Steve Wozniak

"Das ist wie als John Lennon starb"

6. Oktober 2011, 12:00
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Wozniak: "Es fühlt sich an wie eine große Lücke"

Der Mitbegründer des IT-Unternehmens Apple, Steve Wozniak, hat schockiert auf den Tod seines einstigen Weggefährten Steve Jobs reagiert. Die Nachricht habe ihn "geschockt", er sei wie vor den Kopf gestoßen, sagte Wozniak am Mittwochabend im US-Fernsehsender CNN. "Das ist ein bisschen, wie als John Lennon starb oder JFK oder vielleicht Martin Luther King: Es fühlt sich an wie eine große Lücke."

Wichtiger Teil

Wozniak würdigte zudem die Zusammenarbeit mit dem Verstorbenen. Als sie Apple zusammen gegründet hätten, hätten sich beide "niemals" vorstellen können, dass das Unternehmen so bedeutend werden würde, sagte Wozniak. "Wir hatten das Gefühl, dass es unglaublich wichtig war, aber wir hätten uns niemals vorstellen können, dass es so groß werden würde, wie es heute ist, dass es ein derartig wichtiger Teil in unser aller Leben werden würde", sagte Wozniak.

Seine Anfänge fand der IT-Gigant Apple, ursprünglich das gemeinsame Unternehmen von Jobs und Wozniak, Ende der 70er Jahre in einer kalifornischen Garage. 1987 stieg Wozniak aus. "Am Anfang war das Entscheidende, die Technologie von heute zu nehmen und daraus eine Technologie von morgen zu machen", beschrieb Wozniak die Arbeit der ersten Jahre. "Und Steve war immer am Drängeln: 'Kannst du dies tun? Kannst du das tun?', alles jenseits von dem, was der Ingenieur konnte, aber er konnte es schaffen, dass der Ingenieur sagte, 'ja ich kann, ich kann'. Und am Ende war es gemacht."

56 Jahre

Steve Jobs starb am Mittwoch im Alter von 56 Jahren. Der seit längerer Zeit gesundheitlich schwer angeschlagene Jobs hatte im August den Chefposten bei Apple an Tim Cook abgegeben. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 41
1 2
servierwagen
00
6.10.2011, 19:30
"Das ist wie als John Lennon starb"

Na gut, ein biiiiiiiiiiiiiiischen...

Joe85
01
7.10.2011, 11:58

Stimmt! Es ist viel schlimmer, daß Jobs gestorben ist!!! Was Lennon geschaffen hat, hab ich mir ein paar mal angehört und es hat mich erfreut.
Aber was Jobs geschaffen hat nutze ich x-mal jeden Tag seit Jahren und es erfreut mich noch immer!

Cesarus55
10
6.10.2011, 18:28
Reiche leben länger

Reiche haben die bessere Gesundheitsversorgung.

Was hat er gehabt von all seinem Geld?

ParadiseSeeker
00
7.10.2011, 10:12
Was er von seinem Geld gehabt hat?

Er hat um Jahre länger mit der Krankheit gelebt, als alle anderen. Das hat ihm sein Geld gebracht. Die bestmögliche medizinische Versorgung.

spacedakini
00
6.10.2011, 18:40

zumindest keine Geldsorgen, weil er nicht arbeiten konnte....

Reich und krank sein ist schon ein bissel weniger schlimm, als arm und krank sein.

Nr.3645
13
6.10.2011, 17:48

die aussagen verwundern mich, gerade wo ER maßgeblich am erfolg von apple beteiligt war und dabei aber auch noch besch**** wurde - von jobs!

computermaster
02
8.10.2011, 10:55
Habe mir auch gedacht, weil eigentlich Wozniak für mich Apple ist

Das ist ja Amerika, denk ich mir. Moral hat einen niedrigen Stellenwert. Die Corporation, das Geld, Macht und Erfolg zählen. Die Egoisten und Betrüger und Lügner werden hochgelobt, sofern sie Macht haben. Management ist Macht und die amerikanische Gesellschaft hatte und hat hier ein moralisches Vakkum, weshalb sie gefährlich ist.

Wozniak, der Mann hinter den Computer, wurde aus dem Apple II Team heraus gemobbt, als Apple den Mac baute.
Facebook Gründer hat die Idee seiner Auftraggeber gestohlen. The story continues.
Wozniak fasziniert mich. Job eckelt mich an.

All things must pass
00
7.10.2011, 18:37

Sie haben das Video nicht gesehen oder verstanden, oder? Für ihre dusselige Aussage würde ich Ihnen an Woz' Stelle mit Schmackes in den A***h treten. Oder eine rechte Gerade - auch nicht schlecht...

Pathos Sanaros
01
7.10.2011, 10:10
wieso?

Er sagt doch eh: "FÜHLT sich an wie eine große Lücke" anstelle von "hinterlässt eine große Lücke". Das sagt doch schon einiges aus, finde ich.

All things must pass
00
7.10.2011, 18:38

DAS glauben Sie nach diesen Bildern? Na, ich würde sagen: eine pathologische Wahrnehmungsstörung. Lassen Sie sich helfen!

WavingFlag
00
7.10.2011, 09:42

dann sprechen die aussagen für seinen charakter.

Michael Pichler
13
6.10.2011, 15:54
Visionäre...

... sind nicht mehr wert als andere Menschen, jedoch bereichern sie das Leben vieler mehr als die meisten. Sie denken außerhalb der Norm (Kreativität), sind mutig und werden letztenendes entweder für Spinner oder Helden gehalten. Sie geben unserem Leben Mystik und einen Hauch von Abenteuer über die Grenzen des Alltags hinaus. Danke dafür, dass du, Steve, gezeigt hast, dass selbst ein adoptierter Studienabbrecher ohne massive monetäre Starthilfe die Welt mitgestalten (und meiner Meinung nach spannender) machen kann!

OliM
1223
6.10.2011, 14:05

unfassbarer Schwachsinn. bei allem Respekt vor Jobs, das geht zu weit, vor allem der Vergleich mit Martin Luther King

Doppelter Doktor
 
17
6.10.2011, 17:07
Falsch verstanden

Er hat nicht die MENSCHEN verglichen und ihre Bedeutung für die Menschheit. Er hat den MOMENT verglichen, wenn man vom Tod solcher Menschen erfährt. Man hält inne, kann plötzlich vielleicht nicht gewohnt seinem normalen Tagesablauf folgen. So erging es Steve Wozniak, und mit ihm wohl zigtausenden wenn nicht Millionen Menschen auf der Welt. Das muss nicht jeder verstehen, aber dieser Vergleich ist ABSOLUT zulässig. Ich werde mich erinnern können, wann ich von Steve Jobs Tod erfahren habe. UND ich konnte heute nicht so tun, wie wenn nichts passiert wäre. Ohne Apple hätte ich heute einen anderen Job, wenn überhaupt einen... Die Bedeutung für die Menschheit soll jemand anderer bestimmen.

ParadiseSeeker
01
7.10.2011, 10:13

Sehr gut geschrieben. Bei mir ists genau so. Ohne Apple wär ich wohl kaum in der Branche gelandet, in der ich seit 2001 selbstständig bin.

mukl
02
6.10.2011, 19:31

naja, genau das ist ja der verlgeich. viele menschen hinterlassen eine lücke für viele andere menschen. für woz passt dieser vergleich.

man sieht aber, dass es für sehr, sehr viele (zu viele?) andere auch so ist und das ist in gewisser weise auch ein bild unserer gesellschaft und ihrer prioritäten - und wie ich meine, nicht unbedingt ein positives. damit meine ich nicht die trauer an sich sondern die bedeutung, die die leute diesem tragischen fall geben.

poerney
29
6.10.2011, 14:17

Dir ist schon klar, dass das seine Sache ist, wie es sich für ihn anfühlt, oder? Er hat ja nicht behauptet, dass die Welt das so zu sehen hat.

OliM
22
6.10.2011, 16:17

schon klar, dass das subjektive Gefühle sind. dennoch, man sollte als in der Öffentlichkeit stehender Mensch ein bisschen vorsichtig sein mit solchen Vergleichen. Martin Luther King, u auch John Lennon, haben schlussendl mit Aktionen Aufmerksamkeit erregt, mit denen sie sich für den Frieden eingesetzt haben. im Gegensatz dazu hat Jobs das Internet in die Hosentasche gepackt, u Apple gilt als das große Unternehmen, das am wenigsten für charity tut.

man sollte schon die richtige Relation wahren.

poerney
02
6.10.2011, 18:08

"Das ist ein bisschen, wie als John Lennon starb oder JFK oder vielleicht Martin Luther King: Es fühlt sich an wie eine große Lücke."

"ein bisschen, wie" und "Es fühlt sich an wie eine große Lücke.": Wenn Dir die Relation nicht gewahrt scheint, hast Du's entweder nicht gelesen oder Du bestehst halt einfach drauf es anders zu verstehen, weil man Jobs nicht mit so großen Namen nennen darf.

poledo2
 
00
6.10.2011, 19:02
ja, die Relation

was hat Jobs denn mit so grossen Namen zu tun? So wie sie argumentieren wär auch folgendes vorstellbar: Mein Hund wird überfahren und ich sage: "Das ist ein bisschen, wie als John Lennon starb oder JFK oder vielleicht Martin Luther King: Es fühlt sich an wie eine große Lücke." Mit der "subjektive Meinung"-Keule kann man so alles relativieren.

All things must pass
00
7.10.2011, 18:14

Mein Gott, wie dumm...

(°)(°)
01
6.10.2011, 17:37
Naja,

offensichtlich hat er auf seinem Fachgebiet wesentlich mehr erreicht als King und Lennon.

Das Internet haben wir ja jetzt hübsch verpackt in der Tasche, aber vom Frieden sind wir weiter weg als je zuvor.

poledo2
 
10
6.10.2011, 18:57
eben!

"...das Internet hübsch zu verpacken ..." war/ist eine durchaus lösbare Aufgabe, die ohne ihn ein anderer - wahrscheinlich anders gemacht hat. Der Frieden ist dann doch ein bisserl eine andere Kategorie.
Von daher bestätigen sie mit her Aussage von OliM

poledo2
 
00
6.10.2011, 19:03
wohl eher

Von daher bestätigen sie mit iher Aussage die von OliM

poledo2
 
00
6.10.2011, 19:04
oder...

Von daher bestätigen sie mit ihrer Aussage die von OliM

jungejunge, das hat jetzt aber gedauert...-))

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