3000 Kundendaten gestohlen

Angriff auf Server des Bundesrechenzentrums

4. Oktober 2011, 22:07

Namen und Adressen von 3000 Kunden wurden gestohlen, von 400 Menschen auch die Bankdaten

Auf Rechner des Bundesrechenzentrums (BRZ), in deren Hochsicherheitsbereich unter anderem Finanzdaten gespeichert werden, ist laut ORF-"Zeit im Bild" ein Hackerangriff verübt worden. Namen und Adressen von rund 3.000 Kunden im Bereich Wirtschaftsservice seien gestohlen worden, von 400 Kunden auch die Bankdaten, so der Bericht. Im BRZ bestätigte man "unberechtigte Zugriffe" auf Webserver, die vom BRZ an Kunden vermietet werden. Die Kernsysteme der BRZ - und damit Finanz- und Verwaltungsdaten - seien aber "zu keinem Zeitpunkt" betroffen gewesen, sagte ein BRZ-Sprecher.

Zugriff

Die Sicherheitssysteme des Rechnungszentrums hätten "in der Nacht vom 29. auf den 30. September" einen "unberechtigten, externen Zugriff auf einen ihrer Webserver" festgestellt - allerdings im Bereich mit niedriger Sicherheitsanforderung, sagte Günther Lauer vom BRZ. Betroffen davon seien die Internetauftritte zweier Kunden des BRZ - dem Austria Wirtschafts Service (AWS) und dem FIV (führungsforum innovative Verwaltung) - gewesen.

"Nicht-sensible" und zum Teil veraltete Mitgliederdaten

In beiden Fällen handle es sich um einen Zugriff auf "nicht-sensible" und zum Teil veraltete Mitgliederdaten. Diese seien auf Wunsch der Kunden im Bereich mit niedriger Sicherheitsanforderung gespeichert gewesen. Das BRZ habe beide Kunden umgehend informiert. Diese hätten auch bereits ihre Mitglieder verständigt, so der Sprecher. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 100
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Malkav
00
7.10.2011, 08:25
Irre ich mich gerade...

... oder saufen die?

3000 Kundendaten (davon ausgehend das zumindest der volle Name als auch Geburtsdatum betroffen sind)
und von diesen 3000 sind von 400 auch Bankdaten gestohlen worden...

Ich Ewiggestriger... anscheinend gibts ne neue defnition von "sensiblen daten" die ich noch nicht kenne, wenn das hier angeblich "nicht-sensible Daten" sind...

Killy, the Bid
00
6.10.2011, 10:01
Das war kein Hackerangriff!

Da wurden nur die ersten Teile der Transparenzdatenbank produktiv gesetzt : )

Das Bild hing schief
02
6.10.2011, 07:35
ENTWARNUNG!!!

Die "gestohlenen Namen und Adressen von 3000 Kunden" wurden heute Nacht von einer Taskforce bestehend aus Elite-Beamten des BVT und des HNA in einem Altglascontainer im Süden von Wien aufgefunden.

Ein sichtlich erleichterter „BRZ-Sprecher“ bestätigte, dass die Daten vollkommen unbeschädigt sind und nichts fehlt.
Sie sind bereits auf dem Weg zurück ins Bundesrechenzentrum, wo sie schon sehnsüchtig erwartet werden.

Maria Lankowitz
01
6.10.2011, 04:51
Sehr gut versteckt...

nicht die Daten, der ARTIKEL!

Cesarus55
19
5.10.2011, 14:06
Der Kunde war nicht bereit

für spezielle Sicherheitseinrichtungen zu zahlen also darf er sich auch nicht aufregen wenn die Daten weg sind.

Ist in etwa so wenn man zu geizig ist sich eine Sicherheitstür zu leisten und sich dann darüber aufregt wenn bei einem eingebrochen wird.

natoll
00
6.10.2011, 07:59

das problem ist eher das die eigentlich betroffenen gar nicht gefragt werden welche daten über sie gespeichert werden.

Gerald H
12
5.10.2011, 11:26

Wann werden den Leuten von Aon endlich Beraterverträge zum Thema Datensicherheit angeboten?

derElch
016
5.10.2011, 14:14

Seit wann versteht die Telekom was von Daten, Sicherheit und überhaupt was von Service?

Franz Schwingenschrot
50
5.10.2011, 11:15

Der staatliche Datenschutz, er lebe hoch!
http://gedaunknsplitta.blog.de

Mathias Steinlaus
 
12
5.10.2011, 09:43
Betroffen davon seien die Internetauftritte zweier Kunden des BRZ - dem Austria Wirtschafts Service (AWS) und dem FIV (führungsforum innovative Verwaltung) - gewesen.

Sind das nicht diese unnütze Ges.m.b.H.s um unnütze Parteisoldaten zu versorgen?

Hugh G. Rection
02
5.10.2011, 11:04
AWS

ist sogar eine Bank... mit besonderem staatlichem Auftrag (Exportförderung, wenn ich mich nicht irre) zwar, aber nichts destotrotz mehr als nur irgendein obskurer Verein.

parapente
03
5.10.2011, 09:36
Staat und Sicherheit!

Es ist alles gesagt.

Hofzwerg
14
5.10.2011, 09:09
wie geht der staat und betriebe mit unseren daten um?

andere täten die daten verkaufen , diese leute bringen licht ins dunkle wie der staat mit die daten von uns umgeht, ein wahnsinn.
ich habe geglaubt das der staat alles macht die daten zu schützen.
aber wir sollten nicht weg schaun, den die sicherheitslücken sind einmal da, egal wer es "hackt".
gut ist es das es menschen öffentlich machen, um unseren staat und firmen zu zwingen besser darauf zu schauen.
klar gibt es keine 100% sicherheit, aber so wenig sicherheit ist sch.....
danke anonymus

Franz A.
00
5.10.2011, 12:05
Glaube

Den Glauben hatte ich nie, oder wenigstens schon lange nicht mehr, dass in irgendeinem Bereich die Daten wirklich sicher sind, weder beim Staat noch bei Firmen.

Man muss sich ja nur mal ansehen, wie die meisten Leute mit ihren eigenen Daten umgehen, das kann man dann gut darauf umlegen, dass irgendwo in jedem Betrieb jemand ist, der da keine Bedenken hat...

Bernhard Lassy2
 
03
5.10.2011, 09:16
da kommt sicher mal wieder folgendes Spielchen

Das BRZ ist eine privatrechliche Firma - eine GmbH. Es gibt nur eine Besonderheit, per Gesetz ist geregelt, dass nur der Bund Eigentümer sein darf.

Es gibt immer wieder massive Schwierigkeiten und auch massive Lügen von Verantwortlichen wie seinerzeit von Mag. Grasser.

Ein Skandal der noch auf der Warteliste steht ist hier zu finden.

http://www.saubere-haende.org/typo3/ind... .php?id=77

Ludwig Wahnsinn
118
5.10.2011, 08:17
n beiden Fällen handle es sich um einen Zugriff auf "nicht-sensible" und zum Teil veraltete Mitgliederdaten.

egal was und wie und ob die alt sind oder nicht, ein wahnsinn

lejanin
00
5.10.2011, 14:44
die laufenden datenpannen

gis polizei tgkk und jetzt brz
machen leider aus unserem schönen land
eine it-bananen- und ein it-affenrepublik.

hmm also was tun ?

_Niemand_
63
5.10.2011, 07:53

Also, entweder sind die die dort arbeiten dumm oder inkompetent.

Experte für eeh alles
13
5.10.2011, 13:05

"Diese seien auf Wunsch der Kunden...."

Lesen dürfte nicht unbedingt Ihre höchste Kompetenz darstellen?

_Niemand_
61
5.10.2011, 14:01

Besser meine nicht so ausgeprägte lesekompetenz, als deinen realitätsverlusst und naivität!

"Diese seien auf Wunsch der Kunden im Bereich mit niedriger Sicherheitsanforderung gespeichert gewesen."

Bitte wann hat dich das letzte mal jemand gefragt, wo du deine daten gespeichert haben möchtest?

pirat was sonst
00
6.10.2011, 19:17
seit wann ist der Webhoster schuld, wenn seine Kunden keine Sicherheit wollen?

Haben Sie Erfahrung mit Webhosting? Es ist die Angelegenheit des Kunden, was er mit seinem Webspace macht. In diesem konkreten Fall waren es ein paar alte php Scripts die wohl nicht ordentlich gemacht wurden. Wenn eine von 10.000 Sites die z.B. bei Hetzner gehostet werden gehackt wird, dann heißt es auch nicht, "Hetzner wurde gehackt" sondern die FPÖ oder sonst eine Seite die dort lag wurde gehackt.

blackhawk
02
5.10.2011, 17:43

Kunden bezieht sich auf die Vertragspartner der BRZ!
Also das AWS und FIV. Die haben Server des BRZ gemietet - mit entsprechender Sicherheitseinstufung.
Und wer keine Hochsicherheitsbereiche möchte, der bekommt sie eben auch nicht!

holzdieb
16
5.10.2011, 14:36

dort wo die erwachsenen arbeiten werden verträge zwischen auftraggeber und auftragnehmer geschlossen.

solche dinge sind dann vertragsgegenstand.

ChefPrinzMichl
 
21
5.10.2011, 08:19
aber geh

`Man ist nicht dumm, wenn bei einem eingebrochen wird. (Vielleicht ein bißchen fahrlässig) Aber es geht darum, dass es keine Datensicherheit geben kann, wie es auch keinen Safe gibt, der unknackbar ist. Das wollen uns die Jungs zeigen.

Apokalyptus Bonbon
01
5.10.2011, 13:42

Es geht auch gar nicht darum, einen unknackbaren Safe zu gestalten, sondern einfach darum, die sensiblen Daten nicht in einem Kistchen mit Reisekoffer-Schloß rumliegen zu lassen.
Dass jedes System irgendwie knackbar ist - ja, aber SQL-Injects (siehe GIS) kann man wirklich unterbinden.

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