Offiziell

Ubuntu One jetzt mit eigenem Windows-Client

3. Oktober 2011, 10:34
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    grafik: canonical

Canonical dehnt die Nutzung des eigenen Webservices auf das Microsoft-Betriebssystem aus

Mit Ubuntu One betreibt der Softwarehersteller Canonical schon eine zeitlang neben der eigenen Linux-Distribution auch einen Cloud-Service, nun dehnt man dessen Nutzung auch auf gar fremde Betriebssystemwelten aus. Nach einer ausführlichen Testphase ist der Windows-Client für Ubuntu One nun offiziell erhältlich.

Synchron

Die Software funktioniert mit Windows XP, Vista und 7, sie bietet den automatischen Abgleich mehrerer Rechner mit dem Webservice. Mit einer kostenlosen Anmeldung stehen für solche Zwecke 5 GByte an Speicherplatz zur Verfügung, um vier US-Dollar monatlich gibt es dann schon 20 GByte.

Apps

Zusätzlich zu den Linux- und Windows-Clients gibt es auch Ubuntu-One-Apps für Android und iOS, bei der Nutzung eines kostenpflichtigen Accounts können diese auch zum Streamen von Musik genutzt werden. (red, derStandard.at, 03.10.11)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 37
1 2
TRex30M
00
21.10.2011, 20:13

Grundsätzlich ja schön, dass man auch an Windows User denkt.
Allerdings funktioniert der Client nur, wenn man diverse Benutzer Ordner auf Laufwerk C: hat.
Sobald eine Ordnerumleitung gemacht wurde, kann der Ubuntu One Client damit nichts anfangen.
Somit für mich leider unbrauchbar im Moment.

g p m x
10
5.10.2011, 19:20
Wo bitte gibts den Linuxclient?

Proprietäre Gacke und der Grund warum auf meinen Rechnern Microsoft und jetzt Ubuntu abgeschafft wurde.

mlu82
00
5.10.2011, 11:35
noch ein feature

im kommenden release (in ca 1 woche) werden dann auch programmeinstellungen mittels ubuntu-one (dem cloud-dienst) synchronisiert.
somit kann man auf verschiedenen computern (wo ubuntu läuft) die selben programmeinstellungen nutzen. das finde ich wirklich ein innovatives feature.

KissenBeisser
00
3.10.2011, 23:23
fehlt nur noch ne wp7 app

mike meyers
20
3.10.2011, 19:54

Find es interessant, dass Online-Speicher nun auch schon als "Cloud" bezeichnet wird. Gut, man kann argumentieren, dass Streaming von Musik mehr als nur Speicher ist. Trotzdem ist das alles nur ein Bruchteil von Cloud Computing.

[citation needed]
01
4.10.2011, 09:49
unreflektierte berichterstattung

kein mensch wär auf die idee gekommen skydrive als cloud computing zu bezeichnen, aber wenn apple sein ding iCloud nennt, dann wird es ganz automatisch als cloud service wahrgenommen. server, internet... cloud.

der Pinguin
 
03
3.10.2011, 12:03
find ich gut,

nutze ich recht oft um (nicht senisble) Daten auf mehrere PCs auszutauschen. Nur der Ubuntu-One Music Store ist imho a bissl zu teuer, da bestelle ich derzeit lieber bei Amazon (auch wenns übern Ubuntu MS einfacher gehen würd').

Die kritische Stimme
04
3.10.2011, 14:15
PCs

So lange keine anderen Betriebssysteme/Geräte beteiligt sind, kann man's auch verschlüsseln, z.B. mit encfs. Mache ich grundsätzlich bei allen "Cloud"-Diensten, nicht nur bei Ubuntu One.

der Pinguin
 
00
3.10.2011, 19:28
++

gute idee!

Markus138
272
3.10.2011, 12:03

ubuntu war mal ein tolles projekt und jetzt sieht man wo es geendet hat.. schade drum

maruh
11
3.10.2011, 19:47

braver troll

hast du gut gemacht

*keks reich*

Mode Biller
20
3.10.2011, 13:46
Hauptsache...

...g'raunzt.

Hochlandrind
03
3.10.2011, 12:17

was passt ihnen denn nicht?

Markus138
31
3.10.2011, 12:31

-) windows support
-) unity
-) verdummisierung der User_innen

unterwegs in Österreich
01
4.10.2011, 10:48
Windows in Ubuntu-one zu unterstützen ist ok

1) es gibt genug Linus-User, die in der Firma Windows nutzen müssen. Die können Ubuntu-One dann auch nutzen
2) bei 11.10 (das im Beta-Stadium noch krankt) kann man Gnome inzwischen wieder nachinstallieren

3) Was soll dieser Blödsinn?

Herr bla
00
3.10.2011, 20:00

na und gibt viele linüxe, das ist ja der vorteil.
ein dau mit ubuntu am laptop ist ein besserer dau als ein windows dau ^^

michikklas
00
3.10.2011, 19:35

Das mit der Dummisierung scheint zu stimmen. Bist du ein Ubuntu User.

Debian Testing
16
3.10.2011, 13:36
Als Linux-User sollte man doch froh sein,

dass es eine Firma wie Canonical gibt, die versucht, Linux am Desktop zu verbreiten. Das man nicht auf ewig von milden Spenden leben kann, geschweige so ein gewaltiges Projekt auf Dauer zu stemmen, ist doch wohl klar. Windoze-User jetzt mit One zu supporten, eventuell ein bissl war dadurch einzunehmen, ist doch gut. Und Unity ist ein neues Bedienungskonzept, wie Gnome 3 auch. Nur weils ungewohnt ist, bedeutet das nicht, dass es schlecht ist. Ich war auch am Anfang gegen Unity, jetzt moechte ich es nicht mehr missen. Hat aber auch Monate gedauert, bis ich daran gewoehnt war. Aber wenn man mal das Bedienungskonzept angenommen hat, will man das althergebrachte gar nimmer.

Der Unkurze
00
4.10.2011, 09:16

ich würde garnicht das althergebrachte wollen, ich hättat gern ubuntu mit gnome3 gehabt...

nunja jetzt halt eben fedora

mlu82
00
6.10.2011, 11:47
ab 11.10 (kommende woche)

kann man gnome 3 ganz einfach in ubuntu installieren/nutzen

klemens z
12
3.10.2011, 13:24
user werden nicht verdummisiert.

Ubuntu ist auch für Leute, die Kommando zeile oder kompilieren scheuen.
Wenn's was anderes sein soll, gibts genügend Auswahl.
gentoo (komplier alles selbst), lfs (bau ein eigenes linux), debian, redhat (wenn ich Support will, ..) plus 100 andere.
imho ist hier win/mac schlimmer, weil da gibts genau einen wisch drüber.

Atheist von Gottes Gnaden
00
4.10.2011, 07:43

man kann auch unter ubuntu die kommandozeile benutzen. das mach ich jeden tag.

Die kritische Stimme
01
3.10.2011, 14:21
Kommandozeile

Wusste nicht, dass es keine Kommandozeile mehr gibt. Ich nutze sie nämlich auch unter Ubuntu und schreibe eigene Scripts, und für Vieles ist sie praktischer und schneller als eine GUI-Anwendung.

Ich habe aber weder Zeit, noch Lust, mir erst einmal "mein" Linux zusammenzubauen. Ich habe leider noch ein paar andere Hobbys und auch einen Job.

Und Debian ist doch bloß ein "nackertes" Ubuntu - da fehlt einfach viel Komfort, der in Ubuntu schon drinnen ist. Kann man natürlich nachinstallieren, aber dann wird der Unterschied immer kleiner. Das ist so, als ob sich der Besitzer eines roten 2010er und eines blauen 2011er Golf darüber streiten, welches das bessere Auto ist...

Markus138
50
3.10.2011, 14:06

2. teil aufgrund der zeichen beschränkung:

Inzwischen ist man bei einer Mac Oberfläche gelandet, die deutlich umständlicher zu bedienen ist (Unity), Windows Support anbietet (wer winos benutzt sollte sich damit abfinden, dass von linux kein support kommt, ist ja umgekehrt nicht anders) und den Open Source gedanken komplett vergessen hat

Markus138
60
3.10.2011, 14:05

wenn man keine Kommandozeile bedienen kann, sollte man bei Linux eigentlich falsch sein. Die Kommandozeile ist essentiell um das System verstehen zu können. Das ist der riesen Unterschied zu Windows und Mac: bei Linux soll es eigentlich immer darum gehen das System auch zu verstehen und zu wissen _warum_ etwas geht und nicht nur "press-the-magic-button-and-hope-it-works"

Ubuntu hat begonnen als ein Debian Derivat, dass sich immer schon um einfache Bedienung gekümmert hat (und daran ist per-se ja noch nicht unbedingt was falsch).

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