Der Mitbegründer des IT-Unternehmens Apple, Steve Wozniak, hat schockiert auf den Tod seines einstigen Weggefährten Steve Jobs reagiert. Die Nachricht habe ihn "geschockt", er sei wie vor den Kopf gestoßen, sagte Wozniak am Mittwochabend im US-Fernsehsender CNN. "Das ist ein bisschen, wie als John Lennon starb oder JFK oder vielleicht Martin Luther King: Es fühlt sich an wie eine große Lücke."
Wichtiger Teil
Wozniak würdigte zudem die Zusammenarbeit mit dem Verstorbenen. Als sie Apple zusammen gegründet hätten, hätten sich beide "niemals" vorstellen können, dass das Unternehmen so bedeutend werden würde, sagte Wozniak. "Wir hatten das Gefühl, dass es unglaublich wichtig war, aber wir hätten uns niemals vorstellen können, dass es so groß werden würde, wie es heute ist, dass es ein derartig wichtiger Teil in unser aller Leben werden würde", sagte Wozniak.
Seine Anfänge fand der IT-Gigant Apple, ursprünglich das gemeinsame Unternehmen von Jobs und Wozniak, Ende der 70er Jahre in einer kalifornischen Garage. 1987 stieg Wozniak aus. "Am Anfang war das Entscheidende, die Technologie von heute zu nehmen und daraus eine Technologie von morgen zu machen", beschrieb Wozniak die Arbeit der ersten Jahre. "Und Steve war immer am Drängeln: 'Kannst du dies tun? Kannst du das tun?', alles jenseits von dem, was der Ingenieur konnte, aber er konnte es schaffen, dass der Ingenieur sagte, 'ja ich kann, ich kann'. Und am Ende war es gemacht."
56 Jahre
Steve Jobs starb am Mittwoch im Alter von 56 Jahren. Der seit längerer Zeit gesundheitlich schwer angeschlagene Jobs hatte im August den Chefposten bei Apple an Tim Cook abgegeben. (APA)
Stimmt! Es ist viel schlimmer, daß Jobs gestorben ist!!! Was Lennon geschaffen hat, hab ich mir ein paar mal angehört und es hat mich erfreut.
Aber was Jobs geschaffen hat nutze ich x-mal jeden Tag seit Jahren und es erfreut mich noch immer!
Habe mir auch gedacht, weil eigentlich Wozniak für mich Apple ist
Das ist ja Amerika, denk ich mir. Moral hat einen niedrigen Stellenwert. Die Corporation, das Geld, Macht und Erfolg zählen. Die Egoisten und Betrüger und Lügner werden hochgelobt, sofern sie Macht haben. Management ist Macht und die amerikanische Gesellschaft hatte und hat hier ein moralisches Vakkum, weshalb sie gefährlich ist.
Wozniak, der Mann hinter den Computer, wurde aus dem Apple II Team heraus gemobbt, als Apple den Mac baute.
Facebook Gründer hat die Idee seiner Auftraggeber gestohlen. The story continues.
Wozniak fasziniert mich. Job eckelt mich an.
Sie haben das Video nicht gesehen oder verstanden, oder? Für ihre dusselige Aussage würde ich Ihnen an Woz' Stelle mit Schmackes in den A***h treten. Oder eine rechte Gerade - auch nicht schlecht...
... sind nicht mehr wert als andere Menschen, jedoch bereichern sie das Leben vieler mehr als die meisten. Sie denken außerhalb der Norm (Kreativität), sind mutig und werden letztenendes entweder für Spinner oder Helden gehalten. Sie geben unserem Leben Mystik und einen Hauch von Abenteuer über die Grenzen des Alltags hinaus. Danke dafür, dass du, Steve, gezeigt hast, dass selbst ein adoptierter Studienabbrecher ohne massive monetäre Starthilfe die Welt mitgestalten (und meiner Meinung nach spannender) machen kann!
Er hat nicht die MENSCHEN verglichen und ihre Bedeutung für die Menschheit. Er hat den MOMENT verglichen, wenn man vom Tod solcher Menschen erfährt. Man hält inne, kann plötzlich vielleicht nicht gewohnt seinem normalen Tagesablauf folgen. So erging es Steve Wozniak, und mit ihm wohl zigtausenden wenn nicht Millionen Menschen auf der Welt. Das muss nicht jeder verstehen, aber dieser Vergleich ist ABSOLUT zulässig. Ich werde mich erinnern können, wann ich von Steve Jobs Tod erfahren habe. UND ich konnte heute nicht so tun, wie wenn nichts passiert wäre. Ohne Apple hätte ich heute einen anderen Job, wenn überhaupt einen... Die Bedeutung für die Menschheit soll jemand anderer bestimmen.
naja, genau das ist ja der verlgeich. viele menschen hinterlassen eine lücke für viele andere menschen. für woz passt dieser vergleich.
man sieht aber, dass es für sehr, sehr viele (zu viele?) andere auch so ist und das ist in gewisser weise auch ein bild unserer gesellschaft und ihrer prioritäten - und wie ich meine, nicht unbedingt ein positives. damit meine ich nicht die trauer an sich sondern die bedeutung, die die leute diesem tragischen fall geben.
schon klar, dass das subjektive Gefühle sind. dennoch, man sollte als in der Öffentlichkeit stehender Mensch ein bisschen vorsichtig sein mit solchen Vergleichen. Martin Luther King, u auch John Lennon, haben schlussendl mit Aktionen Aufmerksamkeit erregt, mit denen sie sich für den Frieden eingesetzt haben. im Gegensatz dazu hat Jobs das Internet in die Hosentasche gepackt, u Apple gilt als das große Unternehmen, das am wenigsten für charity tut.
"Das ist ein bisschen, wie als John Lennon starb oder JFK oder vielleicht Martin Luther King: Es fühlt sich an wie eine große Lücke."
"ein bisschen, wie" und "Es fühlt sich an wie eine große Lücke.": Wenn Dir die Relation nicht gewahrt scheint, hast Du's entweder nicht gelesen oder Du bestehst halt einfach drauf es anders zu verstehen, weil man Jobs nicht mit so großen Namen nennen darf.
was hat Jobs denn mit so grossen Namen zu tun? So wie sie argumentieren wär auch folgendes vorstellbar: Mein Hund wird überfahren und ich sage: "Das ist ein bisschen, wie als John Lennon starb oder JFK oder vielleicht Martin Luther King: Es fühlt sich an wie eine große Lücke." Mit der "subjektive Meinung"-Keule kann man so alles relativieren.
"...das Internet hübsch zu verpacken ..." war/ist eine durchaus lösbare Aufgabe, die ohne ihn ein anderer - wahrscheinlich anders gemacht hat. Der Frieden ist dann doch ein bisserl eine andere Kategorie.
Von daher bestätigen sie mit her Aussage von OliM
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