Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Image: openSUSE 攤位, a Creative Commons Attribution Share-Alike (2.0) image from coscup's photostream
Mit einer recht knappen Mitteilung verkündet das openSUSE-Projekt die erste Beta-Version für die kommende Generation der eigenen Linux-Distribution. openSUSE 12.1 bringt dabei die gewohnte Aktualisierung der Softwarekomponenten, nimmt aber auch die eine oder andere Neuerung an zentraler Stelle vor.
Zeitplan
So wird der Boot nun von Systemd übernommen, womit das - relativ gesehen - noch junge Projekt nun neben Fedora schon bei der zweiten "großen" Distribution zum Einsatz kommt. Eine solche Umstellung ist natürlich nicht gerade ein trivialer Akt, entsprechend hatte dieser Vorgang denn auch zur Folge, dass die jetzige Beta einige Tage später als ursprünglich anvisiert veröffentlicht wurde.
Software
Als Kernel kommt bei der aktuellen Testversion eine Pre-Release der Version 3.1 zum Einsatz. Den Desktop geben wahlweise KDE 4.7.1 oder GNOME 3.2 ab (von dem derzeit aber ebenfalls noch ein Vorversion enthalten ist). Um die Office-Aufgaben kümmert sich LibreOffice 3.4, der Default-Browser ist Firefox 7.
Download
openSUSE 12.1 Beta 1 kann wie gewohnt entweder als umfassendes DVD-Image oder als Live-CD mit wahlweise KDE oder GNOME-Desktop von der Seite des Projekts heruntergeladen werden. Als nächste Schritte im Release-Zyklus stehen nun nur mehr zwei Release Candidates an, denen dann am 11. November die Freigabe der neuen stabilen Version der Softwaresammlung folgen soll. (apo, derStandard.at, 03.10.11)
Vollwertige Debian-Version mit sicheren Einstellungen für anonymes Surfen
Gespaltene Meinung bei Entwicklern
Alle Systeme sollen auf Debian 6 umgestellt werden - Verbesserung der Stabilität steht im Vordergrund
Open-Source-Experte: Verschiebung des Nutzungsverhaltens macht Diskussion über "Jahr des Linux Desktops" obsolet
GNOME-Shell-Abspaltung in neuer Version - Neues User Interface für Dateimanager "Nemo"
Wayland-Unterstützung macht deutliche Fortschritte - Neue Musik, Video- und Maps-Anwendungen geplant
Erstmals mit GNOME3 und LibreOffice - Multiarch-Support und verbesserter Installer
Freies Unix steht zum Download bereit
40.000 Arbeitsplätze betroffen - Extremadura schon bisher stark um Linux engagiert
SSDs können als Cache verwendet werden - KVM mit ARM-Support - Treiber für kommende Intel-Hardware
Neue Version mit moderaten Neuerungen veröffentlicht - Letzte Release vor großen Veränderungen
Neue Version soll laut Plan in der zweiten Oktoberhälfte erscheinen
Weiterer Feinschliff am "Classic Mode" - Bug-Fixes durch alle Komponenten
Als Oberfläche kann zwischen Gnome 3.4, KDE 4.8 oder XFCE 4.8 gewählt werden
Virtualisierungslösung soll künftig unter unabhängigem Dach entwickelt werden
Das freie Betriebssystem bietet Desktops für jeden Geschmack - Die Vielfalt als Stärke
Erste Alpha verschoben - Fertige Version soll nun Anfang Julli kommen
Vom 22. bis 25. Mai trifft sich die Linux-Welt in Berlin
FSF-Gründer übt weiter scharfe Kritik an der Linux-Distribution - Amazon-Integration im Fokus
Neue Version mit zahlreichen Verbesserungen veröffentlicht - Bessere Suche für GNOME Shell, gesteigerte Performance
348 Millionen US-Dollar Umsatz in Q4 - Linux-Distributor erfreut sich weiter eines sehr gut laufenden Geschäfts
Die Idee ist gut, aber es funktioniert einfach nicht, bzw. bekommen's die Entwickler nicht in den Griff.
Ich will gar nicht mehr zählen wie oft ich alles was mit Akonadi zu tun hat in ~ löschen und von vorne anfangen musste, auf mehreren Rechnern, mit mehreren Distributionen.
Es hilft auch nicht gerade, dass SQLite nicht unterstützt wird, man das Teil aber trotzdem damit kompilieren und starten kann (z.B. ist es bei Gentoo in der default config so). Sollen's bitte sqlite ganz rauswerfen wenn es nicht geht.
Ich find's auch etwas übertrieben, dass es einen eigenen MySQL-Server startet und mehrere 100 MB auf der Platte allein für eine Cache-DB braucht.
Siehe z.B. auch:
http://dilfridge.blogspot.com/2011/09/p... r-you.html
ich hab derzeit 4 mailkonten (pop und imap) mit kmail in betrieb und wage zu behaupten seit etwa einem halben jahr kein einziges mailbezogenes problem mehr hatte.. (bin den distributionen aber immer etwas vorraus weil ich gerne "unstable" software auf meinem rechner hab ;-)
..eigentlich fällt mir grad sonst auch keins ein... dolphin nervt gelegentlich bei sftp mit einer inkonsistenz die ich noch nicht ganz begriffen hab aber sonst..
ich muss aber zugeben dass ich keine groben besonderheiten anstelle mit kmail.. write,reply, attachment handling, adressbuch basics, kleine verteilerlisten.. (die jetzt eeeendlich funktionieren)
Etwas, das vielleicht wenig kann, aber viel weniger komplex ist. Mir scheint das KDEPIM-Team hat zu wenige Ressourcen, um Akonadi wirklich halbwegs bugfrei und stabil hinzubekommen.
Ich kann gerne auf 10 halbfertige Plasma widgets die irgendwie auf Akonadi zugreifen verzichten, wenn ich dafür nicht mal (von 5 IMAP-Konten) in einem keine Emails löschen, bei einem anderen auf keine Emails antworten kann, die direkt in der Inbox liegen. Sowas selbstverständliches wie Email sollte im Jahr 2011 einfach funktionieren.
Der wichtigste war damals wohl die Qt-Lizenz, die viele als Vorwand genommen haben, Qt bzw. KDE abzulehnen.
Auch wenn die Lizenz-Frage längst geklärt ist: manchmal habe ich den Eindruck, KDE ist über diese Ablehnung nie hinweg gekommen.
Das wird wohl auch der Grund sein, warum das KDE Team sich immer berufen fühlt, alles eine Nummer größer zu machen: eigentlich logisch, den "kleine und einfache" DE gibt es zu genüge...
Ich finde die Vorgehensweise richtig: auch wenn ich alles so läuft, wie gewünscht. Aber ich bin von jeder neuen Version des KDE immer wieder positiv überrascht. Man muss nur sehen, was sie aus DigiKam und Krita inzwischen gemacht haben: Hut ab!
Nepomuk: warten wir ab. Etwas sagt mir dass er noch wird...
Wenn man bedenkt, dass Nepomuk das Ergebnis eines von der EU geförderten Forschungsprojekts ist, dann ist für mich Nepomuk das einzige Hut-ab-Erlebnis. Mal ehrlich, ich hab daheim einen aktuellen Quad-Core mit 8GB Arbeitsspeicher (natürlich auch eine aktuelle GraKa und die Treiber dazu) und KDE 4.7 ruckelt vor sich hin, wo Gnome/XFCE nur so weggezogen sind - Heute noch fliegt das KDE so schnell von der Platte, dass die Files nicht mal mehr die Zeit haben, sich die Koffer zu packen.
Ich habe einen uralten AMD Athlon(tm) X2 Dual Core Processor BE-2400 MHz, 4 GB Speicher und eine poppelige GeForce 9500GT mit dem NVIDIA 275.21 3D-Treiber.
Und KDE 4.7 läuft bei ca. 70% angewählten Effekten mit Qt-Designer, Firefox mit 10Tabs, einer VirtualBox VM mit WinXP drin sanft und geschmeidig.
Weder Qt noch KDE kann etwas dafür, dass Sie Ihr verpfuschtes System nicht im Griff haben.
Der Fehler wird vor dem Rechner sitzen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.