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Wien - Ein Informationsservice der Spezialisten: Am 2. November eröffnet in Wien eine ganz besondere "Schule": die Cancer School des Comprehensive Cancer Centers (CCC) an der MedUni Wien am AKH. Dort sollen neue Wege der Erwachsenenbildung zu Gesundheit und Krankheit entwickelt und angeboten werden. Der erste im Rahmen der Cancer School angebotene Kurs ist so, wie der Name der Schulentwickler: comprehensive, also umfassend.
Umfassende, für Nicht-Mediziner verständliche Informationen: Im Basiskurs "Krebswissen" werden die Grundbegriffe zum Thema Krebserkrankungen erklärt - von der Früherkennung, über die Diagnose bis zur Therapie. Gerade das Fachgebiet der Onkologie, also der Krebsheilkunde, entwickelt sich mit großer Geschwindigkeit. Gleichzeitig bestehen weiterhin Mythen, zum größten Teil aufgrund falschen oder schlichtweg veralteten Wissens. Ein weiteres Ziel des Kurses mit sechs Abenden ist es, die in der Krebsheilkunde wichtigen Fachgebiete und ihre Aufgaben vorzustellen. Speziell in einer Zeit, in der immer mehr Krebsleiden durch die besseren Behandlungsmöglichkeiten zu chronischen Erkrankungen werden, ist es wichtig für den Einzelnen zu wissen, wie Entscheidungen in der Krebsheilkunde heute getroffen werden, um sie als Patient oder Angehöriger zu verstehen und mittragen zu können. (APA)
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Ich würde ergänzen: auch des fehlenden Wissens!
Bedenklich finde ich in diesem Zusammenhang, daß sich viele Spezialisten nur auf das befallene Organ konzentrieren und nicht auf das Gesamtbild. Damit werden ursächliche Zusammenhänge negiert und die punktuelle Konzentration bringt keine Verbesserung des Gesamtstatus.
Auch die Information über einen begleitenden orthomolekularen Mediziner fehlte mir bei der Onkologie Beratung.
http://orthomolekular-gesund.de/?s=krebs
Ganz bestimmt nicht das der Alternativmedizin, nicht wahr? Geht es vielleicht eher darum, gerade von dieser abzulenken, sie in die Ecke "hülfts nix, so schad's nix" zu schieben?
Und wer sponsert diese neue "Schule"? darf ich raten? vielleicht bestimmte Firmen rund um Herrn Prof. Zielinski?
die "seele", was immer das ist, kann in der tat sehr viel zur heilung beitragen, genauso wie sie zum ausbruch der krebserkrankung beitragen kann. das ist inzwischen ein alter hut und kaum mehr von jemanden ernsthaft betstritten.
im übrigen werden die kosten von psychologischen therapiesitzungen fast durchwegs von der krankenkasse getragen. es gibt leider nur zuwenige gute krebs-psychologen.
vielleicht findet "Vorbeugung" dort Platz? Gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, Verzicht auf Rauchen? Obwohl man das in Österreich ja nicht aussprechen darf, ohne dass das kollektive Gejammere über Rauchverbote und angeht und man den "Leidensgenossen" das Verbot der Leberkaessemmel in Aussicht stellt.
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