Schlechte Ausrüstung macht Hunderte Soldaten krank

3. Oktober 2011, 18:19

Zeitung berichtet von Krankheitsfällen wegen dünner Uniformen

Moskau - Vermutlich wegen zu dünner Uniformen liegen russischen Medien zufolge Hunderte Soldaten mit Lungenentzündung im Krankenhaus. Mitte September soll sogar ein Rekrut gestorben sein. Allein in einer Einheit im Gebiet Woronesch - rund 450 Kilometer südlich von Moskau - seien etwa 500 Soldaten an Lungenentzündung erkrankt, berichtete die Zeitung "Iswestija" am Montag. Darüber hinaus gebe es zahlreiche Fälle von Bronchitis, Mandelentzündung und anderen Atemwegserkrankungen. Die verteilten Uniformen seien von schlechter Qualität und in China hergestellt, sagte Galina Schatunowa vom regionalen Komitee der Soldatenmütter der "Iswestija".

Bereits im vergangenen Winter hatten Berichte über mehrere schwere Krankheits- und sogar Todesfälle in der russischen Armee wegen zu dünner Uniformen die Öffentlichkeit aufgeschreckt. Daraufhin waren die von Modezar Valentin Judashkin entworfenen Kleidungsstücke gegen die Kälte "nachgerüstet" worden. Die Soldaten in Woronesch trügen allerdings noch nicht die wärmeren Uniformen, behauptete Shatunowa. (APA)

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15 Postings
Red Core
00
7.10.2011, 14:28

in amerika gibts was schlimmeres als das in russland dort schiessen die soldaten mit atom verseuchter munition was aus atom abfällen hergestellt wird damit es viel schneller und durchschlagender ist dabaei sterben jährlich sehr viele soldaten an krebs.

tramtatam
02
4.10.2011, 11:59
man sollte

diesen "Modezar" Judaschkin mal zum tragen und testen seiner Kreationen nach Sibirien schicken und paar mal Wache schieben lassen.

Joseph EU
30
4.10.2011, 10:58
Scheisst sich irgendwer in RU .....

zu irgendwelchem Zeitpunkt, vor, während oder nach der SU jemals ums Wohlergehen des "gemeinen" Soldaten, hat sich je wer von den Machthabern gekümmert ??? Sonst hätte man ja auch schon den Terror der "Grossväter" (der Längerdienenden) gegenüber den "Frischgefangenen" gestoppt - und das ist WIRKLICH Terror, gibts auch x Tote jedes Jahr und Krüppel auf Lebenszeit ....aber wird nicht mal ignoriert...siehe auch you tube...hab grad keinen Link...sorry...

1000 Kopfläuse können nicht irren
00
4.10.2011, 08:00
Die Millionäre und Milliardäre brauchen das Geld natürlich dringender.

Ist doch verständlich.

zimbo
 
04
3.10.2011, 18:35
Arme Schweine, als ob der Dienst dort nicht ohnedies die Härte wäre.

Kenne ähnliche (aber nicht vergleichbare Problematik) mit unseren Alpinsoldaten.

Die konnten im Standardschlafsack samt feuchter Montur nicht schlafen, während ich im Ajungilak Polaris bei -25° neben ihnen in der Unterhose gut schlief.

Hat mich später Einer angerufen, private teure, waren dann geduldet.

Jedenfalls waren die Jungs in dert früh steif, bewegt wie nasse Fliegen.

Dass die Kleidung in China produziert wurde, ist ein subversiver Angriff.Auch China hat warme Kleidung, wenn mans kauft.

nestrus
00
3.10.2011, 19:07

Die haben aber hoffentlich ihre nasse Kleidung ausgezogen und neben sich zum trocknen in den Schlafsack gelegt, oder?

zimbo
 
03
3.10.2011, 19:48
Nein leider nicht,

oftmals im Alubiwaksck, der nicht ventiliert, Eis innen gebildet, immer wieder ausgebeutelt und mit den Körpern getrocknet.

Der Ausbilder war zwischenmenschlich ok, wir haben an einer Schneewächte eine Höhle gebaut, die die Zitternden zerstört hatten (kein Gefühl mehr).

Wenigstens gabs die Wächte und sie waren im Windschutz, mit Plane zugemacht (und sie sind nicht erstickt).

Nunja Training, ev alte Litertatur lesen, für den Ausbildner wars zuviel.

Hab mit Trangia all meinen Heizvorrat geopfert (arme Schweine).

Esbit (Militär) auf 3000m unbrauchbar, kam gar nicht zum Brennen.

h 90
00
4.10.2011, 04:49

wahrscheinlich gibts jede Menge Literatur aus den Weltkriegen und aus Sibirien...

zimbo
 
00
3.10.2011, 19:37
Nur so am Rnde die Bildimpression von einem der von Hitler als Propagandist missbraucht wurde

http://www.repfineart.com/images/Al... Finale.jpg

Eas dürfte wohl klar sein, dass am Afterdrop viele gestorben sind.

Bei moderner Alpinrettung wird das schon glücklicherweise berücksichtigt.

zimbo
 
04
3.10.2011, 19:31
Nein, ich habe ihne den Fließblatteffekt erklärt,

Nasse Kleidung ausziehen, in Neuschnee packen, darauf herumtrampeln = Trocken und dann wieder anziehen.

Keiner wollte folgen, der Ausbilder hat wie eine Kuh geschaut,

lerne von den Russen !!

Sie haben noch 2 vertrottelte Aktionen geliefert:

Feldflaschen dreht man um, sonst gibts geforene Propfen (also kein Trinken).

Schuhe nimmt man ins Bett, legt sie unter die Knie (Knie am höchsten Punkt ermöglichen Schlaf, weil warm).

Grundsätzlich muss man bei so extremen Situationen beim Aufstehen langsam sein, ev. Beine mit Druckverband und Feuerzeugen abbinden, da sonst der Afterdrop (meist tödlich) droht.

Also schön langsam aufstehen und warten bis der Körper wird (ev 20min).

Allzu keck liegt bald im Dreck (tot).

Jürgen Rembremerding
02
4.10.2011, 08:21
Ist mir ein ein Rätsel, wie wir mit solch harten

Männern den Krieg verlieren konnten!

haarspalter
01
3.10.2011, 22:28

was ist der fließblatteffekt?
(wikipedia kennt das nicht)

zimbo
 
12
4.10.2011, 07:39
Begriff stand in einem Ausbildungsbuch der SAS.

Trockener kalter Schnee will den kristallinen Zustand an das Wasser weitergeben, somit friert das Wasser sofort.
Das Eis kann dann ausgebeutelt werden.Geht am Besten mit Wolle oder Faserpelz.

haarspalter
00
4.10.2011, 13:58

kooler trick, danke!

yomellamo
00
4.10.2011, 06:55

ich schaetze, dass es sich um einen anderen ausdruck fuer den kapillareffekt handelt.

Neuschnee (der pulvrige, der bei hohen minus-temperaturen entsteht) ist ziemlich trocken. Er hat auch eine grosse oberflaeche. Dadurch denke ich, wird er der kleidung das wasser entziehen.

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