Sechs Affären in sechs Monaten

4. Oktober 2011, 17:44

SPÖ und ÖVP sind dafür, dass der U-Ausschuss rasch zu einem Ende kommt

Wien - Sechs Affären soll der neue U-Ausschuss durchleuchten - damit sich die Parlamentarier nicht verzetteln, haben SPÖ und ÖVP schon diverse Vorstellungen davon, wie die Aufklärungsarbeit ablaufen soll. ÖVP-Klubchef Karlheinz Kopf hat klargestellt, dass er "alles, was über ein halbes Jahr hinausgeht", als "nichtzielführend" erachtet. Heißt: Bis zur parlamentarischen Sommerpause 2012 soll das Gremium seine Arbeit abgeschlossen haben, sonst werde "die Qualität der Arbeit und das öffentliche Interesse stark abnehmen" .

Die Gefahr des zeitlichen Ausuferns sieht auch SPÖ-Klubobmann Josef Cap. Er will sich zwar auf "keine Diskussion einlassen, wann der U-Ausschuss zu Ende zu sein hat" , allerdings plädiert er für "ein rascheres und intensiveres Arbeiten" als in früheren U-Ausschüssen. Denn: "Die Qualität des U-Ausschusses wächst nicht mit der Länge."

Die Einstellung der Bevölkerung zur Politik sei angesichts der Affären am Nullpunkt, deswegen dürfe "ihre Geduld nicht strapaziert werden" . Und noch einen Punkt gibt Cap zu bedenken: je länger der Ausschuss werkt, desto höher die Kosten - und diese mögen "gering gehalten werden" .

Laut Parlamentsdirektion kosteten der Banken- und der Eurofighter-Ausschuss, die einst parallel acht Monate lang arbeiteten, den Steuerzahler insgesamt 770.000 Euro, der Innenministerium-Ausschuss 620.000 Euro, der Spitzel-Ausschuss 400.000 Euro.

Um zu vermeiden, dass der Ausschuss zu früh beendet wird, spricht sich die Chefin der Grünen, Eva Glawischnig, allerdings für regelmäßige Zwischenberichte über die Untersuchungen aus.

Als erstes Thema sollte der U-Ausschuss die Vorwürfe rund um die Lockerung des Glücksspielgesetzes behandeln, verlangt Glawischnig, da bereits "viel am Tisch" liege. Danach müsse mit der Aufarbeitung der Telekom-Affäre begonnen werden.

Moser als Favoritin

Überzeugt zeigt sich Glawischnig davon, dass die grüne Abgeordnete Gabriela Moser den Vorsitz des Ausschusses übernehmen wird. Sie, Glawischnig, habe dafür schon "einhellige Signale" von den anderen Parlamentsparteien erhalten. (Saskia Jungnikl, Nina Weißensteiner, DER STANDARD; Printausgabe, 5.10.2011)

Kommentar posten
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Der Chronist
02
6.10.2011, 08:31

Ich bin nicht vom Fach, deshalb eine Frage an die Experten:

Kann es sein, daß man bei der Eurofighter-Affaire versucht, sich über eine Datumslinie der Verjährung zu retten? So wie das bei Ernst Strasser erfolgreich praktiziert wurde?

Ich habe nämlich den Eindruck, daß sowohl SPÖ als auch ÖVP sich in dieser Angelegenheit ziemlich einig sein dürften: Schüssels Delikt und Gusenbauers Verfehlung sollen aus der Welt geschafft werden.

donna corleona
01
6.10.2011, 10:20

@chronist
Ich bin auch nicht vom Fach, vertraue aber (wie bei Telekom, Buwog etc.etc.) in der causa Eurofighter auf das wachsame Auge von Peter Pilz!
http://kurier.at/nachricht... 153634.php

fredi 1990
00
6.10.2011, 10:33
aber was wenn die zeit abgelaufen ist?

dann kann der pilz machen was er will!

Inès Armand
01
5.10.2011, 19:21
Ja ja

In der Telekom-Austria-Affäre ermittelt die Staatsanwaltschaft Wien nun gegen Michael Kloibmüller, den Kabinettschef von ÖVP-Innenministerin Mikl-Leitner, wegen Amtsmissbrauchs und Geheimnisverrats.

Der Chronist
02
5.10.2011, 17:29

Ich hatte mir weiter unten die Mühe gemacht, eine Aufstellung von rechtskräftigen Verurteilungen, laufenden Ermittlungen und Affairen aus der FPÖ aufzulisten.

Da ist einiges zusammengekommen. Das wäre ja an sich schon übel genug - aber wenn man sich jetzt vorstellt, daß die ÖVP sich mit dieser Partei nicht nur die Regierung geteilt hat, sondern selbiges auch für 2013 wieder plant...

Der Chronist
01
5.10.2011, 17:17
Ein kleiner Blick in die blauen Gerichtsakten, Teil 1:

Wolfgang Fröhlich – ehemaliger FPÖ-Bezirksrat –
rechtskräftig verurteilt wegen Holocaust-Leugnung.

Bernhard Gratzer – ehemaliger FPÖ-NÖ-Klub- u. Landesobmann – rechtskräftig verurteilt wegen
Untreue.

John Gudenus – ehemaliger FPÖ-Mandatar –
rechtskräftig verurteilt wegen Wiederbetätigung.

Wolfgang Haberler – ehemaliger FPÖ-Landtagsabgeordneter – rechtskräftig verurteilt wegen Betrugs und falscher Beweisaussage.

Karlheinz Klement – ehemaliger FPÖ-Nationalrat – rechtskräftig verurteilt wegen Verhetzung.

Karl Mayrhofer – ehemaliger Vorarlberger FPÖ-Politiker
– rechtskräftig verurteilt wegen Verhetzung.

Walter Meischberger – ehemaliger FPÖ-Generalsekretär – rechtskräftig verurteilt wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung.

Der Chronist
01
5.10.2011, 17:19
Ein kleiner Blick in die blauen Gerichtsakten, Teil 2:

Peter Rosenstingl – ehemaliger FPÖ-Nationalrat
– rechtskräftig verurteilt wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs.

Uwe Scheuch, in erster Instanz zu 18 Monaten
Haft verurteilt.

Ferdinand Spielberger – ehemaliger FPÖ-Stadtrat
in Graz – rechtskräftig verurteilt wegen sexueller
Nötigung.

Harald Vilimsky - FPÖ-Nationalrat - zu einer Geldstrafe von 3.000 Euro verurteilt, weil er das BZÖ
einen „Gaunerverein” genannt hat.

Peter Westenthaler – derzeit BZÖ-Nationalrat
– rechtskräftig verurteilt wegen Falschaussage vor
Gericht (“Prügelaffäre”).

Ernest Windholz – ehemaliger FPÖ/BZÖ-Nationalrat
– rechtskräftig verurteilt wegen Körperverletzung.

Michael Winter – ehemaliger RFJ-Landesobmann –
rechtskräftig verurteilt wegen Verhetzung.

Der Chronist
01
5.10.2011, 17:22
Ein kleiner Blick in die blauen Gerichtsakten, Teil 3:

Susanne Winter – derzeit FPÖ-Nationalrätin –
rechtskräftig verurteilt wegen Verhetzung.

ERMITTLUNGEN:

Martin Graf: Ermittlungen wegen des Verdachts
der Untreue und der fahrlässigen Krida im Zusammenhang mit seiner früheren Funktion im Forschungszentrum ARC Seibersdorf.

Karl-Heinz Grasser (u.a. ehem. FPÖ-Landeshauptmannstellvertreter, Generalsekretär und Finanzminister): Ermittlungen im Zusammenhang mit dem BUWOG-Korruptionsskandal.

Gerhard Huber (derzeit BZÖ): Ermittlungen der
Staatsanwaltschaft u.a. wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs.

Werner Königshofer, Ex-FPÖ-Nationalrat: Vorhabensberichte der Staatsanwaltschaft wegen Verhetzung und Verstoßes gegen das NS-Verbotsgesetz.

Der Chronist
01
5.10.2011, 17:24
Blaue und Justiz, Teil 4:

ERMITTLUNGEN:

Gerhard Kurzmann (FPÖ Steiermark), Gerichtsverfahren
wegen Verhetzung („Minarett-Spiel“).

Walter Meischberger (ehem. FPÖ-Generalsekretär):
Ermittlungen im Zusammenhang mit dem
BUWOG-Korruptionsskandal.

Gerald Mikscha, ehem. Haider-Sekretär und FPÖ-
Bundesgeschäftsführer: Ermittlungen wegen Haider-
Konten aus Irak/Libyen.

Da ist ja einiges zusammengekommen.

Nutze den Tag
00
5.10.2011, 14:18
Wie sehr behindern dies U Ausschüsse

die Parlamentsarbeit in Sachen
Verwaltungsreform, Pensionsreform, Abschaffen des Bundesrates,...

Ein Schlaraffenland. Auch die Hinterbänkler dürfen sich wichtig fühlen und Sitzungsgelder, Arbeitsessen,... genießen.

Der Chronist
01
5.10.2011, 17:31

Man kann es auch anders sehen: Während der Untersuchungsausschüsse können "en passant", so ganz nebenbei, alle möglichen Gesetze durchgenickt werden. Im Trubel der Meldungen geht das dann sehr leicht unter.

Der Chronist
01
5.10.2011, 13:07
Fassen wir zusammen, was jenseits irgendwelcher Untersuchungsausschüsse vorliegt - Teil 1, 2000-2004:

Ab 2000: 6.200.000,- Euro an Hochegger (ÖBB)
2001: Grasser-Website: 283.000,- Euro. Steuerfrei. von der Industriellenvereinigung.
2001/02: Eurofighter: 87.000.000,- Euro über eine Londoner Briefkastenfirma - es wird ermittelt, ob Schmiergelder an Schwarzblau geflossen sind.
2003: 7.000.000,- Euro an Rumpold (Verdacht: Parteienfinanzierung)
2003: Justiztower: 607.476,- Euro an BIG (Grasser-Freund Ernst Plech) für Vermittlung. Unnötige Umsiedlung des Handelsgerichts.
2003-2006: Seibersdorf: Laufende Ermittlungen gegen Martin Graf (Untreue und fahrlässige Krida).
2004: BUWOG-Privatisierung: Grasser, Meischberger, Hochegger - Verdacht auf Untreu, illegale Absprachen und Provisionszahlungen, 6.900.000,- Euro.

Der Chronist
01
5.10.2011, 14:01
Teil 2, 2004 (Rest) -2006:

2004 Telekom-Privatisierung: 6 Mio. Euro an Hochegger.

2004 Behördenfunk-Auftrag an Tetron:
1,1 Mio. Euro an Mensdorff-Pouilly, über Hochegger, für Interventionen Strasser.
2,6 Mio. Euro laut "profil" für Mensdorff-Pouilly von Motorola. Laut
„News“ hat auch Alcatel (Chef: ÖVP-Bundesrat Harald
Himmer) Provision an den „Grafen“ gezahlt.

2005/2006 Immobilienvermittler Meischberger, Hochegger:
2,1 Mio. Euro für Meischberger und Hochegger von Porr.

2006 Casinos Austria zahlt an BZÖ:
300.000,- Euro für Studie. Nach Korruptionsverdacht
wird ermittelt. Die ÖVP-BZÖ-Regierung
plante 2006 eine Aufhebung des Glückspielmonopols,
was nach erfolgreichem Lobbying der
Casions wieder abgeblasen wurde.

Der Chronist
01
5.10.2011, 14:04
und es geht weiter, Teil 3: 2006 (Rest) - 2007

2006 Telekom: eTel-Übernahme:
432.000 Euro soll der Ex-FPÖ-Nationalrat und „Telekom-Sprecher“ seiner Partei Klaus Wittauer als
Berater zur Integration der eTel in die Telekom bekommen haben.
2007 Telekom-Verordnung:
Ex-Vizekanzler Hubert Gorbach wird von der Justiz
beschuldigt, im Gegenzug für eine im Sinn der Telekom Austria erfolgten Verordnung 2007 über die
Hochegger-Firma Valora 264.000 Euro (Gehalt seiner
Sekretärin) erhalten zu haben.
2007 Haiders Staatsbürgerschaftsverleihung
für russische Investoren: Im letzten Ministerrat von ÖVP/BZÖ im Jänner 2007 wurden auf Initiative Jörg Haiders zwei russische Investoren eingebürgert. Sie hatten Haiders Sponsoring in der Formel 1 finanziert.

Der Chronist
01
5.10.2011, 14:07
Teil 4, Rest 2007 - 2009:

2007 Kärnten: Millionen für ein mündliches
Gutachten: Beim Verkauf der Hypo Alpe Adria erhielt der Steuerberater Birnbacher 2007 für ein mündliches Gutachten von LH Jörg Haider und ÖVP-Stv. Martinz 12 Mio. Euro Honorar. Nach Kritik verzichtete Birnbacher auf die Hälfte. Die Korruptions-Staatsanwaltschaft ermittelt.

Ende der 90er-Jahre und 2009 - Telekom-
System Hochegger: 25 Mio. Euro erhielt die Agentur Peter Hocheggers zw. Ende 90er-Jahre und 2009 bei
der Telekom Austria. Für 9 Mio. Euro fehlen Gegenleistungen. 900.000 sollen an Meischberger gegangen sein. 600.000 Euro gingen ohne erkennbaren Grund an die BZÖ-nahe Agentur Schmied. 72.000 Euro sollen von Hocheggers Valora AG an Gorbach- Vorgänger Mathias Reichhold gegangen sein

Der Chronist
01
5.10.2011, 17:14
Teil 5: Rest 2009 - 2011

2009 Uwe Scheuch verlangt von russischen Investoren im Gegenzug für die Verleihung der Staatsbürgerschaft eine Parteispende. Er wurde in erster Instanz zu einer Haftstrafe verurteilt.

2011 Eurofighter: Schmiergeld-Ermittlungen
gegen Ex-FPÖ-Minister Herbert Scheibner:
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ex-FPÖ-
Verteidigungsminister Scheibner. Eurofighter soll
Zahlungen an eine Firma in den Vereinigten Arabischen Emiraten geleistet haben, deren Geschäftsführer Scheibner ist. Von deren Konten sollen im Frühjahr 2011 Geld an Firmen in Zypern und den British Virgin Islands sowie auf ein Konto von Scheibner geflossen sein.

Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.

fredi 1990
10
6.10.2011, 10:48
so sind halt die schwarz/blau/orangenen!

und rot/grün ist auch nicht viel besser!

und es geht munter weiter!

jetzt wieder im innenministerium!

wir sind bereits einen bananenrepublik!!!!!

Der Chronist
01
6.10.2011, 12:06
"und rot/grün ist auch nicht viel besser!"

Das sagen Sie nur so dahin, sie plärre es quasi im Bierdunst über den Stammtisch.

Helfen Sie uns, Sie ernst zu nehmen! Listen Sie die Vergehen von Rot/Grün auf und stellen Sie sie neben diese Liste, auf daß wir uns davon überzeugen können, ob Sie mit Ihrer Behauptung recht haben, daß die "auch nicht viel besser" seien.

Haben Sie den Mut zur Wahrheit, lassen Sie die Tatsachen sprechen. Oder halten Sie die Klappe.

fredi 1990
10
6.10.2011, 19:51

rot: inserate, konsum, bawag, da war doch mal was mit gratz, blecha, club 45, ....
grün: vassi sperrt straßen für nichts (hanfparade) die kosten den steuerzahler millionen, van der bellen bekommt einen menge kohle für nichts (uni)!

sie haben mit sicherheit nicht soviel wie schwarz/balu, aber doch

Der Chronist
01
6.10.2011, 20:29
Beeindruckend - Sie haben das jetzt aus 22 Jahren zusammengetragen, und es ist ja auch unbestritten, daß dicke Hunde dabei waren.

Aber: 5 konkrete Affairen in 22 Jahren, und da sind auch Anschuldigungen dabei, die noch nicht einmal in Ermittlungen gemündet haben, gegenüber:

15 rechtskräftigen Verurteilungen
6 laufenden Ermittlungsverfahren

in 11 Jahren

....

Und eines sollten Sie nicht vergessen: Wieviele Rücktritte gab es als Konsequenz bei den Roten, und wieviel bei der FPÖ und der ÖVP?

Ich denke, daß damit einiges über die politische Kultur der Parteien ausgesagt ist.

Es geht mir nicht darum, jemanden durch Aufrechnung zu entlasten, aber solche Zahlen sprechen doch für sich.

Wie gesagt: Ich will darauf hinweisen, mit wem die ÖVP koalieren will. Wollen wir wirklich Leute im Parlament, die laufend das Gesetz brechen und höhnisch grinsend im Amt bleiben?

fredi 1990
10
7.10.2011, 16:52
natürlich haben sie bei der aufzählung recht!

die meisten sind bereits geschichte!

diese leute/politiker wurden von uns, vom volk gewählt und haben uns, das volk beschissen! und am meisten ist es für mich auch die övp!

ich wollte aber nur aufzeigen, dass es in allen partein schwarze schafe gibt, nicht nur bei den schwarzen!!!

karl der postler
00
5.10.2011, 12:45
eine krähe hackt der anderen die augen nicht aus!

was soll dabei rauskommen?

haben unsere politiker eigentlich nichts anders zu tun als gaunereien durchzuführen und diese dann selbst zu untersuchen?

mir wäre da lieber, die tun gar nichts!

Zivilgeselle
02
5.10.2011, 12:06
Moltofon Vorratsdaten untersuchen

Wie oft hat der Molterer - im Auftrag von Schüssel-den ORF angerufen, um die "unabhängige Berichterstattung" - wie bei den Staatsanwaltschaften - parteipolitisch zu manipulierern.

Die Aufregung rund um dieses mysteriöse Moltofon waren 2006 wahlentscheidend, weil ein ausgezeichneter Journalist in seiner Dankesrede unserem Pater Willi offizielle Grüße ausrichten hat lassen.

Frei nach dem Motto: "Die machtarrogante ÖVP ist nicht mehr zu retten !!! Der ORF bzw. die Demokratie vielleicht."

bula sagt
02
5.10.2011, 10:01
die vorstellungen die sich

die parteien, in deren dunstkreis die affären angesiedelt sind, über das procedere machen, interessieren doch nicht wirklich.
von ihnen ist ausser behinderung, verzögerung und verschleierung nicht viel an transparenz und öffentlichkeit zu erwarten.
von parlamentarischer selbstkontrolle keine spur.
das geschäftsordnungsgesetz des nationalrates (§ 33 untersuchungsausschüsse ) und die verfahrensordnung für parlamentarische untersuchungsausschüsse als anlage zur go nr, bildet mehr möglichkeiten zur verschleppung als effizienter arbeit.
da zwei oppositionsparteien ebenfalls stark involviert sind, macht die forderung oppositionsrechte für u ausschüsse zu stärken, problematisch.

Der Chronist
01
5.10.2011, 09:45

Man tut von Regierungsseite wirklich alles, um den Untersuchungsausschuss ergebnislos werden zu lassen.

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