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Die Weltstillwoche 2011 wird in Österreich von 1. bis 7., in Deutschland von 4. bis 9. Oktober begangen und steht unter dem Motto "Stillen - sprich darüber". Damit wird auf die Bedeutung der Kommunikation hingewiesen, die wesentlich dazu beitragen soll, dass das Stillen als natürliche Ernährung für Säuglinge gefördert, unterstützt und geschützt wird.
Vorteile
Nach aktuellen Studien haben - optimalerweise bis zum sechsten Lebensmonat - gestillte Kinder ein geringeres Risiko, an Atemwegserkrankungen, Infektionen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich und im Verdauungssystem, an Adipositas, Diabetes und Krebs zu erkranken. Muttermilch bietet Schutz vor Allergien oder lässt diese zumindest weniger heftig ausfallen. Langfristige positive Auswirkungen wurden weiters auf die Zahngesundheit, die Sprachentwicklung und nicht zuletzt auf die Intelligenz festgestellt.
Obwohl der Großteil der Mütter in Österreich mit dem Stillen beginnt, werden nicht einmal die Hälfte aller Kinder bis zum sechsten Monat ausschließlich gestillt. Ob und wie lange eine Frau ihr Baby stillt, hänge vor allem davon ab, wie viel Information, Anleitung und Unterstützung sie von ihrer Umgebung bekomme, hält der Verband der Still- und Laktationsberaterinnen Österreichs auf seiner Webseite fest.
Stillinformationen weitergeben
Da in den ersten zwei Monaten nach der Geburt der stärkste Abfall der Stillraten von ca. 95 auf 70 Prozent zu beobachten ist, soll die Stillwoche dazu anregen, die Kommunikationsfähigkeit von Experten zum Thema Stillen weiter zu entwickeln und auszubauen. Insbesondere durch vernetztes Arbeiten und gezielte Beratungsprogramme in Krankenhäusern, Praxen und in der Öffentlichkeit sollen kreative Ansätze in der Kommunikation gefördert werden. (red, derStandard.at)
Die Weltstillwoche ist eine von der World Alliance for Breastfeeding Action (WABA) organisierte Aktionswoche und gilt als die größte gemeinsame Kampagne aller das Stillen fördernden Organisationen, zu denen auch UNICEF und die WHO gehören. Sie wird jährlich in über 120 Ländern begangen. In Deutschland findet sie stets in der 40. Kalenderwoche statt. Jedes Jahr steht sie unter einem anderen Motto, das in deutschsprachigen Staaten in abgewandelten Formulierungen übernommen wird. Das diesjährige globale Motto lautet "Talk to me!".
Verband der Still- und Laktationsberaterinnen Österreichs: www.stillen.at
Die Nationale Stillkommission Deutschland bietet auf ihrer Internetseite Informationen rund um das Stillen für Mütter und Väter Eltern sowie für Fachpersonal an und stellt Informationsblätter in sechs verschiedenen Sprachen zum Stillen bereit.
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ich finde dieses öffentliche Hindrängen zum Stillen unpassend zumal dadurch der Druck auf jene Mütter steigt die aus diversen Gründen nicht stillen können! Wenn man sich zu diesem Thema in Elternplattformen informiert kommt einem sogar vor, dass es einen regelrechten Still-Faschismus zwischen den Müttern gibt wo Mobbing von Nicht-Stillenden schon zum guten Ton gehört.
http://www.babylog.at/2010/stor... enmarchen/
wenn eine mutter nicht stillen mag dann bitteschön. das problem ist oft kein "nicht-wollen", sondern dass müttern suggeriert wird sie können ihr kind nicht richtig ernähren, haben zu wenig milch und deswegen weint es so viel, schläft so schlecht....
das fläschchen als lösung aller unangenehmen phasen mit einem säugling. wenns so einfach wäre - ist es aber nicht.
warum soll fertignahrung besser sein als die natürliche nahrung? warum soll sie sättigender sein, besser schlafen lassen, weniger zum weinen anregen als muttermilch?
lasst uns doch einfach stillen und uns sicher sein, dass wir das auch können. etwas weniger polemik würde dem thema gut tun.
.....aber mit dem schon ins Animalische abdriftenden Anblick eines vollbusigen Muttertieres (s. auch Foto im Leitartikel) muss ich nicht unbedingt auch schon auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn zwangsbeglückt werden.
Stillhysterie wo man hinsieht.
Wo ist denn bitte die Studie die belegt, dass Stillen zu den Wundermittel gegen etwaiige Erkrankungen führt ?
Was ist mit den Müttern, die jahrelang Alkohol, Zigaretten,....zu sich genommen haben und nach der Schwangerschaft stillen ? Diese Milch soll gesund sein *lol*
Da füttere ich lieber Hipp & Co
Nebenbei kann auch der Vater nächtens das Flascherl geben und die Frau entlasten.
stillen ist spitze. hat die natur so eingerichtet, das passt schon. tun sie es nicht schlechtreden. und glücklicherweise ist unser überleben auch dann gesichert, wenn es nicht geht oder betreffende frau das nicht möchte (muß man ja nicht).
nichtsdestotrotz ist es etwas weit über die nahrungsaufnahme/-abgabe wunderbares für die, die es gerne tun. ich habe es geliebt.
na wunderbar wenn es jemandem gefällt und er in der Rolle aufgeht, dass passt schon.
Mich nervt nur diese "Du mußt" Haltung, die den Müttern heutzutage suggeriert wird, da wir viel zu viel Streß aufgebaut. Paßt es mit dem Stillen wird gestillt - genauso ok muss es auch sein nicht zu stillen, egal welcher Grund dahinter ist.
1."stillhysterie" ist mehr als übertrieben, nur weil grad weltstillwoche ist. aber wahrscheinlich stört Sie auch die Hysterie um Muttertag, vatertag, nikolaus,...
2. studien gibt's zur genüge über die positive Wirkung der muttermilch
3. stillen bzw. muttermilch ist von der Natur aus so vorgesehen somit logisch das "mittel der Wahl"
4. Studien gibt's auch, dass muttermilch nicht "schlechter" ist, wenn Frau vor der Schwangerschaft geraucht usw hat.
5. flacher kann der Vater natürlich auch geben - mit abgepumpter milch im flascherl
1) ist einfach so, dass Stillen gehypted wird
2) wo sind die Vergleichsstudien ? positiv kann bald was sein
3) nicht logisch, wenn das vorleben bedacht wird bzw. das Essverhalten der stillenden Mutter (Stichwort Blähung, Kolik)
4) Quelle ?
5) Abpumpen muss man mögen, da kommt sich eine Mutter bald als Milchkuh vor
in dieStandard dann wieder einen Artikel darüber geben, wie sehr Stillen als heteronormatives Unterdrückungsmodell abzulehnen ist und die Kinder doch bitte gleich mit der Flasche gefüttert werden sollen um die Mutter, also eigentlich Elter 1, nicht zu unterdrücken.
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