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Nur 31 Prozent der Österreicher wenden sich an Immobilienmakler

3. Oktober 2011, 16:13

Zwei Drittel kommen auch anders zur neuen Bleibe oder deren Verkauf - Re/Max ortet ungenutztes Marktpotenzial

Wien - Wer in Österreich eine Wohnung oder ein Haus sucht bzw. verkaufen oder vermieten will, wendet sich meist nicht an einen Immobilienmakler. Nur 31 Prozent der Bevölkerung nutzen die Dienste, wie aus einer Umfrage des Linzer market-Instituts im Auftrag des Makler-Netzwerks Re/Max hervorgeht. "Damit ist in Österreich im Vergleich zu anderen Ländern ein sehr großes Wachstumspotenzial für Makler zu orten", teilte der Geschäftsführer von Re/Max Austria, Bernhard Reikersdorfer, am Montag in einer Aussendung mit. In anderen Ländern sei die Nutzer-Quote beträchtlich höher und erreiche bis zu 90 Prozent.

Zu den Nutzern von Immobilienmaklern gehören der Umfrage zufolge zu 37 Prozent Kunden mit Matura- oder Universitätsabschluss. Bei den Nicht-Nutzern erreiche der Akademiker-Anteil lediglich 21 Prozent. Tendenziell wenden sich Menschen, die älter als 50 Jahre sind, an Makler (48 Prozent). Jüngere (15 bis 29 Jahre) tun dies nur zu 24 Prozent. (APA)

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00
Die Sache wäer so einfach...

Der Immobilienmakler erfüllt in Österreich zum größten Teil die Aufgabe des Vertriebs für Verkäufer und Vermieter: Aufbereiten, Bewerben, Objektpräsentation, Verhandlung und Begleitung bei der Abwicklung.

Er leiste also zum überwiegenden Teil Arbeit für die Abgeber. Dass ein Erwerber/Mieter dann sauer ist, wenn die für ihn erbrachte Leistung tatsächlich nicht sehr hoch ausfällt (selbst wenn der Makler gute korrekte Arbeit leistet) und dafür einen sehr hohen Betrag zu zahlen hat, ist mehr als verständlich.

Daher wäre sinnvoll: bis 5% Abgeberprovision und 0% für Erwerber/Mieter.

Warum das nicht passiert: Die Lobby der (schwarzen) Hauseigentümer und Hausverwalter in der Kammer werden dass so lange wie möglich zu verhindern wissen.

Euphrosine Laetitia
 
01
9.11.2011, 17:09
Kein Bedarf an mehr Maklern

in Wien. Gemeindewohnungen, Genossenschaftswohnungen und gute Neubauwohnungen werden ohne Makler vermittelt.
Viele erben ihre Wohnung oder bekommen sie durch private Kontakte. Nur wenn man aus dem Ausland nach Wien zieht, braucht man einen Makler. Und wahrscheinlich für Büroimmobilien und privaten Eigentumswohnungen, wo das Preis-Leistungsverhältnis so schlecht ist, dass der Bauherr sie nicht selbst anbringen kann, ist ein Makler notwendig. Meine erste Wiener Wohnung war schlecht, teuer und gemakelt, meine zweite Wohnung ist billiger und makel- samt maklerlos, auf dem Internet Flohmarkt gefunden. :)

Noxventa
01
9.11.2011, 07:33
Jüngere (15-29) nur zu 24%

Wundert es jemanden?

Wohnungskaution: 3BMM
Maklerprovision: 2BMM

Bei 700 Euro Warmmiete macht das auf einen Schlag 3500 Euro. Dazu noch Wohnungseinrichtung, Umzug etc.

Klar dass man sich gerade in jungen Jahren die 1400 Euro lieber spart.

Susi Siebenstern
10
9.11.2011, 19:48

schon mal auf www.diemietkaution.at geschaut?

Noxventa
04
9.11.2011, 07:29
Kein Wunder dass niemand Makler braucht

Im Grunde brauchen auch die 31% keinen Makler. Die Immobilienwebsites und Wohungsbesitzer ersetzen den Makler eh zu 100%. Nur das finale Abkassieren der 2BMM macht der Makler noch selbst.

Infos zur Wohung? = Entehmen Sie bitte der Website
Bauplan? = Fragen Sie bitte den Besitzer
Bessere Fotos welche nicht mit einer Banane geschossen worden sind? = Gibts leider keine.
Besichtung? = Nur im Rudel mit 5 anderen Interessenten ODER: Macht der Besitzer
Sonstige Fragen? = Keine Ahnung, Fragen Sie bitte den Besitzer

larryW
02
27.10.2011, 18:48
REMAX ? Nein Danke !

wir haben es probiert (gehobene mietklasse)und sind vorgeführt worden, wie nur etwas. die gewinnpartipation keilermethode dieses konklomorats von wilderern, sind der grund warum sie an objekte rankommen. echt unangenehm.
beware !

hans_w
00
27.10.2011, 12:31
diskussion generell

ich denke hier ist es genauso wie in anderen Branchen, überall gibt es schwarze Schafe, wenn ein Autohändler ein Auto 2 Tage auf dem Platz hat und dann mit 2000 Euro Gewinn verkauft regt sich keiner auf, weil es im Kaufpreis verpackt ist.
Eine verpflichtende Prüfung für Makler wär gut, ein Elektriker darf auch nicht ohne Prüfung einfach Elektriker sein.
In meiner Branche (IT) laufen auch viele rum, die denken sie kennen sich bei der IT aus und verrechnen dem Kunden 5 Stunden, obwohl es in 0,5 Stunden erledigt ist, wenn er sich auskennen würde.

Fluchtweg
00
9.11.2011, 13:01

der vergleich mit dem autohändler zieht aber nur bedingt.
der große vorteil bei einem kauf über den händler ist die garantie und (zumindest bei seriösen händlern), dass das auto meistens gründlich begutachtet wurde.

ob einem das diese mehrkosten wert sind, kann jeder für sich selbst entscheiden.
bei einem makler habe ich als mieter/käufer jedoch einfach gar keinen vorteil.

Noxventa
00
9.11.2011, 07:34

Naja, für Autos gibts EUROTAX oder Schwacke. Außerdem kann man Handeln.

Möchte den Makler sehen wenn ich ihm vorschlage nur 1,25BMM zu zahlen. ;-)

RationalMensch
01
25.10.2011, 10:24
Möchte hier nicht gegen Makler schimpfen,

da diese Menschen im Prinzip sehr bemitleidenswert sind. Man stelle sich die Beweggründe vor, in diese Branche einzusteigen: Unterqualifiziert für andere Arbeiten; sprachliche Barrieren um am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen; Gier.
Die Makler leben von der Angst des überwiegenden Anteils der (österreichischen) Bevölkerung, Verantwortung für sich selbst und ihr Tun (sprich Wohnungsverkauf) zu übernehmen.
Was die Penetrationsdichte der Makler betrifft sind wir in Ö - entgegen des obigen Artikels - Spitzenreiter. In Holland z.B. werden Makler zur Tür rausgetreten.

Christian_P
02
21.10.2011, 16:47
Was für eine Überaschung

Ich habe alle meine Wohnungen erfolgreich ohne Makler vermietet. Diese Art von Zwischenhandel brauch niemand. Es sei denn man will als Hauverwaltung an der Provision ein wenig mit verdienen. Steuerfrei sozusagen, behaupten böse Zungen.

Saurer Zivi
22
15.10.2011, 12:33
überhaupt überflüssig.

warum reicht es nicht, wenn hausverwaltungen die objekte, auf denen sie eh schon draufsitzen, auch weitergeben?

früher waren dafür 2 Brutto-Monatsmieten fällig. Jetzt nur noch 1 BMM.

Mein Vorschlag: Von dieser 1 BMM noch die Betriebskosten wegstreichen.

Dafür aber die Maklerei per Gesetz an die Hausverwaltung binden.

Wer kein Hausverwalter, der kein Makler.

Meingott Schrammel!
 
00

Ich fürchte, Sie haben noch immer sehr wenig Ahnung von der Materie.

Was ist mit dem Eigentums- und Selbstverfügungsrecht? Wohnungseigentumsbesitzer werden sich schön bedanken, wenn Sie über die Hausverwaltung vermieten müssten.
Was ist mit Häusern die vom Eigentümer selbst verwaltet werden?
Ein- und Zweifamilienhäuser nun nur mehr mit Hausverwaltung Zwecks Vermietung?
usw. usw.

Strg-Alt-Entf
04
6.10.2011, 09:15
"Nur 31% der Österreicher... In anderen Ländern bis zu 90 Prozent"

Na, warum wohl?

Selbst nach der Senkung im letzten Jahr unter großem Gejammer und Weltuntergangsprophezeihungen der Makler belegt Österreich immer noch den ersten Platz in Europa bei Mietprovisionen und ist bei Verkäufen im Spitzenfeld. In vielen anderen Ländern müssen zudem auch nur diejenigen zahlen, durch deren Auftrag ein Makler überhaupt erst tätig wird, und nicht diejenigen, die sich erst danach auf ein konkretes Immobilienangebot melden.

Von der mangelnden Seriösität, von der man hier zuhauf lesen und sich u.a. auch in den AK-Tests immer wieder überzeugen kann, mal ganz zu schweigen.

Muchulos
16
5.10.2011, 09:59

Ich hatte auch mit ein paar Maklern zu tun. Alle waren so dermaßen unkompetent, dass es kaum zu glauben ist. Ich meine ich brauche keinen der mit mir durch eine Wohnung spaziert und sagt: "das ist die Küche" ..das sehe ich selbst. Und dann wollen die Geld dafür. Ich meine eine Maklerin wusste nicht dass das Grundbuch öffentlich zugägnlich ist, hallo...die Grundbuchsauszüge sind doch das mindeste. Und bei den anderen war es nicht besser. Also gute Immobilienmakler die wirklich Ahnung haben muss man suchen!

Euphrosine Laetitia
 
02
9.11.2011, 17:27
Dass die Makler die Grundbuchauszüge

nicht herzeigen, hängt meiner Erfahrung nach damit zusammen, dass die Wohnungsfläche bei 90% der Wohnungen nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Dieser Betrug würde auffliegen, wenn man den Grundriss der Wohnung in die Hand bekäme. In anderen Ländern hat der Vermieter/Verkäufer die Pflicht, dem Interessenten einen korrekten Wohnungsplan zu geben und wenn die qm nicht stimmen, haftet der Makler, interessanterweise nicht der Verkäufer/Vermieter. Hier kann man anscheinend überhaupt nichts machen, wenn eine Wohnung mit 100 qm als eine mit 125 qm vermietet wurde, weil eine Terrasse in die Nutzfläche eingerechnet wurde.

Meingott Schrammel!
 
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Leider ist das ein Aneinanderreihung von Hirngespinsten und hat mit der aktuellen Gesetzeslage rein gar nichts zu tun. Sie vermischen Teilwahrheit mit Dichtung und Vermutung.

Für all diese Umstände gibt es klare Regelungen.

Bitte wenden Sie sich an eine/n Sachverständige/n, der/die wird Sie gerne über all diese Irrtümer aufklären.

Euphrosine Laetitia
 
00
Das Verhalten der Makler

hat mit der aktuellen Gesetzeslage nichts zu tun. "Dass offene Balkone und Terrassen bei der Berechnung der Nutzfläche nicht zu berücksichtigen sind, ist nicht nur im Förderungsrecht seit langem angeordnet (vgl die Darstellung in MietSlg 38.546), sondern auch in §16 Abs 2 WGG ausdrücklich durch Ausnahme von der Nutzflächenberechnung klargestellt, desgleichen in § 17 Abs 2 MRG.
1) Nach der Rechtssprechung zählt eine Loggia, eben anders als offene Balkone oder Terrassen, dann zur Nutzfläche, wenn sie fünfseitig gänzlich durch Boden, Wände und Decke, also durch massive Elemente begrenzt (umbaut) ist (MietSlg 38.374/12; RIS-Justiz RS0069885)" Ende des Zitats aus www.ris.bka.gv.at.
Die Studie über 90% Betrug an Mietern stammt aus D.

Meingott Schrammel!
 
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Au weh.
Sie vermischen schon wieder grob.

BTW: Es gibt in der österreichischen Gesetzgebung und Normierung keine allgemein gültige Formel einer Wohnflächenberechnung. Daher abhängig vom jeweiligen Gesetz.

Also wonach nun bewerten:
MRG?
WGG?
WEG?
ABGB?
ÖNorm B1800?
GIF?
usw.

Sie mischen nach Lust und Laune Mietwohnung, Eigentumswohnungen und Genossenschaftswohnungen miteinander, was so leider so nicht korrekt ist.

Weiters:
- kaum ein Bestandsplan stimmt zu 100% mit der Natur überein
- dem Käufer/Mieter steht es frei die Naturmaße zu nehmen. Was in in normalen Wohnungen wohl kein großes Problem darstellt.

Daher: bitte an Sachverständigen wenden.

Euphrosine Laetitia
 
01
Dem Rechtsinformationssystem

des Bundeskanzleramtes sollten Sie unbedingt mitteilen, dass es die Gesetze grob vermischt hat! Von dort stammt nämlich mein Zitat! Und wer, wenn nicht dieses Rechtsinformationssystem sollte denn dann der Sachverständige sein???
Wenn es so ist, dass die österreichische Gesetzgebung keine allgemein gültige Formel einer Wohnflächenberechnung hat, so ist das wohl auch ein Symptom für den geistigen Notstand in diesem Land, verglichen mit den skandinavischen Ländern.

Meingott Schrammel!
 
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Willkommen in Österreich

Peugeot206
20
9.11.2011, 12:59
Makler nein Danke!!

Ich habe auch schon negative Erfahrungen gemacht und das wird mir bestimmt nicht mehr passieren!!
Meine Wohnung habe ich über die Plattform http://www.privatimmobilien.at/ gefunden. Zugegebenermaße sieht die Seite schon etwas älter aus erfüllt jedoch voll seinen Zweck.
Wer bezahlt schon gerne für eine Leistung wenn's auch ohne geht?

-mogli-
00
16.10.2011, 11:30
Sie meinten wohl inkompetent !

Juusto Hampurilainen
00
5.10.2011, 09:58
mit mir machen die kein geschäft...

zum glück bin ich nicht auf bestimmte objekte, die nur über makler angeboten werden, fixiert und kann mir auch etwas zeit zum suchen nehmen. dann findet sich immer ein attraktives angebot, bei dem ich ohne maklerkosten auskomme.

bei der vermietung ist es sowieso ein kinderspiel: wenn preis/leistung einigermaßen passen, stehen die kunden förmlich schlange. wozu ich da einen makler bräuchte, kann ich nicht nachvollziehen.

Noxventa
00
9.11.2011, 07:35

Pure Faulheit. ;-)

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