WP7.5: "Mango" kommt ohne ungefragte Standort-Schnüffeleien aus

3. Oktober 2011, 11:21
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Geräte hatte bisher auch ohne Zustimmung der NutzerInnen "Location Tracking" betrieben

Es war einer der großen Aufreger im vergangenen April: Die "Entdeckung", dass diverse mobile Betriebssystem ungefragt die Standortdaten der NutzerInnen regelmäßig abspeichern - womit sich theoretisch ganze Bewegungsprofile erstellen lassen. Während ein Großteil der Aufmerksamkeit damals Apple und dessen iOS zukam, musste einige Wochen später auch Microsoft eingestehen, dass auch das eigene Windows Phone 7 ein ähnliches Verhalten zeigt.

Unerwünscht

Der Softwarehersteller sprach in diesem Zusammenhang immer von einem Softwarefehler. Eigentlich sollte eine solche Sammlung erst nach der expliziten Zustimmung der NutzerInnen möglich sein, durch den Bug wurden aber auch ohne diese regelmäßig Standortdaten ermittelt und an das Unternehmen verschickt. Microsoft bemühte sich rasch um Schadensbegrenzung und verwies darauf, dass man an der Behebung dieser Problematik arbeite.

Update

Mit dem aktuellen Update auf die Version 7.5 (Codename: Mango) löst man dieses Versprechen nun ein: Wie Boy Genius Report in Berufung auf den ursprünglichen Entdecker dieser Problematik, Windows-Phone-Entwickler Rafael Rivera, berichtet, zeigt die neue Release das unerwünschte Verhalten nicht mehr. Die Weitergabe entsprechender Daten ist nun also tatsächlich "opt-in", so wie man es eigentlich schon von Anfang an versprochen hatte.

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