Proteste gegen chinesische Herrschaft

2. Oktober 2011, 12:27

Rückkehr des Dalai Lama gefordert

Peking - Hunderte Tibeter haben Berichten zufolge am chinesischen Nationalfeiertag in der Provinz Sichuan gegen die Herrschaft Pekings demonstriert. Die Proteste am Samstag hätten begonnen, nachdem Sicherheitskräfte eine tibetische Flagge und Bilder des Dalai Lamas konfiszierten, meldete Radio Free Asia am Sonntag.

Die Demonstranten hätten auch die Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet gefordert. Gewaltsame Auseinandersetzung gab es offenbar nicht. Am Samstag jährte sich die Machtübernahme der Kommunisten in China zum 62. Mal.

Auf der Internetseite der Exilregierung der Tibeter im indischen Dharmsala hieß es, die Proteste hätten sich in der Stadt Seda ereignet. Mehr als 200 Tibeter hätten sich an der Demonstration in der Kreisstadt der östlichen Provinz Sichuan beteiligt. Unter den Demonstranten seien auch Mönche gewesen.

Seit den schweren Unruhen im März 2008 in der tibetischen Hauptstadt Lhasa kommt es in Seda immer wieder zu Protesten. Im vergangenen Monat hatten sich im Kloster Kirti zwei tibetische Mönche selbst in Brand gesteckt, um gegen die chinesische Herrschaft zu protestieren.

Sie konnten verletzt gerettet werden. Um Selbstverbrennungen zu unterbinden, gehen die Behörden nun auch gegen Mönche aus jenen Klöstern vor, in denen es zu Selbstverbrennungen kam. (APA/sda)

 

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Posting 1 bis 25 von 37
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"Able Danger"
55
2.10.2011, 14:40
Da können sie noch solange für die Rückkehr der Leibeigenschaft demonstrieren

Millionen andere Tibeter sind dankbar für die Befreiung aus der Sklaverei.

Hossam Hassan
10
7.10.2011, 13:10
Wie sind zwar üblicherweise verschiedener Meinung

Aber hier bin ich ganz bei Ihnen. Die lamaistische Terrorherrschaft darf nie wieder auferstehen. Die chinesische Volksrepublik ist der einzige Garant dafür, dass die rückständigen und barbarischen Mönchseliten die Tibeter nicht nochmals knechten können.
Westliche Buddhismusversteher sollten ihre Scheuklappen abnehmen und endlich kritisch hinter die Fassade dieser Sklavenhalter und Ausbeuterkultur im Himalaya blicken.

insertnamehere
 
22
3.10.2011, 23:17
Witzig. Wenn man drauf hinweist, dass die Sklaverei im Rest der Welt gzu einem Gutteil von britischen Kanonen abgeschafft wurde, gilt man als dreckiger Imperialist.

Dass die Briten sich selten wo so arg aufgeführt haben wie die KP der Volksrepublik bei sich selber daheim (von Tibet reden wir da noch gar nicht - was sie den Chinesen so alles angetan haben, übersteigt das rein quantitativ soweit, dass man mit Zehnerpotenzen rechnen müsste) so angestellt hat, sollte man vielleicht noch dazu erwähnen.

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10
4.10.2011, 13:19

Die Kp hat sicher viele unglaubliche Fehler gemacht, aber sie führt keine Angriffskriege gegen die , die sich nicht wehren können, Nämlich gegen die Zivilbevölkerungen. Aber warum über Interessen srechen, wenn man auch die Moral bedienen kann, oder?

Gilgamesh
00
6.10.2011, 14:34

Ach so?

In Tibet wurden also bei der gewaltsamen Annexion keine Zivilisten umgebracht? Es wurden keine Zivilisten verschleppt?

Heute schon ihr Mao Tshirt angebetet?

insertnamehere
 
10
4.10.2011, 15:00

Vielleicht tritt ja ein gewisser Sättigungseffekt ein, wenn man sich mal über eine Milliarde Untertanen unterworfen hat?

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11
4.10.2011, 17:37

Wie immer, Sie wollen nur ihre Vorurteile bestätigen. Haben Sie mal die Chinesen gefragt ob die das auch so sehen. Sicher nicht!

Aber es stimmt schon, die arbeitenden Menschen werden unter kapitalistischen und ökonomischen Verhältnissen unterdrückt. Es wird ihnen ihr "gerechter" (den es im Kap. nicht gibt) Lohn vorenthalten, dieser erhöht sich nur dadurch, dass die pösen Kommunisten den Mindestlohn per Gesetz erhöht haben.

Und in der letzten 20 Jahren 400 Millionen Menschen aus der Armut herausgekommen sind. Sie werden es wieder ignorieren, stimmts? Nennen Sie mir ein kap. Land, dass das je auch nur im Ansatz geschafft hat...

400 Millionen!

Gilgamesh
00
6.10.2011, 14:35

DAS erzählen sie doch bitte den Billiglohnsklaven in Rotchina... ;)

insertnamehere
 
10
4.10.2011, 18:11
"Nennen Sie mir ein kap. Land, dass das je auch nur im Ansatz geschafft hat..."

Es ist Ihnen bewusst, dass bis zur industriellen Revolution, die den "klassischen" Kapitalismus überhaupt erst ermöglichte, die Bevölkerung Europas zu irgendwas um die 85% wirklich SEHR arm war?

Und Sie wissen, dass verschiedentlich gemutmaßt wird, wie weit die Chinesen heute schon wären, wenn Chiang Kai-Shek den Bürgerkrieg gewonnen und man sich Mao's Wirtschaftsideen erspart hätte?

*space
00
4.10.2011, 20:19

Tatsachen sind geschaffen worden, keine Mutmaßungen, sie Dämagoge und Träumer. Sage ich doch, Ignorant.

Ihr werdet in China nie wieder eine Chance bekommen!

Gilgamesh
12
3.10.2011, 15:15

Sie meinen wohl eher die dorthin verbrachten Chinesen??

Die Tibeter werden wohl weniger froh sein, wenn sie von einer mordenden Diktatur unterdrückt werden...

mistvieh666
 
01
4.10.2011, 21:18

sie haben ja vollkommen recht.
flugverbotszone ueber china. und wir bringen auch denen die menschenrechte.
die werden sich freuen. ueber die menschenrechte.
so wie sich die menschen vom irak bis afghanistan, von somalia bis zum kosovo wirklich gefreut haben, nur glueckliche lachende gesichter, seit wir ihnen die menschenrechte gebracht haben.
die menschenrechte sind naemlich das groesste glueck auf erden und unerhoert wichtig.

Gilgamesh
00
5.10.2011, 09:01

Warum verstecken sie sich dann in einem System, das die Menschenrechte respektiert?
Wäre nicht Rotchina das Paradies für sie?

Allerdings hätten sie gewisse Probleme damit, ihre Meinung im Internet kund zu tun...

Ich empfinde es als widerwärtig, dass es Menschen gibt, die offen für eine mordende Diktatur Partei ergreifen.

Und nebenbei, es existiert für Afghanistan ein UNO Mandat, da man feige, ehrlose Verbrecher davon gejagt hat, welche Menschen ermordeten, die keinem fundamentalistischem Islam huldigen. Dieses Mandat hat auch ihr geliebtes Rotchina unterstützt...

insertnamehere
 
10
3.10.2011, 23:19

Fairerweise muss darf man hier nicht unerwähnt lassen, dass die dorthin verbrachten Chinesen von genau derselben mordenden Diktatur nicht viel sanfter unterdrückt werden.

Gilgamesh
20
4.10.2011, 08:40

Diesen Umstand habe ich nicht infrage gestellt.

Das chinesische Volk leidet zum absolutem Gros ebenso unter den Repressalien dieser Diktatur, wie die Tibeter. Letztere haben allerdings auch keine eigene Heimat mehr.

Timagoras
 
10
2.10.2011, 19:09
"sind dankbar für die Befreiung aus der Sklaverei ..."

.
Sie haben vergessen hinzuzufuegen "... der hautabziehenden und babyaugenausstechenden moerdermoenche".
denn erst mit diesem zusatz wird Ihre aussage zur vollen und einzigen wahrheit.

"Able Danger"
00
3.10.2011, 13:00

Wie ich sehe sind Sie gut informiert und kennen die Wahrheit auch ohne das ich grauslige Details nennen muß.

Gilgamesh
21
3.10.2011, 15:17

Da sind die guten, alten Massenhinrichtungen in rotchinesischen Stadien natürlich wesentlich zivilisierter gewesen...

Was sie hier betreiben, ist Revisionismus....

Stalo Ramón
01
2.10.2011, 17:41

Vollkommen richtig! Daneben halte ich es für eine miese Propaganda, dass man berichtet, wenn auf der anderen Seite der Welt 200 Leute auf die Straße um ein System aus den 40ern zurückzubekommen, aber so etwas bei einem Nazi-Aufmarsch in Österreich und Umgebung wenn dann eher selten tut. Nazis nahm ich jetzt nur her, weil sie ja als Freunde des Dalai Lamas am ehesten vergleichbar sind, aber welche Demo mit 200 Teilnehmern in Wien wird auch nur irgentwo erwähnt?

Karl Labruni
20
2.10.2011, 17:01
Mir haben das ebenfalls hunderte Tibeter persönlich bestätigt, ...

... in den Arbeitslagern!

"Able Danger"
11
2.10.2011, 18:21

Sie verwechseln da etwas, Zwangsarbeit war zur Lamazeit üblich, heute sind die Menschen frei.

Gilgamesh
00
3.10.2011, 15:19

Frei???

A) Diese Menschen sind alles andere als frei, selbst ein linker Troll kann die Unterdrückung in Rotchina nicht schön reden.

B) Erzählen sie all den Lohn-/Arbeitssklaven in Rotchina, dass sie frei sind... ;)

Karl Labruni
01
3.10.2011, 11:58
Welchen Lama meinen Sie?

Wenn man lange genug zurück rechnet haben Sie wohl Recht. Aber im Mittelalter wurden wir ebenfalls geknechtet (und heute übrigens auch wieder). Soll China deshalb in Europa einmarschieren Sie Fachmann?
Heute sind andere Zeiten und es gäbe sicher keine Leibeigenen irgend eines Lamas mehr.
Und wenn die Leute frei sind, warum dürfen Sie dann ihre Meinung nicht kundtun ohne anschliessend nicht verschleppt zu werden?

Der Waehlerwille
 
11
2.10.2011, 16:51
Das Menschen wie Sie Imperialismus und die Unterdrückung religiöser sowie ethnischer Minderheiten befürworten

ist immer wieder zutiefst erschreckend.

"Able Danger"
30
2.10.2011, 18:20

Die Tibeter wurden von der Sklaverei befreit, wie die Deutschen vom Nationalsozialismus. Nur Ewiggestrige trauern den alten Regimen nach.

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