker" haben außer ihrem skeptizismus gar nichts.

ich kann mich im übrigen nicht erinnern, mit ihnen per du zu sein.

xecapb
31
8.10.2011, 16:37

wenn sie glauben das skeptiker ausser ihrem skeptizismus nichts haben dann sind sie schlecht informiert. wäre gut sich darüber zu informieren, ich schlage vor sie fangen hier an:
http://noconsensus.org/scientist... _dyson.php
"The idea that global warming is the most important problem facing the world is total nonsense and is doing a lot of harm. It distracts people's attention from much more serious problems"

1000undeine8
34
8.10.2011, 16:55

ich kann dort keine messungen zu ausdehnung oder volumen des meereises finden, sondern wieder nur skeptizismus ohne grundlage, diesmal von einem greisen physiker.

in jüngeren jahren hat dieser greis im eigenen fachgebiet immerhin einige formeln (a.k.a. modell-vorstellungen) produziert, die anhand gemessener daten verifiziert oder falsifiziert werden konnten. die vermisse ich hier aber auch.

aleph null
31
15.10.2011, 05:18
Und?

Warum verdient der Umstand Erwähnung, dass Dyson sehr alt ist?

Was spielt das für eine Rolle? Hat deswegen sein Wort weniger Gewicht?

Das typische Strickmuster der Alarmisten kommt wieder zum Vorschein. Wenn einem irgendetwas nicht passt, wird die Person selbst angepatzt. Entweder sie ist von BP oder Exxon gekauft oder dieser Person wird auf perfide Art und Weise ihr Alter zum Vorwurf gemacht und ähnliches in der Preisklasse.

1000undeine8
14
15.10.2011, 09:11

wie gesagt: in dem artikel von dyson finden sich null daten oder messungen. was eigentlich nicht verwunderlich ist: 88-jährige beschäftigen sich selten mit technologien, die nach ihrer pensionierung entwickelt wurden (wie etwa messungen der meereisdicke mit helikopter, die auf der expedition der "FS Polarstern" zum einsatz gekommen ist). sein wort hätte mehr gewicht, wenn er diese messungen wenigstens zu kenntnis nehmen würde. macht er aber nicht (bei 88-jährigen auch nicht besonders überraschend).

aleph null
41
15.10.2011, 11:40
Ach?

Ihrer Meinung nach sind 88-jährige dumm?

Wie kommt man auf so einen Bl-dsinn?

Benedikt H.
11
21.10.2011, 20:54
Nein,

keinesfalls. Wie man hier sieht ist das Alter zumindest keine unbedingte Voraussetzung für Dummheit zu sein. W.z.b.w.

1000undeine8
15
15.10.2011, 12:26

wie ich sehe, sind wir aber wieder einmal beim finale einer debatte angekommen: bei schein-argumenten und spiegelfechtereien, die mit der ursprünglichen fragestellung nichts mehr zu tun haben.

aleph null
42
16.10.2011, 02:21
Es wirft nur ein bezeichnendes Licht auf ihre Toleranz,

einen Menschen wegen seines Alters die Urteilsfähigkeit abzusprechen.

Zum speiben, wirklich!

Al Borland
22
15.10.2011, 08:21

Ich darf Ihnen noch einmal den relevanten Teil des Postings zitieren:

"ich kann dort keine messungen zu ausdehnung oder volumen des meereises finden, sondern wieder nur skeptizismus ohne grundlage, ..."

Vielleicht verstehen Sie es ja diesmal.

Grisu der kleine Drache
11
7.10.2011, 15:11

Im Unterschied zu vergangenen Jahrmillionen leben heute 7 Milliarden Menschen auf der Erde.

Menschen, die eine hochkomplexe Gesellschaft bilden.
Menschen, die verhungern, wenn sie zuwenig zum Essen haben.
Menschen, die über Nuklearwaffen verfügen.

Es gab schon einige Gesellschaften, die aufgrund von Umweltproblemen untergegangen sind: Maya, Anasazi, Osterinseln ...

Untergang bedeutet hier Elend, Hungersnot, Zusammenbruch der Gesellschaft, Krieg, Bevölkerungsrückgang auf einen Bruchteil.

Trotz all unserer Technik sind wir noch immer davon abhängig, dass unser Essen jedes Jahr auf den Feldern wächst, dass Regen auf diese Felder fällt.

Und jetzt verändern wir zum ersten Mal die Umwelt im globalen Maßstab. Das KANN schiefgehen.

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