Ubuntu 11.10 veröffentlicht - und gleich im Test

Ansichtssache | Andreas Proschofsky
13. Oktober 2011, 15:20
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screenshot: andreas proschofsky

Ubuntu 11.04 war jene Release, die zwar nicht alles - aber doch zumindest vieles rund um die Linux-Distribution ändern sollte: Mit Unity führte man ein neues, erstmals vollständig selbst gestaltetes Interface ein, und verabschiedete sich damit auch nicht zuletzt in einem zentralen Bereich von den Plänen des GNOME-Desktops - den man bis zu diesem Zeitpunkt nur mit kleineren Änderung übernommen hatte. Eine Entscheidung, die auf durchaus gemischte Reaktionen stieß, auch in den Besprechungen von Ubuntu 11.04 setzte es eher ungewohnte Kritik. Vieles fühle sich noch unfertig an, auch die Stabilität sei deutlich unter dem Niveau der Vorgänger, so etwa das Fazit in der WebStandard-Besprechung.

Der Ozelot ist da...

Was blieb, war die Hoffnung auf den Nachfolger, und der ist nun da: Mit Ubuntu 11.10 gibt es eine neue Version der Distribution, als gewohnt launiger Codename fungiert dieses Mal "Oneiric Ocelot". In Folge soll ein näherer Blick auf die zentralen Neuerungen geworfen werden - und dabei natürlich auch der Frage nachgegangen werden, ob man die besprochenen Defizite zwischenzeitlich beseitigen konnte.

Auswahl

Wie gewohnt, gibt es die neue Ausgabe der Distribution wieder in einer Vielzahl von Varianten (Server, Alternate Install, nicht zu vergessen diverse Derivate), für die breite Masse reduziert sich diese Fülle aber wohl auf genau einen Punkt: Die Wahl zwischen der 32- und 64-Bit-Version der Live-CD mit der das System nicht nur installiert, sondern auch gefahrlos vorab ausprobiert werden kann.

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wirkt irgendwie schizophren... habe zuerst an einen Fehler in meinem Browser gedacht ;)

warnung!

absolut unbrauchbar; ein riesen rückschritt(!) gegenüber dem unfertigen 11.04

da kommt mir 11.04 sehr gelungen dagegen vor

hatte mit natty auch nie wirklich probleme, hab jetzt auch ein downgrade gemacht und hoffe auf 12.04

Habs probiert

aber sagt mir derzeit noch nicht zu. Was ich ueberhaupt nicht goutiere ist der Wechsel von Thunderbird zu Evolution. Letzteres kann man zwar nachinstallieren, aber ist nicht ins Unity-Messenger-Menue eingebunden, dort wird weiter Thunderbird angezeigt... bin wieder auf Debian retour.

Äh, Thunderbird zu Evolution? Umgekehrt wird ein Schuh draus...

Hat schon jemand upgedatet, der den normalerweise den Classic Gnome nutzt?

Ich bin mir nicht sicher ob mir diese Option bleibt wenn ich ein Upgrade mache, weiß jemand mehr?

GNOME3 -> XFCE

Ich habe am Samstag mein Netbook von Natty auf Oneiric upgegradet. 5 Minuten habe ich Unity verwendet, dann bin ich zu Classic Gnome "zurück". Da aber erstaunlich viele, teilweise für mich essentielle, Konfigurationsoptionen aus den Menüs verschwunden sind, habe ich heute XFCE4 installiert. Nach ein paar Minuten Konfiguration habe ich jetzt wieder ein benutzbares System à la GNOME2.

Danke, habe selbst vor ein paar Jahren bereits mit XFCE und LDE experimentiert, verwende allerdings standardmäßig Gnome 2 bzw Gnome Classic mit Docky bzw Gnome Do.

Im Prinzip ein ähnliches System wie Unity bzw Gnome 3, ws werde ich mich einfach mal mehr mit Gnome 3 beschäftigen müssen, um damit ähnlich gut zurechtzukommen ...

Classic Gnome Fallback wurde durch Unity2D ersetzt. Sie können das offizielle Fallback der Gnomeshell nachinstallieren das allerdings nur auf den ersten Blick wie Gnome2 aussieht und bei weitem nicht so viel Bedienbarkeit aufweist.
Ich bin grad am LXDE und XFCE testen und werd wohl zu einem der beiden umsteigen.

Ok danke, ich hätte gehofft, dass mir die Auswahl bei einem Update bleibt.

Schade dass einem hier eine Wahlmöglichkeit weggenommen wird. Vl werde ich doch noch mal auf debian testing oder fedora wechseln, je nachdem wie experimentierfreudig ich mich fühle ...

Naja die Wahlmöglichkeit wird Ihnen leider nicht unbedingt nur von Ubuntu (denn man kann ja andere Oberflächen problemlos nachinstallieren) sondern vor allem vom Gnome-Projekt genommen, da es in Gnome3 den klassischen Gnome2-Desktop eben nimmer gibt. Der Gnome-Fallback hat zwar 2 Panels, einen Desktop und im Groben das selbe Verhalten wie Gnome2, es gibt allerdings zB. keine Panel-Applets und allgemein viel weniger Anpassungsmöglichkeiten.
Ich würd mir an Ihrer Stelle echt mal XFCE und LXDE ansehen - beide kann man mit 1h Zeit so anpassen, dass sie den in Gnome2 gewohnten Workflow ermöglichen und sie sind als angenehmer Nebeneffekt auch viel schlanker und daher schneller. LXDE ein bisserl mehr als XFCE, das dafür mehr Komfort bietet.

Seit Jahren Kubuntu User und bei jeder Release die gleiche Erfahrung. Die Release ist bestenfalls im Beta Stadium.
Kmail funktioniert nicht. Anleitung von https://wiki.ubuntu.com/OneiricOc... ntu/Kmail2 befolgt. Kmail crasht bei jedem Startversuch sofort wieder.
Dateivorschau in Dolphin funktioniert nicht mehr obwohl lt. Einstellungen aktiviert.
Das Jahr des Linux Desktops wird wohl noch lange auf sich warten lassen wenn bei einer angeblich auf Benutzerfreundlichkeit getrimmten Distri wie Kubuntu zentrale Anwendungen wie das Mailprogramm nicht funktionieren.
Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen nach der Release immer mal ein Monat abzuwarten bis die gröbsten Bugs gefixt sind. Aber na ja, selber schuld.

von welcher version hast du denn das upgrade gemacht wenn ich fragen darf?

(ich wunder mich nur weil das für mich eines der besten upgrades seit langem war.. kein einziger punkt zu bemängeln bis jetzt)

(überzeugter kubuntu user und dankbar für das was das kubuntu team so leistet)

11.10 installiert - internet verbindung geht bei downloads auf die max geschwindigkeit (ca. 800 kb/s) , faellt auf 200, bricht schließlich weg u ich muss neu verbinden. Egal ob wifi oder kabel. Hilfe?

hatte das selbe problem

hab aber keine ahnung was es sein könnte, bin jetzt zurück zu natty und alles funktioniert wieder so wie es sollte

was für eine inet verbindung (dsl, kabel)? welcher betreiber?
klingt nach einer instabilen DSL verbindung. (sollte dann aber natürlich nicht vom OS abhängig sein.)

aon. aber kleines update: via kabel funtkioniert es mittlerweile, bei anderen OS und geräten funktioniert wifi ohne probleme

tut mir leid, da fäält mir nicht viel dazu ein, außer vielleicht einmal probieren einen fixen kanal einstellen. (welchen kanal verwendet win, den fix einstellen, und mit linux verbinden).

Guter Ansatz, aber leider --> nichts.

Naja, wird schon einen Fix dafür geben, iss ja nicht so wichtig, da ich daheim eh mit Kabel unterwegs bin, und beim Netbook für Arbeit und Uni läuft eh alles wie gehabt.
Treiber... hmpf.

Trotzdem Danke :)

Ich musste unmittelbar nach dem letzten Release gerade ein System upgraden. Das hat viele Stunden gedauert, da die Server hoffnungslos überlastet waren.

Tipp: Insbesondere kurz nach einem Release ist es empfehlenswert Ubuntu über Torrents runterzuladen. Damit umgeht man das "Flaschenhals"-Problem.

da liegt nicht das problem: ich HABE 11.10 ja schon installiert, post durchlesen ;)

das problem ist mittlerweile nur noch auf wifi beschränkt und tritt auch bei anderen auf. scheint eine mischung aus ipv6-protokollen und chipset-fehlern zu sein die bei 11.10 wifi verbindungen instabil halten

könnte sein

tipp aber eher auf treiber
hab das problem auch auf nem macbook pro

abwarten

derzeit laden sehr viele das update(=flaschenhals in der datenleitung). probiere es in 3 tagen, dann sollte es gehen.

Es passiert aber bei allen arten von download. Also torrent, softwarecenter, sonstwas. Fedora 15 und ubuntu 11.04 läuft alles noch ohne probs :/

upgrade von kubuntu 11.04 auf 11.10 >> fehlerfrei !

danke kubuntu team !!

anmerkung: mein system wird seit 9.04 nur noch upgegraded und ich habe so viel zeug installiert im laufe der jahre, dass ich über 2GB downloaden musste dafür - das war etwas heftig und hat lang gedauert.. bin abendessen gefahren und als ich zurück kam wars zum finalen reboot bereit.

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