Extra-Abgabe für Reiche

ÖVP-Ministerriege zwingt "Hüftschützen" Erwin Pröll auf Linie

3. Oktober 2011, 19:29

Prölls Höchststeuer-Vorstoß für Spindelegger nur mehr "Einzelvorschlag"

Wien/Luxemburg - Am Montagabend hat Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) zunächst die ÖVP-Minister Reinhold Mitterlehner und Maria Fekter und schließlich auch den Bundesparteiobmann Michael Spindelegger bei seinem Vorstoß für eine befristete, zusätzliche Reichen-Abgabe als Unterstützer verloren. Spindelegger meinte im Ö1-Abendjournal, die Idee sei zwar diskussionswürdig, man solle aber Schluss machen mit Einzelvorschlägen. Im Zentrum stehe die Entlastung des Mittelstands.

Am Samstag, unmittelbar nach Prölls Vorstoß hatte VP-Generalsekretär Hannes Rauch noch gemeint, die Idee, wonach Spitzenverdiener einen Solidarbeitrag leisten sollten, entspreche klar der Linie der Bundespartei. Auch Spindelegger selbst hatte sich vor kurzem in der ORF-"Pressestunde" für solch eine Abgabe ausgesprochen. Nunmehr will der Vizekanzler diesen Gedanken nur noch in ein Gesamtkonzept einfließen lassen.

Mitterlehner gegen Prölls "Schlagzeilen-Produktion"

Ebenfalls am Montag wandte sich Wirtschaftsminister Mitterlehner vehement gegen diesen Vorstoß. Zum jetzigen Zeitpunkt dienten solche Aussagen "bloß der Produktion von Schlagzeilen", erklärt er in den "Oberösterreichischen Nachrichten".

Er habe starke Zweifel, "dass so etwas der Profilierung der Volkspartei dient", sagte der Oberösterreicher Mitterlehner. Zuerst brauche man ein Konzept, wie die Steuerbelastung nach unten gebracht werde. Wichtig wäre dabei, den Diskussionsprozess nach innen und ganzheitlich zu führen: "Einzelvorschläge kommen da zum völlig falschen Zeitpunkt." Die Parteilinie müsse klar erkennbar sein.

Fekter degradiert Pröll-Wunsch zum "Hüftschuss"

Auch Finanzministerin Fekter hat sich nicht unbedingt erfreut über Prölls Vorstoß gezeigt. Vor Beginn des Euro-Finanzministertreffens am Montagnachmittag in Luxemburg sagte Fekter, "das war so ein Hüftschuss". Ob Ideen klug oder unklug seien, werde man erst dann entscheiden, wenn das Gesamtkonzept vorliege. Die Vorschläge würden in der Steuergruppe beraten. Da "schauen wir uns an, was wir verwenden können und was nicht". Fekter ist für ein Gesamtkonzept und gegen Einzelmaßnahmen. Sie sei aber "nicht böse über Ideen".

Aus den Bundesländern hatte man am Montag noch mehr Wohlwollen für Prölls Ideen erkennen können: Der Vorarlberger Herbert Sausgruber und der Oberösterreicher Josef Pühringer (beide ÖVP) schlugen in eine ähnliche Kerbe. Sausgruber kann sich so wie Pröll in einiger Zeit einen Beitrag der Wohlhabenden vorstellen, wenn die Wirtschaft wie befürchtet abflauen sollte. Pühringer hatte bezüglich eines Solidarzuschlages für Gutverdiener im STANDARD sogar schon Zahlen genannt: Ab Einkommen von 250.000 oder 300.000 Euro im Jahr könne man einen Zuschlag auf die Einkommenssteuer einführen. Der Bundespartei rund um Spindelegger gehen derlei Planspiele aber zu schnell. Innenministerin und ÖAAB-Chefin Mikl-Leitner meinte, es gehe um ein "Gesamtkonzept" und verwies auf die bestehende Arbeitsgruppe. Ihr sei eine Entlastung des Mittelstands wichtig, vom Eigentum solle man die Hände weg lassen. Prölls Vorschlag gehöre aber im Gesamtkonzept diskutiert. (APA/red)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 235
1 2 3 4 5 6
Rose Bud
00
5.10.2011, 14:28
Ablenkungsmanöver

Erwin ist halt ein alter Fuchs.

Er war sich sicher, dass sein - niemals ernsthaft gewollter - Vorschlag abgelehnt würde.

Jetzt steht er wieder mal als der "soziale" Landesvater dar und es hat ihn gar nix gekostet.

Gleichzeitig hat er mit diesem Ablenkungsmanöver die Idee der Vermögenssteuer weiter geschwächt. Die echte Vermögenssteuer auf Substanz ist nämlich für seine Geldgeber, Großbauern, Landbesitzer und Glücksspielmilliardäre die weit grössere Gefahr als eine - noch dazu zeitlich befristete - Erhöhung der Einkommensteuer.

rari
00
4.10.2011, 19:39
das Vöglein ist schon ausgeflogen...

es wird solange über Vermögenssteuern geredet bis das liquide Kapital im steuersparenden Ausland geparkt ist. Ist das vielleicht Absicht ?

black sabbath
00
4.10.2011, 13:12
dienten solche Aussagen "bloß der Produktion von Schlagzeilen"

ja, diese ÖVP kann leider nichts anderes produzieren als schlagzeilen. wäre fatal wenn mal was wirklich weitergehen würde mit dieser volksverblödungsbrüderundschwestern.

Reiner D
00
4.10.2011, 12:50
ÖVP und Perspektive?

Soeben lausche ich dem Ö1-Mittagsjournal. Da ist von einem Image der ÖVP als Steuersenkungspartei die Rede. Bitte?

Ich kann Erwin Pröll generell nichts abgewinnen. Allerdings hat er mit seiner Aussage recht. Der Mittelstand ist doch die Kuh in diesem Steuersystem, die bis aufs Blut "gemolken" wird.

Außen vor bleiben Einkommen, die in Stiftungen außen vor bleiben. Hiervon wird nirgends gesprochen, geschweige denn geschrieben.

Der Artikel "Österreich ist steuerliche Verdunklungsoase" auf dieser Webpage macht doch deutlich, worüber zu reden ist. Die ÖVP in Person von Spindelegger, Mitterlehner und Fekter verweigert diese Diskussion, ohne Perspektive zu zeigen.

Die ÖVP baut sich so ein Image wider die Solidarität im Staate auf.

chrigu
00
4.10.2011, 12:20

Mein erster Gedanke war, daß das wohlüberlegt und abgesprochen war, um der SPÖ den Wind aus den Segeln zu nehmen. Aber inzwischen bin ich mir da nicht mehr so sicher ;-)

Rose Bud
00
5.10.2011, 14:30
Genau so wars aber...

Nur dass es nicht abgesprochen war. Erwin braucht vorher niemanden zu fragen, um sowas abzusondern.

meineMeinung
02
4.10.2011, 12:07

Was ist los, Erwin? Schwächelst?

Citizen Vane
02
4.10.2011, 12:06

Unabhängig von der eigentlichen Thematik von Steuererhöhungen etc.: Was mich wirklich bestürzt, ist hier folgender Satz:
> Er habe starke Zweifel, "dass so etwas der Profilierung der Volkspartei dient", sagte der Oberösterreicher Mitterlehner.

Das heißt, jegliche Initiativen oder Gedankenanstöße sind nur dann umzusetzen, wenn sie der "Profilierung der Partei" dienen? Sollten Politiker nicht mehr am Wohl des Staates als am Wohl der Partei interessiert sein? Bei der ÖVP offensichtlich nicht - hier geht's nur um "Parteiprofilierung" und leere Worthülsen. Grauslich.
Leider braucht man sich nicht die Illusion machen, dass das bei anderen Parteien groß anders sei...

Sternchen100
01
4.10.2011, 12:51
Warum wählt noch irgendein normaler Bürger bitte noch diese Partei???

Die ÖVP vertritt nicht das Volk, das war vielleicht mal vor 30 Jahren... Sie vertritt einzig allein, wirklich einzig allein! die halbseidenen egoistischen Interessen der Großverdiener, Banken, Auslandsgeldanleger und sonstiger Geier.

Sie ist die gekaufte Partei der Konzerne und Großagrarier, und nur was denen dient, dient auch - logisch - der Partei und ihrer "Profilierung".

Das Wohl der Bevölkerung und die konkreten Interessen des Staates ist denen dabei doch so was von wurscht...

sleepyc
00
4.10.2011, 11:28
erstens:

besser kopfschuss als hüftschuss.
zweitens:
sollte die övp alterssenil scheinende westentaschendiktatoren wie e.pröll und neugebauer (1) entsorgen und sich nicht "erfreut" über deren ideen zeigen
drittens:
wenn sie erstens und zweitens nicht schaffen, sollten sie dem herrn ichbindergelebteföderalismus-undaußerdem-vonmeinengnadenkaiservonniederösterreich e.pröll klarmachen, dass die länder mit ihren doppel- und dreifachgleisigkeiten die größte österreichische geldvernichtungsmaschine sind.

(1) ja, ich weiß, dass neugebauer im artikel nicht genannt wurde, aber er spielt mit pröll sen in der gleichen liga...

Nestor_83
22
4.10.2011, 11:12
ich bitte um gegenmeinungen: ich hab vor kurzem das konzept eines bedingungslosen grundeinkommens in kombination mit einer mehrwertssteuer von ca. 45-50% gehört...

ich hab das von folgenden film: http://www.youtube.com/watch?v=XqJjWe1QeUY

er ist etwas lang aber doch sehr verständlich....

und jetzt meine fragen:

1. was ist eigentlich schlecht an so einem modell? ich meine abgesehen von der ominösen 'motivation' die man den menschen abspricht etwas leisten zu wollen.

2. ist es nicht an der zeit die ganze weltuntergangsstimmung, die alle nur leistungs- und politikverdrossen erzuegt abzustellen und wäre das nicht ein geeigneter ansatz um auch den staat zu entbürokratisieren?

3. was würde in so einem system passieren mit kapitalsammellbecken? bzw. besteht nicht die gefahr im prinzip des freien kapitalmarktes, dass eben wieder abgeschöpft werden könnte und damit eben das system bankrott gehen würde?

Alfred Fux
03
4.10.2011, 13:03
An der Überlegung ist nichts schlecht

Sie geht von einer unberücksichtigten Wahrheit aus, die in unserer Neid-Gesellschaft stets verheimlicht wurde: Man bekommt sein Gehalt nicht dafür, dass man arbeitet, sondern dass man überhaupt arbeiten kann. Zu dieser Erkenntnis finden nur Leute, die sich von den Vormittelalterlichen Dogmen der Christlichen Gesellschaft trennen können, wonach man im Angesicht seines Schweißes sein Brot essen soll (würg). In 10 Jahren wird es nur mehr 20% der heute verfügbaren Erwerbsplätze geben. Bin gespannt mit welchen Rezepten die obergscheiten christlich konservativen 80% Arbeitslosigkeit bekämpfen wollen. Mit Gaskammern? André Gorz sagte vor 40 Jahren "Der Konsumismus wird sich seine Konsumenten kaufen müssen." Das BGE ist zwingend notwendig.

ich wollte gerade dasselbe schreiben...
00
4.10.2011, 13:30
"im Angesicht seines Schweißes"

originell

Original:
'Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis dass du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.'
© Moses Genesis 3:19

Phaidros der Dritte
00
4.10.2011, 12:34

Kann leider nicht mit einer Gegenmeinung aufwarten aber meine Kommentare dazu abgeben:

ad1) ich würde das nicht als "ominös" bezeichnen. Warum glauben die meisten Menschen, dass nur die arbeiten (oder Leistung erbringen) die dauernd unter der Knute stehen, überwacht & kontrolliert werden und die dem Zwang arbeiten zu müssen, unterliegen (ist irgendwie typisch österreichisch diese Einstellung, vermutlich auch religiös motiviert)

ad2) Jeder Ansatz, jede Idee ist es wert genauer betrachtet zu werden. Leider halten die ökonomischen Eliten und deren Handlanger die Politiker am links/rechts konservativen Kasperltheater fest. Ich bin auch für Neues und ein BGE ist durchaus betrachtenswert.

ad3) Ein BGE, Freigeldansätze und andere alter..

Phaidros der Dritte
00
4.10.2011, 12:38

..native Konzepte werden vermutlich eine völlige Neudefinition von Geld, Werten, Besitz erfordern. Insbesondere Besitz wird hier eine neue Dimension erfahren.

Dass dies nicht mit demokratischen Mitteln erfolgen wird können, davon muss ich aber leider ausgehen. Es bedarf einer "tabula rasa" und die an den Machthebeln sitzenden werden diese nicht freiwillig überlassen. Allerdings zeigen die Vorgänge zB. in Nordafrika dass durchaus auch vom Volk etwas in die Gänge kommen kann (wobei es dort sehr lange gedauert hat und es auch bei uns vermutlich lange dauern wird, bis es dem "Volk" zu bunt wird).

pu-muckl
 
12
4.10.2011, 10:41
friedlicher protest

man kann es nicht oft genug posten ...

Demonstration gegen die Zustände in der österreichischen Politik

Mittwoch, 26. Oktober · 18:00 - 21:00

Ort: Wiener Innenstadt (geplant vor dem Parlament)

https://www.facebook.com/event.php... 9799160139

https://www.facebook.com/pages/Dem... 0419175419

HP in kürze: http://demokratieambulanz.at/ - provisorium: http://www.demokratieambulanz.gnx.at/

scubaman
10
4.10.2011, 13:03
Wow

eine Facebook-Demo. Da werden sie sich aber fürchten.

cst
00
4.10.2011, 11:28
Endlich!

Hatte ich in Österreich ja schon nicht mehr für möglich gehalten, aber man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben. Ab 50.000 Demonstranten könnte man das dann ja auch fast ernst nehmen. Ich kann leider nur mehr meine moralische Unterstützung vom Zürichsee aus anbieten, habe schon vor Jahren das Handtuch geworfen, als ich genug hatte, dass sich die Bonzen in Ö über Dekaden ihre Taschen mit meinem hart verdienten Steuergeld vollgestopft haben.

unterwegs in Österreich
02
4.10.2011, 10:37
Eines ist aber sicher

sollte der 3-Bier und seine Spießgesellen zum Zug kommen, dann wird eine solche Steuer auch nicht eingeführt - zum Futtertrog zieht es auch sie, zum Futtertrog drängen auch sie und jeder Cent wird gerafft - sieht man in KÄrnten.

Franz Schwingenschrot
10
4.10.2011, 10:18

Um Gottes Willen! Was mach der Erwin da in seiner Naivität? Will er die Leistungsträger der Nation allesamt in die Armut treiben?
http://gedaunknsplitta.blog.de

Fraho
00
4.10.2011, 10:04
"Einzelvorschläge kommen da zum völlig falschen Zeitpunkt." Die Parteilinie müsse klar erkennbar sein.

Die VP braucht sich nicht mehr profilieren - das ist inzwischen bekannt dass aus der "Christlich Sozialen Partei" eine reine Kapitalisten- und Verhinderer-Partei geworden ist!

Ein Bericht aus Deutschland wie die Steuerbetrüger (so wie bei uns) geschützt werden:
http://www.zeit.de/2011/39/S... en-Schweiz

mml1
03
4.10.2011, 09:23
Sie sind schön langsam zu Recht irgendwie panisch....Jede(r) von dieser Partei versucht irgendwie in den Medien ein Statement (aus der Hüfte...)

zu plazieren, in der verzweifelten Hoffnung die logischer Weise und zu Recht katastrophalen Umfragewerte zu verbessert. Rauskommen tut nur Chaos. Der Vorteil für das Wählervolk: Der Zustand dieser Partei wird mehr und mehr offensichtlich, eigentlich müßte der schon jedem Wähler beklannt sein. Die Folge: die Umfragewerte fallen noch mehr in den Keller, Parteimitglieder konvertieren zur FPÖ, die Wähler auch. Wenn die so weiter machen wird sich nach den nächsten Wahlen der Fischer überlegen müssen, ob er Strache nicht doch nicht mit der Regierungsbidlung beauftragen muss. So wie es aussieht, wird sich eine SPÖ/ÖVP Koalition vielleicht noch ausgehen und die stimmenstärkste Partei FPÖ wird in der Opposition sein. Bravo!!

Hudri Wudri
00
4.10.2011, 10:53
Ein gurenes Stricherl

fuer das Wort plazieren OHNE tz - danke (wenn auch nicht mehr "erlaubt") :-)
Sonst .... ja, leider sehe ich das im Prinzip auch so :-(

mml1
00
4.10.2011, 11:29
...ist kein orthographisches Problem (das hat meine i.d.R. Generation nicht) sondern

ein Problem der oft zu langsamen weil alten Finger....-;)).
In den letzten Monaten kam in den Medien fast täglich irgendein Statement, das eine "geniale Lösung" aller Budgetprobleme durch eine punktuelle, möglicherweise Umfragewertprozentpunkte bringende Maßnahme in Aussicht stellte. Das alles mit visuellem Support in Form von Fotos von der ach so attraktiven Frau Fekter oder von Herrn Pröll, der mit ernster Mine Zeigefinger und Blick gen Himmel erhebt (ein altes Schüssel Süschee), weil es ja so aufwärts geht, Dank seiner Leistung... Und heute, man glaubt es kaum, liest man, dass man ein Gesamtkonzepts für das Steuerthema bräuchte. Welch kluge späte Erkenntnis einer Bewegung, dies selbst keines hat.

Bartzwirbler
00
4.10.2011, 09:17
Da hat es wohl einen Kommafehler gegeben

In der Realität werden die Einkommen ab 25.000 bzw. 30.000 Euro wieder einmal mehr besteuert werden. Aber mit so Kleinigkeiten gibt sich ein LH von NÖ oder eine Finanzministerin nicht ab.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 235
1 2 3 4 5 6

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.