Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Die Kernmannschaft der Melvins: Dale (li.) und King Buzzo (brav in einem T-Shirt von The Gun Club). Nächsten Montag treten die Melvins in der Wiener Arena auf. Muss man hin.
Beim wievielten Album die Melvins gerade halten, weiß ich nicht. Müsste man bei Wiki nachzählen, aber wen kümmerts? Viel wichtiger ist, wie unlängst in einem Zeitzeugengespräch richtig erkannt wurde, dass endlich der Blödsinn mit dem zweiten Schlagzeuger vorbei ist. Denn einen solchen haben die Melvins nie gebraucht, das war sinnloser Jazz. Zumindest für Menschen, die die Melvins zu ihrer hohen Zeit erlebt haben.
Aber bekanntlich sind die Melvins ja eine Art Religion, eine weltweite Sekte, deren Anhänger das so nicht gelten lassen würden, dass die "hohe Zeit" der Melvins vorbei sei. Und die Melvins veröffentlichten ja auch in den letzten zehn Jahren noch tolle Alben, auch wenn man irgendwann ein bisserl den Überblick verloren hat und manche durchaus verzichtbar waren oder einfach more of the same. Aber lieber more of the same Melvins als, sagen wir, more of Pearl Jam.
Und wenn ich den Melvins-Taliban in mir kurz sprechen lassen darf: Besser als "Lysol" war nichts. Nichts vorher, nichts nachher. "Lysol" aus 1992 war das auf eine halbe Stunde verdichtete Meisterwerk dieses Irrsinns aus 70er-Jahre Hardrock, träger Heaviness und Dröhnung.
Damals trat Drummer Dale Crover noch stilsicher auf: Stringtanga und Handschuhe reichten als Bühnengarderobe, heute trägt er leider auch schon Hose und T-Shirt, die verpearljamisierung quasi, um in der Nachbarschaft zu bleiben.
Nächsten Montag (10.10.) jedenfalls, und das ist der Anlass für dieses kleine Memo, treten die Melvins, die übrigens keine "The Melvins" sind, in der Arena auf. Muss man hin. Kirchgang und all der Quatsch. Und die Hoffnung, dass Dale dann doch den alten Tourtanga auspackt, die lebt ja insgeheim auch noch.
Als Appetizer ein Live-Video von 1992, die ersten beiden Stücke von Lysol. Mit Joe Preston am Bass. Welt.
Und dann noch ein kleiner Nachtrag zu den in diesem Eintrag zu Ehren gekommenen Pearl Jam, hab ich letztens entdeckt, und sagt alles. Lässt sich nicht einbetten (oder ich kanns plötzlich nicht mehr ..???) Ab Minute 4:00 wird hier Klartext zum Thema gesprochen.
Karl Fluch, 5.10.2011, derStandard.at)
Tipps und Warnungen, Beobachtungen, mit Irrtümern und Treffern, erweiterten Berichten von in der Zeitung veröffentlichten Geschichten und, und, und. Nicht täglich, aber regelmäßig. Hart, aber herzlich. Schauen wir mal, was wird. In diesem Sinn: Welcome to the Blog Party!
Einige Fragen und einige Antworten nach einem Monat "Kopf-Hörer"
Eine Nachbetrachtung jener Musik, die 2011 den Kopfhörer erfreute - oder auch nicht.
Ein Blind Date mit Tex Perkins von den Beasts of Bourbon. Cheers.
die letzten Melvins-Konzerte waren mir ein bissl more of the same und die Initiation fand bei mir im Gartenbau-Kino statt, wo die Melvins einen Film vertonten (ich war erschüttert).
Danach beim Donaufestival in Krems, nach den Tarouf 'Hajduk, von der Programmierung her schon genial, mit zwei Schlagzeugern.
Deshalb die Frage: welches war das beste Melvins-Konzert in Wien ?
Lieber Karl. Lysol ist eine der wichtigsten Rockplatten
aller Zeiten, aber man darf im Melvinsland die 3 grenzgenialen Maxis die sie vor Lysol veröffentlicht haben nicht genug loben. mehr geht nicht. Im vorbeigehen wird hier mal doommetal erfunden!!!
ansonsten freu ich mich auf montag. jede melvinsshow ist eine geile sache...
dass das mike mccready schmerzt, ist schon klar. und die frage hab ich, glaub ich mich zu erinnern, schon mal beantwortet. ich habs immer wieder probiert, mir aber jedesmal zu schwerfällig, ich bin eben die einfache mudhoney- und tad-schule, sorry män.
;-)
stimmt, wir hatten das, glaub ich, tatsächlich schon mal. aber "zu schwerfällig" gibt so wenig anlass für ständige backhandwatschn in richtung pj/edved. taste hin, taste her, die antipathie ist so wenig nachvollziehbar.
ps: und bitte, ein evangelisierungs-versuch muss immer drin sein. ;-)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.