Mit Jobs Visionär und Revolutionär gestorben - Apple veröffentlicht keine Zahlen zu Absatz in Österreich
In den Reigen der internationalen Kondolenzen reihen sich auch die heimischen Mobilfunker und IT-Unternehmen nahtlos ein. "Visionär" und "Revolutionär" sind die meistgenannten Eigenschaften, die dem Apple-Chef, der am Mittwochabend gestorben ist, zugeschrieben werden.
Branche vollkommen auf den Kopf gestellt
"Die Erfolgsstory von Apple ist untrennbar mit einem Namen verbunden: Steve Jobs. Er hat unsere Branche revolutioniert und eine neue Ära eingeläutet: Ihm ist es wie keinem anderen gelungen, in den Bereichen Usability und Design völlig neue Maßstäbe zu setzen. Er hat unsere doch sehr technokratische Branche vollkommen auf den Kopf gestellt - indem er uns gezeigt hat, was es heißt, durch die Brille der Kunden die Welt der Technik zu sehen" würdigt ihn Telekom Austria-CEO Hannes Ametsreiter.
Jan Trionow, Chef von 3, meint auf Anfrage der APA: "Mit Steve Jobs haben wir einen einzigartigen Visionär verloren, der die Welt der Unterhaltungselektronik und der Mobiltelefonie mit seinen außergewöhnlichen Innovationen geprägt hat wie kein anderer. Der derzeitige Boom bei Smartphones wurde wesentlich von den Leistungen von Apple und Steve Jobs geprägt."
Hat "das ganze Internet in die Hosen- und Handtasche gebracht
Auch ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger nennt Jobs einen "Visionär". Er habe "das ganze Internet in die Hosen- und Handtasche gebracht. Der ganze Smartphone-Boom ist darauf zurückzuführen. Dank ihm haben wir das Internet jetzt überall mit". Ganz abgesehen von anderen Neuerungen, die Jobs mit Apple gebracht hat.
Tatjana Oppitz, IBM Österreich Generaldirektorin sagte am Rande einer Pressekonferenz: "Die Welt hat eine Persönlichkeit und einen genialen Menschen verloren. Er war etwas ganz besonderes. Wie wichtig er für Apple war hat man an den Reaktionen der Aktienmärkte gesehen, als er sich gesundheitsbedingt zurückgezogen hat."
Unbestritten ist, dass Apple mit seinen Produkten ganze Geräteklassen erfunden und das Verhalten der Verbraucher verändert hat. Wie stark die Durchdringung mit Apple-Produkten wirklich ist, bleibt aber ein Geheimnis des Unternehmens. Traditionell werden keine regionalen Verkaufsdaten publiziert, auch die Firmen, die Apple-Produkte vertreiben, dürfen keine Umsatzzahlen bekanntgeben. (APA)