Sarrazin in Österreich

Kolumne | Hans Rauscher, 30. September 2011, 19:21

Sarrazins Fehler ist, dass er den muslimischen Gesellschaften Änderungs- und Verbesserungsfähigkeit abspricht

Heinz-Christian Strache hat mit Land- und Forstwirtschaft insofern etwas zu tun, als er als junger Mensch mit Neonazis bei "Wehrsportübungen" im Unterholz herumgekrochen ist.

Warum er dann trotzdem bei einer Veranstaltung des steirischen Bauernbundes mit dem deutschen Türkenfresser Thilo Sarrazin auftaucht, ist leicht erklärt: Der Chef des ÖVP-Bauernbundes, Franz Grillitsch, hat immer schon wenig Hehl aus seiner Neigung zum "Nationalen Lager" gemacht; und Sarrazin bietet selbstverständlich jede Menge Munition für "Daham statt Islam"- und "Pummerin statt Muezzin"-Politiker.

Viel von dem, was Sarrazin, ein rechter Sozialdemokrat mit starker Neigung zur Rechthaberei, in seinem Mega-Seller Deutschland schafft sich ab und seither in unzähligen Vorträgen, Interviews und Talkshow-Auftritten von sich gibt, hat eine gewisse Faktenbasis. Das Problem sind nur seine Interpretation und die Schlüsse, die er daraus zieht.

Ja, man kann - wie Sarrazin - sagen, dass ein beträchtlicher Teil der muslimischen Bevölkerung Deutschlands (und analog auch Österreichs) "bildungsfern" und - im Vergleich zu anderen Immigrantengruppen - relativ wenig aufstiegsorientiert ist. Sarrazin konzentriert sich dabei vor allem auf die türkischstämmige Bevölkerung. Tatsächlich haben über 70 Prozent der türkisch-stämmigen Bevölkerung hierzulande nur Grundschulabschluss und bilden damit das Schlusslicht unter allen Migrantengruppen. Das ist leicht erklärt durch die Selektion der frühen "Gastarbeiter"-Generation, die bewusst aus den ländlich-unterentwickelten Gebieten Zentralanatoliens (genauer, aus einer Provinz: Yozgat) angeworben wurden.

Das größere Problem - dass nämlich die Nachfolgegenerationen nicht wirklich einen sozialen Aufstieg aufweisen (wieder im Unterschied zu anderen Immigrantengruppen) - sollte man aber nicht so ohne weiteres mit dem Islam erklären. Was da Islam ist (Sarrazin: "Der islamische Glaubenshintergrund belohnt das Erwerben von Wissen nicht") und was patriarchalische, autoritäre Gesellschaftsstruktur, das hat auch Sarrazin nicht scharf herausarbeiten können (oder wollen).

Ja, der berühmte "Human Development Report" der Uno von 2002 attestierte auch den ölreichen arabischen Gesellschaften einen gewaltigen Entwicklungs- und Wissensrückstand. Aber an diesen Defiziten ist mindestens so sehr die politische Unterdrückung in diesen Ländern schuld, die jede geistige Auseinandersetzung - und nur die führt zum Fortschritt - unterdrückte.

Sarrazins Fehler ist (neben schauerlich-naiv hingesagten Vokabeln wie "Züchtung"), dass er den muslimischen Gesellschaften Änderungs- und Verbesserungsfähigkeit abspricht. So als ob es ein ewiges "Volksschicksal" gäbe. Die große Mehrheit der Chinesen war den größten Teil des 20.Jahrhunderts bitterarm und ungebildet. Die Juden/Israelis galten bis zur Mitte dieses Jahrhunderts als unkriegerisch. Kein Zweifel, die türkischen Immigranten in Europa haben einen gewissen Entwicklungsrückstand mitgebracht. Das muss und kann man ändern - hier.(STANDARD, Printausgabe, 1./2.10.2011)

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Genau.

Einem Zerrspiegel ist aber offensichtlich eine Manipulation. Wo ist die ausgearbeitete und belegte Gegenthese zu Sarrazin? Wo sind die Statistiken welche auch nach Religiösen Gruppen unterscheiden und dann Sarrazin wiederlegen? Wo Wo Wo. Ein paar Seiten mit Zahlen und Fakten könnten Sarrazin sofort entkräften, wenn es sie denn gäbe. Aber statt dessen, wird einfach drauf gehauen.
Auch kann man sich mit Sarrazin auseinandersetzen ohne das Zuwanderungsthema mit ein zu beziehen. Die Demografie ist das Problem. Es kommen viel zuwenige Kinder nach. Und die die Nachkommen zu einem großen Teil aus bildungsfernen Schichten. Und dass Menschen aus bildungsfernen Schichten meist keine höhere Bildung als die Eltern erlangen ist Fakt. DNA hin oder her.

dass Menschen die Gegebenheiten immer in ihrem Sinn darstellen, also nie objektiv sind sondern immer manipulieren, sollte eigentlich eine Binsenwahrheit sein

es gab in vielen Ländern im 19. und 20. Jahrhundert massive Bildungsoffensiven, in denen die Mehrzahl der Kinder höhere Bildung als ihre Eltern erlangten.
Das ist Fakt.

Und den Link zur Widerlegung Sarrazins finden Sie mehrmals in diesem Forum.

der spiegel ist ein totes objekt

der kann nichts zusammenhaengendes dynamisches reflektieren, der mensch schon, z.B. der Hr. Sarazzin. hoegrt mal auf mit dem ausredensuchen die fakten sind klar werden jedoch von ideologischen traumtaenzern andauernd unter den tisch geschoben

es ist alles viel einfacher!

wenn Sarrazins Reflexion Ihrer Meinung entspricht, dann ist sie richtig,
wenn meine Reflexion nicht Ihrer Meinung entspricht, so ist sie falsch.

Was Ihrer Meinung entspricht sind klare Fakten,
was nicht Ihrer Meinung entspricht ist Traumtänzerei.

Sarrazins Thesen auf dem Prüfstand der Humboldt-Universität Berlin

http://edoc.hu-berlin.de/oa/articl... RzVWd2.pdf

Oh, mein Dank von oben,

gilt auch Ihnen.

das Problem ist

man kann jede Statistik so oder so interpretieren. Nur ein Beispiel:

Wenn jetzt lt. Studie 70 Prozent der türkischen Migranten gute Sprachkenntnisse haben ist das jetzt gut oder schlecht? Die einen werden sagen es ist super dass 70 prozent gute sprachkenntnisse haben die anderen werden sagen es ist eine Katastrophe dass 30 prozent keine guten sprachkenntnisse haben.

Und bei fast allen anderen Punkten der Studie ist es fast genau so.

Ist jetzt das Glas halbvoll oder halbleer?

genauso ist es.

und mal ganz davon abgesehen, dass man nicht sagen kann ob es nun 'gut' oder 'schlecht' ist, ist es ganz pfui gaga und verpönt vergleiche mit anderen gruppen anzustellen. das ist ja schon rassistisch.... und somit erstickt die diskussion ja schon im keim...

wenn Sie als einziges Kriterium für Vergleiche die Ethnie nehmen ist das selbstverständlich rassistisch gedacht

Wie auf seltsame Weise üblich geworden,

werden hier auch von Rauscher die eindeutig rassistischen "Gedanken" des Herrn Sarrazin ausgeblendet. Er hat ja u.a. behauptet, dass Intelligenz, die "jüdische Geschäftstüchtigkeit" und eben auch kulturell bedingte Einstellungen Erbgut sind.
Und an diesen irrwitzigen und faschistoiden Aussagen muss man diesen Herrn und seine Äußerungen messen.

auf den rassistischen gedanken daher legen offenbar nur sie wert.

ich hab das so verstanden, dass dies 'kulturell' erklärt werden kann, da eben bildung einen höheren stellenwert hat. und wenn leute mit höherer bildung sich wiederum partner mit akademischer ausbildung suchen und den 'wissensdurst' an ihre kinder weitergeben wird - ueber generationen hinweg gesehen - die geistigen kapazitäten besser ausgenutzt bzw. 'trainiert'.

dazu gibts auch eine intressant bbc dokumentation um studenten, quotenregelungen und deren leistung, nach ethnizität an der havard uni.

wenn sonst niemand auf den antirassismus

des herrn sarrazin wert legt, tant pis.

Änderungs- und Verbesserungsfähigkeit ?

Wenn man diese beiden Wörter auf religiös determinierte Gesellschaftenn anwendet, dann hat man meistens recht, weil gerade Religionen bildungs- und erkenntnisfeindlich sind. Dies gilt in unterschiedlicher Stärke für alle Religionen, wobei in unterschiedlicher Stärke auch noch Intoleranz, der Anspruch auf absolute Wahrheit und etliche dumme Dogmen dazukommen. Was sicher falsch ist, ist die Annahme, dies gelte nur für den Islam, nein, es gilt auch für das Christentum - vom Missbrauch bis zum neoliberalen Imperialismus - oder das Judentum, das sich in seiner ideologischen Überheblichkeit des Zionismus ebenso menschen verachtend und sogar rassistisch benimmt wie Teile des Islam.

endlich

mal ein objektiver bericht über die "fehler" in sarazins gedankenwelt. bis jetzt wurde er und seine thesen lediglich als destruktiv bewertet.

sarazins angaben sind zu einen hohen prozentsatz richtig, daher muss darüber diskutiert werden. es ist eine schande, dass die politik so jemanden ins rechte eck jagt. niemand hier hat je die bereitschaft gezeigt diese probleme so zu diskutieren, dass ein gewisse objektivität durchgeklungen wäre. schwarz weis malerei.

die türken und die österreicher (deutschen) hätten die verdammte pflicht über diese themen zu reden. es ist unsere welt in der wir leben.

wir sollten vorsicht walten lassen, und unsere schuldgefühle mal aussen vor lassen. wir leben im hier und jetzt.

Aber WIE soll eine Veränderung gelingen, wenn durch ständige Neuzuwanderung Erfolge regelmässig wieder zunichte gemacht werden?
Außer vom Kameradschaftsbund(Wehrpflicht für Frauen) habe ich bislang keinen konstruktiven Vorschlag gehört.

Ja, Herr Rauscher

da haben's aber anstaendig um sich herumgepinkelt - fast schon eine Blamage fuer einen verfahrenen Progressiven ...

Nimmermuede wird an der idealen Gesellschaft herumgebastelt - nur versteht man anscheinend nicht das Menschen ideal sind.

Sarra haette ein 2saetziges Buch

schreiben sollen: "Muslime in DE sind unbelehrbare Idioten. DE droht die Umvolkung."
Das wäre originell gewesen.

So hat er mit jedem zusätzlichen Satz und folgendem Verteidigungsgestoepsel bewiesen, dass er selbst ein unbelehrbarer Idiot ist.
Dass er Vorstand der Bundesbank war, macht mir die politische Idiotie verstaendlich, welche offensichtlich treibende Kraft der "Schutzmassnahmen" gegen die Finanzkrise ist. Botoxoekonomie. Rettungsschirme....
Jeder türkische Gemüsehändler hätte das besser hin bekommen.

Sarra passt perfekt zu den Strachioten.

wenn, dann müssten die beiden sätze lauten

1) bei den muslimen sind die starrköpfigen hardliner (noch) in der mehrzahl

2) D und europa droht somit (weil die anzahl an muslimen stetig steigt) eine anti-aufklärung

Genau so lauten sie eben nicht.

Und wir sollen eingesalbt werden: so lauteten sie Sätze.
Tun sie aber nicht. Sie lauten wie oben.
(Alles andere sind Versuche das Urprinzip mit Zuckerguss zu überziehen: das faschistische Urprinzip: pauschaliert-kategorisiert-schubladiert-abgekanzelt-verfolgt. Mit den zynischen Begleittönen: nur zu ihrem eigenen Vorteil).

Welches Urprinzip, bitte?

Sie faseln hier vom "faschistischen Urprinzip".
Ist Ihnen einmal aufgefallen, dass alle vom Katholizismus dominierten Länder Europas und Südamerikas längere Zeit faschistische Diktaturen waren?
Aber wahrscheinlich hatte dieser Faschismus in Ihren Augen mit dem Katholizismus so wenig zu tun, wie der "demokratische" Zustand der meisten Länder im Würgegriff des Islams mit derselbigen Religion.

Das Erkennungsmerkmal der

Fasci sind: Vertikalle Gemeinschafts-, und Suendenbockideologie. Hilft nix. Mit Religion hat dasnoch nicht zu tun.
Fasci verachten nicht den Islam, sondern die Muslime.

Ein wesentlicher Faktor!

Ich halte die Art, wie Katholizismus und Islam auf ihre Gläubigen einwirken und sie prägen, sehr wohl für einen wesentlichen Faktor zur "Erschaffung" sowohl faschistischer Gesellschaftsstrukturen wie faschismusanfälliger Charaktere!
Oder bieten Sie mir eine andere Erklärung für meine oben aufgestellten Behauptungen?

Die Entwicklung ist eine andere:

die Zahl der Hardliner hat durch die steigende Islamophobie seit 2001 zugenommen - aber eine rasche Bewegung in die andere Richtung ist nicht auszuschließen.

Und die Antiausklärung droht viel konkreter durch die Gegner des Islam, die Werte wie Toleranz und Rechtstaatlichkeit weitaus massiver bedrohen als das der fundamentalistische Islam jemals könnte.

Wo bitte leben Sie?
Haben Sie Ihre intellektuellen Fähigkeiten auf eine Traumreise geschickt?

die Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen

aber was den Inhalt angeht verstehe ich Ihren Einwurf nicht.

Spassig ist aber, dass Sie bei mir intellektuelle Fähigkeiten vermissen aber selbst nicht im Stande sind zu erklären welche Aussage Sie aus welchem Grund ablehnen.

Liebe Grüße ins Glashaus
anders and

Bitte, gerne!

Ich verstehe nicht, wie jemand im Vollbesitz seiner intellektuellen Fähigkeiten und den Möglichkeiten der Informationsbeschaffung Werte wie Toleranz und Rechtsstaatlichkeit mit dem Islam in positive Verbindung bringen kann.

Ich kann weltweit keine schlimmere Bedrohung gerade für diese beiden Werte und vor allem auch den Wert der persönlichen Freiheit, der Religionsfreiheit, der Rechte der Frau, .......... erkennen als den fundamentalistischen Islam.
Wobei ich persönlich dazu das Wort fundamentalistisch weglasse, denn es gibt nur einen Islam, und der ist fundamentalistisch!

Und kommen Sie bitte nicht mit dem toleranten Islam. Seine "Toleranz" gegenüber Nicht-Moslems beruht niemals auf Gleichberechtigung!

und ich verstehe nicht

a) auf wen Sie sich mit Ihrer so allgemein gehaltenen Aussage beziehen: wer bringt Toleranz und Rechtsstaaatlichkeit "mit dem Islam in eine positive Beziehung"? Meinen Sie da etwa auch mich?

b) warum Sie der fundamentalistischen Überzeugung anhängen es gäbe nur einen Islam - so gut wie jede Religion und Weltanschauung gibt es in verschiedensten Ausprägungen-

c) warum Sie auf "weltweit" ausweichen wenn es doch hier um Österreich geht. Für Rechtsstaat und Toleranz bei uns sind die Strache-Fans momentan wesentlich gefährlicher als der Islam.

Erstaunlich

Immer wieder auf´s Neue erstaunlich, wie primitiv, hetzend, verallgemeinernd, von keiner Sachlichkeit angeleckt, dogmatisch,
linke und möchtegernlinke Moralapostel sich äußer können!
Ich find´s entlarvend! Dafür sei Ihnen mein Dank ausgesprochen!

Das hat ja kommen müssen.

Wer mit Hilfe von noch dazu theoretisch falscher Statistik und Wahrscheinlichkeit Zukunft prognostiziert ist entweder ein Scharlatan, oder ein Idiot.

Von bedingter Wahrscheinlichkeit oder Bayes Statistik hat dieser Mensch keine Ahnung (das beweist sein Buch).

Nur ein Beispiel: wenn sich die Tuerkei wirtschaftlich schneller entwickelt, als Europa, was dank Goofies von Sarrazischen Zuschnitt geschehen könnte, sind sie alle wieder weg.

Es braucht Ihnen nicht peinlich sein, auf so eine Idioten herein gefallen zu sein. Sie sind in bester Gesellschaft.

Ein, zugegeben linker, Mathematiker.

Danke, richtig.
Sarrazin hat mit skurrilen Interpretationen von Kulturtheorien und Genetik (nicht einmal am Wissenstand von Mendel) sich ein Privatuniversum zurechtgezimmert. Er tut mir leid, ich bewohne ein anderes.

Problemleugnung ist aber auch keine Lösung

Hart in der Sache, weich zu den Menschen

heisst die Lösung. Wenn ich nicht pauschal verurteile, kann ich den realen Missetätern das "Nasenbein brechen"?!

Rauscher tut so also ob

Islam und Patriachat zufällig gemeinsam auftreten aber sonst nichts miteinander zu tun hätten. An zahlreichen Stellen des Koran (Frau als Zeuge nur halb soviel wert, Frau darf wie ein "Acker" bestellt werden,...) wird die Frau klar als nicht gleichberechtigt dargestellt.

Der Islam ist eine rückwärtsgewandte, in alle Lebensbereiche regulierend eingreifende Verhinderungsideologie - und deshalb bei Linken so beliebt.

die frau soll in der kirche schweigen

(Paulus, 1. Korintherbrief)

nur soviel zum patriarchat in "heiligen schriften"

so wie die katholische Kirche vor einigen Hundert Jahren.

Der UInterschied ist nur, dass die katholische Kirche in unserer Geselschaft nicht mehr den Stellenwert des Islam in den islamischen Gesellschaften hat und sich daher sogar unfreiwillig etwas bewegen musste aber hauptsächlich in diesen angesprochenen Fragen bedeutungslos wurde.
Die islamische Gesellschaft liegt hier noch einige Jahrhunderte zurück.

die katholische Kirche

vertritt eine Ideologie, die Lebensfreude verneint und Macht- und Besitzverhältnisse einzementiert - daher ist sie bei Konservativen so beliebt.

das gilt in gleichem maße für die katholische kiche: da ist die frau ausdrücklich nicht gleichberechtigt.

ja eh!

darum bin ich ja schon vor ewigkeiten aus diesem verein ausgetreten. Wir leben ja auch nur deshalb in (einigermaßen) Freiheit, weil wir den Einfluss der katholischen Kirche zurückgedrängt haben.

bitte bitte bitte!

Nur einen einzigen Namen!

Bei welchem oder welcher Linken ist der Islam denn so beliebt?

(Bis vor 20 Jahren waren es doch viele Rechte, die mit dem Islam sympathisierten)

PS: bei meiner letzten Bitte um einen Namen bekam ich vier rote Stricherl aber keine Antwort - die Anitgutmenschen wollten da wieder einmal ihre völlige Hilflosigkeit demonstrieren.
Nur weiter so!

ich machs mir leicht

weil sie ja nur nach einem gefragt haben: Omar Al-Rawi, SPÖ-Wien :-)

also gibt es keine nichtmuslimischen Linken, die den Islam gut finden

Ihre Gleichsetzung von "links" mit "SPÖ-Mitglied" zeigt übrigens wenig Verständnis für die politische Landschaft

sie behaupten was

ich widerlege es, passt auch wieder nicht - ist mir zu blöd.

der Islam ist bei Al Rawi so beliebt weil er als Moslem geboren wurde, nicht weil er links ist

Ihr Beispiel für die Annäherung der Linken an den Islam ist unsinnig - und Sie finden keine linken Sympathisanten des Islam, die keine Muslime sind.
Wie überaus bedauerlich!

Aber am wichtigsten ist es ja eine Meinung zu haben, Belege dafür sind überflüssiger Luxus.

Nur für Sie: Oskar Lafontaine

Zweifelsohne ein Linker, spricht selbst von einer "Schnittmenge", die linke Politik mit dem Islam gemeinsam hat.

Wurde meines Wissens auch nicht als Moslem geboren, da dies für Sie ja so ein wichtiges Kriterium zu sein scheint.
Diskussion-Ende.

und

wie sehr ist die zb politisch - gesellschafltiche Ordnung der Religion geschuldet ? Oder wo liegt der Unterschied der Behauptungen in diesem Artikel zu denen von Sarrazin ?
Wenn das die Ergüsse des österreichischen Qualitätsjournalismus sind, dann gute Nacht.

Behauptung ohne Beleg

Aus der Feststellung einer Tatsache - und das ist, was der Sarrazin gemacht hat - folgt noch nicht, dass der betreffenden Population die Änderungsfähigkeit abgesprochen wird.

Ohne Beleg ist das dürftiges Schwadronieren, Herr Rauscher. Das Verbeissen an Vokabeln ersetzt nicht die Argumentation.

Grundschulabschluss ...

... hin oder her. Alles nur eine Frage der Statistik. Oder der Anerkennung von Qualifikationen? Neuesten Statsitken zur Folge ist der überwiegende Teil der ersten Generation gut ausgebildet. Leider hat sie in Österreich niemand um ihre Qualifikation gefragt. Und deshalb wird auch die zweite und dritte Generation runter gedrückt bis sich niemand mehr aufregt. Wieso eigentlich? Wahrscheinlich wegen des selbstherrlichen nationalen Egoismus, der uns immerzu eingetrichtert wurde! Nein, in Wahrheit ist es nur die Angst vor etwas anderem, das wir nie kennen lernen werden ...

Sie sollten differenzieren:

auf der einen Seite die Zuwanderer aus China, Osteuropa, Afrika und dem arabischen Rau, die tatsächlich oft qualifiziert sind,

auf der anderen Seite Roma und Türken, denen es in den meisten Fällen an Qualifikation mangelt, viele sind sogar Analphabeten.

einfache geschichte

http://www.israelnet.de/nobelpreis.htm

lieber autor,

erklären sie mir doch bitte diese liste, bevor sie so einen unsinnigen artikel schreiben und auf absurde schlussfolgerungen kommen.

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zitat: "Das muss und kann man ändern - hier."

an der formulierung stört mich "man". ändern können es die migranten, indem sie sich nicht abschotten sondern selber aktiv integrieren, nicht "man".

verehrter Herr a tergo,

weil seit Ende des 19.Jahrhunderts (Nobelpreis gestiftet) die muslimischen Gesellschaften kaum Nobelpreisträger hervorgebracht haben, sollte man nicht auf "genetische" Ursachen schließen. Die muslimischen Gesellschaften lebten und leben großteils im Zustand der Unterdrückung, praktisch des Feudalismus. Die jüdische Emanzipation, die Mitte des 19.Jdts in der industriellen Revolution begann, führte zu einer Bildungsexplosion, weil die Voraussetzungen plötzlich besser wurden. Dan Diner hat zwar ein Argument, wenn er sagt, der strenge Islam sei durch seine Ablehnung jeglichen Infragestellens ein Entwicklungshindernis. Die muslimischen Gesellschaften mussenzunächst einmal die erstickenden Diktaturen loswerden.

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